Das 20. Jahrhundert hat einiges für Bläserensemble zu bieten. Die Hochblüte war eindeutig im 18. und 19. Jahrhundert. Die Komponisten haben den Faden weitergespinnt.
Werke für Bläser-Ensemble im 20. Jahrhundert
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Wer mehr Musik des 20. Jahrhunderts für die Besetzung mit Bläsern hören möchte, dann gibt es diese Scheibe mit dem Philharmonischen Bläserquintett Berlin.
Sie hat mit den 6 Bagatellen von Györy Ligetti eine Überschneidung mit der Aufnahme aus dem vorangegangenen Beitrag.
Endre Szervanszky: Bläserquintett Nr. 1
György Ligeti: 6 Bagatellen für Bläserquintett
György Kurtag: Bläserquintett op. 2; 10 Stücke für Bläserquintett
György Orban: Bläserquintett
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Lieber astewes
Ausschliesslich Bläser. Es ist ein Zwillingsthread zum Harmoniemusik-Thread, der den Werken des 18. und 19. Jahrhunderts gewidmet ist. Harmoniemusik, Partiten für Bläser, Serenaden und sonst noch allerley
Das ist klar definiert: Es sind Besetzungen mit Holzbläsern (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott) und Waldhorn.
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Na, dann wollen wir mal. Iannis Xenakis hat einiges und ziemlich aufwühlendes für Bläser geschrieben. Häufig auch mit begleitenden Instrumenten.
Beim Tod Witold Lutoslawskis (1994) allerdings komponierte er eine Erinnerung, die für zwei Trompeten und zwei Hörner ist.
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Das Syrinx Quinett hat hat vier Werke für fünf Musiker eingespielt.
Jean Francaix: Bläserquintett
Paul Hindemith: Kleine Kammermusik für Bläser Op. 24 Nr. 2
Jacques Ibert: Trois Pieces breves
Paul Taffanel: Bläserquintett g-Moll
Mit der Scheibe des Ensembles London Winds in Beitrag 2 hat es eine Überschneidung.
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Das Philharmonische Bläserquintett Berlin hat eine SACD mit Werken französischer Komponisten für ihre Besetzung veröffentlicht.
Paul Taffanel: Bläserquintett in g-Moll
Francis Poulenc: Sextett für Klavier & Bläserquintett
André Jolivet: Serenade für Oboe & Bläserquintett
Henri Tomasi: 5 Danses Profanes & Sacrées für Bläserquintett
Eine Überschneidung ist das Quintett g-Moll von Paul Taffanel in der Aufnahme des Syrinx Quintettes in Beitrag 7.
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Das ist klar definiert: Es sind Besetzungen mit Holzbläsern (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott) und Waldhorn.
Oh, sorry. Ich habe noch etwas für Saxophon-Quartett, das wären zwar Holzbläser, aber natürlich nicht die obige Besetzung. Da scheine ich aus dem 20. Jahrhundert nicht viel zu kennen ....

Na eine Kleinigkeit doch... Arnold Schoenberg schrieb in den Jahren 1923-24 sein Bläserquintett Op. 26 in der von Dir gewünschten Besetzung. Es spielt das Vienna Quintet
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Schönbergs Werk ist aufgrund seiner Schwierigkeiten eher selten im Konzert zu finden, anders als die Zeitmaße von Karlheinz Stockhausen, die eine gewisse Beliebtheit auszeichnet. Im Internet findet man es häufig auch "Zeitmasse" bezeichnet. Es geht aber nicht um die Masse, sondern um die Maße
Eine kleine Änderung zu @moderatos Lieblingsbesetzung ist der Austausch des Waldhorns durch ein Englsch-HornEine Komposition aus den jahren 1955 und 1956
Hier eine Aufführung in einem Buchgeschäft (??) und allerlei anderen Lokationen
Akustisch weniger belastet ist die folgende Studioproduktion aus dem Jahre 2008 und dem Klaus-von-Bismarck-Saal des Kölner Funkhauses
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Es ist nicht meine Lieblingsbesetzung, sonder es ist die klassische, die sich wiederum auf das 19. Jahrhundert bezieht. Es ist daran ersichtlich, dass ein grosser Teil der erwähnten Werke für diese Instrumente komponiert wurde. Es gibt zuweilen Abweichungen von der Regel. Freuen wir uns daran, dass die Tradition weitergeführt wurde.
