Elisabeth Schwarzkopf - Eine Jahrhundertstimme

  • Hallo Herbert,



    Zitat

    mich stört immer das Wörtchen manieriert


    Natürlich gibt es Sänger die maniriiert singen. Das sind solche Sänger, die ihren Gesang "überinterpretieren", weil sie sich bewusst sind, wie gut sie das alles singen und diese Bewusstheit drücken sie ihren Interpretationen einen Stempel auf, die maniriert sind.


    Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau singen (sangen) in einigen Aufnahmen maniriert...



    Herzliche Grüße
    von LT :hello:

  • Ich glaube, hier sind wir beim dunklen Punkt der elisabeth Schwarzkopf: Ihre sogenannten Meisterkurse waren und sind berüchtigt. Ich selbst kenne Sänger, die es ausprobiert haben und der Meinung sind, das einzige, was man da lernen konnte, war, selbst dann Nerven zu behalten, wenn man vor den Kollegen fertiggemacht wird - mit Tiraden, die die Grenze zum Spott schon auch überschreiten konnten. Ich kenne keine andere Meinung über die Schwarzkopf-Meisterkurse. Und selbst dann, wenn jemand einmal sagte, ihm habe die Schwarzkopf nicht so sehr was angetan, kam schnell das "Aber" mit Erzählungen, was anderen in dem Kurs passiert ist.
    Auf meine Frage, warum man sich dieser Quälerei dann überhaupt unterzog (schließlich war es branchenbekannt), hieß es in der Regel: Weil ein Schwarzkopf-Meisterkurs im Lebenslauf gut aussieht.
    Praktisch alle waren der meinung, daß es der Schwarzkopf nicht darum ginge, ihr Wissen weiterzugeben, sondern um eine Inszenierung als der Weltstar, den man gefälligst anzubeten und nachzuahmen habe.


    Natürlich ist das bis zu einem gewissen Grad eigene Schuld der Kursteilnehmer. Aber wie Herbert richtig feststellt: Sie zahlen dafür, investieren auch Zeit - nur dann kommt Herbert zum IMO falschen Schluß. Denn ich meine, ergo haben sie auch Anspruch auf eine Leistung der Kursleiterin.
    Was würden z.B. Eltern sagen, die ihr Kind auf eine teure Privatschule schicken, und ihr Sprößling kommt jeden Tag deprimiert nach Hause und hat obendrein nur Schrott gelernt?


    Da es in Meisterkursen manch anderer abgedankter Weltstars aber nicht wesentlich besser zugehen soll, ist es meiner Meinung nach etwas unfair, die tote Schwarzkopf genau damit durch den Kakao zu ziehen, wofür ein lebender Fischer-Dieskau nicht minder berüchtigt ist.
    Abgesehen davon war die Hauptarbeit der Schwarzkopf, also das, wofür sie bekannt ist, wohl nicht das Unterrichten, sondern das Singen.


    Womit ich mich wieder ausklinke, denn ich weigere mich, einer eben verstorbenen Sängerin etwas Negatives in das quasi-Kondolenzbuch zu schreiben - und wenn sie es noch so sehr verdient hat.

  • Zitat

    Original von Liebestraum


    Natürlich gibt es Sänger die maniriiert singen. Das sind solche Sänger, die ihren Gesang "überinterpretieren", weil sie sich bewusst sind, wie gut sie das alles singen und diese Bewusstheit drücken sie ihren Interpretationen einen Stempel auf, die maniriert sind.


    Ob es mit dem Bewußtsein der eigenen Qualitäten zu tun hat, weiß ich nicht. Meiner Meinung nach ist es eher die Unfähigkeit, Schwieriges und Künstliches natürlich und kunstlos scheinen zu lassen. Man hört einfach immer, dass sie eine Rolle spielen, etwas bewußt (überdeutlich) formen, nicht in einer Rolle aufgehen oder die Interpretation eben so gestalten, dass sie natürlich und selbstverständlich erscheint.


    Zitat


    Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau singen (sangen) in einigen Aufnahmen maniriert...


    Das ist mißverständlich formuliert, eher so: Sie sangen in einigen (wenigen) Aufnahmen nicht manieriert. ;)


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo Edwin,
    wir wollen doch gerecht sein.Natürlich wollte die Schwarzkopf
    die Methode,die W.Legge bei ihr anwendete,und die bei ihr
    erfolgreich war,auch in ihren Kursen fortsetzen.Das ging
    aber nur bei Sängern,die die gleiche Energie und Ausdauer
    wie sie selber hatten.Ich glaube,die sind sehr selten.
    Außerdem muß man doch bedenken,daß die Sänger,die
    solche Kurse geben,meistens ältere bis alte Sänger sind.
    Und da wird man leicht ungeduldig,wenn nicht alles gleich
    so gelingt,wie man es sich vorstellt.


