Tamino Lieblingsdirigenten 2025

Alfred_Schmidt · 53 Beiträge · letzte Antwort von Ulli

53 Beiträge
  • Fast schon ein Klassiker - nein nicht fast - sondern WIRKLICH ein Klassiker

    Schon in der Steinzeit des Forums gab es einen Thread, wo Mitglieder eine festgelegte Zahl von Lieblingsdirigenten noiminieren durften.

    Nach einem gewissen Zeitraum - diesmal würde ich vorschlagen im Herbst - wird dann das Ergebnis ausgewertet.

    Diese Lieblingsdirigententhreads wurde dann nach 2 oder 3 Jahren erneuert, aber allmählich liess das Interesse nach - und so wurden sie eingestellt.

    Nun hat sich die Szene seit den letzten male absolut geändert. Zahlreiche Neue Gesichter sind aufgetaucht oder haben sich profiliert und sind von der zweiten in die erste Reihe gerutscht. (letztlich ist diese Einschätzung subjektiv - und hängt auch vom Musikgeschmack des Urteilenden ab. Ein Dirigent, der auf die Moderne spezialisiert ist wird beispielsweise von mir nicht wahrgenommen. 'Ungerecht - aber Realität. Einer, der sich auf Nischenrepertoire einen Namen gemacht hat - hat bei mir bessere Karten.

    Kommen wir zu den Spielregeln: Jeder Mitspieler hat SECHS Namen zur freien Auswahl. Diese können OHNE wertende Reihung nominiert werden, wobei man entweder alle in einem Beitrag nennen kann, oder aber auf mehrere Beiträge vertreilt. Es ist der besseren Übersicht notwendig jedem nominierten eine Nummer zu geben - die aber keine wertende Bedeutung hat.

    LIMIT: Es sollen Dirigenten nominiert werden, die noch aktiv sind, Ziel ist es einen realistischen Überblick über die Gegenwartssituation zu bekommen. Am Ende wollen wir ZWÖLF führende Dirigenten nominieren, ob gereiht oder nicht, das weiß ich noch nicht.


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Marek Štryncl (Musica Florea) wegen seiner mit- und hinreißenden Dvořák-Sinfonien


    Václav Luks (Collegium 1704) für den besten Messiah

    besser jedoch live auf YT mit anderer (besserer) solistischer Besetzung


    auch mit dem {oh!} Orkiestra:


    Jeanette Sorrell (Apollo's Fire) wegen der roten Haare und koboldhaften Interpretationen


    Jérémy Rhorer (Le Cercle de l'Harmonie) für seine Mozartopern u.a. (KonCurrentzis wird schon jemand anderes nennen, hoffe ich)


    Didier Talpain (Solamente naturali) für seine Verdienste um Mr. Bumblebee u.a.


    Lorenzo Coppola ({oh!} Orkiestra) für alles


    2 x CZ, 1 x Amerikanisch-rumänisch, 2 x F und 1 x IT Aszendent PL ...

    „Heute ist Tag des Deutschen Butterbrots.“
    „Kannst Du das auch belegen?“

  • Wladimir Fedossejew (Nominierung 1)


