Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2026)


  • Wolfgang Amadeus Mozart


    Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550

    Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter-Symphonie"


    Mozarteum Orchester Salzburg

    Hans Graf

    (AD: Februar 1988)


    Grüße

    Garaguly

  • Guten Morgen! Ich fange den mit viel Drama und Leidenschaft



    Marie-Nicole Lemieux

    „Ne me refuse pas“



    Marie-Nicole Lemieux, Orchestre National de France, Fabien Gabel

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • Habe den Tag mit Beethovens großartigem Nebenwerk begonnen:

    Ludwig van Beethoven


    Hymne an die Nacht / für Horn & Orchester

    Solist: Claudia Strenkert (Horn)

    Ensemble: Staatliche Philharmonie Kosice

    Dirigent: Walter Hilgers




    Herkömmlich geht es weiter, für musikalische Experimente habe ich weder Zeit noch Lust:


    Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1


    Wahrscheinlich eine der besten Aufnahmen des 1. KK, wenn nicht die Beste.



    Und jetzt große Oper, auch wieder konservativ:


    Verdi, Giuseppe - Rigoletto



    Motto: Lieber den Rigoletto zum zweihundertsten Mal als den Atterberg, pars pro toto, zum zweiten Mal.


    LG

    Musikprofessor

  • Na dann will ich auch mal ein paar Clementinen ernten. Sonst bei mir eine eher selten verzehrte Frucht.




    Muzio Clementi

    Klaviersonate in G-Dur, Op. 40/1 (1802)

    Klaviersonate in h-Moll, Op. 40/2 (1802)


    Howard Shelley, Klavier

    AD: 2009, St. Silas the Martyr, Kentish Town, London

  • Clementi soll ja bester Pianist seiner Zeit gewesen sein, so wie später Beethoven oder Liszt.

    Habe schon mehrmals hineingehört, als Komponist konnte er mich noch nie überzeugen.

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  • Clementi soll ja bester Piannist seiner Zeit gewesen sein, so wie später Beethoven oder Liszt.

    Habe schon mehrmals hineingehört, als Komponist konnte er mich noch nie überzeugen.

    Wenn man die gerade von mir gehörten Sonaten als Vorlage nimmt, kommt man kaum darum herum, ihnen Virtuosität zuzugestehen. Ich denke, dass sie Mozarts Sonaten da um einiges übertreffen.


    Es ist schwer zu Musik, die ich so selten höre, etwas Substanzielles zu sagen. Zuerst war ich an einigen Stellen überrascht, was für großartige Einfälle sowohl melodiöser, als auch harmonischer Art der Mann hat. (Zweiter Satz von Op. 40/1 oder bei der h-moll Sonate in allen Sätzen)


    Was mir das Hören manchmal erschwert, sind vielleicht zwei Punkte:

    1. Manche Melodien sind einfach (ziemlich) banal. Während Mozart (selbst der junge) aber dann den Dreh schafft und einen Ausblick auf und einen Einblick in das Nicht-Gesagte vermitteln kann, bleibt Clementi gerne bei stetig reicher werdenden Verzierung. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit Mozarts Äußerung vom "Mechanikus" gemeint sein kann.


    2. Vieles, gerade bei Op. 40/2, erinnert an oder verweist auf Beethoven. Aber, während schon der frühe Beethoven extrem stark in der Verarbeitung von Themen ist, scheint das bei Clementi nicht so eine starke Ausprägung zu haben. Clementi lässt es gerne bei der (Erst-)Wirkung. Das ist gerade bei dem Schlussatz der h-Moll Sonate sehr schade, die mit ungeheurer Wirkung anfängt, aber in einem gewissen Leerlauf endet.


    Also mein erster Eindruck: Sehr wirkungsvolle, aber vielleicht nicht ganz so substanzreiche Musik wie Mozart oder Beethoven jeweils auf ihre Art. Clementi sitzt ein wenig zwischen den Stühlen ohne einen eigenen Halt zu finden ;)

  • Och, naja ... ich finde die Einordnung doch so mit Substanz angereichert, dass ich beinah Lust bekäme, die gezeigte Clementiplatte zu hören, wären bei mir nicht gerade Schubertsonaten am Start.