    :hello:Herbert.

  • Zitat

    Original von sagitt
    Sagitt meint:


    Die Schwarzkopf war eine Technikerin par excellance.Ihr Mann Walter Legge hat sie geformt und sie hat es zugelassen. Dadurch entstand die Manieriertheit. Aber es gibt immer wieder Aufnahmen, wo sie mittels der Technik zu überragenden Interpretationen gelangt,zB Verdi-Requiem 1954 mit Sabata. Das ist so erschütternd. Auch Brahms Requiem 1947 mit Karajan.
    Ansonsten kann man diese perfekte Technik bewundern. Absoluter Legato-Gesang bei porgi armor ,1961.


    Hallo Sagittarius,


    aber gerade bei den genannten Beispielen kann Legge noch kaum spürbaren Einfluss gehabt haben (1947 schon gar nicht und 1954 erst leichten). Sein "Hauptverdienst" ist wohl das gezielte Rollenmanagement, mit dem Elisabeth Schwarzkopf in der zweiten Hälfte ihrer Karriere mit relativ wenigen Partien Erfolgsmaximierung betrieb.


    :hello:


  • Lieber Giselher,


    das stimme ich in jeder Hinsicht zu. :jubel:


    Gerade wegen des schon über die Grenze des Natürlichen hinaus gehenden Kunst der Schwarzkopf fand ich ihre Darstellung der Marschallin stets besonders beeindruckend - dieses unbedingte Haltung-bewahren-müssen, dieses letztlich Unnatürliche, das in dieser angesprochenen Situation denn doch das eine Mal von ihren Gefühlen verdrängt zu werden scheint.
    Für mich war das dann mehr als eine Rolle, die sie da verkörpert hat.


    Vielleicht hätte ich mir von ihr eben das häufiger gewünscht, dass man quasi hinter die Fassade bicken kann.


    Gruß, l.

  • Hallo Herbert!
    Ergebnisse eines ES-Meisterkurses: Einer geht mit Depressionen zu einem Psychologen, eine (von Gerda Scheyrer als "hochbegabt" eingestuft) will mit dem Singen aufhören, eine andere verzweifelt an ihrem Aussehen, weil ihr die Kursleiterin gesagt hat, mit diesem Gesicht würde sie bestenfalls für den Chor taugen...
    Ungeduld? - Nein; Selbstüberschätzung gepaart mit der Unfähigkeit, Menschen zu führen. Ich sage zu diesem Verhalten: Emotionale Dummheit, um nicht Schlimmeres zu unterstellen.
    Lassen wir's dabei bewenden, sagen wir: Sehr viele sind der Meinung, daß ES eine große Sängerin war. Was die in ihren Meisterkursen anrichtete, soll meiner Meinung nach zumindest jetzt (noch) nicht Gegenstand der Diskussion sein.
    :hello:

  • Hallo Edwin,


    Ich will nichts abdingen zu Deinen Bemerkungen. Nur wundere ich mich.


    Braucht man nicht eine gewissene Härte um in jenes Fach nicht nur zu überleben, sondern auch die Spitze zu erreichen.
    Hat eine Dame, die die Anforderungen von ES nicht gewachsen ist, im wahren Leben eine richtige Chance?


    Hat ES es umsonst geschenkt bekommen?


    LG, Paul

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    ...
    Selbstüberschätzung gepaart mit der Unfähigkeit, Menschen zu führen. Ich sage zu diesem Verhalten: Emotionale Dummheit, um nicht Schlimmeres zu unterstellen.
    Lassen wir's dabei bewenden, sagen wir: Sehr viele sind der Meinung, daß ES eine große Sängerin war. Was die in ihren Meisterkursen anrichtete, soll meiner Meinung nach zumindest jetzt (noch) nicht Gegenstand der Diskussion sein.


    Guten Morgen!


    Selbstüberschätzung. Inwiefern? Bezogen auf ihr künstlerisches Vermögen oder auf die Fähigkeit, anderen Wissen zu vermitteln?


    Ich hatte im TV schon mal einen Bericht über eine Meisterklasse mit Elisabeth Schwarzkopf gesehen. Sie hat mich an einen Vorsitzenden Richter am OVG Berlin erinnert, in dessen Senat ich in meinem Referendariat eine Station ableistete. Der Mann wirkte zunächst freundlich, brachte es aber durchaus fertig, erwachsene Männer ("3. Staatsexamen") coram publico zum Heulen zu bringen. War das Despotismus, Sadismus, das Bespiegeln eigener Fähigkeit? Nein, es war echte Liebe zum Gesetz (und wohl zur Gerechtgkeit); er konnte einfach nicht ertragen, wenn jemand das Recht fehl- oder gar missbrauchte. Es war nichts Persönliches - auch wenn Betroffene das nur schwerlich so sehen konnten.


