Dieser Beitrag ist eine Auskoppelung aus unserem Thread Lautenlieder und Lautenmusik der Renaissance Der ist zwar informativ und unterhaltsam, aber durch die spezielle Struktur sind die Komponisten nicht im Tamino Titelverzeichnis. Die Auskoppelung behebt diese Problem. Ausserdem wird der Text - so nötig zeitlich angepasst. Und genau das ist nötig. die hier vorgestellte Box ist nämlich bereit gestrichen. Lediglich ein Gebrauchtexemplar wartet derzeit bei Medimops auf den glücklichen Besitzer. (und das noch dazu äusserst günstig). Zum Inhalt und künstlerischen Wert habe ich schon vor etwa 10 Jahren geschrieben:
Robert Johnson war der Sohn von John Johnson, der ebenfalls komponierender Lautenspieler (für Elisabeth I) war. Robert schrieb zahlreiche Stücke für Shakespeares Dramen (und anderer zeitgenössischer Dichter), welche die Wirksamkeit der Theaterstücke verbessern sollte. Stimmungen, Ereignisse und Charaktereigenschaften konnten auf diese Weise hervorgehoben werden. Deshalb sind die Stücke oft nicht auf Klangschönheit, sondern auf Vermittlung dramatischer und derber, aber auch melancholischer Inhalte optimiert und eigentlich nur im Context mit dem entsprechenden Theaterstück verständlich. Das Booklet der CD gibt detailliertere Information.
Die Besetzung ist ideal: Die göttliche Emma Kirkby und David Thomas bestreiten den Vokalpart, an der Laute finden wir Anthony Rooley.
Bei Neuerscheinungen, Robert Johnson betreffend finden wir uns wieder hier.....
mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred