Der große Konkurrent - Hermann Prey

  • Ich muß gestehen, ebenfalls ein großer Bewunderer von Hermann Prey zu sein (wie an anderer Stelle schon mehrfach zum Ausdruck gebracht) - allerdings schätze ich weniger den Liedsänger, sondern vor allen Dingen seine Leistung in den deutschen Spielopern (Martha, Zar und Zimmermann, Wildschütz usw.)


    Letzten Monat ist bei DGG eine Doppel-CD herausgekommen, die einen Querschnitt der musikalischen Bandbreite dieses Sängers vermitteln will (incl. eines Video-Clips aus Bayreuth als Beckmesser in den Meistersingern):



    Es ist zu hoffen, dass auch BMG-Ariola seine Aufnahmen mit deutschen romantischen Opernarien wieder auf CD veröffentlicht!

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Man sollte eine ganz besondere Aufnahme mit Hermann Prey nicht unerwähnt lassen (vielleicht im Marschner-Thread bereits erwähnt), den
    Hans Heiling



    Aufnahme: Jul. 1966, Studio
    Dirigent: Joseph Keilberth
    Orchester des WDR Köln
    Chor des WDR Köln
    Chorleitung: Herbert Schernus
    Dialog-Regie: Helmut Reinhold


    Rollen und Sänger


    Anna: Leonore Kirschstein
    Gertrude: Hetty Plümacher
    Hans Heiling: Hermann Prey
    Königin der Erdgeister: Liane Synek
    Konrad: Karl-Josef Hering
    Niklas: Harald Meister
    Stephan: Hans Franzen


    Zwar ist die Konkurrenz in dieser Rolle groß (Bernd Weikl, Alexander Welitsch, Thomas Mohr) - aber Hermann Prey verkörpert auf dieser Aufnahme den Hans Heiling, als ob diese Rolle für ihn persönlich geschrieben worden wäre!

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Vielen Dank, Sascha!


    Ich weiß nicht, warum harte Kritik gleich Niedermachen ist, das klingt arg tendenziös. Meine deutlichen Monita habe ich auch nur so in das Forum gestellt, weil zuvor fast ausschließlich hymnisches Lob zu lesen war. Das fand ich doch ein wenig übertrieben.
    Wenn aber jemand sich an der - nochmals zugegeben - persönlichen Stimme Preys freut und ihr auch künstlerischen Reiz abgewinnt, umso besser!
    In diesem Zusammenhang:
    Prey hat immerhin nicht den Nimbus um sich herum verbreitet, der einzig wahre Interpret mit intellektueller Durchdringung seiner Partien zu sein, wie gewisse andere Baritone, die stimmlich mindestens genauso problematisch einzuordnen sind, aber trotz ihres angeblich elitären Anspruchs dennoch so gut wie alles eingespielt haben - nicht zum Besten der Rollenportraits. Da ist Hermann Prey ehrlicher gewesen. Er selbst hat im übrigen über gewisse Defizite seiner Stimme gesprochen, wiederum sehr anzuerkennen.
    Ich hätte mir deshalb eine strikte Repertoirebegrenzung von Prey gewünscht, das hätte von künstlerischer Intelligenz gezeugt. Aber dieses Problem haben ja viele Sängerinnen und Sänger.


    Liebe Grüße,


    Christian

  • Hallo Christian,


    vielleicht war mein Ausdruck neidermachen zu "unqualifiziert", aber er kam von Herzen!

    Liebe Grüße


    Manne

  • Kaum zu glauben, es ist schon 10 Jahre her, dass Hermann Prey verstorben ist.


    Für die Deutsche Grammophon hat sein Sohn Florian zu diesem Anlass eine Gedächtnis-Doppel-CD mit seinen schönsten Liedern zusammengestellt:



    Hermann Prey - "Die Lieder meines Vaters"

    * 2 CDs
    * Erscheinungstermin: 27.6.2008

    Ein von Florian Prey ausgewähltes Programm mit
    Liedern & Arien von Brahms, Schubert, Schumann,
    Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Liszt, Wagner, Brahms,
    Schönberg, Wolf, Jelinek, Gulda
    +Gulda: 4 Eichendorff-Lieder (Ersteinspielung mit Florian
    Prey und Rico Gulda)


    Deluxe-Ausgabe in Hardcover-Format mit einem 48-seitigen
    Booklet mit Fotos aus dem Familien-Archiv der Preys sowie
    allen Lied-Texten.



