Die technische Qualität von Aufnahmen und ihrem Remastering

  • Ich bin ja nun auch schon bei Aufnahmen dabei gewesen, habe mich ausführlich mit dem Tontechniker unterhalten war und bin mit dem aufnehmenden Musiker befreundet. Von daher weiß ich einiges. Man darf nicht vergessen, dass alles, aber auch alles Geld kostet bei so einer Produktion. Der Saal, in dem aufgenommen wird, muss für die Aufnahme gemietet werden. Wenn der Tontechniker die Mikrophoneinstellung usw. erst erproben muss, um die geeignete oder gar ideale Position zu finden, bevor überhaupt die eigentliche Aufnahme beginnt, kostet das extra Geld, weil auch dafür der Saal gemietet werden muss.


    Die Produktionskosten bei einer Aufnahme mit einem Spitzenorchester und internationalen Solisten sind schon sehr hoch. Und der Wiener Musikvereinssaal ist nicht irgend ein Saal, sondern ein besonderer und deshalb auch besonders teuer. Deshalb ist es mehr als unwahrscheinlich, dass eine Plattenfirma für jede Aufnahme das komplette Aufnahme- Equipment wechselt und teures Geld für die Saalmiete investiert, um jeweils ein neues einzurichten. Nein, man nimmt das bewährte immer wieder, egal welcher Tontechniker am Mischpult sitzt, weil das ganz einfach viel Geld spart. Dass DECCA im Sofiensaal aufgenommen hat und nicht um großen Musikvereinssaal, kann einmal mit Verträgen zu tun haben, der Auslastung des Saals (der Belegungsolan ist einfach über Monate und Jahre hinaus voll) und nicht zuletzt den Kosten. Der Sofiensaal ist ganz sicher schlicht und einfach wesentlich billiger.


    Die Deutsche Grammophon hat zudem einmal ihren typischen Markenklang und die Klangästhetik ist letztlich auch eine Frage der Kultur und des Zeitgeschmacks, der sich mit der Zeit ändert. Klanzechnisch gefällt mir die ABM-Aufnahme besser als Böhm und Pollini. Aber es ist dieselbe Klangästhetik. Sicher ist diese Aufnahmetechnik nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber letztlich macht es wenig Sinn, diese mit der von heute zu vergleichen, sondern dem, was damals andere Labels angeboten haben. Da war der Klang anders, aber letztlich nicht besser als der der DGG.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Wenn der Tontechniker die Mikrophoneinstellung usw. erst erproben muss, um die geeignete oder gar ideale Position zu finden, bevor überhaupt die eigentliche Aufnahme beginnt, kostet das extra Geld, weil auch dafür der Saal gemietet werden muss.

    Ich kann Dir versichern, dass da jeder Tontechniker anders arbeitet und nicht einfach irgendetwas übernimmt. Denn verantwortlich ist er und nicht der, von dem er irgendwas übernommen hat.


    Eine solche Probe ist nicht so aufwändig wie Du es darstellst und ich bin mir sicher, dass der Tontechniker, vielleicht war ja auch schon mal im Saal - davon würde ich jedenfalls ausgehen, wenn ich ihn buche -, die Orchesterprobe für den Feinschliff nutzt.

    Warum sollte er einen Saal mieten? Ohne Orchester macht das keinen Sinn.


    Sollte der Tochtechniker noch nie in dem Saal gewesen sein, was ich mir aber nicht vorstellen kann, würde er wahrscheinlich einen Kollegen, der schon mal da war, anrufen und sich über die Eigenheiten der Akustik informieren. Aber letztlich würde er seine Entscheidungen treffen und die können durchaus anders sein.


    Nachtrag:

    Eine kurze Recherche bestätigt meine Vermutung: Klaus Hiemann hat mit Carlos Kleiber 1977 die 7. Beethoven Symphonie im Musikvereinssaal aufgenommen.

  • Decca nutzte die Sofiensäle als ihr bevorzugtes Aufnahmestudio in Wien. Dies hatte ganz primär akustische Gründe. Soweit mir bekannt, war die Einspielung der "Eroica" unter Erich Kleiber die letzte Decca-Studioproduktion, die noch im Großen Musikvereinsaal stattfand (April 1955), bevor man ab Ende 1955 in die Sofiensäle wechselte. Die erste Produktion dort war "Die Frau ohne Schatten" unter Karl Böhm (November/Dezember 1955). Exakt 30 Jahre sollte es bei den Sofiensälen bleiben. Die letzte Studioproduktion der Decca dort war der "Lohengrin" unter Sir Georg Solti (November/Dezember 1985 & Juni 1986). Die einzige Ausnahme von dieser Regel, die ich eruieren konnte, war das von der Decca verantwortete Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1979 unter Willi Boskovsky, welches freilich im Musikverein stattfand (es wurde damals übrigens nicht wirklich live mitgeschnitten, sondern am 30. und 31. Dezember 1978 sowie am 1. Jänner 1979 aufgezeichnet).

