Man lernt nie aus: Nachdem "vertauschte Socken" Stefan Askenase beim Spiel von Chopins Préludes irritiert haben, sind nun die Wiener Philharmoniker in Verruf geraten, weil sie "die niedrigste Frauenquote aller großen Orchester haben" und damit ihren Anspruch als "ein Kulturerbe" verloren haben, und das mit sofortiger Wirkung!
Geht's noch? Es wäre schön zu erfahren, ob es Statistiken oder Expertisen gibt, die belegen, daß ein Orchester durch einen höheren Frauenanteil zu einem qualitativ besseren Klangkörper wird. Und wenn schon von Quote die Rede ist, so wäre es doch sinnvoll, jedes Orchester per Statut zu veranlassen, mindestens 50 % Frauenanteil zu garantieren, unabhängig von Ausbildung, Qualifikation und persönlicher Eignung.
LG Nemorino
Ist ein Bewerber oder eine Bewerberin beim Vorspiel, wenn eine vakante Stelle bei den Wiener Philharmonikern besetzt werden soll, hinter einem Vorhang verborgen?
Das Geschlecht dürfte bei der Auswahl bei einem solchen Vorgehen egal sein.