    Heute CD 2 dieses Doppelalbums:



    Franz Schubert


    Klaviersonate D-Dur, D. 850

    Klaviersonate A-Dur, D. 664

    Klaviersonate C-Dur, D. 279


    Walter Klien, Klavier

    (AD: 1971 - 1973)



    Grüße

    Garaguly

  • JSB Johannespassion (Fassung 1749) / Pichon


    reiner Bach, (leider) ohne die Fremd-Einschübe (Gregorianik, Jacobus Gallus, etc.), mit denen Pichon letztes Jahr im Konzert die JoPa erweitert hatte. War ziemlich überzeugend so. Ein Teil dieser Zutaten befinden sich immerhin auf Pichons Bach-Motetten-CD.


    besagtes Konzert kann man hier nacherleben, wäre als bluray sicher eine brauchbare Alternative/Ergänzung zur CD-Studioporduktion gewesen, vielleicht kommts ja noch dazu.


    Er hat Jehova gesagt!

  • Mahlzeit allerseits. Neulich das Fünfte Quartett von Krenek hat mir recht gut gefallen, da mache ich heute weiter :



    Ernst Krenek

    Streichquartett Nr 3 op 20

    Streichquartett Nr 4 op 24


    Sonare Quartett

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

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  • Johannes Brahms

    Violinsonate Nr. 2 A-Dur, op. 100


    Carl Reinecke

    Drei Phantasiestücke, op. 43


    Gustav Jenner

    Violinsonate Nr. 2 B-Dur


    Rainer Schmidt, Violine

    Saiko Sasski, Klavier

    (AD: 1996)



    Grüße

    Garaguly

  • Ich bleibe beim Genre :



    Georges Onslow

    Streichquartett Nr 7 g-moll op 9-1

    Streichquartett Nr 9 f-moll op 9-3


    Mandelring Quartett

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • So begann meine Liebe zur Klassik, mit dem Forellenquintett vom Franzl. Ich war sieben und hingerissen :)Ein Werk, was mich jetzt sechzig Jahre begleitet und nicht aufhört ...



    Franz Schubert

    Quintett für Klavier, Violine, Viola, Cello und Kontrabass in A-Dur D. 667 (1819)


    Martin Helmchen, Klavier

    Christian Tetzlaff, Violine

    Antoine Tamestit, Viola

    Marie-Elisabeth Hecker, Cello

    Alois Posch, Kontrabass

    AD: 2008, Siemens Villa, Berlin






    Ulli Kennst Du eine schöne HIPpe Aufnahme?

  • Hallo


    F Mendelssohn-Bartholdy


    Sinfonien Nr.1&2


    Claudio Abbado, cond

    London Symphony Orchestra


    (DG, DDD, 1985)



    IMO sehr starke Kompositionen in sehr temperamentvoller Interpretation.


    LG Siamak

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  • Ulli Kennst Du eine schöne HIPpe Aufnahme?

    Nicht nur eine ... da ich das FQ seinerzeit gesammelt habe, befinden sich bauchgefühlt mehr als ein Dutzend Aufnahmen in meiner Sammlung. Zu gegebener Zeit a.e.O. mehr.

    Der Glaube kann Sätze verbergen.

  • Wasserfasten Tag 14, letzter Tag. Ich höre dazu Violinkonzerte Giuseppe Tartini:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.


  • Joseph Haydn


    Symphonie Nr. 68 B-Dur

    Symphonie Nr. 93 D-Dur

    Symphonie Nr. 100 G-Dur "Militärsymphonie"


    Royal Concertgebouw Orchestra

    Nikolaus Harnoncourt

    (AD: 1986/87/92)



    Grüße

    Garaguly

  • Mozärtlich geht's bei mir zu:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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  • Hallo hier läuft Bernstein mit der 1. Mahler Sinfonie




    Leonard Bernstein gilt bis heute als einer der besten Mahler-Dirigenten aller Zeiten. Jetzt gibt es seine legendären Einspielungen aller Mahler-Sinfonien mit den New Yorker Philharmonikern.


