Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2026)
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Habe den Tag mit Beethovens großartigem Nebenwerk begonnen:
Ludwig van Beethoven
Hymne an die Nacht / für Horn & Orchester
Solist: Claudia Strenkert (Horn)
Ensemble: Staatliche Philharmonie Kosice
Dirigent: Walter Hilgers
Herkömmlich geht es weiter, für musikalische Experimente habe ich weder Zeit noch Lust:

Wahrscheinlich eine der besten Aufnahmen des 1. KK, wenn nicht die Beste.
Und jetzt große Oper, auch wieder konservativ:

Motto: Lieber den Rigoletto zum zweihundertsten Mal als den Atterberg, pars pro toto, zum zweiten Mal.
LG
Musikprofessor
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Clementi soll ja bester Pianist seiner Zeit gewesen sein, so wie später Beethoven oder Liszt.
Habe schon mehrmals hineingehört, als Komponist konnte er mich noch nie überzeugen.
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Clementi soll ja bester Piannist seiner Zeit gewesen sein, so wie später Beethoven oder Liszt.
Habe schon mehrmals hineingehört, als Komponist konnte er mich noch nie überzeugen.
Wenn man die gerade von mir gehörten Sonaten als Vorlage nimmt, kommt man kaum darum herum, ihnen Virtuosität zuzugestehen. Ich denke, dass sie Mozarts Sonaten da um einiges übertreffen.
Es ist schwer zu Musik, die ich so selten höre, etwas Substanzielles zu sagen. Zuerst war ich an einigen Stellen überrascht, was für großartige Einfälle sowohl melodiöser, als auch harmonischer Art der Mann hat. (Zweiter Satz von Op. 40/1 oder bei der h-moll Sonate in allen Sätzen)
Was mir das Hören manchmal erschwert, sind vielleicht zwei Punkte:
1. Manche Melodien sind einfach (ziemlich) banal. Während Mozart (selbst der junge) aber dann den Dreh schafft und einen Ausblick auf und einen Einblick in das Nicht-Gesagte vermitteln kann, bleibt Clementi gerne bei stetig reicher werdenden Verzierung. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit Mozarts Äußerung vom "Mechanikus" gemeint sein kann.2. Vieles, gerade bei Op. 40/2, erinnert an oder verweist auf Beethoven. Aber, während schon der frühe Beethoven extrem stark in der Verarbeitung von Themen ist, scheint das bei Clementi nicht so eine starke Ausprägung zu haben. Clementi lässt es gerne bei der (Erst-)Wirkung. Das ist gerade bei dem Schlussatz der h-Moll Sonate sehr schade, die mit ungeheurer Wirkung anfängt, aber in einem gewissen Leerlauf endet.
Also mein erster Eindruck: Sehr wirkungsvolle, aber vielleicht nicht ganz so substanzreiche Musik wie Mozart oder Beethoven jeweils auf ihre Art. Clementi sitzt ein wenig zwischen den Stühlen ohne einen eigenen Halt zu finden

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Es ist schwer zu Musik, die ich so selten höre, etwas Substanzielles zu sagen.
Was mir das Hören manchmal erschwert, sind vielleicht zwei Punkte:
1. Manche Melodien sind einfach (ziemlich) banal. Während Mozart (selbst der junge) aber dann den Dreh schafft und einen Ausblick auf und einen Einblick in das Nicht-Gesagte vermitteln kann, bleibt Clementi gerne bei stetig reicher werdenden Verzierung. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit Mozarts Äußerung vom "Mechanikus" gemeint sein kann.2. Vieles, gerade bei Op. 40/2, erinnert an oder verweist auf Beethoven. Aber, während schon der frühe Beethoven extrem stark in der Verarbeitung von Themen ist, scheint das bei Clementi nicht so eine starke Ausprägung zu haben. Clementi lässt es gerne bei der (Erst-)Wirkung. Das ist gerade bei dem Schlussatz der h-Moll Sonate sehr schade, die mit ungeheurer Wirkung anfängt, aber in einem gewissen Leerlauf endet.
Also mein erster Eindruck: Sehr wirkungsvolle, aber vielleicht nicht ganz so substanzreiche Musik wie Mozart oder Beethoven jeweils auf ihre Art. Clementi sitzt ein wenig zwischen den Stühlen ohne einen eigenen Halt zu finden