    Hermann Prey, Bariton, begleitet von
    Leonard Hokanson, Karl Engel, Jörg Demus, Michael Krist u. a.
    * Label: DGG , ADD


    Näheres bei jpc!


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

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  • Hermann Prey, der auch in Wien sehr beliebt war, war doch vom Ansatz der Rollengestaltung - auch beim Liedgesang, gegenüber Fischer-Dieskau doch grundverschieden, nur mit derselben Intelligenz.


    Kaum zu glauben, dass es schon 10 Jahre her ist, dass er von uns gegangen ist.


    Die LP Industrie (kein schönes Wort) hat ja, zum Glück, schon in den frühen Jahren, viel von ihm aufgenommen.


    Liebe Grüße Peter, aus Wien. :hello: :hello:

  • Zu Hermann Prey als Liedersänger möchte ich bemerken, daß seine "Winterreise"-Interpretationen mit Hokansson als auch mit Sawallisch immer noch keinen Vergleich zu fürchten brauchen. Von solcher Eindringlichkeit beseelt ist meines Erachtens nur noch die Quasthoff-Aufnahme zu nennen.
    :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Sagitt meint:


    Heute wird Hermann Prey gesendet. 10jähriger Todestag.Heute abend ein Porträt im NDR.


    Ich hörte das ein oder andere, in eben diesem Sender.


    War immer Parteigänger von Fischer-Dieskau.


    Vorurteilsfreies Hören deswegen unmöglich.


    Aber, was ich heute als Ständchen hörte,fand ich doch doch ziemlich schmalzig ( Vorurteil) und mit manchen Aspirations-Hs zwischendurch.


    Dennoch Verehrer dieser Stimme haben heute Gelegenheit, ihren Sänger ausreichend zu hören.


  • Lieber Hans,


    Ich schätze beide außerordentlich, aber...
    finde, daß Fi-Di viel besser Lieder singen konnte. Und daß Prey gut Operette brachte, wogegen ich meine Aufnahme mit Dieskau als Operettensänger schrecklich finde.


    Im Großen und Ganzen mag ich aber lieber Fi-Di. Technisch war er ohnehin m.E. besser. Du bist also nicht einmalig subjektiv. :D


    LG, Paul



  • ... das unterschreibe ich sofort!


    Ich hatte noch als Schülerin im Sommer 1984 das Glück, Hermann Prey mit einem Loewe-Liederabend zu erleben.


    Dieser Abend ist mir noch in besonderer Erinnnerung:


    Zum einen wegen der wunderbaren Umgebung, in der er stattfand, nämlich auf der Felsenbühne der Luisenburg in Wunsiedel (eine herrliche Naturbühne, die über eine erstaunlich gute Akustik verfügt).


    Zum anderen aber wegen der ganz persönlichen und sehr bewegenden Interpretation dieser Lieder und Balladen, die mir aus familiären Gründen sehr viel bedeuten, durch Hermann Prey.



    Und auch an den Moment, als ich von seinem Tod erfuhr, erinnere ich mich noch sehr genau, denn es kam sehr unerwartet, als ich es auf einer Autofahrt im Radio hörte.



    LG, Elisabeth

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  • Lieber Paul,


    dass Fischer Dieskau Operette sang, wusste nicht, kann ich mir aber so wenig vorstellen, wie der Fisch, der Fahrrad fährt. Schon als Papageno fand ich ihn fehlbesetzt. Wenn Humor, dann eher den kauzigen eines Bach oder irgendeinen hintersinnig intellektuellen, aber Operette...


    nein, bei allen Vorbehalten Prey gegenüber, aber in diesem Repertoire, als Figaro im Barbiert, in deutschen Spielopern, war er die Nr. 1.
    Schönen Gruss


    Hans

  • Ich habe erst jetzt wieder in den Thread geschaut und muß mich doch wundern wie stark Hermann Prey letztlich doch polarisierte - Zu Lebzeiten ist mir das nie aufgefallen. Mag sein, daß der Eindruck für die "Nachgeborenen" ein anderer ist als für die "Zeitgenossen"
    Auch wenn es hier nicht zum Thema gehört - ein ähnliches Schicksal - und das noch zu Lebzeiten - hat Dietrich Fischer Dieskau zu "erleiden"


    Ich würde es so sagen:


    Zu Lebzeiten waren BEIDE geradezu Ikonen des Liedgesangs und gern verwendete Besetzungen in Mozart- und anderen Opern, wobei Prey - aufgrund des von ihm abgedeckten Repertoires - stets als der "volkstümlichere" galt.