    In klanglicher Hinsicht hat die Deutsche Grammophon Gesellschaft in dieser Ära nicht wirklich ganz vorne mitgespielt, was vereinzelte sehr gut klingende Einspielungen ja nicht ausschließt. Allerdings galten andere Labels als audiophil. In unseren Breiten eben zuvörderst Decca (in Amerika als London bekannt). Gerade in der frühen Phase der Stereophonie (Mitte/Ende 1950er) aber vor allem auch die US-Label RCA Victor ("Living Stereo"), Mercury ("Living Presence"), Everest und Capitol. Auch Columbia und Vanguard brauchten sich vor der DG klanglich bestimmt nicht verstecken. Dass die Pressqualität einiger amerikanischer Platten manchmal zu wünschen übrig ließ, braucht uns heute glücklicherweise nicht mehr zu kümmern.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Klangeindrücke: Ja, die Emil-Berliner haben mit dem Remastering der ABM-Aufnahme der Beethoven-Konzerte großartige Arbeit geleistet. Die Differenz zur akustisch recht miesen CD-Aufnahme ist mit dem adi-dac frappant. Da ist richtige Dynamik im Orchester. Bei den Streicher konnten sie aber nicht mehr differenziert staffeln, der "Matsch"-Klang blieb auch nach dem Remastering erhalten. Insgesamt aber trotzdem eine stolze Leistung! Der CA DACmagic vermittelt das nicht. (Ich benutze ihn mit dem Standardnetzteil)

    Könnte es sein, dass der "Matsch"-Klang zum erheblichen Teil auf den Cambridge zurückzuführen ist? Ich habe diese CD bei Neuerscheinung damals gleich gekauft und auf Anlagen mit Yamaha-Verstärker und später AVM gehört. Den Eindruck, dass das irgendwie matschig klingt, habe ich nie gehabt. Im Gegenteil. Die Elektronik klingt aber auch "analytisch", bei AVM extrem sauber, extrem hoch auflösend und kristallklar. Dagegen sind die Briten Weichzeichner. Du magst auch bezeichnend Karajan nicht, kommst mit seiner Klangästhetik nicht zurecht. Der Streicherklang bei der DGG dieser Zeit hat sicher auch etwas mit Karajan zu tun, der sich bekanntlich einmischte in die Aufnahmetechnik. Zur Dynamik: Die Aufnahme ist analog. Sie erreicht also den Dynamikumfang auch des CD-Formats nicht. Wenn das Remastering dynamischer ist als die CD, ist die Vermutung nicht von der Hand zu weisen, dass da mit Kompression gearbeitet wurde, was im Klassik-Bereich eher unüblich ist. (Stichwort: Loudness-Wahn)

    In klanglicher Hinsicht hat die Deutsche Grammophon Gesellschaft in dieser Ära nicht wirklich ganz vorne mitgespielt, was vereinzelte sehr gut klingende Einspielungen ja nicht ausschließt. Allerdings galten andere Labels als audiophil. In unseren Breiten eben zuvörderst Decca (in Amerika als London bekannt). Gerade in der frühen Phase der Stereophonie (Mitte/Ende 1950er) aber vor allem auch die US-Label RCA Victor ("Living Stereo"), Mercury ("Living Presence"), Everest und Capitol.

    Die Deutsche Grammophon hat aber ihre Klangästhetik, und die ist ein Markenzeichen geworden und eben prägend als ein Qualitätsstandard. Das haben andere Labels mit ihrem von Audiophilen geschätzten spektakulären Klang bezeichnend nicht geschafft. Auch der DECCA-Klang ist ein solches Markenzeichen. DECCA, so toll die Aufnahmen auch sind, erreicht aber nicht die Natürlichkeit der DGG, von Ausnahmen abgesehen. Ein Flügel klingt wie ein "DECCA-Flügel", wie ich ihn gerne nenne, und nicht wie ein Steinway. Die Streicher klingen sehr britisch basskräftig usw. Welchen Klang man mag, ist auch eine Geschmacksfrage natürlich. Ich mag z.B. den durchsichtigen Klang von Supraphon und keine Aufnahme der DGG ist so spektakulär wie die Exton-Aufnahme von Mahlers 2. mit Vaclav Neumann aus dem Rudolfinum in Prag. Aber darum geht es nicht. Entscheidend ist, ob die Klangästhetik der Interpretation durch die Aufnahmetechnik wiedergegeben wird. Man kann den Unterschied von Mrawinsky. Karajan oder Boulez bei der DGG nachvollziehen.