    Für mich ist das insgesamt eine Generationsfrage. Ich kenne diese Härte gegen sich selbst (und andere) auch von anderen dieses Alters. Haltung, Disziplin, sind Zentralbegriffe, um die ein Leben geordnet wird.


    Dass beispielsweise Frau Schwarzkopf wohl nicht die geborene Pädagogin war, lasse ich da mal außen vor (wobei die Meisterschüler doch in etwa gewusst aben dürften, worauf sie sich einlassen).


    Gruß, l.

  • Hallo musicophil, hallo lohengrins,
    man braucht nicht Härte für diesen Beruf, sondern ein gesundes Selbstwertgefühl. Das vermittelt man nicht durch gezielte Demütigung coram publico, sondern durch das Anerziehen von positivem Denken.
    Außerdem: Es sollte die Aufgabe jedes Lehrers in einer künstlerischen Disziplin sein, nicht das eigene Ego dem Schüler aufzuwingen, sondern herauszufinden, welche positiven Facetten die Kunst des Schülers hat, und diese gilt es weiterzuentwickeln, wobei die Schwächen behutsam verbessert werden können.
    Mit Untergriffen, Beleidigungen und Demütigungen ist noch nie jemand zu einem besseren Künstler erzogen worden.


    Mit Selbstüberschätzung meinte ich ES Haltung zu ihrem eigenen Können. Es ist fatal, wenn ein Lehrer glaubt, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Dann unterrichtet er nicht, sondern stellt Klone seiner selbst her.
    :hello:

  • Meines Erachtens spricht es eher für einen Mangel an Selbstbewußtsein (oder für sonst einen Charakterfehler), wenn man es nötig hat, Untergebene, Unterlegene, Schüler usw. (auch noch öffentlich) zu demütigen. Sollte das in der Liebe zu irgendeiner Sache begründet sein, so sollte diese ja in den Schülern geweckt werden, nicht die Furcht vor Fehlern. (Dazu scheint mir ein Jurist oder auch Künstler, der im Dienste seiner Sache unfähig ist, seinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen, auch ziemlich fehlgeleitet zu sein, ich spare mir die offensichtliche historische Assoziationen)
    Bei Frau Schwarzkopf passen solche Charakterzüge leider sehr gut ins Bild, etwa dazu, diese Geschichte mit den Spitzentönen, die sie im Studio für die Flagstad gesungen hat, auszuplaudern, mit dem einzigen Ziel der Kränkung einer Kollegin/Konkurrentin. Das sind schon die Freuden kleinlichen Denunziantentums, die ein Künstler von Rang eigentlich nicht nötig haben sollte (wobei es unter gleichberechtigten Konkurrenten vielleicht nicht ganz so mies ist wie gegenüber "Schwächeren" wie Schülern).
    Ich glaube auch nicht, dass das ähnlich wie die "Taktstocktyrannen", bloß eine Generationenfrage ist. Wer mal Proben mit Furtwängler, Wand oder Fricsay gesehen hat, weiß, dass es auch damals anders ging.


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • In der jüngst im TV zu sehenden Meisterklasse hatte ich den Eindruck eitler Selbstgefälligkeit. Ein wirklich großer Künstler zeichnet sich gegenüber einem sehr guten Sänger IMHO auch durch ein gewisses Mass an sozialer Kompetenz aus.
    Die öffentliche Demütigung von anderen, gar Kollegen, ist IMO eine extreme Ausprägung einer narzistischen Persönlichkeit(sstörung); übrigens (ich bin auch Jurist), habe ich das, um auf o.g. Beispiel zu kommen, bei Vorsitzenden Richtern auch häufig beobachtet.
    Diese Selbstgefälligkeit mag in der Ausdruckskühle und den Manierismen der S. ihren sängerischen Niederschlag gefunden haben. Perfektion ist eben nicht alles.

    res severa verum gaudium


    Herzliche Grüße aus Sachsen
    Misha

  • Hallo,


    ich finde, die verbalen Angriffe auf eine verstorbene Künstlerin,


    die mich,und Millionen andere Gesangsbegeistere,so viele


    Jahre mit ihrer Kunst verzaubert hat,werden immer geschmackloser.


    Herbert.

  • Hallo Herbert,
    Du bist verbal ggü. Künstlern, die Du nicht leiden kannst, auch nicht gerade zimperlich, ich erinnere nur an Deine Bemerkung, Th. Adams Mahler sei etwas für Masochisten.

    res severa verum gaudium


    Herzliche Grüße aus Sachsen
    Misha

  • Ich weiß auch nicht, was an der bloßen Wiedergabe öffentlich gesendeten oder beobachteten und dokumentierten Verhaltens geschmacklos oder unter der Gürtellinie sein soll; es werden ja keine Bettgeschichten breitgetreten.
    Das Ausplaudern der "Aushilfe" für Flagstad hat so weit ich weiß eine große Künstlerin, die allerdings ihren Zenith überschritten hatte, zutiefst gekränkt. Das war ein Tiefschlag, nicht auszusprechen, dass es einer war.