    FIDI war ein ausgezeichneter Graf in Mozarts "Nozze" - Prey ein hervorragender Figaro - sowohl in Mozarts, als auch in Rossinis Oper.


    Was heute so an Prey kritisiert wird, sind jene Eigenschaften, die ihn zu Lebzeiten berühmt machten.


    In Wien sagt man "Wenn man einen Hund prügeln will, dann findet man auch einen Stock" Wenn man Prey unzureichende Technik vorwirft, dann hätte ein ganzes Heer von weltberühmten Autodidakten oder Halb-Autodidakten nicht singen durfen - wie arm wäre die Musikwelt.


    Ich habe Prey immer um ein "Alzerl" gegenüber FISCHER Diskau bevorzugt - aber in der Tat liebe ich BEIDE sehr.


    Prey zeichnete sich durch ein markantes unverwechselbares Timbre aus, und durch einen weitgehend ungekünstelten Vortrag. Allerdings setzte er - gemäß dem Geschmack" seiner Zeit- gewisse emotionelle Akzente, die manchem Hörer nicht zusagen mögen.


    Der Künstler hat glücklicherweise in allen Bereichen zahlreiche Tondokumente hinterlassen an denen sich seine Anhänger - auch posthume erfreuen können. Hätte er nur 3 Aufnahmen gemacht, so würde die Musikwelt beklagen was uns da alles entgangen wäre -


    Recht hätte sie gehabt -
    aber glücklicherweise stellt sich diese Frage nicht


    mfg aus Wien


    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Zitat

    Original von sagitt
    Lieber Paul,


    dass Fischer Dieskau Operette sang, wusste nicht, kann ich mir aber so wenig vorstellen, wie der Fisch, der Fahrrad fährt. Schon als Papageno fand ich ihn fehlbesetzt. Wenn Humor, dann eher den kauzigen eines Bach oder irgendeinen hintersinnig intellektuellen, aber Operette...


    Hans


    Gibt es da nicht eine "Fledermaus" mit ihm...? In der Tat, die Enspielung unter Boskowsky!

  • Zitat

    Original von Armin Diedrich


    Gibt es da nicht eine "Fledermaus" mit ihm...? In der Tat, die Enspielung unter Boskowsky!


    Genau. Jene Aufnahme meinte ich. Da war er fehlgecast.

  • Zitat

    Original von Armin Diedrich


    Gibt es da nicht eine "Fledermaus" mit ihm...? In der Tat, die Enspielung unter Boskowsky!


    Ausser der Fledermaus gibt es auch noch den "Zigeunerbaron", ebenfalls von EMI unter Boskovsky! FiDi als Graf Homonay!


    BTW: Diese EMI-Operetten haben eigen eigenen Thread!


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

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  • Da kann ich Harald nur vollkommen zustimmen! :yes: Eine meiner Meinung nach unerreichte Verkörperung des Königs der Erdgeister! (Welitsch ist gut, Mohr ziemlich schwach, Weikl hab ich in der Rolle noch nicht gehört) Ich war ehrlich gesagt etwas erstaunt darüber, denn in seinen anderen Rollen war er doch meistens eher auf der locker-beschwingten Seite zu finden und sein von Natur aus sehr sympathisches Timbre tat da ein übriges. Vielleicht aber war das auch gerade sein Kapital für den Hans Heiling, denn neben einer erstaunlichen Dämonie, die ich ihm eigentlich nicht zugetraut hatte, legt er die Rolle eben auch so an, dass die tragische, schmerzerfüllte Seite der Figur eindrucksvoll zu Geltung kommt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht allzu viele Prey in dieser Rolle kennen, was wirklich schade ist. Das liegt wahrscheinlich aber auch daran, dass Marschner nicht mehr sonderlich präsent ist - leider! Allein wegen Prey ist die Keilberth-Aufnahme auf jeden Fall ihr Geld wert.