    Meine erste Nominierung gilt einem Maestro der alten Schule, den ich seit vielen Jahren durch seine zahllosen Aufnahmen kenne, bei dem ich aber auch das Glück hatte, ihn in Wien zweimal live mit seinem Moskauer Klangkörper zu erleben (mit die packendsten Konzerterfahrungen überhaupt). Da war er schon über achtzig. Die aktuelle politische Situation bedingt wohl leider, dass ihn die Kaiserstadt an der Donau nicht mehr auf dem Podium sehen wird. Dabei besaß Fedossejew, geboren 1932 in Leningrad, eine enge Beziehung zu Wien und besonders zu den Wiener Symphonikern, die er zwischen 1997 und 2004 als Chefdirigent leitete, ihnen aber auch lange danach als gern gesehener Gastdirigent verbunden blieb. Diesen Posten nahm er parallel zu seiner Tätigkeit als Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Tschaikowski-Sinfonieorchesters des Moskauer Rundfunks wahr, dem er seit dem Jahre 1974 (sic) vorsteht. Damals hieß es noch Großes Sinfonieorchester des Allunions-Rundfunks der UdSSR und stellte das bedeutendste sowjetische Rundfunkorchester dar. Ansonsten war er Gastdirigent am Opernhaus Zürich, beim Tokyo Philharmonic Orchestra und an der Helikon-Oper in Moskau. Seine erste Einspielung datiert nach meinem Kenntnisstand auf das ferne Jahr 1959, als er noch Chefdirigent des Orchesters für russische Volksinstrumente war, sich also auch durchaus dem populäreren Bereich der klassischen Musik widmete. Sollte ich einzelne seiner Einspielungen hervorheben, so würde ich besonders seinen Tschaikowski empfehlen wollen. Ich wüsste keinen aktuellen Dirigenten, der einen insgesamt überzeugenderen Zyklus der Sinfonien vorgelegt hat. Es gibt der Zyklen sogar zwei, einen früheren für Melodia und einen späteren für Relief. Das Orchester ist jeweils dasselbe, der Klang bei letzterem aber audiophil. Außerdem ist Fedossejew ein superber Schostakowitsch-Interpret. Etliche der Sinfonien findet man bei Exton und wiederum Relief. Eine besondere Vorliebe hat er für die Werke von Georgi Swiridow. Es gäbe noch vieles hinzuzufügen, was indes den Rahmen sprengen würde.


    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Johannes Klumpp (Nominierung 1)


    Sicher schon länger aktiv, aber erst seit kurzen in meinem Bewusstsein durch seine Aktivitäten in Sachen Haydn und Mozart.

    An Stelle von Karl Böhms Elegance setzt er auf Schwung und Vitalität - ohne indes aggressiv zu wirken, wie viele seiner Kollegen.

    Wo's drauf ankommt kann sein Dirigat auch betörend klingen. Seine "moderierten Konzerte" weisen ihn als Klassik-Moderator ersten Ranges aus. Er ist derzeit Chefdirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen und der Heidelberger Sinfoniker, tritt aber auch andernorts als Gastdirigent in Erscheinung.



    mfg aus Wien Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Benoit Haller




    http://benoithaller.com/


    Nominierung 1

    Die neue Art, Schütz zu spielen (Gabrieli-Faktor)

    We hold these truths for self-evident: that all men are created equal that they are endowed by their Creator with certain unalienable rights; that among these are life, liberty and the pursuit of happiness.

    (Amerikanische Unabhängigkeiterklärung)

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  • Paavo Järvi (Nominierung 2)


    Ich habe mir vorgenommen, hier bewusst nicht nur die alte Garde zu benennen, was aber gar nicht so einfach ist. Alle Dirigenten, die mir aus dem Stegreif einfielen, waren jenseits der sechzig. So auch die nächste Nominierung, wenn auch nur knapp darüber mit 62. Paavo Järvi ist gewiss eine Ausnahmeerscheinung unter den prägenden Orchesterleitern der letzten drei Jahrzehnte. 1962 in der estnischen Hauptstadt Tallinn geboren, wuchs er in einer Dirigentendynastie auf. Sowohl sein Vater Neeme als auch sein Bruder Kristjan ergriffen denselben Beruf. Seine Stationen als Chefdirigent führten von Malmö (1994-1997) und Stockholm (1995-1998) über Cincinnati (2001-2011), Bremen (seit 2004), Frankfurt (2006-2013), Paris (2010-2016) und Tokio (2015-2022) bis jetzt nach Zürich zum Tonhalle-Orchester (seit 2019). Diskographisch hat Paavo Järvi einiges vorzuweisen. Schlechter als zumindest gut ist da wohl nichts. Vorbildlich finde ich, dass er sich durchaus auch randständigerem Repertoire widmet.


    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Marek Stilec (Nominierung 2)


    Prinzipiell pflichte ich "Joseph II" bei, ohne Alte Garde gehts nicht. Aber ein gesunder Mix ist schon möglich wie neine _Nominierungen 1 und 2 zeigen. Marek Stilek nimmt für Naxos - meist Werke von Komponisten seiner Heimat auf.