    Decca nutzte die Sofiensäle als ihr bevorzugtes Aufnahmestudio in Wien. Dies hatte ganz primär akustische Gründe. Soweit mir bekannt, war die Einspielung der "Eroica" unter Erich Kleiber die letzte Decca-Studioproduktion, die noch im Großen Musikvereinsaal stattfand (April 1955), bevor man ab Ende 1955 in die Sofiensäle wechselte. Die erste Produktion dort war "Die Frau ohne Schatten" unter Karl Böhm (November/Dezember 1955). Exakt 30 Jahre sollte es bei den Sofiensälen bleiben.

    Der bevorzugte Aufnahmeort bei DECCA war ja nicht Wien, sondern London. Und eine Opernaufnahme ist eine vergleichsweise kleine Besetzung und kein 120 Mann Mahler-Orchester. Dafür sind die Sofiensäle zu klein. Karl hat es geschrieben: Die Streicher klingen zusammengerückt beim Brahms-KK, weil offensichtlich der Platz ein bisschen zu eng ist für ein so großes Orchester.


    Ich kann Dir versichern, dass da jeder Tontechniker anders arbeitet und nicht einfach irgendetwas übernimmt. Denn verantwortlich ist er und nicht der, von dem er irgendwas übernommen hat.


    Eine solche Probe ist nicht so aufwändig wie Du es darstellst und ich bin mir sicher, dass der Tontechniker, vielleicht war ja auch schon mal im Saal - davon würde ich jedenfalls ausgehen, wenn ich ihn buche -, die Orchesterprobe für den Feinschliff nutzt.

    Klar ist da sehr viel Routine dabei. Abbado hatte für die Aufnahme einer Bruckner-Symphonie 5 Stunden Zeit. Das ist bei der himmlischen Bruckner-Länge nicht viel. Die Dirigenten tanzten auf mehreren Hochzeiten, die Orchester waren heute in Wien morgen in London. Die Mikrophoneinstellungen sind auch publiziert in vielen Fällen, z.B. die von Glenn Goulds Aufnahmen. Der Tontechniker, den ich kenne, hat diese für seine Aufnahmen genutzt. Die DGG wird auch ihre internen Aufzeichnungen haben, auf die der jeweilige Tontechniker dann zurückgreift. Warum ist denn jede DGG-Aufnahme mit ihrem typischen Klang als eine solche sofort erkennbar? (Für CBS etwa gilt das auch.) Hier geht es darum, dass die DGG das Orchester so aufgenommen hat, dass es hinter dem Flügel musiziert. Das ist eine bestimmte Aufnahmeästhetik in dieser Zeit, und die hört man bei vielen Aufnahmen.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Könnte es sein, dass der "Matsch"-Klang zum erheblichen Teil auf den Cambridge zurückzuführen ist?

    So war mein Ersteindruck beim Hören mit dem DACmagic von CA


    Jetzt habe ich auch die DSD Files gehört (Klavierkonzert Nr. 1) Das klingt schon besser, das Orchester hat etwas mehr innere Dynamik. Allerdings sind die Ansprüche trotz allem gering. Selten eine so schlechte Orchesteraufnahme um 1980 gehört. Das Klavier ist unnatürlich im Vordergrund. Allerdings klingt das Klavier für sich besser. Wahrscheinlich haben die Emil-Berliner das Bestmögliche gemacht, was man aus dieser Aufnahme fairerweise herausholen kann. Übrigens gewinnt die Aufnahme etwas mit dem Hören! Was sich auch sagen lässt, ist, dass das Remastering mit den lauten Stellen besser zurechtkommt als die Original-CD.


    Der RME adi-DAC hinterlässt da einen ganz anderen Eindruck (Ich habe diesen Vergleich natürlich gerade auch aus Neugier gemacht)


    Klangeindrücke: Ja, die Emil-Berliner haben mit dem Remastering der ABM-Aufnahme der Beethoven-Konzerte großartige Arbeit geleistet. Die Differenz zur akustisch recht miesen CD-Aufnahme ist mit dem adi-dac frappant. Da ist richtige Dynamik im Orchester. Bei den Streicher konnten sie aber nicht mehr differenziert staffeln, der "Matsch"-Klang blieb auch nach dem Remastering erhalten. Insgesamt aber trotzdem eine stolze Leistung! Der CA DACmagic vermittelt das nicht. (Ich benutze ihn mit dem Standardnetzteil)


    Man ist immer etwas hilflos, wenn man einen Klangeindruck beschreiben möchte. Mit matschig meine ich die sehr geringe Unterscheidung in den Streichern. Ich hatte gestern zum Beispiel Bartóks erstes Klavierkonzerte mit Pollini und Abbado gehört, eine Aufnahme von 1977, die schon in der CD-Aufnahme ohne Remastering bei den Streichern besser abschneidet und eine ordentliche Dynamik hat. Orchesteraufnahmen nach 2010 bieten da in der Regel noch ganz anderes.

  • Gerade ist erschienen die neue Aufnahme von Ólafsson in 24-Bit/192 kHz wie fast alle Neuerscheinungen bei Qobuz, das sind dann ca. 2GB, was ich schon gewaltig finde. Aus meiner Sicht ist übertrieben, aber es scheint dafür einen markt zu geben?

    Das Programm finde ich aber sehr reizvoll.

    Das sind dann halt more or less die Master. Ich leiste mir den 192-er Luxus nur bei CDs, die ich wirklich liebe. Im Regelfall bleibt es bei 96-ern . Leichte Unterschiede lassen sich immer noch in der Wahrnehmung der Räumlichkeit feststellen, wenn die Aufnahme es hergibt.


    Gestern hatte ich mir von der gerippten CD



    noch den 88/24 Download geholt, weil er definitiv besser klingt. Es mag am neuen KVV liegen, aber mir kamen die Streicher im Korngold Trio plötzlich unschön vor (ein klarer Nachteil, wenn man seine Ohren nur noch verwöhnt ;).), die Neugier wuchs und siehe da: die HiRes Aufnahme leidet nicht an dieser Schwäche :)


    Gerade ist erschienen die neue Aufnahme von Ólafsson in 24-Bit/192 kHz wie fast alle Neuerscheinungen bei Qobuz, das sind dann ca. 2GB, was ich schon gewaltig finde.

    Bei der Erinnerung wurde mir etwas schwindelig. Vor knapp dreißig Jahren hätte man für dieses Album eine ganze Festplatte gebraucht und so um die 2000 DM für den Speicher ausgegeben. Da hätte ich mir trotz des besseren Klanges die CD gekauft ;):P


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    Meinen ersten Rechner mit Festplatte hatte ich so um 1987. Er hatte eine 40 MB Harddisk ... die auch etwa so viel kostete ^^

  • Man ist natürlich immer etwas hilflos, wenn man einen Klangeindruck beschreiben möchte. Mit matschig meine ich die sehr geringe Unterscheidung in den Streichern.

    Genau, Höreindrücke wirklich "richtig" zu beschreiben ist eine schwierige, fast unmögliche Sache! Die berühmte Quadratur des Kreises! ;) ^^ Ich würde das auf die Karajan-Ästhetik zurückführen: den ansatzlosen Übergang, der sich vornehmlich mit den Streichern realisieren lässt und der die Klangvorstellungen der DGG-Tontechnik damals wohl geprägt hat.

    Ich hatte gestern zum Beispiel Bartóks erste Klavierkonzerte mit Pollini und Abbado gehört, eine Aufnahme von 1977, die schon in der CD-Aufnahme ohne Remastering bei den Streichern besser abschneidet und eine ordentliche Dynamik hat. Orchesteraufnahmen nach 2010 bieten da in der Regel noch ganz anderes.

    Die Aufnahme ist natürlich in Chicago gemacht mit einem amerikanischen Orchester. In dem Saal bin ich gewesen, der hat eine relativ trockene Akustik. Das neue Remastering in dieser Box...


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    finde ich erheblich besser als die CD-Erstveröffentlichung, wo der Klang ein bisschen gläsern und spröde ist.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Die Aufnahme ist natürlich in Chicago gemacht mit einem amerikanischen Orchester. In dem Saal bin ich gewesen, der hat eine relativ trockene Akustik. Das neue Remastering in dieser Box...

    finde ich erheblich besser als die CD-Erstveröffentlichung, wo der Klang ein bisschen gläsern und spröde ist.

    Ist Bartok mit Pollini und Abbado für die Box remastered worden? Leider finde ich kein Remastering im Netz. Wann und wo wurde das gemacht? Vielleicht kann ich gezielt danach suchen.

  • Ich bezweifle, dass diese Bartok-Aufnahme remastert worden ist, sie wurde meines Erachtens leidiglich neu aufgelegt. Ein Emil Berliner Studios-Remastering gibt es aber von den legendären Gilels-Brahms-Aufnahmen (div. Solowerke und beide Konzerte mit Jochum) und die sind neben der japanischen Doppel-SACD glücklicherweise auch als Download erschienen. Der Klang profitiert meines Erachtens SEHR davon. Allerdings ist diese Aufnahme nicht als HighRes, sondern als DSD veröffentlicht und beansprucht viele weniger Platz auf der Festplatte, was die Frage aufwirft, ob 24-Bit/192 kHz der entscheidende Faktor, was ich im Unterschied zum geschätzten Kollegen astewes in meinem Umfeld ausschließe. Aber ich habe auch nicht so eine hoch aufgerüstete Anlage.


    https://www.qobuz.com/gb-en/al…xdhQf8wzTAzxoC9dUQAvD_BwE


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    Weiter setzt WARNER die wunderbare Reihe mit Carlo Maria Giulini fort.


