Instrument des Jahres 2026: Das Akkordeon

  • Das Akkordeon ist in Dorfkneipen, Strassenfesten, grossen Konzertsälen und in Clubs zuhause, im Solo und im Duo, im Ensemble ebenso wie im großen Orchester.


    Der Deutsche Musikrat hat das Akkordeon zum Instrument des Jahres 2026 gekürt.


    Wer hat's erfunden? Der österreichische Instrumentenbauer Cyrill Demian hat 1829 ein erstes Modell patentieren lassen. Vorläufer gab es bereits in Frankreich. Als Instrument etablierte es sich in Musikkulturen rund um den Globus.


    Mit jeder Bewegung seines Balgs bringt es Metallzungen zum Schwingen.


    Es freut mich immer, wenn ich einen Strassenmusiker mit seinem Akkordeon in der Fussgängerzone spielen höre.


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  • Eine Bemerkung von Helge Schneider (Komiker, Jazzmusiker, Multiinstrumentalist) in einer Sendung zum Akkordeon hat mich aufhorchen lassen. Er sagte, dass es dasjenige Instrument sei, wofür er am meisten üben müsse. Es sei unlogisch, wie die Tastatur angeordnet ist. Damit meint er wohl ein chromatische Knopfakkordeon oder ein Bandoneon.


  • Damit hat Helge Schneider mit Sicherheit ein Knopf- oder diatonisches (auf die Töne einerTonart reduziert und z.T. mit zwei Tönen - Zug, Druck -auf einem Knopf) Instrument gemeint.

    Als Klavierspieler, der er ja ist, findet man sich auf einem chromatischen Instrument mit Piano-Tastatur schnell zurecht.

    In der rechten Hand gibt es kaum Umgewöhnung, die Bass-Seite ist logisch nach dem Quintenzirkel angeordnet. Feinheiten wie Balgführung, Tonbildung, Registerbedienung und spielen von nicht auf dem Instrument in der linken Hand fertig vorhandenen Harmonien (Bsp. maj7) müssen erarbeitet werden. Dies gelingt aber mit Übung innerhalb eins, zwei Jahren.

    Ich schreibe dies aus eigener Erfahrung :)