Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2025)
- Garaguly
- Geschlossen
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Damit geht es weiter :

Johannes Brahms
Symphonie Nr 1 c-moll op 68Yomiuri Nippon Symphony Orchestra
Ken-Ichiro Kobayashi
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Johannes Brahms
Sinfonie Nr.1 C-Moll, Op.68
Wolfgang Sawallisch
NHK Symphony Orchestra, Tokyo
Live: NHK Hall, 23.06.1973

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Die Klavierkonzerte und 27 scheinen eine beliebte Kopplung zu sein. Ich starte mit einer HIP-Aufnahme, die mir gut gefällt:
Und werde überschwenken zu einer mit modernen Instrumenten:
Hört man die beiden nacheinander, lassen sich Dr. Holger Kaletha's Ideen nachvollziehen, wenngleich ich beide Konzepte -wie ich es nennen würde- parallel gleichwertig nebeneinander sehe. Brautigam, den ich sehr schätze, spielt eine Walter-Nachbildung. Die Aufnahme der Queffelec lebt davon, daß sie eben 21. Jh. ist, im verwendeten Instrumentarium und auch im Geist des Spiels. Es ist mir sehr wohl klar, daß die Noten den veränderten Instrumenten angepasst werden müssen. Das ist wohl auch die Lebendigkeit der Musik, die das aushält.
Auf dem Umschlag der CD-Hülle vermerkt Anne Queffelec: »Wenn die Welt um uns herum zusammenbricht, wenn die Strukturen einer Zivilisation erschüttert werden, ist es gut, sich darauf zu besinnen, was in der Geschichte nicht zusammenbricht, sondern im Gegenteil den Mut aufbringt, die Getrennten zusammenzuführen, Frieden zu schaffen, ohne zu verletzen.« So schrieb Albert Camus am 2. Februar 1956 in seinem »Dank an Mozart« zum 200. Geburtstag des Komponisten. Wenn man Mozarts Musik wirklich zugehört hat, so Camus weiter, dann hat man die ganze Welt bereist und alle ihre Wesen gesehen. Im Jahr 2023 ist diese Musik, mehr denn je, lebenswichtig. (Anne Queffélec)"
Ich würde mich zudem auch nie zu der Auffassung versteigen, daß Mozart (oder welcher Komponist auch immer) eine solche Instrumentenentwicklung vorausgeahnt hätte. Haben sie gewiss nicht. Ob die überhaupt damit gerechnet haben, daß ihr Werk sie derart lange überleben wird, ist zudem fraglich. Ohne wissenschaftliche Forschung und vorzügliche Restauratorenkunst hätten wir heute überhaupt keine Möglichkeit, in die Klangwelt der Mozart-Zeit einzutauchen. Außer den Streichern wären heute wohl kaum spielbare alte Instrumente vorhanden. Spielen muß man sie dann auch können. Diese beiden Ideen nebeneinander zu hören ist allerdings schon ein Träumchen.
Liebe Grüße vom Thomas

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In den Player gelangt nun endlich mal eine CD, die man tatsächlich noch kaufen kann. Hat ja hier mittlerweile Seltenheitswert.
Antonio Vivaldi
Sonate für Oboe und b.c. c-Moll RV 53
Johann Friedrich Fasch
Quartett für 2 Oboen, Fagott und b.c. g-Moll
Georg Philipp Telemann
Trio für Oboe, Violine und b.c. g-Moll TWV 42:g12
Giovanni Benedetto Platti
Sonata für Oboe und b.c. g-Moll
Johann Adolph HasseConcerto für Chalumeau, Oboe, Violine und b.c. g-Moll
Antonin Reichenauer
Concerto für Oboe, Violine, Cello und b.c. B-Dur
Anonymus
Trio für Oboe, Violine und b.c. g-Moll
Gottfried Heinrich Stölzel
Sonate Nr. 1 für Oboe, Violine, Horn und b.c. F-Dur
Xenia Löffler, OboeDaniel Deuter, Violine
Michael Bosch, Oboe
Ernst Schlader, Chalumeau
Györgyi Farkas, Fagott
Vaclav Luks, Horn
Katharina Litschig, Cello
Michaela Hasselt, Cembalo
(AD: Oktober 2018)
Grüße
Garaguly
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Glas kann man zum Klingen bringen.
Tatsächlich waren die beiden Mozartwerke mein Erstkontakt mit diesem kuriosen Instrument. Ich habe das sehr mit Vorsicht genießen können, weil ich tatsächlich (als Kind) an die magische Wirkung des Klanges glaubte. Man behauptete, ein zu langer bzw. zu häufiger Genuß der Glasharmonika würde zu Wahnsinn führen. Wahrscheinlich hat es das tatsächlich.
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Jules Massenet (1842-1912)
Werther
Matthew Polenzani, Werther
Isabel Leonard, Charlotte
Sean Michael Plumb, Albert
Jasmine Habersham, Sophie
Patrick Carfizzi , The Bailiff
Ricardo Garcia, Schmidt
Cory McGee, Johann
Emily Treigle, Käthchen
Luke Sutliff, Brühlmann
Houston Grand Opera, producer. Robert Spano, conductor
LG Fiesco
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Ungewohntes bei mir. Josepha Haydn: Die Schöpfung.
In der Tat. Aber: müsste es dann nicht auch „Die Schöpferin“ heißen?
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Tatsächlich waren die beiden Mozartwerke mein Erstkontakt mit diesem kuriosen Instrument. Ich habe das sehr mit Vorsicht genießen können, weil ich tatsächlich (als Kind) an die magische Wirkung des Klanges glaubte. Man behauptete, ein zu langer bzw. zu häufiger Genuß der Glasharmonika würde zu Wahnsinn führen. Wahrscheinlich hat es das tatsächlich.
Ich muss sagen, ich habe mit dieser Scheibe an meinen Hörgewohnheiten gekratzt. Ich verstehe, dass der ätherische Klang der Glasharfe bzw. Glasharmonika die Komponisten und Hörer des 18. Jahrhunderts in ihren Bann gezogen hat.