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  • Wie kann es aber anders klingen, wenn es das gleiche Mastering ist? Die Einbildungskraft ist zuweilen unergründlich.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

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    – Luís de Camões

  • Der bevorzugte Aufnahmeort bei DECCA war ja nicht Wien, sondern London. Und eine Opernaufnahme ist eine vergleichsweise kleine Besetzung und kein 120 Mann Mahler-Orchester. Dafür sind die Sofiensäle zu klein. Karl hat es geschrieben: Die Streicher klingen zusammengerückt beim Brahms-KK, weil offensichtlich der Platz ein bisschen zu eng ist für ein so großes Orchester.

    Diese Aufnahme des 2. Klavierkonzerts von Brahms kenne ich nicht, von Haitink habe ich wenig. Dass die Sofiensäle angeblich "zu klein" gewesen seien für große Werke, lässt sich so nicht halten. In Soltis berühmt gewordener Decca-Einspielung von Mahlers 8. Sinfonie (1971) in eben diesen Sofiensälen klingen die Streicher in keiner Weise zusammengerückt. Für den riesigen Chor herrschte offenkundig keine Platznot; er klingt gewaltig, wie vom Komponisten gewollt. Ähnliches ließe sich zur legendären Produktion des Decca-"Rings" in den Sofiensälen sagen (zwischen 1958 und 1965). Keine andere Aufnahme bis zum heutigen Tage klingt orchestral dermaßen luxuriös; nicht im Mindesten ist da ein Anflug von verringerter Besetzung. Und noch 1985/86 machte Decca dort den "Lohengrin", den Höhepunkt der hochromantischen Oper, auch was ihre Dimensionen anbelangt. Wenn es also in dieser angeführten Einspielung von Brahms' KK 2 unter Haitink so kompakt klingt, wird das schlichtweg den Vorstellungen des Dirigenten geschuldet sein.

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    – Luís de Camões

  • Ist Bartok mit Pollini und Abbado für die Box remastered worden? Leider finde ich kein Remastering im Netz. Wann und wo wurde das gemacht? Vielleicht kann ich gezielt danach suchen.

    Remastering war etwas salopp. Ich habe geschaut. Ärgerlicher Weise macht die DGG im Klappentext dieser Box keinerlei Angaben zur Technik der Überspielung. Ich habe als Einzel-CD die Veröffentlichung aus der Galeria-Serie. Da steht "Original Image Bit-Processing". Diese spezielle Technik der DGG wird als eine Art Remastering beschrieben, welches die DGG ab 1995 (die Aufnahme ist analog von 1977) zunächst für die Gold-Serie (digital aufgenommen) von Herbert v. Karajan verwendete. Ich vermute, das war eine Software, durch welche sie dann die Aufnahme haben durchlaufen lassen. Die technische Überspielung der Aufnahme, die in der Box enthalten ist, ist jedenfalls nicht diese. Sie klingt anders und deutlich besser.


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    Diese Aufnahme des 2. Klavierkonzerts von Brahms kenne ich nicht, von Haitink habe ich wenig. Dass die Sofiensäle angeblich "zu klein" gewesen seien für große Werke, lässt sich so nicht halten. In Soltis berühmt gewordener Decca-Einspielung von Mahlers 8. Sinfonie (1971) in eben diesen Sofiensälen klingen die Streicher in keiner Weise zusammengerückt. Für den riesigen Chor herrschte offenkundig keine Platznot; er klingt gewaltig, wie vom Komponisten gewollt.

    Die Solti-Aufnahme habe ich und werde mal reinhören und vergleichen. Du machst ganz einfach einen Denkfehler: Was Dir eine Aufnahme, die an artifizielles Produkt ist, als Eindruck vermittelt, ist eben nicht unbedingt die Abbildung einer Realität. Ich habe eine schöne Aufnahme mit Cello und Klavier, wo ich den Pianisten und Tontechniker kenne. Die Qualität ist hervorragend, man denkt: Da sitzen der Cellist und Pianist nebeneinander. Von wegen! :D Bei der Aufnahme hat der Tontechniker die beiden Musiker jeweils ans Ende des Podiums gesetzt, damit wirklich jedes Mikrophon nur ein Instrument aufnimmt und die Trennung ideal ist. Das war im alten Düsseldorfer Schumann-Saal. Die haben also vielleicht 10 (!) m oder mehr auseinandergesessen. Die Musiker müssen natürlich kommunizieren bei der Aufnahme. Also hat der Tontechniker große Spiegel aufgestellt, damit Jeder auch auf diese große Distanz sehen kann, was der andere macht. Also wenn es bei Solti so klingt, als spiele ein großes Orchester, dann vermittelt Dir die Tonkonserve diese Illusion und das sagt nichts darüber aus, wie weit sie die Besetzung bei dieser "Symphonie der Tausend" tatsächlich reduziert haben als Anpassung an die Größe des Saals. Der Sofiensaal hat 700qm und kann 600 Personen fassen. Der große Musikvereinssaal ist ein Drittel größer, ca. 1000 qm, und das Podium ist größer und breiter.


