Die Orchester der Welt — Slowakei

  • Slowakische Philharmonie

    Die Slowakische Philharmonie (slowak. Slovenská filharmónia) ist ein slowakisches (ehemals tschechoslowakisches) Sinfonieorchester mit Sitz in Bratislava.


    Die Orchestergründung erfolgte im Jahre 1949. Gastspiele führten die Slowakische Philharmonie u.a. nach Zypern, in die Türkei, nach Japan, Oman und in die Vereinigten Staaten. Neben Einspielungen für die Staatslabel Supraphon und Opus traten ab den 1980er Jahren Produktionen für Marco Polo bzw. Naxos hinzu.


    Die Hauptspielstätte befindet sich in der 1773 erbauten Reduta in Bratislava.


    Chefdirigenten:


    Václav Talich (1949-1952)

    Ľudovít Rajter (1949-1952)

    Tibor Frešo (1952-1953)

    Ľudovít Rajter (1953-1976)

    Ladislav Slovák (1961-1981)

    Libor Pešek (1981-1982)

    Wladimir Werbizki (1982-1984)

    Bystrík Režucha (1984-1989)

    Aldo Ceccato (1990-1991)

    Ondrej Lenárd (1991-2001)

    Jiří Bělohlávek (2003-2004)

    Vladimír Válek (2004-2007)

    Peter Feranec (2007-2009)

    Emmanuel Villaume (2009-2016)

    James Judd (2017-2020)

    Daniel Raiskin (seit 2020)


    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Sinfonieorchester des Slowakischen Rundfunks

    Das Sinfonieorchester des Slowakischen Rundfunks (slowak. Symfonický orchester Slovenského rozhlasu) ist ein slowakisches (ehemals tschechoslowakisches) Sinfonieorchester mit Sitz in Bratislava.


    Die Gründung des Orchesters erfolgte 1929, wodurch es den ältesten Klangkörper der Slowakei darstellt. In der Tschechoslowakei war es bis Ende 1992 als Sinfonieorchester des Tschechoslowakischen Rundfunks Bratislava geläufig (nicht zu verwechseln mit dem in Prag ansässigen RSO). Durch weitläufige Aufnahmetätigkeit für Marco Polo bzw. Naxos erlangte es internationale Bekanntheit.


    Hauptspielstätte ist das Funkhaus des Slowakischen Rundfunks in Bratislava.


    Chefdirigenten:


    František Dyk (1929-1939)

    Kornel Schimpl (1939-1941)

    František Babušek (1942-1943)

    Krešimir Baranović (1943-1946)

    Ľudovít Rajter (1946-1949, 1. Amtszeit)

    Richard Týnský (1949-1954)

    Ladislav Slovák (1955-1961)

    Bystrík Režucha (1959-1961)

    Otakar Trhlík (1962-1968)

    Ľudovít Rajter (1968-1976, 2. Amtszeit)

    Ondrej Lenárd (1977-1990, 1. Amtszeit)

    Róbert Stankovský (1992-2001)

    Charles Olivieri-Munroe (2001-2003)

    Oliver von Dohnányi (2006-2007)

    Mario Košik (2007-2019)

    Ondrej Lenárd (seit 2019, 2. Amtszeit)


    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Staatliche Slowakische Philharmonie Košice

    Die Staatliche Slowakische Philharmonie Košice (slowak. Štátna filharmónia Košice) ist ein slowakisches (ehemals tschechoslowakisches) Sinfonieorchester mit Sitz in Košice.


    Das Orchester wurde 1968 gegründet und wurde seit den 1980er Jahren vermehrt für Schallplatteneinspielungen durch das Label Marco Polo zu Rate gezogen, so für die breit angelegte Johann-Strauss-Edition. Es sollte nicht verwechselt werden mit der in Bratislava ansässigen Slowakischen Philharmonie (vgl. #1).


    Die Hauptspielstätte befindet sich in der Staatlichen Philharmonie in Košice.


    Chefdirigenten:


    Bystrík Režucha (1968-1981)

    Stanislav Macura (1981-1983)

    Bystrík Režucha (1993-1995)

    Stanislav Macura (1995-1998)

    Tomáš Koutník (1998-2003)

    Jerzy Swoboda (2003-2008)

    Zbyněk Müller (2008-2021)

    Robert Jindra (seit 2021)


    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões