BLITZSTEIN, Marc: REGINA

  • „REGINA“ (Marc Blitzstein)



    Oper in drei Akten. Text von Marc Blitzstein nach dem Drama „The Little Foxes“ von Lillian Hellman.



    Musik von Marc Blitzstein.



    Uraufführung am 31. 10. 1949, 46th Street Theater, Broadway, New York.



    Regina Giddens – Sopran oder Mezzosopran

    Horace Giddens, ihr Ehemann, ein Bankdirektor – Bass-Bariton

    Alexandra Giddens, genannt ‚Zan‘, beider Tochter – Sopran

    Benjamin Hubbard, genannt ‚Ben‘, Reginas älterer Bruder – Bariton

    Oscar Hubbard, Reginas jüngerer Bruder – Bass-Bariton

    Birdie Hubbard, Oscars Frau – Sopran

    Leo Hubbard, Oscars Sohn – Tenor

    Addie, eine (farbige) Haushälterin bei Giddens – Alt

    Cal, ein (farbiger) Butler bei Giddens – Bariton

    Jabez, genannt ‚Jazz‘, ein Trompeter in der ‚Angels Band‘ – Bariton

    William Marshall, ein Geschäftsfreund der Hubbards – Tenor

    John Bangtry, ein Verehrer Reginas – Sprechrolle

    Mr. Manders, ein Angestellter in der Bank – Sprechrolle

    Partygäste: Cordelia Adair, Ethelinda Horns, Joe Horns, Miles Maury – Chorsolisten

    Einige Einwohner von Bowden als Partygäste - Chor

    Plantagenarbeiter – Chor



    Ort und Zeit: Das Haus der Giddens in Bowden (Alabama) im Frühjahr 1900.


    Prolog:


    Alexandra Giddens, genannt ‚Zan‘, sitzt mit den Hausangestellten Addie und Cal auf der Veranda vor dem Haus und sie singen begleitet von der ‚Angels Band‘ einen Gospel (‚Want to join the Angels, stand where the angels stand‘). Die fröhliche Idylle wird von Regina gestört, die ihre Tochter anweist, sich für den Abend hübsch zu machen, da sie eine Party geben will.


    Erster Akt:


    Der Salon im Haus der Giddens. Birdie Hubbard kommt aus dem Speisezimmer; die erklingende Musik erinnert sie an ihre Kinderzeit (Arie Birdie: ‚Music, music, music. Remembering the sound‘). Ihr Mann Oscar rügt sie, weil sie wieder einmal betrunken ist. Regina (am Arm von Mr. Marshall), Alexandra, Ben und Leo kommen hinzu und es beginnt eine zwanglose Konversation (Ensemble: ‚The company have the table quit… The talk is small and delicate‘). Mr. Marshall aus Chicago plant eine Partnerschaft mit Reginas Brüdern Ben und Oscar Hubbard und mit Reginas Ehemann für die profitable Errichtung von Baumwollspinnereien in den amerikanischen Südstaaten. (Die Brüder Hubbard sind in den Jahren nach dem Bürgerkrieg zu Reichtum gekommen, als sie verarmten Plantagen-Besitzern für wenig Geld Land abkauften. Oscar Hubbard hat so auch seine Frau Birdie kennen gelernt, die Erbin der Plantage ‚Lionnet‘.) Mr. Marshall lobt die gesellschaftlichen Gepflogenheiten des Südens und nachdem alle auf die neue Firma ‚Hubbard Sons and Marshall‘ das Glas erhoben haben, verabschiedet er sich, um eine Woche später zurückzukehren. Regina und ihre Brüder sehen sich in Gedanken schon im Reichtum schwelgen, doch es fehlt noch ein Betrag von 75000 Dollar von Reginas Ehemann, dem Bankdirektor Horace Giddens, der sich noch nicht zu dem Projekt geäußert hat, weil er im John Hopkins Krankenhaus in Baltimore liegt; ohne seine Beteiligung droht das Geschäft zu platzen. Regina, die sich von der Transaktion finanzielle Unabhängigkeit von ihrem Mann und gesellschaftlichen Aufstieg erhofft, fordert von ihren Brüdern, dass sie und Horace einen größeren Anteil an dem zu erwartenden Gewinn erhalten; die Brüder stimmen unter der Voraussetzung zu, dass Horace binnen einer Woche seinen Anteil bereit stellt. Ben schlägt vor, Oscars Sohn Leo, der in Horace Giddens’ Bank arbeitet, mit Alexandra zu verheiraten, damit das Geld in der Familie bleibt. Regina weist ihre Tochter an, nach Baltimore zu reisen und Horace Giddens nach Hause zu holen (Arie Regina: ‚Away, to get away, to go off… The best thing of all, is to want‘). Birdie klärt ihre Nichte über den Heiratsplan auf; Alexandra erwidert ihr, dass sie Leo nicht liebt (Arie Alexandra: ‚What will it be for me? Will someone say „I love you“?‘). Dieses Gespräch hat Oscar mitgehört und er ohrfeigt seine Frau, weil sie sich in seine Pläne einmischt.