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    Schöne Grüße

    Holger

  • Remastering war etwas salopp. Ich habe geschaut. Ärgerlicher Weise macht die DGG im Klappentext dieser Box keinerlei Angaben zur Technik der Überspielung.

    Die Download-Dateien von mir scheinen dieses Mastering schon zu beinhalten, da sich der Shlomo mit seinem (äh.. Bartóks) Violinkonzert auch darauf befindet. Ansonsten besaß ich nur die Platte und hatte die besch... Vorgänger-CD wohl nie in der Hand... Gott sei Dank! :)

  • Offenbar wurde der komplette Saal für die Aufnahme genutzt - auf dem Rang scheint der Chor zu sitzen und für das Publikum war dann kein Platz mehr.

    Das ist sehr speziell. Ich habe auch schon in (zu) kleinen Sälen Orchester gehört, das wurde dann einfach zu laut bis zur Schmerzgrenze. Bei dieser großen Besetzung haben sie wahrscheinlich den Musikern Ohropax verteilt, damit sie hinterher nicht zum Ohrenarzt müssen mit einem Totalschaden. Das sind schon sehr künstliche Aufnahmebedingungen. Mikrophone sind gegen organische Schäden natürlich immun! Dass die Besetzung reduziert ist, sieht man allerdings auch deutlich. Man kann ja zählen! :D

  • Ich zählte und kam auf deutlich über 100 Instrumentalisten. Dies würde sich decken mit der im Netz kursierenden Angabe, dass es wohl exakt 115 waren. Das wäre nun kaum unter den von Mahler vorgesehenen circa 120. Hinzu kamen die Chöre. Toningenieur Gordon Parry verwendete 38 Mikrofone, 17 davon für die Solisten und 21 für das Orchester. Für eine Aufführung des Werks mit dem Philadelphia Orchestra unter Nézet-Séguin 2016 sind beispielsweise 110 Orchestermitglieder verzeichnet. Zwischen 110 und 120 scheint auch die Regel bei Mahler 8, wo Solti also nicht durch erkennbare Reduzierung ausschert.

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    – Luís de Camões

  • EEin nicht ganz unbekanntes Album hat ein Remastering erfahren, dass es in sich hat. Ich bin nicht der große Liederhörer, aber die Winterreise mit Fischer-Dieskau und Moore in der Aufnahme von 1971 gehört zu meinen Lieblingsaufnahmen


    Wer hier nun das Remastering in 195/24 von zum Beispiel Qobuz holt (streamt) ist glücklich zu nennen :)



    und natürlich der Link


    https://www.qobuz.com/de-de/al…erald-moore/cq4888wdk4bdc

  • Allerdings ist diese Aufnahme nicht als HighRes, sondern als DSD veröffentlicht und beansprucht viele weniger Platz auf der Festplatte, was die Frage aufwirft, ob 24-Bit/192 kHz der entscheidende Faktor,

    Hallo Christian,


    ohne klugschwatzen zu wollen:


    "HiRes" ist alles was höher aufgelöst ist als CD (16 Bit / 44,1kHz).


    Ansonsten geraten hier Sachen durcheinander.

    DSD ist ein Format und für die SACD entwickelt worden.

    DSD funktioniert anders als andere Dateiformate und somit sind Auflösungen nicht direkt miteinander vergleichbar.

    Die von dir erwähnte Auflösung von 24Bit/192kHz findet man in Formaten wie .flac oder .alac.

    Bei DSD findest du Angaben wie 64fs, 128fs usw.

    Auch wenn die Formate nicht technisch vergleichbar sind, so kann man ihre Ergebnisse vergleichen.

    Und ja, unterschiedliche Auflösungen kann man hören, aber das ist wie so oft sehr subjektiv.


    Und was die zu erwartenden Dateigrößen angeht (die mich immer genauso schockiert wie dich):

    Mahlers 4. als DSD 512fs nimmt mal eben 19,4GB (!!!) ein

    Mahlers 3. als FLAC 24Bit/192kHz im Gegensatz dann 5,2GB.


    Bei hochaufgelöster Musik ist Speicher "KING" (und am besten hat man ihn gleich 2x, denn ein BackUp ist immer eine gute Idee).