    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Bei der neuen Garde sind's bei mir solche, die ich vornehmlich live kenne und die nicht so wahnsinnig präsent sind auf dem Plattenmarkt. Mit einer Ausnahme, und mit dem fange ich an: Semyon Bychkov. Von dem gibt's tatsächlich einiges an CD's und er produziert auch munter weiter. Ein ungklaubliches Erlebnis hatte ich mit ihm im Kölner Dom, wo er in einem Seitenschiff das WDR-Orchester mit Bruckners 8. dirigierte. Davon gibt's keine Aufnahme. Aber von Schosta 4, zu der ich es nicht in die Phil geschafft hatte und stattdessen Am Radio saß und am Ende vollends sprachlo:



    Ähem, ich seh gerade, gibt's nicht mehr. Aber ich habe sie.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Jakub Hrůša (Nominierung 3)


    Nach langem Überlegen fiel mir nun doch noch ein Vertreter der jüngeren Generation ein, den ich ohne Vorbehalt nominieren kann. Jakub Hrůša, 1981 in Brünn geboren, begann als Assistenzdirigent bei der Tschechischen Philharmonie und beim Orchestre Philharmonique de Radio France. Zwischen 2008 und 2015 leitete er die Prague Philharmonia und seit 2016 steht er den Bamberger Symphonikern vor. Daneben gab es diverse andere Engagements als Gastdirigent. An Einspielungen mangelt es mittlerweile auch nicht mehr. Ein paar davon würde ich durchaus als referenzträchtig ansehen (Rotts Sinfonie und Dvořáks Te Deum).


    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Christian Thielemann (Nominierung 1)


    Thielemann hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Dirigenten entwickelt. Seine Opern-Dirigate von insbesondere Strauss- und Wagneropern sind inzwischen berüchtigt.

    Sein Charakter gilt dabei nicht als leicht. Streit gab es in Dresden, München und Bayreuth, die Berliner entschieden sich gegen seine Wahl zum Rattle-Nachfolger. Seine künstlerische Integrität und Spitzenklasse wird dabei nicht in Frage gestellt. Inzwischen ist er dennoch in Berlin angekommen und wird dort momentan frenetisch bejubelt.

    Thielemann hat bisher nicht mit all seinen Aufnahmen Glück gehabt. Fehlende Spitzensänger und Probleme mit der Aufnahmetechnik haben so manche Aufnahme gradezu vermasselt, z.B. seinen Ring oder auch die Meistersinger. So gilt sein Ruf als Livedirigent inzwischen fast schon als legendär, während einige große Würfe auf dem Plattenmarkt noch nicht gelungen sind. Dennoch lassen sich einige großartige Aufnahmen finden, wie z.B. die Wiener "Frau ohne Schatten".


    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

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  • Howard Griffiths (Nominierung 3)


    Mit 75 zählt er zwar nicht mehr zur jungen Generation, aber sein gegenwärtiger Output straftt sein Alter Lügen

    Als eine der treibenden Kräfte beim Projekt "Mozart Soloist -Next Generation" hat er sich als veritabler Mozart-Dirigent entpuppt.

    Aber wo Mozart ist, ist Haydn nicht weit - und Pleyel, und Beethoven - etc etc..

    Aus den weit über 100 Existierenden Aufnahmen habe ich hier nur welche aus den letzten Jahren gezeigt - und auch das ist nur ein Bruchteil.

    Sein Programm ist auch das meine. Und er nimmt schneller auf als ich kaufen kann.....



    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Howard Griffiths (Nominierung 3)



    Sein Programm ist auch das meine. Und er nimmt schneller auf als ich kaufen kann.....

    Vielleicht hättest du das ominöse Schallplattengeschäft übernehmen sollen....:cheers:

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  • Hallo


    Nominierung 1:


    Reinhard Goebel



    Ein großartiger Musiker und sogar Musikforscher. Der Leiter der ehemaligen Musica Antiqua Köln machte zuletzt Furore mit der Serie Beethoven‘s World !


    LG Siamak

  • Sebastian Weigle (Nominierung 2)


    Einer der besten Operndirigenten meiner Einschätzung nach. In Frankfurt machte jahrelang herausragende Arbeit, immer wieder steht er auch am Pult bei selteneren Opern. Zuletzt live gesehen habe ich ihn im Februar in München bei der "Liebe der Danae". Strauss ist ohnehin ein Spezialgebiet bei ihm, auch die Tondichtungen hat er großartig eingespielt. In Bayreuth war er zudem häufiger zu Gast. Aktuell ist er ein wenig aus unserem europäischen Blick geraten, da er seit 2019 in Tokio tätig ist.


