La donna e mobile - Verdis "Rigoletto"

  • Rigoletto ist nicht nur einer der Dauerbrenner Verdis sondern einer der "Reisser" des Opernrepertoires schlechthin. Kein Wunder: Bietet dieses Werk wohl alles, was eine gute Oper ausmacht: Ein Fluch, oder ein vorausgesagtes Schicksal, dem man nicht entkommen kann, es aber vergblich versucht. (Ein beliebter Grundgedanke im 19, Jahrhundert, man vergleiche hier auch Macbeth, Maskenball sowie Hoffmanns Erzählungen, ja sogar die Gebrüder Grimm hatten diese Thematik "Du sollst Dich an einer Spindel stechen.....")
    Eine zündende Musik mit etlichen "Schlagern" und wirkungsvollen Chören.
    Knisternde Erotik (aus der Sicht des 19. Jahrhunderts) und wirkungsvolle Schauplätze- vom Palast des Herzogs bis zur anrüchigen Gaststätte in der Einöde, ideal am Wasser gelegen um die Leichen ermordeter Gäste zu "entsorgen". Ein Krimi in historischm Gewande.
    Was will man mehr ?


    Verdi hat auch bei diesem Werk, wie so oft Schwierigkeiten mit der österreichischen Zensur. Die literarische Vorlage "le Roi s´amuse" von Viktor Hugo kann nicht in der vonVerdi uind seinem Librettisten Piave auf die Bühne gebracht werden. Die Rolle des Mädchenverderbers und Frauenverführers, die dann einem anonymen "Herzog von Mantua" zugeteilt wurde, ist nämlich jene der historischen Person Franz I, König von Frankreich (1494-1547) :P.
    Königliches Fehlverhalten, so die österreichische Zensurbehörde, dar nich öffentlich dargestellt werden.
    Alle französischen Namen des Originals werden geändert. Aus Blnache wird Gilda, aus Triboulet wird Rigoletto.
    Ja sogar die Oper wir nun in "Rigoletto" umbenannt, ursprünglich sollte sie "La Maledizione" (der Fluch) heissen.
    Schließlich hat, die Zensur einen weiteren Einwand; Man empfindet es als geschmacklos, ein sterbendes Mädchen, das noch dazu singt, in einem Sack auf die Bühne schleifen zu lassen. Diesmal setzt sich Verdi jedoch durch.
    Die Uraufführung findet schließlich am 11.März 1851 in Venedig statt.
    Sie war ein triumphaler Erfolg.
    Bis heute ist Rigoletto eine der meistgespielten, aber auch meist aufgenommenen Opern überhaupt. (wenn ich in diesem Zusammenhang "bis heute" sage, dann meine ich bis zu jenem Tag, wo die Schallplattengesellschaften begonnen haben billige Arien-CDs und Crossover an Stelle von Opern zu produzieren)


    Meine erste Aufnahme, ich erinnere mich genau, war jene der Deutschen Grammophon-Gesellschaft unter Rafael Kubelik.(eine Kassette mit 3 Langspielplatten."In Collaborazione con lénte autonomo del TEATRO ALLA SCALA" prangte in Goldlettern geprägt aud diese Veröffentlichung, Teil einer Serie von Verdi-Opern, die Kassete mit rotem Leinen überzogen, alles in Goldprägung)
    Heute verpackt man die entsprechende CD so : X(



    Die Besetzung war durchwachsen, viele finden Fischer Dieskau in der Titelrolle deplaciert. Ab ich finde, das ist etwas zu hart, zumal ja Bergonzi den Herzog singt. :D
    Bis heute hab ich mich nicht entschließen können, die Aufnahme als CD nachzukaufen, weil ich ohnedies 2 andere "Rigoletto-Einsoielungen auf CD besitze, aber eines Tages werd ich wohl "umkippen" :yes:


    EDIT: Bin schon umgekippt, muß im Septembert 2005 gewesen sein...
    Die Aufnahme wurde erneut umverpackt und ist jetzt NOCH billiger..


    Freundliche Grüße aus Wien
    Alfred



    Inhaltsangabe siehe Tamino Opernführer:


    VERDI Guiseppe: RIGOLETTO

  • Mir persönlich gefällt Fischer Dieskau recht gut als Rigoletto. Stimmlich ist er der Rolle gewachsen gewesen, und seine "Übertreibungen" hielten sich in Grenzen.


    Für mich gibt es nur eine ultimative Aufnahme: Sir Georg Solti, Robert Merrill, Anna Moffo und Alfredo Kraus. Dazu noch Rosalind Elias und Ezio Flagello als "mörderische Geschwister".
    Besser und dramatischer geht's nicht.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Gerade im CD-Spieler und imo zu unrecht vergessen: Die Aufnahme mit Margherita Rinaldi, Rolando Panerei und Franco Bonisolli, dazu Viorica Cortez und Bengt Rundgren. Francesco Molinari-Pradelli dirigierte 1977 die Staatskapelle Dresden. Erschienen ist die Aufnahme vor etliche Jahren mal bei Acanta.