  • und btt:


    Wann immer ich auf der Suche nach alten Aufnahmen bin die es entweder nicht mehr oder nur als (in der Regel sehr teure) LP gibt, gehe ich hier auf die Suche:

    https://www.highdeftapetransfers.ca/de

    Dort nimmt man originale Master (häufig alte Tapes) und digitalisiert sie auf präzise Art und Weise mit viel Respekt vor dem Original und einem enormen technischen KnowHow.


    Sobald ich rausgefunden habe wie ich hier Bilder vernünftig einfügen kann, stelle ich gern einmal ein paar meiner Lieblinge vor.

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  • Ich zählte und kam auf deutlich über 100 Instrumentalisten. Dies würde sich decken mit der im Netz kursierenden Angabe, dass es wohl exakt 115 waren. Das wäre nun kaum unter den von Mahler vorgesehenen circa 120. Hinzu kamen die Chöre.

    Die Originalbesetzung von 1910: 850 Chorsänger und 170 Orchestermusiker. ^^

  • Korrekt. Allerdings dürfte diese Masse danach kaum mehr erreicht worden sein. Am ehesten vielleicht noch bei Jascha Horenstein 1959 in der Royal Albert Hall. Das Konzert wurde von der BBC in Stereo mitgeschnitten und ist folglich die erste Stereoaufnahme davon (auf CD bei BBC Legends). Ingesamt 756 Beteiligte seinerzeit, das London Symphony Orchestra war mit 130 Spielern besetzt.

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    – Luís de Camões

  • Korrekt. Allerdings dürfte diese Masse danach kaum mehr erreicht worden sein. Am ehesten vielleicht noch bei Jascha Horenstein 1959 in der Royal Albert Hall. Das Konzert wurde von der BBC in Stereo mitgeschnitten und ist folglich die erste Stereoaufnahme davon (auf CD bei BBC Legends). Ingesamt 756 Beteiligte seinerzeit, das London Symphony Orchestra war mit 130 Spielern besetzt.

    Ja. Das ist finde ich auch nicht so entscheidend. DECCA hat mit Aufnahmen im Sofiensaal in den 1950iger Jahren begonnen. Diese Aufnahme ist von 1971. Dahinter steht die Vorstellung und das Konzept einer "Studioaufnahme" auch für großes Orchester. Das sind sehr künstliche Aufnahmebedingungen, wenn das Ensemble den kompletten Saal füllt, so dass gar kein Platz mehr ist für ein Publikum. Später ist man genau davon abgerückt, spielt in Sälen unter den normalen Aufführungsbedingungen und bevorzugt dann auch Live- Aufnahmen. Studioaufnahmen können sehr künstlich wirken. Ich werde im Falle Solti mal Vergleiche anstellen. :) :hello:

  • Korrekt. Allerdings dürfte diese Masse danach kaum mehr erreicht worden sein. Am ehesten vielleicht noch bei Jascha Horenstein 1959 in der Royal Albert Hall. Das Konzert wurde von der BBC in Stereo mitgeschnitten und ist folglich die erste Stereoaufnahme davon (auf CD bei BBC Legends). Ingesamt 756 Beteiligte seinerzeit, das London Symphony Orchestra war mit 130 Spielern besetzt.

    Hier zwei interessante Texte zu der Horenstein Aufnahme, die ich Dank Kollege Marco_S auf der HDTT Homepage gefunden habe:



    https://www.highdeftapetransfe…t-no-8-time-to-reconsider


    https://www.highdeftapetransfe…s-momentous-1959-mahler-8

  • Interessanter Katalog. Klingen die Aufnahmen tatsächlich besser und hast Du welche im Vergleich gehört? Bspw. Reiner, Ormandy oder Walter?

  • Interessanter Katalog. Klingen die Aufnahmen tatsächlich besser und hast Du welche im Vergleich gehört? Bspw. Reiner, Ormandy oder Walter?

    nun ja, ich kann vergleichen im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    Das heißt ich kann den Download mit Streaming vergleichen. Dabei muss ich (weil es keine besseren Infos gibt) davon ausgehen, dass auf den von mir genutzten Streamingportalen (Qobuz, Tidal) die Kopien der letzen erschienen Ausgabe liegt (CD oder SACD).

    Von HDTT bekomme ich dann als Download eine Ausgabe die sie von einer (immer konkret angegeben) Quelle haben. Meist sind das alte Bänder oder auch mal alte Erstausgaben der Platten oder, sofern zu bekommen, alte Masterbänder. Diese Sachen haben sie dann selbst digitalisiert.


    Und tatsächlich habe ich das mal einen Nachmittag lang verglichen, weil ich auch wissen wollte, ob das einem Blindvergleich standhält.

    Dabei waren die Downloads fast alle deutlich besser als das Streaming.