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
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    (Bob Dylan)

  • In der "Totensatz" benützt man "bene; nicht "malus".
    Hier wird fast nur Senf über ES gegossen. Und außerdem sollte man sich mehr richten auf ihre Stimme, statt fast immer die Stimme und das Erziehen als unzertrennliches zu betrachten.


    LG, Paul

  • Zitat

    Original von Misha
    ...
    Ein wirklich großer Künstler zeichnet sich gegenüber einem sehr guten Sänger IMHO auch durch ein gewisses Mass an sozialer Kompetenz aus.
    Die öffentliche Demütigung von anderen, gar Kollegen, ist IMO eine extreme Ausprägung einer narzistischen Persönlichkeit(sstörung); übrigens (ich bin auch Jurist), habe ich das, um auf o.g. Beispiel zu kommen, bei Vorsitzenden Richtern auch häufig beobachtet.
    ...
    Perfektion ist eben nicht alles.


    Hallo Misha,


    ich stimme Dir zu, dass es wünschenswert wäre, dass Künstler, zumal große, zumindest ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz besäßen. Ich befürchte allerdings, dass dies nicht in der gewünschten Zahl der Fall ist. Namentlich bei Künstlern dürfte die Quote der soziopathischen Egozentriker ungeahnte Höhen erreichen; für mein Empfinden liegt dies auch in der Natur der Sache, in dem Schöpfen aus sich selbst.
    Insofern denke ich, dass es eine unter Künstlern verbreitete Haltung sein dürfte, die Menschheit zu lieben, aber mit dem einzelnen Menschen Probleme zu haben (oder ihn vielleicht auch gar nicht - zumal nicht als ebenbürtig - wahrzunehmen).


    Und nur um das klar zu stellen: Ich applaudiere keineswegs, wenn Überlegene Unterlegene kujonieren. Da sei meine christliche Erziehung vor! Natürlich soll der Überlegene dem Unterlegenen helfen.


    Das heißt für mich allerdings auch, dass man auch Verstorbenen Respekt entgegen bringen sollte.


    @Johannes


    Der Vorwurf des nicht angemessenen Tons ist zumindest dann nicht aus der Luft gegriffen, wenn Du Begriffe wie "mies" oder vor allem auch "kleinliches Denunziantentum" verwendest (mal abgesehen, dass letzterer in dem von Dir hergestellten Zusammenhang schlicht schief ist). Das geht über "bloße Wiedergabe" von Fakten denn doch hinaus, nicht wahr?


    Gruß, l.

  • Entschuldige, Johannes,


    nur ein kurzer Nachtrag noch.


    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Meines Erachtens spricht es eher für einen Mangel an Selbstbewußtsein (oder für sonst einen Charakterfehler), wenn man es nötig hat, Untergebene, Unterlegene, Schüler usw. (auch noch öffentlich) zu demütigen. Sollte das in der Liebe zu irgendeiner Sache begründet sein, so sollte diese ja in den Schülern geweckt werden, nicht die Furcht vor Fehlern. (Dazu scheint mir ein Jurist oder auch Künstler, der im Dienste seiner Sache unfähig ist, seinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen, auch ziemlich fehlgeleitet zu sein, ich spare mir die offensichtliche historische Assoziationen)
    ...


    Da will ich meinem ehemaligen Richter nicht zu doof dastehen lassen, Wahrscheinlich war es einfach ein schlechtes Bild, das hier gar nicht passte. Da bitte ich um Entschuldigung.
    Dieser Richter hatte es ja im geschilderten Fall nicht mit "Schülern" zu tun (wenn, dann war ich einer, und mir und meinen Fehlern ist er durchaus nachsichtig begegnet), sondern mit voll verantwortlichen Richtern. Er hat also von gleich zu gleich geurteilt; mit der Verantwortung, die Richter tragen, ist insofern vielleicht auch seine Unnachgiebigkeit zu erklären. Auf gar keinen Fall war er ein Narziss (und, um Deinen angedeuteten Anwurf aufzunehmen, ein Nazi schon mal gleich gar nicht). Wie gesagt, da war das von mir gewählte Bild nicht passend.


    :hello:


    Gruß, l.

  • Zitat

    Original von lohengrins


    @Johannes


    Der Vorwurf des nicht angemessenen Tons ist zumindest dann nicht aus der Luft gegriffen, wenn Du Begriffe wie "mies" oder vor allem auch "kleinliches Denunziantentum" verwendest (mal abgesehen, dass letzterer in dem von Dir hergestellten Zusammenhang schlicht schief ist). Das geht über "bloße Wiedergabe" von Fakten denn doch hinaus, nicht wahr?


    Zugegeben, das ist (offensichtlich) eine Bewertung. Allerdings frage ich mich, wie man zu einer wesentlich anderen Bewertung solchen Verhaltens, sollte die Faktenlage eindeutig sein, kommen könnte. Der Ausdruck ist vielleicht nicht optimal gewählt, m.E. aber nicht verfehlt, da es sich um das "Petzen" einer kleinen Unehrlichkeit (an der man indes beteiligt gewesen ist!) zwecks Kränkung einer Konkurrentin, handelt. Warum sollte ein überragender Künstler so etwas nötig haben?


    Zurück zum Thema: Welche Schwarzkopf-Aufnahemn gefallen den Fans?
    Ich mag Strauss nicht sehr, werde mir also nicht nächste Woche eine kompletten Rosenkavalier kaufen, aber eine Jahrhundertsängerin sollte ja in mehr als ein Rolle (viel mehr als ein Handvoll waren's anscheinend eh nicht, bemerkenswert effizient) brilliert haben. Ich wollte den Figaro unter Giulini bestellen, der war dann plötzlich bei 2001 verschwunden. :rolleyes: Ist sie dort repräsentativ?
    Heute habe ich dann 4 letzte Lieder (Szell, EMI) gehört. Die würde ich zwar nicht als schlecht bezeichnen, aber im direkten Vergleich hat mir Della Casa/Böhm in allen Parametern (auch Dirigat, warum dehen Schwarzkopf/Szell das letzte Lied auch über 8 min???) wesentlich besser gefallen. Das ist viel eher eine Jahrhundertaufnahme! :jubel: ebenso Janowitz/Karajan (aber mit der habe ich die Stücke kennengelernt)
    Die Stimme qua Stimme ist viel schöner (wobei sie zugegeben z. Zt. der Aufnahme wesentlich jünger war als ES), der Fluß ist natürlicher, die Textverständlichkeit besser. Richtig gute Verständlichkeit scheint in diesen Liedern unmöglich, aber selbst Janowitz scheint mit verständlicher als ES.
    Soweit so gut, dann aber kommt "Muttertändelei", das mußte ich nach einer Strophe ausschalten. :kotz: (vielleicht ist das Lied aber auch dran schuld) Widerlich-künstliche Pseudo-Kindersprache, brr. Ich habe noch den Falstaff (auch eine Oper, die ich noch nicht richtig kenne) und evtl. Wolf-Lieder (die haben mir aber nie gefallen, das liegt teils auch an Wolf)


    Sonst überlasse ich ES nämlich den Wolf- und Strauss-Liebhabern und weiß, dass ich nichts verpasse...


    viele Grüße


    JR


    Ich hatte das wirklich als ein Abkanzeln von entweder Zeugen/Angeklagten oder Studenten/Referendaren verstanden und da ich letzteres (nicht in Jura) selbst (weniger am eigenen Leib) erfahren habe, auch noch in mindestens einem Fall derart absurder Selbstüberschätzung eines Hochschullehrers, der derlei bedurfte, weil er eben nicht fachlich exzellent war, und bin da vielleicht etwas empfindlich.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo,


    auch für mich ist Elisabeth Schwarzkopf eine der ganz grossen Sängerinnen des vergangenen Jahrhunderts - die Unverwechselbarkeit ihres Sopranes, ihr technisches Können, das "gewusst wie", die Stimmfarbe - und - Verzeihung - die Vokaleinfärbungen verleihen dieser Sängerin etwas, was ich heute oft vermisse: Individualität und Charakter.


    Wenn ich also für eine solche Stimme schwärme - und auch bemüht bin, Aufnahmen von ihr zu sammeln, fällt es schwer, zu sagen, wo sie denn nun am Besten war. Ohne ihre Fiordiligi oder Contessa Almaviva, ohne die Marschallin oder Ariadne, ohne "Requiem" von Verdi oder die Liu zu vergessen, würde ich mich für die "Capriccio"-Gräfin entscheiden, für die "Vier letzten Lieder" und für ihre Einspielungen der Lied-Literatur. Vor allem letztere möchte ich allen Freunden des Liedgesangs zum Neu- oder Wiederhören an herz legen: die Mozart-Lieder mit Gieseking habe ich mir gerade neu - und erstmals auf CD - gekauft - und ich bin wirklich begeistert - aber auch die Schubert- und Wolf-Einspielungen gehören für mich zum Schönsten, was sich im Bereich "Lied" auf Tonträgern wiederfinden lässt.


