Klassische Moderne
Alban Berg: Violinkonzert
Anton Webern: 6 Stücke für Orchester
Bela Bartok: Konzert für Orchester
Moderne:
Luigi Nono: Notturno
Wolfgang Riehm: Départ
György Ligeti: Lontano
Klassische Moderne
Alban Berg: Violinkonzert
Anton Webern: 6 Stücke für Orchester
Bela Bartok: Konzert für Orchester
Moderne:
Luigi Nono: Notturno
Wolfgang Riehm: Départ
György Ligeti: Lontano
Klassische Moderne:
Kann ich leider keine Angaben machen, habe mich noch nicht so recht hineingehört.
Moderne:
Arvo Pärt - Passio
Poulenc - Quatre motets pour le temps de noel
Schnittke - Requiem
Die drei Lieblingswerke der "klassischen Moderne" sind für mich:
1. Berg - Violinkonzert
Das ist einfach wunderschön!
2. Schönberg - Zweites Streichquartett
Gleichfalls wunderschön, ein Streichquartett mit Gesang!
Ich mag besonders die Aufnahme des Arditti-Quartetts mit Dawn Upshaw.
Ich fühle luft von anderem planeten. (...) Ich löse mich in tönen, kreisend, webend, Ungründigen danks und unbenamten lobes
3. Strawinski - Le sacre du printemps
Die drei Lieblingswerke der Moderne sind für mich:
1. Schnittke - Klavierquintett
Enthält einen sehr garstigen und schmerzlichen Walzer (und ist auch sonst nicht sehr "fröhlich"), ist sehr zugänglich und man geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Gibt viel Großartiges von Schnittke!
2. Nono - Como una olo de fuerzsa y luz
Das muss man einfach gehört haben. Entzieht sich jeder Beschreibung... Schön, dass es sogar zwei Interpretationen (Abbado und Kegel) gibt! Kegel ist etwas "brutaler"!
3. Boulez - Sur Incises
Ich hätte auch mein geliebtes "Pli selon pli" nennen können, aber "Sur Incises" gefällt mir eigentlich einen kleinen Tick "besser" (zumindest momentan)
ZitatOriginal von Pius
Prokofiew: Symphonie Classique
Rodrigo: Concierto de Aranjuez
Bernstein: West Side Story
An Schostakowitschs Ehrentag kann ich das so nicht stehen lassen, auch wenn es ehrlich gemeint war.
Es sind inzwischen hinzugekommen:
Britten: War Requiem
Schostakowitsch: Klavierquintett
Schostakowitsch: Streichquartett c-moll
Viele Grüße,
Pius.
ZitatOriginal von Myschkin2. Schönberg - Zweites Streichquartett
Gleichfalls wunderschön, ein Streichquartett mit Gesang!
Ich mag besonders die Aufnahme des Arditti-Quartetts mit Dawn Upshaw.
Ich fühle luft von anderem planeten. (...) Ich löse mich in tönen, kreisend, webend, Ungründigen danks und unbenamten lobes
Falls es jemanden interessiert, der Text stammt von einem meiner Lieblingsdichter: Stefan George (gest. 1933).
Moderne Stücke, die ich mag:
So gut wie alles von Carl Orff, auch die wilderen Kompositionen wie "Prometheus" auf den Text des (Pseudo-)Aischylos oder "Trionfo di Afrodite", den furiosen Abschluss der Trilogie, die mit "Catulli Carmina" und "Carmina Burana" beginnt. Besonders großartig finde ich die Oper "Die Kluge" bzw. "Die Geschichte von dem König und der klugen Frau". Absolut kongeniale Aufnahme: Eichhorn, Popp, Stewart, Frick.
Paul Hindemith vermochte mich wiederholt zu beeindrucken. Z. B. "Nobilissima visione" oder "Apparebit repentina dies", wo ich auch mal mitsingen durfte.
Von Benjamin Britten schätze ich natürlich die "Simple Symphony" und den "Young Person's Guide", vor allem aber die Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester. Ich werde mich bald mal an eine Oper von ihm heranmachen. Falls jemand eine gute Einstiegsempfehlung hat, immer gern
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ZitatOriginal von tastenwolf
während eines Urlaubs versuchte ich, der 2.Boulez-Sonate näher zu kommen, indem ich den 1.Satz vielleicht 30 Mal hintereinander anhörte ---komplett ohne Erfolg...