Och, naja ... ich finde die Einordnung doch so mit Substanz angereichert, dass ich beinah Lust bekäme, die gezeigte Clementiplatte zu hören, wären bei mir nicht gerade Schubertsonaten am Start.
Heute CD 2 dieses Doppelalbums:
Franz Schubert
Klaviersonate D-Dur, D. 850
Klaviersonate A-Dur, D. 664
Klaviersonate C-Dur, D. 279
Walter Klien, Klavier(AD: 1971 - 1973)
Grüße
Garaguly
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besagtes Konzert kann man hier nacherleben, wäre als bluray sicher eine brauchbare Alternative/Ergänzung zur CD-Studioporduktion gewesen, vielleicht kommts ja noch dazu.
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So begann meine Liebe zur Klassik, mit dem Forellenquintett vom Franzl. Ich war sieben und hingerissen
Ein Werk, was mich jetzt sechzig Jahre begleitet und nicht aufhört ...Franz Schubert
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Cello und Kontrabass in A-Dur D. 667 (1819)
Martin Helmchen, Klavier
Christian Tetzlaff, Violine
Antoine Tamestit, Viola
Marie-Elisabeth Hecker, Cello
Alois Posch, Kontrabass
AD: 2008, Siemens Villa, Berlin
Ulli Kennst Du eine schöne HIPpe Aufnahme?
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So begann meine Liebe zur Klassik, mit dem Forellenquintett vom Franzl
Verstehe ich völlig. Meine begann mit dem ersten Klavierkonzert von Beethoven, ich bin seitdem von dieser Musik fasziniert.
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F Mendelssohn-Bartholdy :Sinfonien Nr.1&2
Claudio Abbado, condLondon Symphony Orchestra
Perfekt, ich liebe v. a. seine 4., die "Italienische".
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Ulli Kennst Du eine schöne HIPpe Aufnahme?
Nicht nur eine ... da ich das FQ seinerzeit gesammelt habe, befinden sich bauchgefühlt mehr als ein Dutzend Aufnahmen in meiner Sammlung. Zu gegebener Zeit a.e.O. mehr.
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Hallo hier läuft Bernstein mit der 1. Mahler Sinfonie
Leonard Bernstein gilt bis heute als einer der besten Mahler-Dirigenten aller Zeiten. Jetzt gibt es seine legendären Einspielungen aller Mahler-Sinfonien mit den New Yorker Philharmonikern.
Dem ist nichts hinzuzufügen
»Ein rauscharmes, plastisches, wunderbar räumliches Klangbild lässt die 12 CDs zum ungetrübten Hörgenuss werden…. [und das im 1960 bis Mitte der 70iger]
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Nicht nur eine ... da ich das FQ seinerzeit gesammelt habe, befinden sich bauchgefühlt mehr als ein Dutzend Aufnahmen in meiner Sammlung. Zu gegebener Zeit a.e.O. mehr.
Da bin ich mal gespannt.
Nach Clementi ein weiteres Wagnis. Aus der von den Engländern sehr gepflegten Musik des 20. Jahrhunderts, Violinsonaten/-suiten von York Bowen.
York Bowen
Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, Op. 112 (1945)
Suite für Violine und Klavier in d-Moll, Op. 28 (1909)
Chloë Hanslip, Violine
Danny Driver, Klavier
AD: 2012, Potton Hall, Dunwich
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Schönberg und seine Wiener Follower
Arnold Schönberg
Klavierstücke Op. 11 (1909)
Egon Wellesz
3 Skizzen für Klavier, Op. 6 (1911)
Józef Koffler
Musique de ballet, für Klavier Op. 7 (1926)
Hanns Eisler
4 Stücke für Klavier, Op. 3 (1923)
Viktor Ullmann
Klaviersonate Nr. 6 (1943)
Hanns Jelinek
Zwölftonwerk, Op. 15/2 (1947)
Roberto Gerhard
Dos apunts für Klavier (1921-22)
Ferruccio Busoni/ Arnold Schönberg
Konzetbearbeitung von Klavierstück Op. 11/2 (1910)
Steffen Schleiermacher, Klavier
AD: 2005, Fürstliche Reitbahn Bad Arolsen
PS: Berg und Webern wiederum sind so bedeutend, dass Schleiermacher diesen und ihren Followern jeweils ein eigenes Kapitel, ähh Album widmet.
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Robert Schumann (1810-1856)
Genoveva
-Oper in vier Akten, Op. 81-
Dasch • König • Baker • Larsen
de Vries • Stephinger • Wagner • Franz
Chor und Extrachor des
Hessischen Staatstheater Wiesabden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Marc Piollet
(Acousens/DDD/2006)
Aufnahme: Wiesbaden, 2006
Hinreisende Musik des Vierzigjährigen Schumann die heute leider kaum zur Aufführung kommt.
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Robert Schumann (1810-1856)
Genoveva
-Oper in vier Akten, Op. 81-
Dasch • König • Baker • Larsen
de Vries • Stephinger • Wagner • Franz
Chor und Extrachor des
Hessischen Staatstheater Wiesabden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Marc Piollet
(Acousens/DDD/2006)
Aufnahme: Wiesbaden, 2006
Hinreisende Musik des Vierzigjährigen Schumann die heute leider kaum zur Aufführung kommt.
Witzig! Es kommt warhscheinlich sonst nie vor, dass zwei Mitglieder gleichzeitig diese seltene Oper hören