    Zweiter Akt, erste Szene:


    Eine Woche später. Regina ist in Aufregung wegen der neuen Party für Mr. Marshall und weil ihr Mann mit Alexandra noch nicht gekommen ist. Leo, schmuck herausgeputzt (Arie Leo: ‚Deedle doodle. I love a party!‘), bespricht sich mit seinem Vater Oscar und erzählt ihm, dass in Horaces Bankschließfach Pfandbriefe einer Eisenbahngesellschaft im Wert von 88000 Dollar liegen, um die Horace sich offensichtlich nicht kümmert, was Oscar auf die Idee bringt, sie zu ‚entleihen‘, doch Leo versteht nicht, was sein Vater damit meint. Horace Giddens kommt in Begleitung seiner Tochter nach Hause und wird freundlich empfangen. Er bittet um Rücksichtnahme, da er eine Herzerkrankung habe. Horace hat eine Unterredung mit Regina, die ihm gesteht, dass sie ihn vermisst habe; doch er ist misstrauisch und sagt ihr, dass er bald sterben wird (Duett Regina-Horace: ‚Well? Well? Well, here we are… Dry bones. That‘s me, allright.‘). Fast kommt es zum Streit zwischen den Beiden wegen alter Ehegeschichten, doch Regina lenkt ein, weil sie noch etwas mit Horace zu besprechen hat und sie holt Ben und Oscar dazu. Horace ist aber nicht bereit, mit ihnen zu sprechen, weil er sich nicht wohl fühlt; er geht mit Alexandra ins Obergeschoss. Ben und Oscar ziehen sich zurück und Leo dämmert es, was sein Vater vor hat. Regina bleibt trotzig zurück: ‚Yes, I‘ll have my party!‘.


    Zweiter Akt, zweite Szene:


    Die Szene wechselt zu der Veranda mit dem offenen Eingang zum Ballsaal. Eine Tanzkapelle spielt. Die Einwohner von Bowden singen ein Loblied auf Regina und die Hubbards (Chor: ‚Regina does a lovely party… Sing ho! Sing Hubbard!‘). Horace sitzt im Rollstuhl auf der Veranda; er sagt seinem Bankangestellten Manders, dass er anderntags ein neues Testament aufsetzen will und bittet ihn, ihm am Morgen die Unterlagen aus seinem Bankschließfach zu bringen. Nachdem Manders gegangen ist, betreten Alexandra, Regina und Mr. Marshall die Veranda und sie wechseln ein paar belanglose Worte über die Frauen in Chicago. Alexandra schiebt Horace ins Haus, Regina und Mr. Marshall folgen ihnen. Ben fordert Oscar auf, ein paar nette Worte zu Birdie zu sagen, doch alles, was er sich abringt, ist die Aufforderung an seine Frau, mit Trinken aufzuhören. Birdie sitzt nun weinend auf der Veranda und wird von Addie getröstet (Arie Addie: ‚Night could be time to sleep.‘). Horace kommt in seinem Rollstuhl wieder auf die Veranda, wo Regina ihn sieht. Sie fragt ihn, ob er seine Meinung zu der ‚Sache‘ geändert hat, wird aber durch den Partygast Mr. Bagtry, einem alten Verehrer von ihr, gestört. Sie weist ihn mit einem selbstironischen Geständnis ihres Charakters zurück (Arie Regina: ‚Would you sing a sad song… There are diamonds that sparkle and shine.‘). Leo kommt mit den aus Horaces Schließfach gestohlenen Wertpapieren und die Giddens-Brüder übergeben sie Mr. Marshall, damit der Handel als abgeschlossen gilt. Dieser verabschiedet sich und lässt Regina konsterniert zurück. Das Orchester sintoniert einen Galopp. Regina fragt Horace, was das zu bedeuten hat und er sagt ihr ruhig, dass sie ihre Millionen nicht bekommen wird. Regina verliert die Fassung und sie schleudert ihm im Beisein der Gäste entgegen ‚I hope you die – soon!‘.


