Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2026)
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Joachim Raff - Rhapsodie Op. 163b "Abends"
Wahnsinn, das klingt wie später Strauss!Bamberger SO (Hans Stadlmair)
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Da höre ich gerade hinein und kann nur zustimmen!

Mit einem Schuss - aber nur einem Schuss - vom anderen Richard ...
Die Integrale, aus der die Aufnahme stammt, besitze ich und habe ich wohl auch schon komplett gehört. Aber sich alles merken ...

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Hector Berlioz (1803-1869)
Messe solennelle
Le Concert Spirituel – Hervé Niquet conductor
Orchester und Chor des Concert Spirituel setzen unter ihrem Gründer die Partitur mit wohltuendem, fast mitreissendem jugendlichen Elan um und lassen das, wie es Niquet beschreibt, „Genie in Reinform, das nichts von irgendjemandem gelernt hat, sondern dem alles von der Natur mitgegeben wurde“ in jedem Moment erkennen und erfahren. Die Solisten Adriana Gonzalez (Sopran), Julien Behr (Tenor) und Andreas Wolf (Bass) tragen ihren Teil auf Augenhöhe bei.
Ein Ereignis! Eine Wucht 
Online Merker
„Nun ist es vollbracht! Aufreibend! Dieses Genie verbraucht enorm viel Energie. O là là!“ So endet Hervé Niquets aufgekratztes Grußwort zu dieser CD.
LG Fiesco
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Auch bei dieser Strauss-Vater-Veröffentlichung tippe ich nur ein paar umfangreichere Werke hier ab. Für die vollständige Tracklist bitte Bild anklicken.
Johann Strauss (Vater)
Walzer "Die Schwalben", op. 208
Marien-Walzer, op. 212
Nador Kör, Palatinal-Tanz, op. 214
Walzer "Die Adepten", op. 216
Walzer "Tanz-Signale", op. 218
Slowakische Sinfonietta ŽilinaChristian Pollack
(AD: 4. - 6. April 2011)
Grüße
Garaguly
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Hier wieder Atterberg mit meiner wahrscheinlich liebsten seiner Sinfonien, der dritten. Die cpo-Aufnahme neulich hat mich schon richtig gepackt, was für monumental geniale letzte 4 Minuten, wie eine viel bessere Version von Sibelius "Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang" gepaart mit Grofés "Grand Canyon Suite". Vielleicht ein bisschen zu plakativ, Atterberg kriegt mich mit diesem "Larger-than-life"-Schluss aber 100%ig
Jetzt Järvis Fassung, von Hurwitz als "CD from Hell" und "The one Bow-Wow" in Järvis GA gescholten, mal hören:Kurt Atterberg
Sinfonie Nr. 3 D-Dur, Op. 10 "Västkustbilder"
Three Nocturnes, Op. 35bis (aus der Oper "Fanal", Op. 35)
Vittorioso, Op. 58
Gothenburg Symphony Orchestra
Neeme Järvi
Aufgenommen am 20. November 1997 (Sinfonie) und vom 19.-21. Januar 2015 (Rest).
BTW erschien Järvis Atterberg-GA in 5 Volumes, hier haben wir Volume 4. Diese ist als einzige nur als CD erschienen, die Volumes 1-3 & 5 erschienen als SACD. Warum? Ganz komische Entscheidung von Chandos. Liegt es daran, dass die Aufnahme der 3. Sinfonie die einzige von Järvis Atterberg-Aufnahmen ist, die noch in den 90ern (und als Rundfunkaufnahme) entstand und alle anderen Aufnahmen erst in den 2010ern? Dachte sich Chandos "Joa, 36 von 62 Minuten Spielzeit sind zu alt für eine SACD, dat lohnt sich nicht!"? Ein Mysterium.