    Herzliche Grüsse

  • Zitat

    Original von Alviano
    die Mozart-Lieder mit Gieseking habe ich mir gerade neu - und erstmals auf CD - gekauft - und ich bin wirklich begeistert


    Hallo Alviano,


    Erstens recht herzlich Wilkommen.


    Zweitens möchte ich bemerken, daß die CD von Dir erwähnt, vermutlich auch das Quintet KV 452 enthält. Damit ist meine LP, Schwarzkopf + Gieseking, nicht völlig auf CD gebracht.



    LG, Paul

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Zurück zum Thema: Welche Schwarzkopf-Aufnahemn gefallen den Fans?
    Ich mag Strauss nicht sehr, werde mir also nicht nächste Woche eine kompletten Rosenkavalier kaufen, aber eine Jahrhundertsängerin sollte ja in mehr als ein Rolle (viel mehr als ein Handvoll waren's anscheinend eh nicht, bemerkenswert effizient) brilliert haben. Ich wollte den Figaro unter Giulini bestellen, der war dann plötzlich bei 2001 verschwunden. :rolleyes: Ist sie dort repräsentativ?
    Heute habe ich dann 4 letzte Lieder (Szell, EMI) gehört. Die würde ich zwar nicht als schlecht bezeichnen, aber im direkten Vergleich hat mir Della Casa/Böhm in allen Parametern (auch Dirigat, warum dehen Schwarzkopf/Szell das letzte Lied auch über 8 min???) wesentlich besser gefallen. Das ist viel eher eine Jahrhundertaufnahme! :jubel: ebenso Janowitz/Karajan (aber mit der habe ich die Stücke kennengelernt)


    Hallo Johannes,


    Den Figaro unter Giulini gabs bis vor kurzem noch im 20 Euro-Bereich. Habe ich vor kurzem zufällig noch erworben und darüber in einem anderen Thread geschrieben Figaro Giulini - mir ist gerade aufgefallen, dass ich mich da vertippt habe: bei amazon gibts den jetzt mit Libretto nur zum Herunterladen in Pappbox für 15 Euro (wurde also billiger nicht teurer), damals wars mit Italienisch/Englisch-Libretto.
    Die letzten Lieder von Strauss (Szell/Schwarzkopf) wurden beispielsweise in Attila Csampais Sendung "Interpretationen im Vergleich" damals als beste Einspielung erkoren - ist wohl auch Geschmackssache, besonders bei Vokalmusik.


    :hello:
    Stefan


    PS: Habe gerade bemerkt, dass bei amazon
    neu

    mittlerweile 16 Euro kostet (dass die dauernd die Preise ändern müssen :motz: )
    und
    alt (also meine)

    immer noch für 20 gibt

  • Hallo,


    hatte die von Barezzi vorgestellte Figaro-Box, die jetzt kürzlich im neuen EMI-Design erschienen ist, auch schon mal in Augenschein genommen.
    Es sind augenscheinlich nur 2 CDs enthalten - kann es sein, dass diese Einspielung auf die Secco-Rezitative verzichtet?


    Ansonsten passt die ganze Oper doch sicher nicht auf nur 2 Silberscheiben, oder?


    Wäre schade, wenn die Aufnahme ohne Rezitative wäre :(

    "Es ist mit dem Witz wie mit der Musick, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man."
    (Georg Christoph Lichtenberg, 1773)

  • Die Figaro-Aufnahme unter Giulini enthält Secco-Rezitative, ist allerdings recht stark gekürzt, wobei alle "wichtigen" Arien enthalten sind. Unvergleichlich ist m.E. die Briefszene, wo die Stimmen der gerade verstorbenen Elisabeth Schwarzkopf und der kürzlich verstorbenen Anna Moffo förmlich verschmelzen.


    Gruß, Dieter

  • Hallo, musicophil,


    genau - das ist die CD. Ich danke für den Hinweis, das da nicht die komplette Lied-Platte drauf ist. Ich besitze nämlich eine Cassette mit den Mozart-Liedern - die ist von der LP. das heisst also für mich: nicht Löschen, sondern unbedingt nochmal hören :o).


    Gruss in die Niederlande (stimmt doch, oder?)

  • Zitat

    Original von Alviano
    genau - das ist die CD. Ich danke für den Hinweis, das da nicht die komplette Lied-Platte drauf ist. Ich besitze nämlich eine Cassette mit den Mozart-Liedern - die ist von der LP. das heisst also für mich: nicht Löschen, sondern unbedingt nochmal hören :o).


    Gruss in die Niederlande (stimmt doch, oder?)


    hallo Alviano,


    Die Niederlande stimmt.
    Ich empfehle Dir Deine Cassette auf CD zu überspielen. Dann hast Du jedenfalls nicht zu fürchten, daß die Qualität des Tonbandes verschlimmert.


