Ich überlese einfach Deine beleidigenden, albernen Formulierungen, weil sie uns nicht weiterbringen.
Wenn die Formanalyse zeigt, dass der Künstler sehr genau bestimmte Normen beachtet und zugleich gezielt davon abgewichen ist, dann hat er das bewusst getan. Spekulationen sind dann überflüssig.
Ob ein Künstler etwas bewusst gemacht hat, kann keine Formanalyse erweisen. Aber Bewusstheit hypothetisch angenommen, was ich häufig nicht bezweifeln würde, zeigt dein Beispiel gerade nicht, dass er wegen seiner Kunst angewiesen war, von den Regeln abzuweichen?
Ein Beispiel, dass es nicht immer bewusst passiert, ist die Formanalyse von Elliott Carters Variations for Orchestra! Sehr häufig wurde er auf 12-tönige Verarbeitung hingewiesen. Carter bestritt vehement die bewusste Anwendung solcher Prinzipien und verwies auf rein künstlerische Aspekte. Ähnliches gilt auch für sein erstes Streichquartett.
Davon abgesehen: Wir reden aneinander vorbei. Du sagst gerade nichts anderes, als ich die ganze Zeit behaupte. Also ist doch alles gut ![]()
Und was soll mich und Irgendwen sonst Dein sehr privates Kunstverständnis interessieren?
Ich dachte, wir diskutieren miteinander. Da sollte es zumindest Dich interessieren, genauso, wie ich versuche, Deines zu verstehen. Oder rede ich gerade nicht Dir?
Lese die einschlägigen Publikationen, dann weißt Du, dass Du schief liegst. Ich finde ja Dilettantismus wirklich sympathisch (so mancher wirklich Großer war ein bekennender Dilettant),
Bist Du nicht in der Lage, Deine Meinung klarzustellen ohne generisch auf "einschlägige Publikationen" hinzuweisen? Meine Formulierung war doch klar und verständlich. Sollte sie falsch sein, wäre doch hier der Platz für ein Argument.
