Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2025)
- Garaguly
- Geschlossen
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Ralph Vaughan Williams
Dona nobis pacem
Leonard Bernstein
Chichester Psalms
Ailish Tynan, SopranRoderick Williams, Bariton
George Hill, Treble
Richard Gowers, Orgel
The Choir of King's College, Cambridge
Britten Sinfonia
Stephen Cleobury
(AD: Januar und Juni 2017, Chapel of King's College Cambridge)
GrüßeGaraguly
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Der Abschluss der Bax-Box:
Mit meinen beiden Lieblingssinfonien von Bax

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Mit meinen beiden Lieblingssinfonien von Bax

Ich bin gespannt, der erste Satz der 3. ging gerade vorbei, das war schon einmal vielversprechend. Um eine Lieblingssinfonie benennen zu können, muss ich die Sinfonien wohl noch öfter hören, meine letzte (und erste) Begegnung mit ihnen liegt knapp drei Jahre zurück, da hörte ich die Lloyd-Jones-GA. Aber die Handley-GA steht auch noch ungehört im Regal...
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Georg Friedrich Händel
Arien aus den Oratorien
La resurrezione, Theodora, A Song for St Cecilia's day, Messiah, Alexander Balus, Joseph and his brethren, L'Allegro il penseroso ed il moderato, Il trionfo del tempo e del disinganno
Sandrine Piau, MezzosopranTopi Lehtipuu, Tenor
Accademia Bizantina
Stefano Montanari, Ltg.
(AD: Dezember 2008, Kirche San Girolamo, Bagnacavallo, Italien)
Grüße
Garaguly
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Mit meinen beiden Lieblingssinfonien von Bax

Die sechste und dann die dritte - dort vor allem wegen des mich faszinierenden Schlussabschnittes - sind meine Lieblingssinfonien. Die nur selten gehörte siebte Sinfonie, seine letzte, muss ich mir mal wieder zu Gemüte führen. In Erinnerung hatte ich ein klassizistischeres Modell. Das wäre insofern kein ganz so typischer Arnold E.T. Bax.

Amdir hat noch ein bisschen was vor sich!
Die Tondichtungen nicht vergessen! Sehr schöne Kammermusik weiterhin! Und auch die beiden etwas uferlosen Klavierkonzerte (Winter Legends, Symphonic Variations) haben ihren eigenen Reiz, eine verborgene Spannung quasi ... -
Die sechste und dann die dritte - dort vor allem wegen des mich faszinierenden Schlussabschnittes - sind meine Lieblingssinfonien. Die nur selten gehörte siebte Sinfonie, seine letzte, muss ich mir mal wieder zu Gemüte führen. In Erinnerung hatte ich ein klassizistischeres Modell. Das wäre insofern kein ganz so typischer Arnold E.T. Bax.