Liebe Grüße
Amdir
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Jetzt geht's ab nach Skandinavien
Magnus Lindberg
Klarinettenquintett (1992)
Bent Sørensen
Angel's Music, für Streichquartett (1988)
Kaija Saariaho
Nymphéa, für Streichquartett und Elektronik (1987)
Jukka Tiensuu
Arsenic and Old Lace, für Cembalo und Streichquartett (1990)*
Arditti Quartet
Jukka Tiensuu, Cembalo*
AD: 1991, 1993 in Finnland und Paris
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Francesco Bartolomeo Conti
"Il trionfo della Fama"
"Der Triumph des Ruhms"
Nicolò Balducci, countertenor / Fama
Sophie Rennert, mezzo soprano / Gloria
Benedetta Mazzucato, alto / Genio
Martin Vanberg, tenor / Destino
Riccardo Novaro, baritone / Valore
Accademia Bizantina
Ottavio Dantone – conductor
Am 5. September 1723 wurde Kaiser Karl VI., der Vater seiner legendären Nachfolgerin Maria Theresia, im Prager Veitsdom zum König von Böhmen gekrönt. Nach dieser prachtvollen Zeremonie, die bereits mehrere Stunden andauerte, fanden in der Goldenen Stadt Festlichkeiten statt, die man sich heute kaum noch vorstellen kann. Unter anderem wurde ein neues Werk des Wiener Hofkomponisten Francesco Conti aufgeführt. Die Serenata „Il Trionfo della Fama“, in der die Göttin des Ruhms (und des Gerüchts) den Herrscher der Welt und alle damals bekannten Teile der Erde feiert, dürfte Seiner Majestät sehr gefallen haben. Mit Pauken und Trompeten, durchsetzt mit prachtvollen Arien für die allegorischen Figuren, die die Charakterzüge des Kaisers verkörpern, hat der „Triumph der Göttin des Ruhms“ auch dreihundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner mitreißenden Wirkung eingebüßt.
*Allgemeine Information*
LG Fiesco
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Zum Schluss noch ein fröhliches Quartett :
Friedrich Theodor Fröhlich
Streichquartett E-durRasumowsky Quartett
Das Alpstein-Gebirge mit dem Säntis als höchster Erhebung präsentiert sich schneebedeckt wie auf dem Cover, wenn ich aus dem Fenster sehe. Auf die blühenden Obstbäumen muss man noch warten.
Ich höre Cembalomusik französischer Komponisten.
Jean-Henri d'Anglebert: Suite C-Dur aus Pièces manuscritesAntoine Forqueray: Suite Nr. 5 c-Moll
Jean Philippe Rameau: Sarabande A-Dur; Prelude d-Moll; Tombeau de Mr. de Chambonnières; Passacaille d'Armide (Lully)
Mélisande McNabney (Cembalo)
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Das Alpstein-Gebirge mit dem Säntis als höchster Erhebung präsentiert sich schneebedeckt wie auf dem Cover, wenn ich aus dem Fenster sehe. Auf die blühenden Obstbäumen muss man noch warten.
Ich höre Cembalomusik französischer Komponisten.
Jean-Henri d'Anglebert: Suite C-Dur aus Pièces manuscritesAntoine Forqueray: Suite Nr. 5 c-Moll
Jean Philippe Rameau: Sarabande A-Dur; Prelude d-Moll; Tombeau de Mr. de Chambonnières; Passacaille d'Armide (Lully)
Mélisande McNabney (Cembalo)
Herrlich! Wer mit solcher Aussicht leben kann, hat es wohl gut getroffen.
Und die Cembalo-CD, die Du hörst, kam exakt heute bei mir auch an.
Ich lasse aber gerade eine andere Scheibe aus dem ATMA-Sonderangebot laufen:
Wolfgang Amadeus Mozart
Arien aus
Il Re pastore, Le nozze di Figaro, Die Zauberflöte, La clemenza di Tito, Cosi fan tutte
Konzertarien KV 505 und KV 369
Ouvertüren zu
Lucio Silla KV 135
La clemenza di Tito
Karina Gauvin, SopranLes Violons du Roy, Bernard Labadie Ltg.
(AD: 2012)
Grüße
Garaguly
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Die neue Scheibe vom Minguet Quartett und damit der Abschluss der Einspielungen von Mendelssohns Streichquartetten
Fanny Mendelssohn
Streichquartett in Es-Dur, H-U 277 (1834)
Felix Mendelssohn
Streichquartett Nr. 5 in Es-Dur, Op. 44/3 MWV R28 (1838)
Minguet Quartett
AD: 2018, Ev. Kirche Honrath
Preiswerter für die, die noch nichts aus dieser Reihe haben aber wollen, ist die Gesamtausgabe
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Ich bleibe dem Venezianer gewogen ...
Antonio Vivaldi
Concerto F-DurVioline, 2 Oboen, Fagott, 2 Hörner, Streicher, b.c. RV 569
Concerto h-Moll für 4 Violinen, Cello, Streicher, b.c. RV 580
Concerto g-Moll für Violine, 2 Flöten, 2 Oboen, Fagott, Streicher, b.c. RV 577
Concerto e-Moll für 4 Violinen, Streicher, b.c., op. 3 Nr. 4 RV 550
Concerto F-Dur für Violine, 2 Oboen, Fagott, 2 Hörner, Streicher, b.c. RV 574
Sinfonia zur Oper "La verità in cimento" RV 739
Concerto C-Dur 2 Trompeten, Streicher, b.c. RV 537
Les Violons du RoyMathieu Lussier, Ltg.