    Dem ist nichts hinzuzufügen


    »Ein rauscharmes, plastisches, wunderbar räumliches Klangbild lässt die 12 CDs zum ungetrübten Hörgenuss werden…. [und das im 1960 bis Mitte der 70iger]



  • Noch ein bisschen mehr Haydn ...



    Joseph Haydn


    Symphonie Nr. 30 C-Dur "Alleluja"

    Symphonie Nr. 31 D-Dur "Mit dem Hornsignal"


    Philharmonia Hungarica

    Antal Dorati

    (AD: 1969 - 70)



    Grüße

    Garaguly

  • Ich höre mich gerade durch die Box mit sämtlichen bei Erato (bzw. EMI) und Fonit Cetra erschienenen Aufnahmen von Maria Tipo (24 CDs, Erato / Warner, Re-Issue 2026).

    Wer Leid und Unrecht tut, der ist an seiner Seele der Arme.

    (Louis Spohr)

    Ein Großteil der Mehrheitsgesellschaft zeigt kein Gesicht.

    (Igor Levit)

  • Hier werden vermehrt Forellenquintette gehört. Spontan höre ich mir von der abgebildeten Platte auch eine Version zum frühenX/ Tagesbeginn an ...



    Franz Schubert


    Klavierquintett A-Dur D. 667 "Forellenquintett"


    Busch Trio

    Daniel Palimizio, Viola

    Naomi Shaham, Kontrabass

    (AD: 2021)


    Grüße

    Garaguly

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  • Nicht nur eine ... da ich das FQ seinerzeit gesammelt habe, befinden sich bauchgefühlt mehr als ein Dutzend Aufnahmen in meiner Sammlung. Zu gegebener Zeit a.e.O. mehr.

    Da bin ich mal gespannt.


    Nach Clementi ein weiteres Wagnis. Aus der von den Engländern sehr gepflegten Musik des 20. Jahrhunderts, Violinsonaten/-suiten von York Bowen.



    York Bowen

    Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, Op. 112 (1945)

    Suite für Violine und Klavier in d-Moll, Op. 28 (1909)


    Chloë Hanslip, Violine

    Danny Driver, Klavier

    AD: 2012, Potton Hall, Dunwich

  • Schönberg und seine Wiener Follower



    Arnold Schönberg

    Klavierstücke Op. 11 (1909)

    Egon Wellesz

    3 Skizzen für Klavier, Op. 6 (1911)

    Józef Koffler

    Musique de ballet, für Klavier Op. 7 (1926)

    Hanns Eisler

    4 Stücke für Klavier, Op. 3 (1923)

    Viktor Ullmann

    Klaviersonate Nr. 6 (1943)

    Hanns Jelinek

    Zwölftonwerk, Op. 15/2 (1947)

    Roberto Gerhard

    Dos apunts für Klavier (1921-22)

    Ferruccio Busoni/ Arnold Schönberg

    Konzetbearbeitung von Klavierstück Op. 11/2 (1910)


    Steffen Schleiermacher, Klavier

    AD: 2005, Fürstliche Reitbahn Bad Arolsen


    PS: Berg und Webern wiederum sind so bedeutend, dass Schleiermacher diesen und ihren Followern jeweils ein eigenes Kapitel, ähh Album widmet.

  • Robert Schumann (1810-1856)


    Genoveva

    -Oper in vier Akten, Op. 81-

    Dasch • König • Baker • Larsen

    de Vries • Stephinger • Wagner • Franz

    Chor und Extrachor des

    Hessischen Staatstheater Wiesabden

    Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

    Marc Piollet

    (Acousens/DDD/2006)

    Aufnahme: Wiesbaden, 2006



    Hinreisende Musik des Vierzigjährigen Schumann die heute leider kaum zur Aufführung kommt.

  • Robert Schumann - Genoveva Op. 81

    Hessisches StO Wiesbaden Marc Piollet) u.a.

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Witzig! Es kommt warhscheinlich sonst nie vor, dass zwei Mitglieder gleichzeitig diese seltene Oper hören ^^

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

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