    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Ingo Metzmacher (Nominierung 4)


    Der Schwenk zu Operndirigenten rief mir einen weiteren Kandidaten in Erinnerung, den ich hier unbedingt erwähnen möchte: Ingo Metzmacher, geboren 1957. Natürlich dirigiert er nicht nur Opern, jedoch geht das persönliche Erleben auf eine kolossale Aufführung von Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" an der Wiener Staatsoper zurück. Es trifft sich gut, dass die Premierenvorstellung dieser Inszenierung in Kürze bei Orfeo wiederaufgelegt wird. Metzmacher setzt sich gerade für Werke des 20. Jahrhunderts und auch Zeitgenössisches ein.


    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

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  • John Eliot Gardiner (Nominierung 3)


    Ein Alte-Musik-Held für mich. Seine Bachkantaten-GA ist für mich eine der besten. Gelegentlich sind mir seine Tempi zu hoch, aber meistens kommt begeisternde Barockmusik dabei raus. Auch sein Purcell und Mendelssohn sind sehr hörenswert.


    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Simone Young (Nominierung 5)


    Zumindest eine Dirigentin will ich hier auch ins Spiel bringen. Die Australierin Simone Young, geboren 1961. Selbst erlebt habe ich sie mit den "Meistersingern" an der Wiener Staatsoper, eine Vorstellung, die mir auch ihretwegen im Gedächtnis blieb. An Einspielungen hat sie u. a. Gesamtaufnahmen von Brahms und Bruckner vorgelegt, die keine Vergleiche zu scheuen brauchen. Ihr "Ring" aus Hamburg ist insgesamt sehr beachtlich. Jüngst erschien eine Mahler Zweite aus ihrer Heimatstadt Sydney (wo sie das Sinfonieorchester seit 2022 leitet), die mir beim auszugsweisen Abhören sehr gefiel.


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    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Gianandrea Noseda (Nominierung 1)


    Ein recht vielseitiger Dirigent, geboren 1964, der auch abseits des Mainstream seine Zeichen setzt. Mit dem LSO ist zurzeit ein Schostakowitsch-Zyklus im Entstehen.


    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • Johannes Moesus (Nominierung 4)


    Der nächste Lieblingsdirigent von mir ist auch schon 69. Ich habe drüber nachgedacht, warum viel Lieblingsdirigenten schon ältere Baujahre sind. Die Antwort ist einfacher als man denkt. : Wenn ein ganz junger Dirigent erstmals in Erscheinung tritt, dann nimmt amn oft keine Notiz von ihm. Oft ist er gepusht und verschwindet dann rasch wieder in der Versenkung. Und selbst man man ihm gegenüber positiv eingestellt ist, nach ein oder zwei CDs - zum Lieblingdirigenten reichts dann (zumindest bei mir) in der Regel doch (noch) nicht. Erst wenn von einem Dirigenten immer wieder Aufnahmen erscheinen, wo er mein bevorzugtes Repertoire, bzw meine Lieblingskomponisten, oder unbekannte, die dazu passen dirigiert, denn werde ich auf ihn aufmerksam. Und das dauert dann eben ein paar Jährchen.

    Im deichen WIKIPEDIA Beitrag von Version 2021 (!!) wird von ca 30 CD veröffentlichungen geschrieben (inzwischen dürften es ca 50 sein) und viel sind konkurrenzlos, so beispielse weise seine Rosetti Einspielungen (Er war bis 2024 jahrelanger Präsident der internationalen Rosetti-Gesellschaft)


    mfg aus wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Nr.1 aber ohne Wertung : Masaaki Suzuki


    ich schätze ihn sehr. Mag auch an der BIS Qualität liegen. Ich habe viel Bach von ihm - und alles ist exzellent.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

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  • Nr.2 Sir John Elliot Gardiner


    Vielleicht meine Nr.1, vielleicht weil ich ihn live mit der Schöpfung ( Haydn ) gehört hatte. Von Bach habe ich sehr, sehr viel von ihm, aber auch sein Beethoven ist für mich ein Highlight.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Nr.3 Ein Underdog ?