ZitatOriginal von Antracis
Pierre Boulez: Klaviersonate Nr. 2
Ist ja schade, dass es noch keinen Thread zu Boulez als Komponisten gibt.
Dann möchte ich hier zu der momentan arg bedrohten Gewohnheit des OT zurückfinden.
Gestern hörte ich mal wieder Boulezens 2. und war überrascht, gar nicht das Gefühl, irgendwie danebenzustehen, gehabt zu haben, einfach nur Musik gehört zu haben von vorn bis hinten - und sehr schöne natürlich. Formell verstehe ich freilich gar nichts - dass der zweite Satz irgendwie was "variationsartiges" hat, ist klar aber dürftig.
Obwohl ich fast immer das Gefühl hatte, streckenweise danebenzustehen, war die 2. mein Lieblingswerk von Boulez und bleibt es auch jetzt, wo ich nicht mehr das Gefühl habe, danebenzustehen, auch wenn ich nichts "verstehe".
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- maurice ravel: streichquartett f-dur
(la-salle-quartett)
- maurice ravel: rapsodie espagnole
(charles munch / boston symphony orchestra)
- anton webern: 5 stücke für orchester op.10
(christoph v.dohnany / cleveland orchestra)
- dmitr shostakovich: 3.streichquartett
(borodin-quartett)
((minguet quartett))
- olivier messiaen: harawi - 12 lieder von liebe und tod
(veronica lenz-kuhn / wolfgang kaiser)
((claudia barainsky / siegfried mauser))
- sofia gubaidulina: 10 praeludien für cello solo
(julius berger)
((maria kliegel od. tanja tetzlaff))
mit den ersten 3 genannte interpreten bin ich restlos zufrieden :]
mit den restlichen bin ich wahrlich nicht unzufrieden - eine vergleichsaufnahme mit ((diesen interpreten)) (wobei ich absichtlich nicht nachgesehen habe, ob sie mgl.erweise sogar existiert) würde mich allerdings reizen ![]()
bis denne
piet
Hier meine Auswahl (sehr schwierig, denn es gehört eigentlich noch viel mehr rein):
Bartok, Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 (1921)
Britten, Violinkonzert (1938 )
Messiaen, Turangalila-Symphonie (1949)
Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 8 (1960)
Piazolla, Concierto del Angel (1962/1965)
Crumb, Vox Balaenae (1971)
Viele Grüße
Frank
Hallo!
Nachdem ich erst gestern dieses Thema bemerkt hatte, habe ich mir auch mal spaßeshalber meine Gedanken gemacht. Ich muss gleich bemerken, dass diese Auflistung nicht definitiv ist - bei mir wechseln sich Vorlieben ständig ab, eigentlich verzichte ich auf bewusst auf Ranglisten und Vergleiche. Also zunächst mal folgende Auflistung, chronologische Reihenfolge:
1. Teil - bis 1950
Jean Sibelius (1865-1957): Sinfonie Nr.6 d-moll op.104 (1914-23) - schönes Beispiel für "Konjunkturen" in meinem Musikgeschmack: das Stück habe ich jahrelang nie gehört, bis ich kürzlich hier im Forum mal wieder daran erinnert wurde. Seitdem läuft es bei mir sehr häufig.
Nikolai Mjaskowski (1881-1950): Sinfonie Nr.21 fis-moll op.51 (1940) - vielleicht Mjaskowskis gelungenste Sinfonie, auf jeden Fall wohl eine seiner persönlichsten.
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr.8 c-moll op.65 (1943) - ebenfalls ein Werk, das ich erst kürzlich so richtig für mich entdeckt habe.
2. Teil - ab 1950
Boris Tschaikowski (1925-1996): Violinkonzert F-Dur (1969) - auch wenn ich keine befriedigende Aufnahme davon habe: ein großartiges Werk! Alternativ könnte ich aber auch etliche andere Werke Tschaikowskis angeben...
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Violasonate C-Dur op.147 (1975) - für mich ist das eines der bewegendsten Werke überhaupt
Robert Simpson (1921-1997): Sinfonie Nr.9 (1987) - die Monumentalität und Größe dieser Musik beeindruckt mich sehr
Ein paar Kommentare:
Erstens, ich habe hier bewusst auf Interpretationsangaben verzichtet. Für mich kommt an erster Stelle das Werk. Meine CD-Käufe spiegeln dies im übrigen auch wider: ich versuche weniger, die optimale Interpretation für eine begrenzte Anzahl von Stücken zu finden, als vielmehr, so viel unterschiedliche Musik wie nur möglich kennenzulernen.