Amdir hat noch ein bisschen was vor sich!
Die Tondichtungen nicht vergessen! Sehr schöne Kammermusik weiterhin! Und auch die beiden etwas uferlosen Klavierkonzerte (Winter Legends, Symphonic Variations) haben ihren eigenen Reiz, eine verborgene Spannung quasi ...Die siebte klang auch in meinen Ohren klassizistischer. Hat mir aber gut gefallen! Einen Favoriten kann ich - wie oben schon geschrieben - noch nicht benennen.
Und ich korrigiere mal: Ich habe schon ein bisschen was hinter mir
Ich habe neben der Lloyd-Jones-GA die 9 Chandos-Volumes mit Bax Orchesterwerken abseits seiner sieben nummerierten Sinfonien schon einmal komplett durchgehört, ein paar weitere CDs stehen noch im Ungehört-Regal (u.a. die Brabbins-CD mit London Pageant etc. und die von Yates dirigierte Symphony in F). Die unzähligen Tondichtungen gefallen mir auf jeden Fall sehr und sind mMn auch zugänglicher als die wirklich beeindruckenden, aber oft recht düsteren, grüblerischen Sinfonien. -
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Streichersinfonie Nr. 2 D-Dur
Konzert für Violine und Streicher d-Moll
Salve Regina B-Dur für Sopran und Streicher
Fuge Es-Dur für Streichquartett
Streichersinfonie Nr. 5 B-Dur
Largo und Allegro d-Moll für Klavier und Streicher
Fuga a tre g-Moll
Fuga a tre d-Moll
Europa GalanteFabio Biondi
(AD: 11. - 13. Juli 2020)
Grüße
Garaguly
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Die siebte klang auch in meinen Ohren klassizistischer. Hat mir aber gut gefallen! Einen Favoriten kann ich - wie oben schon geschrieben - noch nicht benennen.
Und ich korrigiere mal: Ich habe schon ein bisschen was hinter mir
Ich habe neben der Lloyd-Jones-GA die 9 Chandos-Volumes mit Bax Orchesterwerken abseits seiner sieben nummerierten Sinfonien schon einmal komplett durchgehört, ein paar weitere CDs stehen noch im Ungehört-Regal (u.a. die Brabbins-CD mit London Pageant etc. und die von Yates dirigierte Symphony in F). Die unzähligen Tondichtungen gefallen mir auf jeden Fall sehr und sind mMn auch zugänglicher als die wirklich beeindruckenden, aber oft recht düsteren, grüblerischen Sinfonien.Ja, ich gebe Dir Recht, dass die Tondichtungen zugänglicher sind, vielleicht auch vielfältiger und natürlich dezidiert kürzer und bildkräftiger - ich mag sehr (vor allem) The Happy Forest oder The Garden of Fand. Tintagel ist halt schwerer und pathetischer, weniger subtil impressionistisch - das mag ich nicht immer. Doch ansonsten kenne ich mittlerweile etliche weitere, die sich lohnen. Du ja gewiss auch.
Die samtgrüne Handley-Box ist zweifellos empfehlenswert. Nur bei der Nummer sechs, die vielleicht am bekanntesten ist, am wenigsten grüblerisch und thematisch am greifbarsten - wobei die Melodik nun nicht der Hauptgrund ist, warum ich gerne Bax höre, vielleicht warum man das tut -, habe ich durch andere Einspielungen einen besseren Eindruck bekommen als mit Handley. Das mag seltsam sein, aber ich stehe damit nicht allein. Hier mein Tipp, wobei mir vor Jahren diese CD eben von Kenner-Seite empfohlen wurde:
Wolfgang -
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Ja, ich gebe Dir Recht, dass die Tondichtungen zugänglicher sind, vielleicht auch vielfältiger und natürlich dezidiert kürzer und bildkräftiger - ich mag sehr (vor allem) The Happy Forest oder The Garden of Fand. Tintagel ist halt schwerer und pathetischer, weniger subtil impressionistisch - das mag ich nicht immer. Doch ansonsten kenne ich mittlerweile etliche weitere, die sich lohnen. Du ja gewiss auch.
Die samtgrüne Handley-Box ist zweifellos empfehlenswert. Nur bei der Nummer sechs, die vielleicht am bekanntesten ist, am wenigsten grüblerisch und thematisch am greifbarsten - wobei die Melodik nun nicht der Hauptgrund ist, warum ich gerne Bax höre, vielleicht warum man das tut -, habe ich durch andere Einspielungen einen besseren Eindruck bekommen als mit Handley. Das mag seltsam sein, aber ich stehe damit nicht allein. Hier mein Tipp, wobei mir vor Jahren diese CD eben von Kenner-Seite empfohlen wurde:
WolfgangVolle Zustimmung! Mein Einstieg war - natürlich - Tintagel, weshalb ich dieses Werk auch besonders schätze, ich mag aber auch die übrigen von dir genannten Werke und auch weitere wie In the Faery Hills oder Nympholept sehr.
Dann bin ich mal gespannt auf Handley

Die Lyrita-CD habe ich (wie auch die übrigen Bax-CDs und viele weitere mit ansonsten nicht physisch zu bekommenden britischen Sinfonien auf demselben Label) natürlich auf dem Schirm, danke für die erneute Empfehlung! Mit dem Label stehe ich allerdings auf dem Kriegsfuß, da es ähnlich wie Sterling oder das Hallé-Eigenlabel nur noch oder fast nur noch CD-R verkauft. Die will ich nicht haben (haben mir bei verschiedenen Playern immer wieder Probleme gemacht und waren oft nur teilweise oder gar nicht abspielbar). Da muss man Glück beim Gebrauchtkauf haben, dass man eine original gepresste CD bekommt...
Liebe Grüße
Amdir
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Mein Einstieg war - natürlich - Tintagel, weshalb ich dieses Werk auch besonders schätze, ich mag aber auch die übrigen von dir genannten Werke und auch weitere wie In the Faery Hills oder Nympholept sehr.
Mir geht es genauso. "Tintagel" bleibt mein Fels in der Brandung, was Bax anbelangt, aber eigentlich sind sämtliche Tondichtungen ein Labsal. Ich finde ebenfalls, dass diese Sinfonischen Dichtungen insgesamt leichter zugänglich sind als seine Sinfonien. Bei letzteren geht meine Tendenz zu Nr. 5 mit einem der stärksten Finali dieses Komponisten.
Eine der atmosphärischsten Aufnahmen von "Tintagel" lieferte m.E. übrigens wieder einmal Vernon Handley ab, allerdings finde ich diejenige aus der Truro Cathedral vom 14. September 2001 live, die beim BBC Music Magazine Vol. 23 No. 7 inkludiert war, noch bezwingender als die Studioeinspielung.