    Für mich nicht : Osmo Vänskä . Seine Beethoven Sinfonien GA schätze ich sehr. Oder alles was er mit Jewgeni Sudbin aufgenommen hat .

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Nr. 4 Jordi Savall


    So erfrischend, aber doch alles klangschön. Meist habe ich von ihm SACDs. Kein einziger Ausreißer.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Nr.5 Arthur Schoonderwoerd


    Seine GA der Beethoven Klavierkonzerte hat mir neue Horizonte eröffnet. Auch seine Eroica, und erst Recht sein Mozart.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • und erst Recht sein Bach

    Maximal live - auf CD gibt's da m. W. nichts ...

    „Heute ist Tag des Deutschen Butterbrots.“
    „Kannst Du das auch belegen?“

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  • Jordi Savall (Nominierung 6)


    Bei sechs Nominierungen müssen einige Kandidaten unter den Tisch fallen. Da ich davon ausgehe, dass Herbert Blomstedt gewiss noch benannt werden wird, entscheide ich mich bei meinem letzten Votum für Jordi Savall, geboren 1941 in Katalonien. So ist gleichzeitig auch ein prominenter Vertreter von HIP mit dabei, den ich ohne Einschränkungen zu meinen Lieblingsdirigenten zählen kann. Bei seiner mannigfaltigen Diskographie, die bis in die frühen 1970er Jahre zurückgeht, dürfte für jeden etwas dabei sein, der gewillt ist, sich mit der sog. Alten Musik ernsthaft auseinanderzusetzen. In den letzten Jahren hat sich Savall zunehmend auch mit der Klassik und Romantik auseinandergesetzt.


    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Hannu Lintu (Nominierung 1)


    Geboren 1967 gehört er mit 57 Jahren auch nicht mehr zur jungen Generation, in letzter Zeit ist es aufnahmetechnisch leider etwas ruhig um ihn geworden. Trotzdem hat er schon viele tolle Einspielungen vorgelegt, dabei ist eine eindeutige Spezialisierung auf moderne und zeitgenössische Musik insbesondere von finnischen Komponistinnen und Komponisten erkennbar, es gibt aber auch etwas Mozart, Beethoven und Schumann von ihm.

    Hervorzuheben sind insbesondere seine Sibelius-Aufnahmen sowie seine Gesamtaufnahme der Enescu-Sinfonien, die mMn die beste der bislang aufgenommenen GAs darstellt:







  • Nennung 2: Jordi Savall. Alles.

    Nennung 3: Maasako Suzuki. Monteverdi: Marienvesper

    Nennung 4: Gardiner: Marienvesper. Beethovens 9. (der 4.Satz mit einem tollen Chor!:baeh01:)

    We hold these truths for self-evident: that all men are created equal that they are endowed by their Creator with certain unalienable rights; that among these are life, liberty and the pursuit of happiness.

    (Amerikanische Unabhängigkeiterklärung)

  • Maximal live - auf CD gibt's da m. W. nichts ...

    Stimmt. Habe es geändert.


    Meine Nummer 6 ist:

    Rheinhard Goebel.

    Habe doch einiges von ihm. Und seine Beiträge in SWR Kultur haben mich sehr positiv beindruckt

    https://www.swr.de/swrkultur/m…-reinhard-goebel-100.html

    https://www.ardaudiothek.de/ep…mels/swr-kultur/13011459/


    Da gibt es sechs Teile über das Weihnachtsoratorium, sehr launig und kompetent.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Neeme Järvi (Nominierung Nr. 2)


    Dass der König der Aufnahmen und des Nischenrepertoires unter den Dirigenten noch nicht nominiert wurde, überrascht mich ein wenig, deshalb übernehme ich das jetzt. Der 87-jährige Este ist eine echte Legende und bis heute aktiv, was seinen dirigentischen Einsatz für unbekanntes Repertoire angeht, doch auch das Standardrepertoire wurde von ihm ausgiebig bedacht. Ich weiß gar nicht, wo ich mit Empfehlungen anfangen sollte, weil ich so viel Musik erst durch ihn kennengelernt habe :hail: Die "A Lifetime on Chandos"-Box bietet aber einen schönen Überblick und Anregungen zu Ergänzungskäufen:


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