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Tatsächlich waren die beiden Mozartwerke mein Erstkontakt mit diesem kuriosen Instrument. Ich habe das sehr mit Vorsicht genießen können, weil ich tatsächlich (als Kind) an die magische Wirkung des Klanges glaubte. Man behauptete, ein zu langer bzw. zu häufiger Genuß der Glasharmonika würde zu Wahnsinn führen. Wahrscheinlich hat es das tatsächlich.
ich darf Dir versichern in Deinem Fall scheint es nicht der Fall zu sein. Und falls - so vermute ich - lag es weniger an der Glasharmonika, sondern an Deinem Umzug vom Rheinland ins Badische. Oder vielleicht an zu vielem Mozart/Mozart...hmmmm.....könnte schon sein 
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Leontyne Price - Prima Donna Collection
Arias by BARBER, BELLINI, BIZET, BOITO, BRITTEN, CHARPENTIER, CILEA, DEBUSSY, DVO?ÁK, FLOTOW, GIORDANO, GLUCK, HANDEL, KORNGOLD, LEONCAVALLO, MASCAGNI, MASSENET, MENOTTI, MEYERBEER, MOZART, OFFENBACH, POULENC, PUCCINI, PURCELL, J. STRAUSS II, VERDI, WAGNER, WEBER, ZANDONAI
London Symphony Orchestra, New Philharmonia Orchestra, RCA Italiana Opera Orchestra
Edward Downes, Francesco Molinari-Pradelli, Henry Lewis, Nello Santi
LG Fiesco
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Ich folge den Spuren des Meisters Pape
Wolfgang Amadé Mozart
Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466
Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur KV 595
Ronald Brautigam, Fortepiano
Orchester der Kölner Akademie
Michael Alexander Willens, Ltg.
Qobuz-Streaming
Ich hätte mir roon für die Reise so konfigurieren können, dass ich Vollzugriff auf meine ganze Musikbibliothek hätte, bin aber aber nicht sicher, ob das so schlau gewesen wäre ...