    Dritter Akt:


    Am folgenden Tag. Alexandra, Birdie und Horace sitzen entspannt im Wohnzimmer, Addie bringt Wein und Kuchen; es ist ein regnerischer Tag (Quartett: ‚Make a quiet day!‘). Der Gesang von Plantagenarbeitern ist zu hören (Chor: ‚Have you got good religion? Certainly, Lord!‘). Birdie erinnert sich ihrer Kindheit (Arie Birdie: ‚Lionnet, Lionnet. Remember Lionnet… I drink all by myself, in my own room.‘) und wird von Alexandra nach Hause gebracht. Horace bittet Addie, mit Alexandra fortzugehen; er hat für beide in seinem Sekretär Geld hinterlegt. Regina kommt nach Hause und Horace zeigt ihr die leere Schließfachschachtel, die ihm sein Bankangestellter Manders am Morgen gebracht hat. Er weiß, dass Leo die Pfandbriefe im Wert von 88000 Dollar gestohlen hat und dass Oscar und Ben sie Mr. Marshall übergeben haben. In seinem neuen Testament hat er nun diese Summe als Darlehen an ihre Brüder bezeichnet, so dass Regina nach seinem Tod wegen des Diebstahls leer ausgeht. Ihn widern die Machenschaften der Hubbards an. Regina antwortet ihm auf seine Frage, warum sie ihn geheiratet habe, dass sie ihn von Anfang an verachtete, weil er so leicht zu manipulieren war (Arie Regina: ‚As long as you live… It took me a while to find out‘). Nach diesem Geständnis erleidet Horace einen Herzanfall: er greift nach der Medikamentenflasche, die zerbricht und als er Regina bittet, aus seinem Zimmer im Obergeschoss ein neues Fläschchen zu holen, macht sie keine Anstalten, ihm zu helfen. Horace schleppt sich die Treppe hoch und bricht zusammen. Regina wartet kurz und ruft dann Addie und Cal zu Hilfe. Alexandra kehrt zurück und sie bringen Horace nach oben in sein Zimmer, Cal holt einen Arzt. Erst kommt Leo, dann Oscar und Ben; sie sehen die leere Schachtel der Bank auf dem Tisch und wissen Bescheid. Regina sagt ihnen ruhig, dass Horace ohne Bewusstsein ist, sie aber vor seinem Herzanfall über den Diebstahl ihrer Brüder und ihres Neffen aufgeklärt hat. Nun erpresst sie die Männer; sie droht ihnen – falls Horace stirbt, und er wird sterben, davon ist sie überzeugt - mit dem Gefängnis und fordert 75 Prozent des ‚Darlehens‘. Ben versucht, Regina zu beschwichtigen (Arie Ben: ‚Greedy girl, what a greedy girl.‘), da kommen Alexandra und Addie die Treppe herab: Horace ist tot. Leo, Oscar und Ben verlassen das Haus. Alexandra stellt ihre Mutter zur Rede; sie teilt Regina mit, dass sie sie verlassen wird. Der Chor der Plantagenarbeiter ist wieder zu hören (Chor: ‚Do you love everybody? Certainly, Lord.‘).



