Komponisten karikiert:

  • Vielleicht kann der Thread ein wenig über den Sommer helfen?


    Gelungen fand ich diese:


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    Wesley Merritt


    Quelle

    Ist das HIP oder kann das weg?

  • Héctor Berlioz ist ein bei den Karikaturisten beliebter Komponist.


    Andreas Geiger


    Ein Konzert von Héctor Berlioz (1809-1869) im Jahr 1846!



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  • Etienne Carjat


    Grotesques de la Musique



    Die Worte muss man im Bild suchen. Sie stehen im Schattenwurf des Komponisten, der sich wie ein ausbreitender Gestank zeigt.



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    Die wenigsten dürfen dem Komponisten begegnet sein. Zum Vergleich mit der karikierten Physiognomie eine Fotografie von Nadar.

    Auffällig ist der Lockenkopf. Bérloz scheint nicht zum Teil der männlichen Bevölkerung gehört zu haben, die an Glatzenbildung leiden.


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    Die in den Partituren geforderten Klangmassen werden bei seinen Zeitgenossen Widerspruch ausgelöst haben.


    Ein Beispiel: Eine Aufführung der Grande Symphonie funèbre et triomphale aus unseren Tagen.



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  • Mozart betreffend sind Karikaturen meist naiv, infantil oder peinlich.


    Diese ist süß:


    music-mozart-out_to_lunch-back_in_ten_minutes-minutes-minuets-idi0045_low.jpg

    Ist das HIP oder kann das weg?

  • Hier eine Karikatur aus dem Jahre 1877. "Die Zukunft der Musik"

    Wagner wird hier weniger bösartig dargestell als sonst in Karikaturen üblich. Bemerkenswert ist die Brille.

    Es gibt kein einziges Photo wo er mit Brille dargestellt wird. Wir müssen abr davon ausgehen, daß er - wenn auch nur gelegentlich - ein solche getragen hat. Eine Karikatur soll das typisch hervorstreichen, nicht etwas hinzufügen, das keinen Aussagewert hat.


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Zum National-Feiertag der Schweiz am 1. August


    Adrien Barrère (1874-1931)


    Karikatur von Arthur Honegger „Prinz der Fauves der Musik“, Schweizer Komponist (1892-1955) in „Fantasio“ vom 01.01.1930



    Adrien_Barrere_-_Cartoon_by_Arthur_Honegger_Prince_of_the_Fauves_of_Music_Swiss_composer_%281892-19_-_%28MeisterDrucke-1026605%29.jpg


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  • Hunde können es auch.


    Anonymus


    Niccolo Paganini, 1827


    Signore Pussguttini ist eine Verfallhornung des Namens.



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    Eine Daguerrotype des Meisters.



  • Anton Bruckner auf einer Fahrt nach Klosterneuburg 1885 (von Ludwig Grande 1865-1940)


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Eine schöne Anton-Bruckner-Karikatur ist diese von Otto Böhler (1847-1913).


    Der Meister wird von seinen Kritikern verfolgt: den "Tintenbuben" Eduard Hanslick, Max Kalbeck und Richard Heuberger.


    In diesem Fall ist es eine Karikatur, weil der Komponist gezeichnet wurde und eine Anspielung auf eine berühmte Vorlage ist.


    Zu Otto Böhler gibt es einen Thread im Tamino Klassikforum. Dort findet man noch weitere Arbeiten und eine Erklärung zu diesem Bild.


    Böhlers Scherenschnitte sind in meiner Einschätzung keine Karikaturen, sondern geben die Physiognomie der dargestellten Personen im Schattenriss wieder.


    Scherenschnitte von Otto Böhler



    Otto_Böhler_-_Anton_Bruckner.jpg


  • 500px-Pier_Leone_Ghezzi_-_Caricature_of_Vivaldi_with_text.jpg?

    Diese Karikatur schuf Pier Leone Ghezzi


    Der Name des Porträtierten wird zwar nicht erwähnt, geht aber aus der Anmerkung hervor: "Il Prete rosso Compositore di Musica che fece L’opera a Capranica del 1723".

    Ins Deutsche übersetzt: Der rote Priester, Musikkomponist, der 1723 die Oper im [Teatro] Capranica schuf.

    "Il Prete rosso" war der allseits bekannte Spitzname von Antonio Vivaldi, da er katholischer Priester war und auffallend rote Haare hatte.

    L’opera a Capranica“: Ghezzi bezieht sich auf Vivaldis Aufenthalt in Rom, wo er für die Karnevalssaison 1723 die Opern Ercole su'l Termodonte und Il Giustino im römischen Teatro Capranica zur Uraufführung brachte.

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