Die heute in Deutschland vergessene Violinistin Renée Chemet tourte jahrzehntelang mit einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini durch die Welt. Bereits als Teenager trat sie 1904 als Solistin bei den Proms-Konzerten in London unter der Leitung von Henry Wood auf. 1907 tourte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Camille Decreus, und Emma Calvé durch Nordamerika. „Madame Chemet ist eine hochtalentierte Violinistin“, schrieb ein Kritiker, der sie 1911 in Hamburg hörte, „mit großem Können, brillanter Technik und einem vollen (eher maskulinen) Ton. Ihr Spielstil ist ausgesprochen französisch; manchmal übertreibt sie es jedoch mit der Sentimentalität ...."
Seit Dezember 2025 gibt es von ihr nun eine zweite CD mit Aufnahmen.