    Lillian Hellmans Schauspiel „The Little Foxes“, das am Beispiel der Familie Hubbard die Kehrseite des ‚American Dream‘ thematisiert, wurde am 15. 2. 1939 am National Theatre in New York mit Tallulah Bankhead in der Rolle der Regina uraufgeführt. 1941 drehte William Wyler seinen berühmten Film (mit Bette Davis, Herbert Marshall und Teresa Wright in den Hauptrollen) und auch Elizabeth Taylor trat 1981 als Regina Giddens erfolgreich am Broadway auf. Marc Blitzstein (1905-1964) hatte schon einmal mit Lilian Hellman zusammen gearbeitet, doch bei „Regina“ war sie nicht überzeugt, dass das Drama zu einem Opernstoff taugt und verlangte immer wieder Änderungen, zumal Blitzstein das Libretto mit sehr vielen Dialogen – im ‚Slang‘ der amerikanischen Südstaaten - selbst verfasste. Für die Titelrolle hatte Blitzstein Risë Stevens vorgesehen, doch sie lehnte letztendlich ab.


    Die Uraufführung am 31. 10. 1949 am New Yorker Broadway als Musical ohne Prolog und mit nur zwei Akten (mit Jane Pickens in der Titelrolle und Maurice Abravanel am Dirigentenpult) war kein Erfolg, der sich erst einstellte, als die New York City Opera 1953 das Werk nach einer gründlichen Bearbeitung von Marc Blitzstein – mit zusätzlicher Musik wie in der Party-Szene, aber auch Strichen in den gesprochenen Dialogen - als Oper präsentierte mit Brenda Lewis als Regina, die in der Uraufführung die Birdie war. (Leonard Bernstein – ein Schüler Blitzsteins – beabsichtigte damals sogar, die Oper an der Mailänder Scala mit Maria Callas heraus zu bringen.) Eine Wiederaufnahme von 1958 in den Spielplan der New York City Opera mit weiteren Strichen eliminierte u. a. die Jazz- und Ragtime-Elemente der Partitur. John Mauceri und Tommy Krasker nahmen für die Europäische Erstaufführung der Oper 1991 in Glasgow eine Revision vor, die die ursprünglichen Absichten des Komponisten wieder herstellte.


    Natürlich habe ich den Film „Die kleinen Füchse“ mit Bette Davis auf Video, aber auch das Fernsehspiel des SFB (Sender Freies Berlin) von 1962 mit Gisela Uhlen, Dieter Borsche und Dunja Movar als Regina, Horace und Alexandra in der Regie von Peter Beauvais. Es ist eine Erinnerung an die hervorragende junge Schauspielerin Dunja Movar - sie war u. a. auch die Ophelia neben Maximilian Schells Hamlet im deutschen Fernsehen - die mit 23 Jahren aus dem Leben schied.



    Carlo

  • „REGINA“ (Marc Blitzstein)


    Die Aufnahmen:



    Regina Giddens – Brenda Lewis / Horace Giddens – Joshua Hecht / Alexandra Giddens – Helen Strine / Benjamin Hubbard – George Irving / Oscar Hubbard – Emile Renan / Birdie Hubbard – Elizabeth Carron / Leo Hubbard – Loren Driscoll / Addie – Carol Brice / Cal – Andrew Frierson / William Marshall – Ernest McChesne / The Chorus and Orchestra of the New York City Opera / Dirigent: Samuel Krachmalnik (New York ‚Columbia Studio, April 1958). Veröffentlicht 1959 von ‚Columbia Masterworks‘ auf je LPs O3L-260 (mono) / O3S-202 (stereo). Wieder aufgelegt unter ‚Sony Masterworks Broadway‘ (72912) auf zwei CDs. Auch veröffentlicht von ‚Naxos‘ (9.80973-74) und in der BRD erschienen bei ‚Cantus Classics‘ (CACD 5.01983 F).



    Regina Giddens – Maralin Niska / Horace Giddens – Don Garrard / Alexandra Giddens – Jennifer Ringo / Benjamin Hubbard – Giorgio Tozzi / Oscar Hubbard – Rodney Stenborg / Birdie Hubbard – Elizabeth Carron / Leo Hubbard - Carroll Freeman / Addie – Jennifer Jones / Cal – Andrew Frierson / William Marshall – David Bankston / The Chorus and Orchestra of the Houston Grand Opera / Dirigent: Jon DeMain (Houston, Opera House, 4. 5. 1980). Eine Aufführung, die im Internet gehört werden kann.