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Da will ich noch beim klassischen Bläserquintett bleiben. Seit Kurzem kenne ich David Maslanka mit einer CD und mehreren seiner Nummern. Da aber hier Direktverlinkungen üblich sind, will ich eine setzen:
Youtube hält auch Konzertmitschnitte im Bild bereit. Aber ich finde Noten immer aussagekräftiger. Meine Sicht.
Gefällige Klänge, doch bisweilen mild schräg und mild überraschend. Stockhausens Zeitmasze (siehe oben und bei mir mit einer CD-Einspielung (siehe unten) im Regal) sind sicherlich interessanter und auch nicht weiter schwer zu hören - meine ich.
Hier wäre dann noch Schönberg dabei mit seinem klassischen Bläserquintett. Das ziehe ich - zugegeben - dem Stockhausen auf der CD noch einmal vor.
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Es ist nicht meine Lieblingsbesetzung, sonder es ist die klassische, die sich wiederum auf das 19. Jahrhundert bezieht. Es ist daran ersichtlich, dass ein grosser Teil der erwähnten Werke für diese Instrumente komponiert wurde. Es gibt zuweilen Abweichungen von der Regel. Freuen wir uns daran, dass die Tradition weitergeführt wurde.
Lieber moderato . Es war ein Spaß von mir. Aber würde dann der Titel Bläser-Quintett nicht eindeutiger sein als Bläser-Ensemble?
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Der Däne Hans Abrahamsen hat im 20. Jahrhundert Werke für Bläserquintett geschrieben. Leider finde ich auf YT keine Live-Einspielung.
Eine Komposition aus dem Jahre 1972 mit dem Tirel Landskaber (Landscapes)
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Hier: Quintett Nr. 2
GC
tsp]
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Lieber moderato . Es war ein Spaß von mir. Aber würde dann der Titel Bläser-Quintett nicht eindeutiger sein als Bläser-Ensemble?
Nein, denn es gibt auch die Besetzung für mehr als fünf Instrumentalisten. Deshalb habe ich die Bezeichnung Bläser-Ensemble gewählt.
Im 18. und 19. Jahrhundert war die Zusammenstellung der Holzbläser und des Hornes flexibel. Es wurden damals Stimmen verdoppelt. Die Flöte fehlt zuweilen.
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Elliott Carter schrieb 1948 ein kleines Werk für Bläserquintett. Die verschiedenen Farben der einzelnen Instrumente kommen in ihrer Charakteristik gut zur Geltung
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Im Umfeld der bekannten Groupe des Six sind auch Bläserquintette entstanden. Zum Beispiel Milhauds Suite La Cheminée du Roi René, inspiriert durch Spaziergänge von René von Anjou
Es spielt das Basler Philharmonische Quintett
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Drei Werke für Bläserquintett sind auf dieser beim Werbepartner nicht preiswert erhältlichen CD.
Heinz Holliger (1939): h für Bläserquintett (1968)
Jürg Wyttenbach (*1935): Serenade vor Luftschlössern für eine Flötistin & 4 Bläser
Sandor Veress (1907-1992): Diptych für Bläserquintett
Zürcher Bläserquintett
Heinz Holliger (1939): h für Bläserquintett (1968)
Jürg Wyttenbach (*1935): Serenade vor Luftschlössern für eine Flötistin & 4 Bläser
Ein gewisser Humor ist in dem Werk enthalten.
Streng genommen gehört das Werk ins 21. Jahrhundert.I neige gnädiglICH dein Ohr!
II mICH in dICH – dICH in mICH
III derdICHter sprICHtund...
IV und der dICHter fICHt
V sag ehrlICH: meinst du mICH?
VI erpICHt auf dICH
VII streiten sICH zwei fürchterlICH
VIII es geht ja auch herzlICH
IX schalltrICHter hoch!(für dICH! – ICH verzICHt.)
X bitte recht freundlICH!
Sandor Veress (1907-1992): Diptych für Bläserquintett