    Was Preys Kunstliedqualitäten angeht, so kann ich bislang noch nicht mitreden, denn ich kenne ihn lediglich von seinen Opern-Aufnahmen. Neben seinem grandiosen Hans Heiling schätze ich ihn besonders als Zar Peter in Lortzings "Zar und Zimmermann", sowie - dadurch lernte ich ihn erstmals kennen - seinen Ottokar im Keilberth-Freischütz. Seinen Figaro im Abbado-Barbier fand ich gut, wenn auch nicht überragend.


    Best, DiO :beatnik:

  • Zitat

    Original von Armin Diedrich


    Gibt es da nicht eine "Fledermaus" mit ihm...? In der Tat, die Enspielung unter Boskowsky!


    Lieber Hans!


    Eigentlich war Fischer-Dieskau für den Papageno viel zu intelligent, deshalb glaubte man ihm den Naturburschen nicht immer,
    ja als Sprecher waren aber wieder beide gut, sowohl Hermann Prey als auch Fischer-Dieskau.


    Liebe Grüße Peter, aus dem verregneten Wien.

  • Zitat

    Original von oper337


    ja als Sprecher waren aber wieder beide gut, sowohl Hermann Prey als auch Fischer-Dieskau.


    Liebe Grüße Peter, aus dem verregneten Wien.


    Hallo Peter,


    haben die beiden wirklich den Sprecher gesungen? Das ist doch eine richtige Bass-Rolle, oder?


    Best, DiO :beatnik:

  • Fischer-Dieskau hat den Sprecher 1969 im Studio gesungen.


    H.Prey hat ihn 1997 bei den Salzburger Festspielen gesungen.


    Das ein Bariton den Sprecher singt ist keine außergewöhnliche Sache.


    Die Partie bewegt sich in einer bequemen Mittellage und wird oft


    von einem Heldenbariton gesungen (Hotter, Schöffler, London, Berry,Wächter, etc.)


    :hello:Herbert.

    Tutto nel mondo è burla.

  • Lieber Herbert,


    Du hast natürlich Recht. Hab gerade noch mal in der Partitur nachgesehen. Da merkt man halt doch, dass ich kein richtiger "Zauberflöten"-Kenner bin ;)


    Best, DiO :beatnik:

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  • Was die Bedeutung und Größe von Sängerinnen und Sängern u. a. ausmacht, ist ihr angeborenes Timbre. Es macht sie unverwechselbar und gleichzeitg angreifbar, denn diese(n) berührt eine Stimme, die/den Andere(n) nicht.
    Nach spätestens drei Tönen wusste man : Das ist Hermann Prey.
    Sein Timbre hat nicht nur mich stets betört. Andererseits haben mir gewisse gesangstechnische Defizite ( Intonation, Aspirations - Hs, " Anjaulen " der Töne von unten ) den ungetrübten Genuss seiner Darbietungen (zu) oft vergällt.
    Dennoch gehört er - nach meinem Idol ( siehe Avatar ) - zu den wichtigen Pionieren der Kunstliedszene nach dem Krieg. Und sein Papageno, sein Barbiere, sein Beckmesser bleiben gewiss unvergessen !


    Ciao. Gioachino :jubel:

    MiniMiniDIFIDI

  • In dieser Diskussion sind die Unterschiede von Dieskau und Prey prägnant herausgearbeitet worden. Meine Argumente wären reduntante Wiederholungen. Ich knabbere an einer Grundsatzfrage.
    Warum müssen wir überhaupt von Konkurrenten sprechen? Sollte die Argumentation nicht anders laufen: Also nicht Dieskau oder Prey, sondern Dieskau UND Prey, Wunderlich und Gedda, Flagstadt und Nilsson, Lipp und Köth, Frick und Moll usw. Freuen wir uns doch, dass es so wunderbare Sängerinnen und Sänger gab und gibt. Verehren und lieben wir jeden in seiner unverwechselbaren Art. Vielleicht kommen wir dann doch dorthin, dass die Nachwelt den Mimen Kränze flicht.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Für Nostalgiker erscheint rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bei Hänssler eine Recital-Platte von Hermann Prey, auf der die guten alten Opern-Hits vereinigt sind:



