Ein Quiz - welches Werk hier orchestriert?

  • Von der Tonsprache wird es wohl nichts von Renaissance bis Frühromantik sein. Also etwas außerhalb meines Kerngebiets, ich vermute mal Richtung Spätromantik, vielleicht von einem skandinavischen Komponisten? Ich mache bis heute einen Bogen um Sibelius, mit Edvard Grieg und Carl Nielsen bin ich zu wenig vertraut, somit bin ich da wohl bei näherer Eingrenzung raus und es gibt hier im Forum für diese Epoche sicher bessere Experten.

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Leider habe ich keine konkrete Idee. Spätromantisch könnte die Musik sein, aber eine weitere Abgrenzung gelingt mir nicht recht.


    Es könnte aber auch sein, dass die dunkle Instrumentierung in die Irre führt und die Musik älter ist. Im romantischen Bereich möchte ich aber eigentlich bleiben - ohne jede Gewähr.

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Wenn ich dies zum ersten Mal hören würde, würde ich vermutlich auch an einen nordischen Komponisten wie Gade oder Grieg denken, aber es ist BEETHOVEN! Und zwar sein für mich bewegendstes Lied überhaupt: The Return to Ulster von den Irischen Folksliedern Woo152 - hier das Original:

    Schade, dass es so wenig bekannt ist ...


    Lieben Gruß

    Gerd

    "When I was deep in poverty, you taught me how to give" Bob Dylan

  • Da hatte ich kaum eine Chance, weil ich diese Lieder irgendwann mal vollständig - vielleicht vollständig - gehört habe. Es ist schlicht nicht mein Repertoire innerhalb meines - dann auch recht breiten - Repertoires - also Klänge von Vorbarock bis in die Avantgarde ... doch das Vokale kommt fast überall zu kurz ...


    Pfiffiges Arrangement!


    :hello: Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Hätte ich besser erahnen können dass da eine Finte dahintersteckt. ;) Ganz schön clever und genau die richtige Taktik um andere in die Irre zu führen. :D Zum einen stammt die Melodie gar nicht von Beethoven er sollte angeblich für einen Verlag diese irische Melodie (wie auch andere) für eine bestimmte Besetzung arrangieren. Wenn man diese dann noch heranzieht und eine für diese Zeit untypische Orchestrierung hinzufügt ist da nichts aber gar nichts mehr von Beethoven oder "Wiener Klassik" übrig. Entweder man kennt diese Lieder zufällig sehr gut und und kann es somit erraten oder man muss zwangsläufig auf irgendeine spätromantische Komposition tippen. Mir geht es da aber wie Wolfgang, es ist ebenso nicht mein Repertoire und mag sein ich hab in diese Lieder irgendwann mal flüchtig hineingehört aber das wars dann schon.

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)