    Falls Du nicht weißt, wie zu überspielen, frag Theophilus um Hilfe. Er kann es genau erklären.


    LG, Paul

  • heute morgen wurde in 3 SAT eine Sendung da capo


    mit E.Schwarzkopf wiederholt.Und wieder war ich


    von dem,was sie sagte überzeugt,und von dem,


    was sie sang ,und wie sie es sang begeistert.


    :hello:Herbert.

  • Damals, als 1 DM noch NFl 0,90 und 1 SFr noch NFl 0,80 war, kaufte ich jene Mono-LP für ƒ24,90. :motz:



    Elisabeth Schwarzkopf singt Mozartlieder, am Klavier begleitet von Walter Gieseking.


    Alviano berichtete mich, daß er jene LP auf eine Cassette hatte, aber auch inzwischen auf eine CD mit dem Quintett für Klavier + Bläser KV 452 dazu.
    Ich habe ihm damals falsch informiert, denn inzwischen habe ich alle Lieder auf jene CD verglichen mit meine LP. Alle 16 der LP stehen auf jene CD.
    Da war ich erstaunt, und habe meine Platte mit einer Lupe untersucht. Die Rillen liegen ziemlich weit von einander. Das geschah nur, wenn man eine "Qualitäts-LP" hatte. Deshalb gab es "so wenig" auf meine LP. Entschuldigung, Alviano.


    Inzwischen gibt es auch noch eine andere CD mit jenen Lieder. Da hat man als Bonus einige Konzertarien von Mozart hinzugefügt.



    Jene letzte CD habe ich gekauft. Und da erlebte ich einige Überraschungen.
    1. Obwohl ich eine Mono-LP hatte, ist dies eine richtige Stereo-Aufnahme. Aus 1955. Also erst am Anfang des Stereozeitalters.
    2. Man hat kein "No-Noise"-Verfahren benützt um diese Aufnahme rauschfrei zu machen. Deshalb klingt da eine strahlende Stimme, die zweifelsohne um jene Zeit am schönsten gewesen sein muß. :yes:
    3. Ich war beeindruckt von Giesekings Begleitung. :jubel:
    4. Das Lied "Die Alte", daß ich in meine Erinnerung hatte als unglaublich schön gesungen, wird nicht unglaublich schön, sondern unirdisch schön, gesungen. Daran wird vermutlich nie mehr eine Aufnahme gleichkommen. Gar zu schweigen von übertreffen. :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    5. Konzertarie KV 505, wo Alfred Brendel die Klavierpartie für seine Rechnung nimmt, ist bei mir sofort als die zweitbeste Ausführung jener Arie befunden, die ich kenne (ich habe sechs Aufnahmen davon). Nur die Aufnahme von Sylvia Sass mit Andras Schiff (+ Orchester) bleibt uneingeschränkt an erster Stelle.
    Abgesehen davon, daß auf die Schwarkopf-CD der Dirigent m.E. in einige Stellen extrem schnelle Tempi spielen ließ, ist das "Toucher"von Schiff in diese Arie soviel schöner. Und hat Sass eine Stimme, die mehr geeignet ist für so eine Arie. Jedenfalls bleibt für mich KV 505 die schönste Arie, je von Mozart komponiert.
    Außerdem, dies ist eine CD, worüber man sich nicht beschwerden kann, daß sie maniriert singt ( :hello: Edwin).


    Wer Schwarzkopf wirklich kennen will, muß eine dieser beiden CDs kaufen.


    LG, Paul

  • Ich habe nie verhehlt ein großer Bewunderer von Schwarzkopf zu sein. Und darum bin ich froh, daß vor einiger Zeit diese 5 CD-Box ausgebracht wurde.
    Es handelt sich um Aufnahmen aus den 50. und 60. Jahren. Damals war Schwarzkops Stimme am schönsten.



    Disc: 1:
    1. Elfenlied
    2. Die Sprode
    3. Die Bekehrte
    4. Mignon I
    5. Mignon II
    6. Mignon III
    7. Philne
    8. Mignon (Kennst Du Das Land?)
    9. Ganymed
    10. Morgentau (From An Old Songbook)
    11. Das Voglein
    12. Die Spinnerin
    13. Wiegenlied Im Sommer
    14. Wiegenlied Im Winter
    15. Mausfallen-Spruchlein
    16. Wie Glantz Der Helle Mond
    17. Wenn Du Zu Den Blumen Gehst ('Spanisches Liederbuch')
    18. Die Zigeunerin
    19. Im Fruhling
    20. Auf Einer Wanderung
    21. Begegnung
    22. Denk Es, O Seele
    23. Sonne Der Schlummerlosen
    24. An Eine Aolsharfe


