Ich bewundere durchaus den Stoizismus des Solisten ...
Ich bewundere das Gesamtkunstwerk!
Ich bewundere durchaus den Stoizismus des Solisten ...
Ich bewundere das Gesamtkunstwerk!
Symbol argumentiert ja recht logisch. Als Mathematiker mache ich das jetzt auch:
Wenn stehende Orchester ein besseres Resultat liefern würden, gäbe es einige Dirigenten, die das ausnutzen würden. Tatsächlich ist die Anzahl dieser Dirigenten gleich null. Woraus zwingend folgt: Es hat keinen hörbaren Vorteil, wenn ein Orchester stehend musiziert.
Symbol argumentiert ja recht logisch. Als Mathematiker mache ich das jetzt auch:
Wenn stehende Orchester ein besseres Resultat liefern würden, gäbe es einige Dirigenten, die das ausnutzen würden. Tatsächlich ist die Anzahl dieser Dirigenten gleich null. Woraus zwingend folgt: Es hat keinen hörbaren Vorteil, wenn ein Orchester stehend musiziert.
Ich denke, dass die meisten Ensembles, die im Stehen musizieren, Kammerorchester und noch kleinere Kammermusikformationen sind., die oft ohne Dirigenten auskommen. Im Stehen hat jeder den besseren Überblick, und man kann sich besser verständigen, und zwar mit vollem Körpereinsatz. Wenn das ganze Ensemble swingt, natürlich ausgehend vom Konzertmeister, dann ersetzt das auch den Taktstock.
Das Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks spielt in der mir vorliegenden DVD aus dem Spiegelsaal des Köthener Schlosses die sechs Brandenburgischen Konzerte Bachs auch im Stehen. Luks leitet vom Cembalo aus.
Das Coverbild zeigt es bereits:
In meiner beruflichen Vergangenheit gab's von mir verordnet Stehungen statt Sitzungen.
Sie dauerten weniger lange, waren effizient und führten zu besseren Ergebnissen.
* * * * *
Stehorchester, teilweise: Die Streicher stehen, die Bläser sitzen.
Giovanni Antonini dirigiert das Orchester Il Giardino Armonico.
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 70
Rudolf Lutz dirigiert den Chor und das Orchester der J. S. Bach Fondation
Es stehen alle ausser den Cellisten, dem Cembalisten und dem Organisten am Orgelpositiv
Cantata BWV 207 "Vereinigte Zwietracht der wechselnden Saiten"
Bayerische Kammerphilharmonie
Alle stehen ausser der Cellist.
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur Op. 20
Dito:
Schubert, Oktett in F-Dur, D. 803.
Camerata RCO
Alle stehen, außer der Cellist.
Ebenso:
Louis Spohr, Doppelquartett Nr. 4 in g-moll Op. 136.
Nur die zwei Cellisten sitzen.
Gioacchino Rossini: Sechs Sonaten für Streicher
Alle stehen, außer die Cellisten.
Und hier wieder ein Kammerorchester, ebenfalls stehend, die Cellisten ausgenommen:
Sinfonie in Es Dur Wq. 179 von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788)
Orchester der Akademie für Alte Musik Bruneck 2020
Stefano Veggetti, Leitung
Also halten wir fest: 0,001% aller Orchester spielen stehend.
Vorhin habe ich meinen Freund Joseph Haydn zu dem Thema befragt. Seine Antwort: Bringt nix. Außer Aufmerksamkeit.
Falls jemand Kontakte zu Mozart hat, dessen Meinung würde mich auch interessieren. Mozart hatte ja auch Ahnung...