    Regina Giddens – Eileen Schauler / Horace Giddens – Will Roy / Alexandra Giddens – Kay Paschal / Benjamin Hubbard – Brian Steele / Oscar Hubbard – William Dansby / Birdie Hubbard – Sharon Daniels / Leo Hubbard - Carroll Freeman / Addie – Ruby Jones u. a. / The Chorus and Orchestra of the Lyric Opera of Kansas City / Dirigent: Russell Patterson (Kansas City, Lyric Theatre, 21. 9. 1981). Ein Mitschnitt von der zweiten von vier Vorstellungen (Premiere am 19. 9. 1982), den ‚Mr. Tape‘ angeboten hat.



    Regina - Jane Ellen Williams / Horace Giddens – Robert Ferrier / Alexandra Giddens – Debra Vanderlinde / Benjamin Hubbard - Philip van Lidth de Jeude / Oscar Hubbard – Nicholas Karousatos / Birdie Hubbard – Virginia Boomer / Leo Hubbard – Bruce Ford / Addie - Anita Berry / Cal - Peter Lightfood / William Marshall - George Gray / The Chorus and Orchestra of the Wolf Trap Opera Company / Chorltg.: Mark Tardue / Dirigent: Richard Woitach / Regie: Adelaide Bishop (Fairfax County/Virginia, Meadow Center, 20. 8. 1982). Eine Stereo-Aufnahme im Katalog von ‚Mr. Tape‘.



    Regina Giddens – Katherine Terrell / Horace Giddens – William McCue / Alexandra Giddens – Susan Roberts / Benjamin Hubbard – Victor Ledbetter / Oscar Hubbard – Richard Suart / Birdie Hubbard – Nan Christie / Leo Hubbard – Philip Gould / Addie – Theresa Merritt / Cal – Neil Patterson / Jazz – Tim Johnson / William Marshall – David Morrison / Mr. Manders – Graeme Danby / Party-Gäste: Cordelia Adair – Jeanette Wilson, Ethelinda Horns – Katie Morrell, Joe Horns – Jonathan Hawkins, Miles Maury – John Beazley / The Chorus and Orchestra of the Scottish Opera / Chorltg.: Stephen Harris / Dirigent: John Mauceri (Glasgow, Theatre Royal, 16. 5. 1991). Der Europäischen Erstaufführung (Regie: Robert Carsen) dieser Oper liegt eine Revision von John Mauceri und Tommy Krasker zu Grunde, die versucht, den ursprünglichen Absichten Marc Blitzsteins zu entsprechen. Der Mitschnitt ist im Internet auf ‚YouTube‘ zu hören.



    Regina Giddens – Katherine Ciesinski / Horace Giddens – Samuel Ramey / Alexandra Giddens – Angelina Réaux / Benjamin Hubbard – Timothy Noble / Oscar Hubbard – James Maddalena / Birdie Hubbard – Sheri Greenawald / Leo Hubbard – David Kuebler / Addie – Theresa Merritt / Cal – Bruce Hubbard / Jazz – Tim Johnson / William Marshall – David Morrison / John Bagtry – Scott Cooper / Mr. Manders – Graeme Danby / Maestro – John Mauceri / Party-Gäste: Cordelia Adair – Jeanette Wilson, Ethelinda Horns – Katie Morrell, Joe Horns – William Peel / Miles Maury – John Beazley / The Chorus of the Scottish Opera / Chorltg.: Stephen Harris / A Chamber Trio: Ben Buurman (Violine), Richard Glynn (Violoncello), Gerald Martin Moore (Klavier) / The ‚Angel Band‘: Clarence Adoo (Trompete), Trevor Alexander Edwards (Trombone), Andy Harewood (Klarinette), Victor Starkey (Geräusche), Alan Weekes (Banjo, Gitarre) / The Orchestra of the Scottish Opera / Dirigent: John Mauceri (Glasgow, Govan Town Hall, 17. 5. - 25. 5. 1991). Eine Studio-Produktion der ‚Decca‘, veröffentlicht 1993 auf zwei CDs (433 812-2) in der ‚Scottish Opera Version‘ (siehe oben).



    Regina Giddens – Leigh Munro / Horace Giddens – LeRoy Lehr / Alexandra Giddens – Elizabeth Futral / Benjamin Hubbard – Andrew Wentzel / Oscar Hubbard – Ron Baker / Birdie Hubbard – Sheryl Woods / Leo Hubbard – John Daniecki / Addie – Denise Woods / Cal – Michael Lofton / William Marshall – Paul Austin Kelly u. a. / The Chorus and Orchestra of the New York City Opera / Dirigentin – Laurie Anne Hunter (New York, New York State Theater, 9. 10. 1992). Diese Inszenierung durch die bekannte Sängerin Rosalind Elias fußte auf der 1958er Version und enthielt weitere Kürzungen.



    Regina Giddens – Lauren Flanigan / Horace Giddens – Andrew Wentzel / Alexandra Giddens – Kristine Winkler / Benjamin Hubbard – Ned Barth / Oscar Hubbard – Kristopher Irmiter / Birdie Hubbard – Sheryl Woods / Leo Hubbard - Chad Shelton / Addie – Kim Sylvain / Cal – Bill MacMurray / Jazz – E. Mani Cader / William Marshall – Bruce Reed / John Bagtry – Louis Silvers / Mr. Manders – Ismael Gonzalez / Party-Gäste : Cordelia Adair – Elaine Fox, Ethelinda Horns – Sarah Wolfson, Joe Horns – Ray Fellman / Miles Maury – Jim Carpenter / The Chorus and Orchestra of the Florida Grand Opera / Dirigent: Stewart Robertson (Miami, Dade County Auditorium, 19. 2. 2002). Ein Mitschnitt auf der Grundlage der Revision von John Mauceri und Tommy Krasker, der im Internet gehört werden kann.



    Regina Giddens – Catherine Malfitano / Horace Giddens – Kevin Langan / Alexandra Giddens – Sari Gruber / Benjamin Hubbard – Dale Travis / Oscar Hubbard – Timothy Nolen / Birdie Hubbard – Sheryl Woods / Leo Hubbard – Chad Shelton / Addie – Marietta Simpson (statt Florence Quivar) / Cal – Patrick Blackwell / William Marshall – Scott Ramsay / Maestro – Christopher Dickerson / Manders – Levi Hernandez / Bagtry – Roger Honeywell / The Chorus and Orchestra of the Chicago Lyric Opera House / Chorltg.: Donald Palumbo / Dirigent: John Mauceri (Chicago, Lyric Opera House, 29. 9. 2003). Der Regisseur (Charles Newell) dieser Erstaufführung für Chicago hatte Lilian Hellmans „The Little Foxes“ kurz vorher auch am Court Theater in Chicago inszeniert; aus Gründen der ‚political correctness‘ wurden die Szenen der farbigen Mitwirkenden stark gekürzt. (In der Saison 2003/2004 gab es keine Rundfunkübertragungen aus dem Opernhaus in Chicago, weil sich kein Sponsor dafür fand, aber sehr wahrscheinlich wurde die Premiere am 29. 9. 2003 für die beteiligten Künstler mitgeschnitten.)



    Regina Giddens – Lauren Flanigan / Horace Giddens – Stephen West / Alexandra Giddens – Lauren Skuce / Benjamin Hubbard – Marc Embree / Oscar Hubbard – James Maddalena / Birdie Hubbard - Kelly Kaduce / Leo Hubbard – Jason Collins / Addie – Marietta Simpson u. a. / The Bard Festival Chorale / Chorltg.: James Bagwell / The American Symphony Orchestra / Dirigent: Leon Botstein / (Annandale-on-Hudson, Bard College, Sosnoff Theater, 29. 7. 2005). Eine Aufführung des Festivals ‚Bard SummerScape 2005‘ in der Regie von Peter Schneider.



    Regina Giddens – Susan Graham / Horace Giddens – Kristopher Irmiter / Alexandra Giddens – Monica Dewey / Benjamin Hubbard – James Morris / Oscar Hubbard – Ron Raines / Birdie Hubbard – Susanna Phillips / Leo Hubbard – Michael Day / Addie – Melody Wilson / Cal – Justin Austin u. a. / The Chorus and Orchestra of the St. Louis Opera Theatre / Dirigent: Stephen Lord (St. Louis, Loretto-Hilton Center, 26. 5. 2018). Ein Privat-Mitschnitt eines Susan-Graham-Fans.



    Carlo