    HERMANN PREY
    GROSSE ERFOLGE

    WOLFGANG AMADEUS MOZART
    Ein Mädchen oder Weibchen aus »Die Zauberflöte«
    Der Vogelfänger bin ich ja aus »Die Zauberflöte«
    Mädchen, so treibt ihr’s mit allen aus »Cosi fan tutte«
    Ich soll ein Glück entbehren aus »Die Hochzeit des Figaro«
    GUSTAV ALBERT LORTZING
    Heiterkeit und Fröhlichkeit aus »Der Wildschütz«
    Sonst spielt ich mit Szepter und Krone aus »Zar und
    Zimmermann«
    HEINRICH MARSCHNER
    An jenem Tag aus »Hans Heiling«
    ENGELBERT HUMPERDINCK
    Spielmanns letzter Gesang: Verdorben! Gestorben!
    aus »Die Königskinder«
    GIOACHINO ROSSINI
    Cavatine des Figaro: Ich bin das Faktotum der schönen Welt
    aus »Der Barbier von Sevilla« u.v.a.m.


    Künstler: Hermann Prey, Anneliese Rothenberger, Elisabeth Schwarzkopf, Nicolai Gedda,
    Nordwestdeutsche Philharmonie,
    Grüber, Ackermann u. a.
    Label: Profil , ADD/m, 1954/57
    Erscheinungstermin: 28.11.2008


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo Operus,


    Du hast völlig Recht, nicht "oder" sondern "und"! Da bin ich ganz Deiner Ansicht. :yes:


    Mit lieben Grüßen aus dem unfreundlichen Kassel,


    diotima. :hello:


  • Lieber Operus! Liebe Diotima!


    Da kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen, es gibt keine entweder oder, sondern nur ein UND!!!!!


    Wir sagten ja auch nicht Walter Berry oder Erich Kunz - als Papageno!


    Liebe Grüße Peter aus 2,1 °C kalten Wien. :hello: :hello:

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  • Zitat

    Original von operus
    Freuen wir uns doch, dass es so wunderbare Sängerinnen und Sänger gab und gibt. Verehren und lieben wir jeden in seiner unverwechselbaren Art. Vielleicht kommen wir dann doch dorthin, dass die Nachwelt den Mimen Kränze


    Hallo Operus,


    dies ist einer der schönsten Sätze, die ich heute gelesen habe, ich sage auch
    Siepi und Raimondi oder Corelli und di Stefano oder auch Fischer-Dieskau und Prey. Danke


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

  • auf der in diesen Tagen erscheinenden Doppel-CD von Membran sind die frühen Erfolge des jungen Hermann Prey versammelt:



    Hermann Prey
    Ein Weltstar und seine ersten Erfolge


    Die genaue Titelliste findet ihr hier.


    LG


    :pfeif: :pfeif:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • in unserer Heimatzeitung war in diesen Tagen ein ganzseitiger Bericht über Hermann Prey als großer Sänger von Volksliedern.


    Das hat wohl 2 Gründe:


    1. Nächste Woche könnte Hermann Prey seinen 80 Geburtstag feiern (* 11. Juli 1929)


    2. Die Deutsche Grammophon hat eine Sammel-Box mit Volksliedern, gesungen von Hermann Prey, herausgebracht:




    Hermann Prey - Kein schöner Land (Deutsche Volkslieder)


    97 authentische Volkslieder aus allen Regionen Deutschlands
    von Flensburg bis zum Schwarzwald, thematisch gegliedert in
    Wanderlieder, Studentenlieder, Kinderlieder, Jagdlieder,
    Trinklieder u. a.in Bearbeitungen von Fried Walter.
    Die Box enthält die CDs mit den Original-Covern und sämtliche Liedtexte.


    Hermann Prey, Tölzer Knabenchor, Chor & Orchester, Gerhard Schmidt-Gaden
    Label: DGG , ADD - 8 CDs


    Der Preis von schlappen 25 Euronen für 8 CDs ist allerdings ein Schnäppchen!


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Eine filmische Spurensuche:




    Hermann Prey - Stille meine Liebe

    DVD - Erscheinungstermin: 21.9.2009



    Sound: stereo
    Bild: WS (PAL)
    Sprache: Deutsch, Englisch
    Untertitel: Englisch
    Laufzeit: 130 Min.
    Label: Tryharder , FSK=0, 2009


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Lieber Harald,
    diese wunderbare CD-Sammlung bekam ich auf eigenen Wunsch im Sommer zum Geburtstag geschenkt; Hermann Prey ist und bleibt mir wohl noch ein gutes Weilchen der liebste Bariton! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:



    Mit lieben Grüßen aus Kassel,
    Diotima. :hello:

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