    Störgeräusche sind weniger, die Instrumente klingen "richtiger", die Tiefenstaffelung legt zu und manchmal sind es die tonalen Kleinigkeiten die sie hervorzaubern, die es dann zu etwas besonderem machen.


    ich weiß, dies ist jetzt kein besonders "Klassik-tauglicher" Tipp, aber wer das mal erfahren möchte, dem lege ich "Kind of Blue" von Miles Davis ans Herz.

    Die bei HDTT vorliegende Version ist so drastisch besser, als alles was es an Ausgaben dies Werkes sonst gibt absolut in den Schatten stellt.

    Es gibt dort auch einiges aus der RCA-Reihe "Living Stereo". Davon gab es einiges als remasterte SACD und diese Versionen findet man auch oft in den Streamingkatalogen.

    Auch hier fand ich alle Downloads besser als das Streaming.

  • Eine der besten Aufnahmen, was das technische Können des Tonmeisters betrifft, siehe


    Brahms KK2 Decca


    Die Klangfarben vom Flügel sind nahezu vollständig. Diskant glänzt, voller Bass. Schöne Mitten.

    Lieber Karl,


    ich hatte mir ja die Double-DECCA-CD bestellt:


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    Zuerst hörte ich das Konzert Nr. 2 über Kopfhörer und habe schon an der Qualität meiner Kopfhöreranlage gezweifelt: ein fürchterlich basslastiger Klang. Heute habe ich es mit meiner großen Anlage verifiziert. Die Aufnahmetechnik ist einfach nicht ideal. Muffig fast schon. Am Sophiensaal liegt es allerdings nur bedingt. Zum Vergleich habe ich Pollini/Abbado von 1976, die Studioaufnahme, auch mit den Wiener Philharmonikern, gemacht im Großen Musikvereinssaal. Auch nicht besser! Der Klang ist ebenfalls basslastig und matschig - ein bisschen schlanker die Aufnahmetechnik der DGG. Im Sofiensaal kommen die einzelnen Instrumente besser heraus - die Aufnahme im Musikvereinssaal ist etwas weiträumiger, dafür aber weniger präsent. Etwas nachgeholfen habe ich, indem ich den Denon DCD 1600 NE habe spielen lassen, der die Klangereignisse seziert. Aber auch da verschwindet nicht der Matsch bei beiden Aufnahmen (da finde ich Axels geflügeltes Wort treffend! :D )


    Dann lege ich mit Ashkenazy/Haitink das 1. Brahms-Konzert auf und falle fast vom Stuhl: Was für eine tolle Aufnahmetechnik! (Über die Aufnahme schreibe ich gleich noch etwas im Ashkenazy-Thread!) Der Grund - ich hatte eine Aufnahme wieder aus dem Sofiensaal erwartet: Das ist aber das Concertgebouw Orkest, aufgenommen im Concertgebouw Amsterdam 1981! :D Da stimmt einfach alles! Das 2. Konzert mit seinen basslastigen Streichern ist offenbar sehr schwer gut aufzunehmen. Von Pollini/Abbado gibt es noch einen Konzertmitschnitt von 1995 aus der Berliner Philharmonie. Der ist aufnahmetechnisch deutlich besser als die Studioaufnahme aus Wien von 1976. Für dieses Brahms-Konzert ist wohl die Berliner Philharmonie der bessere Saal. Die Aufnahmen aus Wien aus beiden Sälen finde ich von der Klangqualität her alle ziemlich schrecklich! :D


    Zu Soltis Aufnahme der 8. Mahler im Sophiensaal: Die Aufnahme ist eine DECCA-Meisterleistung. Das ist was die Tontechnik angeht höchste Kunst. Da kann ich nur sagen: Hut ab! :hail:


    Schöne Grüße

    Holger

  • Hallo Holger,


    deine Doppel CD beinhaltet


    Vladimir Ashkenazy und das Concertgebouw bzw. Cleveland Orchestra.


    Stimmt das?


    Meine Aufnahme ist mit den Wienern.


    Es grüßt


    Karl

  • Lieber Karl,


    Das 2. Brahms-Konzert ist mit den Wiener Philharmonikern, das 1. mit dem Concertgebouw-Orkest. In beiden Fällen ist der Dirigent Bernard Haitink. Die Orchesterstücke, die Ashkenazy dirigiert, sind mit dem Cleveland-Orchestra. :) :hello:


    Schöne Grüße

    Holger

  • Hallo Holger,


    seltsam, da es die gleiche Aufnahme ist, weil die im größeren Kreise in verschiedenen setups und auch gemeinsam mit einer Referenzanlage angehört wurde und keinerlei basslastiger Klang festgestellt werden konnte.


    Die Aufnahme ist ungemein klar und durchhörbar.


    Es grüßt


    Karl

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