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Jetzt wollte ich auch 'baxen', wie so viele hier es heute tun, aber wo blieb ich hängen? An dieser Stanford-Scheibe, auf die ich spontan Lust bekam ...
Charles Villiers Stanford
Symphonie Nr. 1 B-Dur
Irish Rhapsody Nr. 2 f-Moll, op. 84 "The Lament for the Son of Ossian"
Ulster OrchestraVernon Handley
(AD: 30. April - 2. Mai 1991, Ulster Hall, Belfast)
Grüße
Garaguly
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Jetzt wollte ich auch 'baxen', wie so viele hier es heute tun, aber wo blieb ich hängen? An dieser Stanford-Scheibe, auf die ich spontan Lust bekam ...
Charles Villiers Stanford
Symphonie Nr. 1 B-Dur
Irish Rhapsody Nr. 2 f-Moll, op. 84 "The Lament for the Son of Ossian"
Ulster OrchestraVernon Handley
(AD: 30. April - 2. Mai 1991, Ulster Hall, Belfast)
Grüße
Garaguly
"S" ist aber weit weg von "B", hast du deine Sammlung etwa nach Ländern geordnet?


Bei mir ausnahmsweise Nicht-Britisches (dafür mit ein bisschen Schottland gewürzt):
Walter Braunfels
Carnevals-Ouvertüre, Op. 22
Zwei Hölderlin-Gesänge, Op. 27
Schottische Phantasie für Viola und Orchester, Op. 47
Präludium und Fuge, Op. 36
Paul-Armin Edelmann (Bariton, Op. 27)
Barbara Buntrock (Viola, Op. 47)
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Gregor Bühl
Aufgenommen vom 24.-25. April und vom 1.-2. Juni 2017.
Eine der atmosphärischsten Aufnahmen von "Tintagel" lieferte m.E. übrigens wieder einmal Vernon Handley ab, allerdings finde ich diejenige aus der Truro Cathedral vom 14. September 2001 live, die beim BBC Music Magazine Vol. 23 No. 7 inkludiert war, noch bezwingender als die Studioeinspielung.

Danke für die Empfehlung, merke ich mir vor

Liebe Grüße
Amdir
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"S" ist aber weit weg von "B", hast du deine Sammlung etwa nach Ländern geordnet?