(AD: 2015)
Grüße
Garaguly
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Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893)
Ouverture solennelle '1812', Op. 49
Nikolai Rimsky-Korsakov (1844-1908)
Russian Easter Festival Overture, Op. 36
Alexander Borodin (1833-1887)
Polovtsian Dances*
Netherlands Radio Chorus*
Concertgebouworkest
Igor Markevitch
(Decca/ADD/2021) Eloquence-Australia
Aufnahme: Amsterdam, Concertgebouw, 9/1964
Remastering: Chris Bernauer
Musiziert wird wie bei Markevitch nicht anders zu erwarten intensiv, energetisch und mit voller Energie. Das hervorragende Concertgebouw Orchester und der bestens disponierte Niederländische Rundfunkchor zeigen große Klasse. Unterstützt wird die Unternehmung durch ein gutes und klares Klangbild. Sicherlich hat auch das gewohnt gute Remastering von Eloquence-Australia noch einiges dazu beitragen können.
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Und noch ein ATMA-Angebot .... aber musikalisch nun eine andere Welt:
Germaine Tailleferre
Impromptu E-Dur
Gabriel Fauré
Nocturne Nr. 4 Es-Dur, op. 36
Francis Poulenc
Intermezzo As-Dur
Emmanuel Chabrier
Habanera
Claude Debussy
Poisons d'or aus "Images"
Les sons et les Parfums tournent dans l'air du soir
Reflets dans l'eau
Clair de lune
Maurice Ravel
Jeux d'eau
Sonatine
Janina Fialkowska, Klavier(AD: Februar 2019)
GrüßeGaraguly
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Fanny Mendelssohns meisterliches Streichquartett hat über 150 jahre auf seine Veröffentlichung warten müssen, bis wir es heute hören können. Mittlerweile gibt es mehrere Einspielungen. Die Minguets spielen das Werk aber sehr überzeugend.
Heute haben es Frauen definitiv leichter. In diesem Sinne nun die folgende Scheibe, das Debutalbum der Violonistin Shannon Thomas mit dem Titel Celebrating Women Composers

Ellen Taaffe Zwilich
Fantasy, für Solovioline (2014)
Jennifer Higdon
String Poetic, für Violine und Klavier (2006)*
Lera Auerbach
Lonely Suite für Solovioline, Op. 70 (2002)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 (2005) *
Shannon Thomas, Violine
Frank Huang, Klavier *
AD: 2016, Blue Griffin's Studio "The Ballroom", Lansing, Michigan
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Leokadia Kaschperowa
Klavierkonzert a-Moll op. 2
Oliver Triendl, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Dirigentin: Anna Skryljowa
Aufnahme: RBB, Haus des Rundfunks, Saal 1, Berlin, 20.-21. November 2022
Enstanden im Jahre 1900. Imposanter Auftakt.
Zur Aufführung in Berlin mit der Komponistin selbst am Klavier und dem Berliner Philharmonischen Orchester unter Dr. Ernst Kunwald hieß es in der "Allgemeinen Musik-Zeitung" (11. Okt. 1907) gönnerhaft: "Frl. Leocadie Kaschperow gab in der Singakademie einen Abend, um sich als Komponistin und Pianistin vorzustellen. Sie fuhr gleich das schwerste Geschütz: Klavierkonzert (a moll op. 2) und Sinfonie (h moll op. 4) auf und erweckte ohne Zweifel einen günstigen Eindruck - weniger als Klavierspielerin [...] Als Komponistin schwimmt sie in dem Fahrwasser der Romantiker, etwa Mendelssohns oder eines veräußerlichten Schumann. Es klingt Alles sehr hübsch und hat Fluß und Glätte in der Diktion; eine rhythmische Einförmigkeit drängt sich nur immer und immer wieder auf. [...] Merkwürdigerweise fehlt der nationale Einschlag ganz."
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Gerade zu Ende gehend:
Dietrich Buxtehude
Präludium C-Dur BuxWV 137
Präludium g-Moll BuxWV 535
Nun komm der Heiden Heiland BuxWV 211
Passacaglia d-moll BuxWV 161
Johann Sebastian BachToccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
Präludium und Fuge g-Moll BWV 535
Nun komm der Heiden Heiland BWV 659
Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582
Vincent Boucher, Orgel(AD: 2017 und 2019)
Grüße
Garaguly