Zweitens, interessanterweise fiel es mir ab 1950 viel schwerer, eine Auswahl zu treffen als vor 1950. Mein Musikgeschmack hat sich in den letzten Jahren dahingehend verschoben, dass mir ganz besonders die eher konservativen, traditionellen Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusagen. Das war früher gänzlich anders.
Und jetzt, frei von Vorgaben, noch eine ganze Reihe von Werken, die es eigentlich auch verdienten, hier genannt zu werden (aber besser unkommentiert):
bis 1950:
Ferruccio Busoni (1866-1924): Nocturne Symphonique op.43 (1912)
Hans Pfitzner (1869-1949): Streichquartett cis-moll op.36 (1925)
Béla Bartók (1881-1945): Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (1936)
Geirr Tveitt (1908-1981): Klavierkonzert Nr.4 op.130 "Aurora borealis" (1947)
ab 1950:
Henri Dutielleux (*1916): Métaboles (1964)
Dmitri Kabalewski (1904-1987): Violoncellokonzert Nr.2 c-moll op.77 (1964)
Nikolai Peiko (1916-1995): Sinfonie Nr.4 h-moll (1963-65)
Ernst Hermann Meyer (1905-1988
Violinkonzert (1965)
Eduard Tubin (1905-1982): Sinfonie Nr.10 (1973)
Mieczyslaw Weinberg (1919-1996): Sinfonie Nr.12 d-moll op.114 "Dem Andenken von Dmitri Schostakowitsch" (1975/76)
Otar Taktakischwili (1924-1989): Violinkonzert Nr.1 f-moll (1976)
Siegfried Köhler (1927-1984): Violinkonzert op.64 (1979-81)
Boris Tischtschenko (*1939): Violinkonzert Nr.2 op.84 (1981)
Andrei Eschpai (*1925): Lieder der Berg- und Wiesen-Mari (1983)
Günter Kochan (*1930): "Und ich lächle im Dunklen dem Leben" (nach Briefen Rosa Luxemburgs), Musik für Orchester Nr.2 (1987)
Kalevi Aho (*1949): Sinfonie Nr.8 für Orgel und Orchester (1993)
Peteris Vasks (*1946): Violinkonzert "Fernes Licht" (1996/97)
Einojuhani Rautavaara (*1928
Sinfonie Nr.8 "Die Reise" (1999)
Belassen wir's erst mal dabei...
Viele Grüße
Holger
Ferruccio Busoni schon in der Moderne? Ich würde ihn eher als Neoklassizist bezeichnen. Kenner aber nur seine Klavierwerke, daher come non detto.
ZitatOriginal von Michael
Ferruccio Busoni schon in der Moderne? Ich würde ihn eher als Neoklassizist bezeichnen. Kenner aber nur seine Klavierwerke, daher come non detto.
Äh - Busonis "Klassizismus" gehört nicht zwingend zum "Neoklassizismus" und warum soll bitte der Neoklassizismus nicht zur "klassischen Moderne" gehören? (Eher - was bleibt denn sonst für die "klassische Moderne" übrig außer Wiener Schule?)
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ZitatOriginal von Michael
Ferruccio Busoni schon in der Moderne? Ich würde ihn eher als Neoklassizist bezeichnen. Kenner aber nur seine Klavierwerke, daher come non detto.
Hallo Michael!
Erst mal, bis 1950 soll ja unter "Klassische Moderne" geführt werden. Der Neoklassizismus an und für sich zählt mit Sicherheit zum Bereich "Klassische Moderne", wobei ich bei Busoni auch noch so meine Probleme hätte, ihn wirklich definitiv als Neoklassizisten zu bezeichnen. Ich kenne sein Gesamtwerk noch nicht hinreichend gut, um eine echte, fundierte Beurteilung abgeben zu können, aber zunächst einmal scheint er mir vor allem von der Spätestromantik her zu kommen. Dann gibt es zusätzlich jene klassizistischen, historisierenden Einschläge und "fortschrittliche", verhältnismäßig experimentelle Klänge. Im Falle des Nocturne Symphonique wählt Busoni jedenfalls einen für 1912 ziemlich "modernen" Ausdruck bzw. Kompositionsstil, harmonisch ist das schon sehr interessant, eigentlich permanent von Dissonanzen durchzogen, selbst der Schlussakkord bietet keine Auflösung (Gemisch aus es-moll/Es-Dur). In meiner Aufzählung wäre meiner Meinung nach eher Pfitzner anfechtbar, ich wollte aber sein beeindruckendes cis-moll-Quartett auf keinen Fall außen vor lassen. Gerade fällt mir noch Karol Rathaus' Zweite Sinfonie op.7 von 1923 ein, die könnte ich sicherlich auch noch als Ergänzung nennen.