Nein, sie ist - zumindest in den älteren Abteilungen - nach Labels sortiert. Und innerhalb eines Labels stehen dann meistens die Veröffentlichungen zu den einzelnen Komponisten beieinander ... also alle Bax-Scheiben nebeneinander, alle Stanford-Scheiben ... und die CHANDOS-Stanford-Platten stehen in derselben Reihe wie die CHANDOS-Bax-Platten, was zeigt, dass innerhalb eines Labels keine alphabetische Ordnung gegeben ist. Das war mir immer zu umständlich.
In den neueren Abteilungen - so etwa sb 2017/18 - fand dann gar keine Sortierung mehr statt. Da herrscht "WildWest".
Grüße
Garaguly
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Sir Arnold Bax
"Tintagel"London Philharmonic Orchestra
Dirigent: Osmo Vänskä
Aufnahme: Royal Festival Hall, London, 8. Dezember 2007Eine mir bisher nicht bekannte Aufnahme des vermutlich bekanntesten Werks von Bax. Bei YT findet man zudem ein ziemlich neues offizielles Konzertvideo mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Antonio Pappano.
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Jetzt endlich - nach dem Genuss der Stanfordschen Klänge - kann es auch bei mir losgehen mit dem 'Baxen'. Und zwar mit einer CD mit Orchesterstücken Baxens, die Vernon Handley vor rund 20 Jahren machte. Neulich lobte ich CHANDOS noch für seine jahrzehntelange "Frisch- und Lieferbarhaltung" auch älterer bis ältester Aufnahmen aus dem Katalog. Ich muss allerdings vermehrt festellen - und das trifft auch auf diese CD hier zu - dass vieles dann mittlerweile eben doch nicht mehr vorrätig ist. Die vorliegende CD war im Jahr 2005 eingespielt worden und im Folgejahr im Handel erhältlich - eigentlich für eine CHANDOS-CD kein Alter. Aber - es gibt sie nicht mehr. Immer mehr Aufnahmen werden nicht nachproduziert, sind in haptischer Form nicht mehr greifbar.
Mein Lieblingswerk auf dieser Platte ist eindeutig November Woods.
Arnold Bax
In the Fairy Hills (1912; rev. 1921)
November Woods (1917)
The Garden of Fand (1913; orch. 1916)
Sinfonietta (1932)
BBC PhilharmonicVernon Handley
(AD: 20. - 21. April 2005, The New Broadcasting House, Manchester)
Grüße
Garaguly
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Nein, sie ist - zumindest in den älteren Abteilungen - nach Labels sortiert. Und innerhalb eines Labels stehen dann meistens die Veröffentlichungen zu den einzelnen Komponisten beieinander ... also alle Bax-Scheiben nebeneinander, alle Stanford-Scheiben ... und die CHANDOS-Stanford-Platten stehen in derselben Reihe wie die CHANDOS-Bax-Platten, was zeigt, dass innerhalb eines Labels keine alphabetische Ordnung gegeben ist. Das war mir immer zu umständlich.
In den neueren Abteilungen - so etwa sb 2017/18 - fand dann gar keine Sortierung mehr statt. Da herrscht "WildWest".
Das ergibt Sinn, danke für die Erklärung
Alles anzeigenJetzt endlich - nach dem Genuss der Stanfordschen Klänge - kann es auch bei mir losgehen mit dem 'Baxen'. Und zwar mit einer CD mit Orchesterstücken Baxens, die Vernon Handley vor rund 20 Jahren machte. Neulich lobte ich CHANDOS noch für seine jahrzehntelange "Frisch- und Lieferbarhaltung" auch älterer bis ältester Aufnahmen aus dem Katalog. Ich muss allerdings vermehrt festellen - und das trifft auch auf diese CD hier zu - dass vieles dann mittlerweile eben doch nicht mehr vorrätig ist. Die vorliegende CD war im Jahr 2005 eingespielt worden und im Folgejahr im Handel erhältlich - eigentlich für eine CHANDOS-CD kein Alter. Aber - es gibt sie nicht mehr. Immer mehr Aufnahmen werden nicht nachproduziert, sind in haptischer Form nicht mehr greifbar.
Mein Lieblingswerk auf dieser Platte ist eindeutig November Woods.
Arnold Bax
In the Fairy Hills (1912; rev. 1921)
November Woods (1917)
The Garden of Fand (1913; orch. 1916)
Sinfonietta (1932)
BBC PhilharmonicVernon Handley
(AD: 20. - 21. April 2005, The New Broadcasting House, Manchester)
Grüße
Garaguly
Und exakt die Scheibe habe ich erst letzte Woche gehört - meine erste Bax-CD nach längerer Abstinenz. Ich habe sie übrigens gebraucht erworben

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Sir Arnold Bax
"Tintagel"London Philharmonic Orchestra
Dirigent: Osmo Vänskä
Aufnahme: Royal Festival Hall, London, 8. Dezember 2007Eine mir bisher nicht bekannte Aufnahme des vermutlich bekanntesten Werks von Bax. Bei YT findet man zudem ein ziemlich neues offizielles Konzertvideo mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Antonio Pappano.
Nachtrag: Klanglich leider ziemlich misslungen. Ich würde gerne etwas anderes schreiben, weil das LPO und Vänskä sehr Gutes versprachen. Nur kann man es mehr erahnen als hören. Die Dynamik scheint mir hier arg begrenzt, die fabelhaft komponierten Orchesterausbrüche sind beinahe jämmerlich. Die Aufnahme ist schließlich von 2007, nicht von 1957. Da ist sie wieder, die berüchtigte Akustik der Royal Festival Hall. Schade.
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Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
Der Traumgörge
Gorge – Josef Protschka
Grete – Pamela Coburn
Hans / Kaspar– Hartmut Welker
Marei– Gabriele Maria Ronge
Muller (Miller) / Mathes– Victor von Halem
Pastor (Reverend)]– Martin Blasius
Prinzessin / Gertraud – Janis Martin
Wirt (Innkeeper) – Peter Haage
Wirtin (Innkeeper's Wife) – Birgit Calm
Zungl – Heinz Kruse
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
Gerd Albrecht
Dazu werde ich das Lesen......*
Franz Schubert: Mein Traum
- Friedrich Nietzsche: Logik des Traums
- Jürg Stenzl: Traum und Musik
- Jean Starobinski: Schöpfung und Auflösung. Der Traum bei Baudelaire
- Horst Weber: Über Zemlinskys Oper "Der Traumgörge" *LG Fiesco
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