    Disc: 2:
    1. Die Vogel D691
    2. Liebhaber In Allen Gestalten D558
    3. Heidenroslein D257
    4. Die Forelle D550
    5. Der Einsame D800
    6. Der Jungling An Der Quelle D300
    7. An Mein Klavier D342
    8. Erlkonig D328
    9. Was Bedeutet Die Befegung? (Suleika I) D720
    10. Ach, Um Deine Feuchten Schwingen (Suleika II) D717
    11. Hanflings Liebeswerbung D552
    12. Meeres Stille D216
    13. Gretchen Am Spinnrade D118
    14. Der Nussbaum Op.25 No.3
    15. Auftrage Op.77 No.5
    16. Op.25 No.17
    17. Op.25 No.18
    18. Die Kartenlegerin Op.31 No.2
    19. Wie Mit Innigstem Behagen Op.25 No.9
    20. Hat Gesagt-Bleibt's Nicht Dabei Op.36 No.3
    21. Schlechtes Wetter Op.69 No.5
    22. Wiegenliedchen Op.49 No.3
    23. Meinem Kinde Op.37 No.3
    24. Wiegenlied Op.41 No.1
    25. Op.67 No.1
    26. Op.67 No.2
    27. Op.67 No.3
    28. Die Nacht Op.10 No.3


    Disc: 3:
    1. Progi, Amor
    2. Ei Parte...Per Pieta, Ben Mio
    3. In Quali Eccessi...Mi Tradi Quell'alma Ingrata
    4. Libera Me
    5. Wo Bin Ich? Wach' Ich?
    6. Nun Lasst Uns Aber Wie Daheim...Vilja, Oh Vilja, Du Waldmagdelein
    7. Csardas: Klange Der Heimat
    8. Signore, Ascolta!
    9. Es Gibt Ein Reich, Wo Alles Rein Ist
    10. Quinquin, Er Soll Jetzt Geh'n...Ich Werd Jetzt In Die Kirchen
    11. Morgen Mittag Um Elf!...Kein Andres, Das Mir So Im Herzen Ioht


    Disc: 4:
    1. Bist Du Bei Mir BWV508
    2. Einem Bach, Der Fliesst
    3. Wonne Der Wehmut Op.83 No.1
    4. Kleiner Haushalt Op.71
    5. Traume
    6. Standchen Op.106 No.1
    7. No.6-Da Unten Im Tale
    8. No.33-Och Mod'r, Ich Well En Ding Han!
    9. No.42-In Stiller Nacht
    10. Um Schlimme Kinder Artig Zu Machen
    11. Ich Atmet' Einen Linden Duft
    12. Des Antonius Von Padua Fischpredigt
    13. Pimpinella Op.38 No.6
    14. I. Giovanottino Che Passi Per Via
    15. II. Vo' Fa' 'Na Palazzina Alla Marina
    16. III. Dio Ti Facesse Star Tanto Digiuno
    17. IV. Dimmi, Bellino Mio, Com'io Ho Da Fare
    18. V. Quando A Letto Vo' La Sera
    19. VI. Vado Di Notte, Come Fra La Luna
    20. VII. Giovanetti, Cantate Ora Che Siete
    21. Plaisir D'Amour
    22. Si Mes Vers Avaient Des Ailes
    23. Mandoline
    24. Drink To Me Only With Thine Eyes
    25. When Daisies Pied
    26. Where The Bee Sucks
    27. I. Gsatzli
    28. II. O Du Liebs Angeli
    29. Maria Auf Dem Berge
    30. Danny Boy
    31. Fruhlingsstimmen-Waltz Op.410


    Disc: 5:
    1. Recitative Mein Herze Schwimmt Im Blut/Aria Stumme Seufzer Stille Klagen
    2. Recitativ Doch Gott Muss Mir Gnadig Sein/Aria Tief Gebuckt Und Voller Reue
    3. Recitativ Auf Diese Schmerzens Reu/Chorale Ich, Dein Betrubtes Kind
    4. Christe Eleison
    5. Laudamus Te
    6. Et In Unum Dominum
    7. Air Nehmt Meinen Dank K383
    8. 1. Geht Leise 2. Witte Woll Schlafen
    9. 3. Seereise 4. Mein Wagen 5. Heilspruchel
    10. 6. Wenn Rumpumpel Brummig Ist 7. Der Pudding 8. Zwei Maulchen
    11. 9. Muckebold 10. Das Scherchen 11. Tintenheinz Und Platscherlottchen 12. Es Regnet
    12. 13. Trosterchen 14. Drei Baumchen 15. Schabernack
    13. 16. Hansel Und Gretel 17. Kinderkuche 18. Der Reitersmann
    14. 19. Kaferlied 20. Puhstemuhme 21. Gutenachtliedchen
    15. Fruhling
    16. Beim Schlafengehen
    17. Im Abendrot
    18. September


    LG, Paul