„Man richtet hier auch eine accademie des amateurs auf, wie in Paris - wo H: fränzel das Violin Dirigirt - und da schreibe ich just an einem concert für Clavier und violin [...]“ [Mannheim, 12. November 1778]
Alfred Einstein: MOZART - sein Charakter - Sein Werk:
„... im November 1778 für den Geiger Fränzl und sich selber begonnen - aber, da ein paar Wochenspäter das Mannheimer Orchester nicht mehr existierte, ein herrlicher Torso geblieben ist.“ (S. 142)
„Was für ein Geschenk an Welt und Nachwelt wäre das geworden! Wir können das einigermaßen beurteilen nach dem erhaltenen Fragment des ersten Satzes. Großes Orchester mit Flöten, Oboen, Hörnern, Trompeten und Pauken; breite und großartige Anlage des Ritornells; ein majestätisches alla marcia, ein 'Krönungskonzert' ... und so sind wir infolge der Blattern des bayrischen Kurfürsten Max Joseph um ein Meisterwerk ärmer.“ (S. 269)
(Die hässliche Fratze soll ja wohl kaum Mozart darstellen?)
Robert Levin, Hammerflügel
Bojan Čičić, Violine
Academy of Ancient Music
Laurence Cummings
[Ergänzung/Komplettierung: Robert Levin]
Mit korrekten kurzen Vorschlägen gibt's das auch (Levin spielt also oben sein „eigenes Werk“ falsch):

[jpc deest]
Zsolt Kalló, Violine
Rita Papp, Fortepiano
Capella Savaria
Nicholas McGegan
[Ergänzung/Komplettierung: Robert Levin]
Man hört natürlich deutlich, ab wo sich Levin „ausgetobt“ hat ... die einzige mozart-authentische Wendung ist die Molltrübung ab 4:24/25 (natürlich in einem anderen Werk gemopst: wer mir sagt, wo, bekommt einen Keks).