Viele Grüße
Holger
Hallo,
meine heutigen Favoriten wären:
Walton 1. Sym.
Atterberg 2. Sym
Nielsen 4. Sym
Martinu 6. Sym
Rautavaara 7. Sym
Torke American Abroad
Gruß
embe
Momentaufnahme:
Vor 1950:
I. Stravinsky: Sacre
B. Goldschmidt: Der gewaltige Hahnrei (Oper)
D. Schostakowitsch: 4. Symphonie
Nach 1950:
K. A. Hartmann: Symphonie Nr. 6 für großes Orchester
R. Febel: Variationen für Orchester
D. Müller-Siemens: Die Menschen (Oper)
Herzlichst,
Medard
Nach erstamilg vollständigem Durchhören ein Anwärter auf diesen Titel:
Horatiu Radulescu: Konzert für Klavier und Orchester op. 90 - The Quest
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Wulf
Da ist wirklich eine Aufgabe, die kaum zu lösen ist. Jeweils nur 3 Werke, auch wenn Opern erstmal aus vor bleiben lassen sollenl - unmöglich.
Wie bereits in diesem Thread angemerkt würden auch bei mir schon die Sinfonien Schostakowitschs die Liste sprengen - selbst wenn ich sie auf klassische Moderne und Moderne verteilen würde.
Also: Schostakowitsch ist außer Konkurrenz und taucht deshalb erst gar nicht auf!!!!
Aber auch ohne Schostakowitsch bleibt es schwierig: s. Stravinsky, Henze, Pettersson, Zimmermann usw..
Trotzdem ein Versuch (ohne Gewähr - kann sich schon morgen wieder ändern)
Klassiche Moderne:
1. Berg: Violinenkonzert
2. Stravinsky: Sacre
3. Britten: War Requiem
Moderne:
1. Pettersson: Sinfonie Nr. 8
2. Henze: Das Floss der Medusa
3. Bernstein: Sinfonie Nr. 3 (rein im Bezug auf Entstehungszeit)
Seperat eine Liste zur Oper (Klassische Moderne und Moderne zusammen):
1. Berg: Wozzeck
2. Hindemith: Cardillac
3. Zimmermann: Die Soldaten
Nachdem ich diese Diskussion gerade eben erst entdeckt habe (spannend!) - und da ich noch nicht so lang dabei bin -, stürze ich mich gern darauf und hoffe auf eine Wiederbelebung:
Vor 1950 (also "Klassische Moderne"):
Nach 1950 (also "Moderne"):
Für mich alles wichtige und kostbare Werke des 20. Jahrhunderts, mir lieb und teuer - die allerdings ins vorgegebene Schema nicht recht passen wollen. Aber was soll's!
klassische moderne:
shostakovich - 8. symphonie
prokofiev - 2. symphonie
prokofiev - suggestion diabolique
moderne:
reich - different trains
goldsmith - tora! tora! tora! filmmusik
goldenthal - fire, water, paper - a vietnam oratorium
Ich muß doch mal wieder wider den Stachel löcken:
die wichtigsten Stücke der Moderne bezüglich Klassik sind für mich:
- Pink Floyd: Atom Heart Mother; 1970 aufgenommen, Pink Floyd mit einem kompletten Orchester und zum Teil sehr verstörenden (wenn man es zum erstenmal hört) Klangereignissen
- Deep Purple: Concerto for Group and Orchestra; John Lords 1969 aufgenommene Komposition einer klassisch aufgebauten konzertanten Sinfonie unter Einbezug einer Rockband
und danach kommen ziemlich viele Stücke von Arvo Pärt, z.B. "Spiegel im Spiegel" und Kyrie aus "de Profundis"
ganz "cool" ist auch Scott Johnsons Soliloquy - again & again !!
ZitatOriginal von Klawirr
Momentaufnahme:
Vor 1950:
A. Berg. Violinkonzert
B. Bartók: Konzert für Orchester
K. A. Hartmann: Concerto funebre
Nach 1950:
O. Messiaen: Saint François d'Assise
A. Petterson: 6. Sinfonie
B. A. Zimmermann: Ekklesiastische Aktion
Liebe Grüße Peter