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Und falls - so vermute ich - lag es weniger an der Glasharmonika, sondern an Deinem Umzug vom Rheinland ins Badische.
Da müßte ich aber dann eindeutig bereits vor dem Umzug im Wahn gewandelt sein.
Wobei: vor dem Badischen kamen noch ca. 10 Jahre Frankreich und davor ein paar Jahre Südpfalz ... -
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Habe ich zwar nicht, kann (und muss) ich aber streamen. Aldo Ciccolini scheint mit seiner Einspielung der großartigen Klavierkonzerte von Saint-Saens Referenzen und vermehrtes Interesse am fünften Klavierkonzert geschafft zu haben
Camille Saint-Saens
Klavierkonzert Nr 5 in F-Dur
Aldo Ciccolini, Klavier
Orchestre de Paris
Serge Baudo, Ltg.
AD: 1970
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Nachdem ich vor ein paar Tagen Troll 2 schaute, ist mir jetzt nach nordischen Klängen.
Edvard Grieg (1843-1907)
Peer Gynt, Op. 23
Salomaa • McNair
Ernst-Senff-Chor
(Chorleitung: Ernst Senff)
Berliner Philharmoniker
Jeffrey Tate
(EMI/DDD/1991)
Aufnahme: Berlin, Philharmonie, 7, 8, 10 & 11.V.1990;
London, Abbey Road Studios, 6.I.1991 (Trolls, Witches & Åse)
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Antonio Vivaldi
Dixit Dominus RV 595
Domine ad adiuvandum RV 593
Credidi propter quod RV 605
Beatus vir RV 598
Beatus vir RV 597
Susan Gritton, Sopran
Catrin Wyn-Davies, Sopran
Catherine Denley, Alt
Charles Daniels, Tenor
Neal Davies, Bass
Michael George, Bass
The Choir of the King's Consort
The King's Consort
Robert King
(AD: 5. - 7. Januar 1997)
Grüße
Garaguly
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Ian Bostridge - Tormento d'amore
Antonio Sartorio – L’Orfeo: Sinfonia; Francesco Cavalli – Eliogabalo, Act I: Io resto solo? … Misero, così va’ aria di Eliogabalo’; Alessandro Stradella – Il corispero, Act I: ‘Soffrirà, spererà’; Pietro Antonio Cesti – Il tito, Act I: ‘Berenice, ove sei?’, L’Argia: Sinfonia; Cristoforo Caresana – Le avventure di una fede: ‘Tien ferma Fortuna’; Francesco Provenzale – La Stellidaura, Act I: ‘Deh rendetemi ombre care’, Il schiavo di sua moglie: Sinfonia, Act I: ‘Che speri o mio core’; Giovanni Legrenzi – Il totila: Sinfonia; Leonardo Vinci – Siroe, Act I: ‘Se il mio paterno amore’, ‘Gelido in ogni vena’; Nicola Fago – Il faraone sommerso: Sinfonia, Act I: ‘Nuove straggi e spaventi’; Antonio Vivaldi – Farnace RV 711, Act II: ‘Gelido in ogni vena’; Anonymous – ‘Lu cardillo’
Cappella Neapolitana
Florio, Antonio
LG Fiesco
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"Eine sächsische Weihnacht der Spätrenaissance" mit Werken von Johann Hermann Schein, Johann Walter, Michael Praetorius, Heinrich Grimm, Samuel Scheidt
Constanze Backes, SopranDorothea Zimmermann, Alt
Michael Schaffrath, Tenor
Johannes Schmidt, Bass
Instrumenta Musica
(AD: 3. - 6. August 2009)
Grüße
Garaguly
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Gestern wurde Tschaikowskys 1. Sinfonie, "Winterträume", gehört.
Auch wenn es zumindest heute nicht sonderlich winterlich ist bei 5°C und Regen, finde ich die Inspiration gut, da ich die Sinfonie sehr mag.
Also erklingt bei mir zum ersten Mal:
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Symphonie Nr.1 "Winterträume"
+Capriccio Italien op. 45
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Christoph Poppen
Oehms, 2009
-Der erste Satz gefällt mir sehr gut. Er hat "Zug" und wird mit viel Leidenschaft, Detailfreude und Engagement gespielt.
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Die CD mit der sächsischen Weihnacht der Spätrenaissance erhielt ich erst heute, aber die Aufnahme ist wirklich toll. Absolute Begeisterung auslösend. Die Interpreten sind voll in der Materie, der Aufnahmeklang ist einnehmend. Da die CD gerade abverkauft wird, kann ich den Erwerb nur empfehlen. Sie bietet Musik auf höchstem Niveau, kostet nicht viel und ist wahrscheinlich zur nächsten X-mas-Saeson nicht mehr erwerbbar, da man ja mittlerweile nicht mehr weiß, was man in einem Jahr auf dem zusammenbrechenden CD-Markt noch bekommt und was nicht. Und um sich die ausklingende diesmalige Weihnachtszeit damit zu untermalen, taugt sie allemal noch.
So, genug die Werbetrommel gerührt.
Ich schwenke um von Sachsen nach England. Aber weihnachtlich bleibt's:
Ralph Vaughan Williams
Fantasia on Christmas Carols
Hodie - Christmas Cantata
Janice Watson, SopranPeter Hoare, Tenor
Stephen Gadd, Bariton
Guildford Choral Society
St Catherine's School Middle Chamber Choir
Royal Philharmonic Orchestra
Hilary Davan Wetton
(AD: 13. - 14. Januar 2007)
Grüße
Garaguly