    Die Rinaldi verfügte über eine sehr schöne lyrische Stimme, die aber die Tragfähigkeit für saubere Spitzentöne besaß, Bonisolli war bestens in Stimm-Form und sang für seine Verhältnisse recht differenziert (nicht umsonst wurde er als "Tenor-Rambo" tituliert und Panerei sang mehr als nur "brauchbar", obwohl seine Stimme nicht an die Flexibilität eines Fischer-Dieskau oder Merrill heranreichte.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Verehrter Administrator,


    auch wenn Pavarotti ein ziemlich fetter Herzog ist und die Gilda der Gruberova nicht so besonders zündend spielt, aber singen, das können sie großartig. Ingwar Wixell ist ein eindrucksvoller Rigoletto,optisch und stimmlich. Das alles in der Ponelle Inscenierung, mit Venedig als Schlußkulisse.Ponelle insceniert ohne " Mätzchen", aber mit großartigeer Bildführung und genauer psychologischer Zeichnung der Charqaktere Ich finde, Oper muß man sehen. ich weiß gar nicht, ob sie inzwischen auf DVD veröffentlicht ist, aber gelegenlich ist sowas ja auf classica zu sehen. Ich finde diese Version ziemlich konkurrenzlos.


    Aus Bremen herzliche Grüße


    citti,citti


    Sagitt

  • Hallo zusammen,


    ich erfreue mich seit längerem an der Giulini-Aufnahme:



    Musikalisch von Giulini einehmend in Szene gesetzt, finde ich sie auch in vielen Sängerrollen überzeugend. Piero Cappucilli glänzt zwar eher als singender Schauspieler denn als vollendeter Belcantosänger - da haben auf der Aufnahme Ghiaurov und Moll stimmlich mehr zu bieten - , aber Ileana Cotrubas und Domingo geben ein gutes Paar ab. Allerdings kann Domingo in dieser Rolle seine gestalterischen Fähigkeiten nicht ganz so ausleben, wie beispielsweise als Otello. Hier trumpfen aus meiner Sicht manch andere "Schön-Sänger" wie Pavarotti auf, die beim Singen nicht allzuviel nachdenken.


    Gruß
    Anti

  • Zwei weitere Aufnahmen aus meiner Sammlung, natülich lässt sich immer etwas einwenden, indes hat jede der beiden Einspielungen auch Pluspunkte.


    Guiseppe Verdi: Rigoletto
    Renato Bruson - Editha Gruberova - Neil Shicoff -Brigitte Fassbaender
    Robert Lloyd
    Coro e Orchestra dell Academia Nazionale di Santa Cecilia
    Guiseppe Sinopoli


    Ich finde beispielsweise Neil Shicoff als weit unterschätzt und bin sehr froh über diese Einspielung, die auch sonst recht luxoriös besetzt ist. Scheinbar konnte sie sich gegen Domingo und Pavarotti doch nicht durchsetzen, denn sie landete recht schnell im Midprice-Bereich.
    Ursprünglich eine waschechte Philips Produktion, wird sie gelegentlich nun auch als Decca vermarktet.
    Sie hat aber den typischen Philips-Klang ....!!!




    Achtung die beiden Aufnahmen oberhalb sind identisch !!!!


    ________________________________________________


    Eine weitere Einspielung ist jene unter Lamberto Gardelli, seinerzeit für Ariola-Eurodisc eingespielt, nun unter dem Label RCA wiederveröffentlicht. Eine Aufnahme mit vielen deutschen Stimmen besetzt, besitzenswert vor allem wegen Giacoma Aragall, der oft als der vierte Tenor bezeichnet wurde. Seine Karierre war überschattet von zahlreichen Absagen, er galt als "unzuverlässig", ob das stimmt weiß ich nicht, auf jeden Fall zählt IMO seine Stimme zu absoluten Spitzenklasse.


    Hier die Besetzung in Kürze:


    Giacomo Aragall - Bernd Weikl - Lucia Popp - Jan-Hendrik Rootering
    Münchner Rundfunkorchester
    Chor des Bayrischen Rundfunks
    Lamberto Gardelli


    Abbildung ist leider im Internet nicht vorhanden



    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Eine Aufnahme mit vielen deutschen Stimmen besetzt, besitzenswert vor allem wegen Giacoma Aragall, der oft als der vierte Tenor bezeichnet wurde. Seine Karierre war überschattet von zahlreichen Absagen, er galt als "unzuverlässig", ob das stimmt weiß ich nicht, auf jeden Fall zählt IMO seine Stimme zu absoluten Spitzenklasse.


    Definitiv, Alfred, und der Herzog gehört imo zu seinen besten Aufnahmen.


    Leider reicht das Dirigat Gardellis nicht im entferntesten an das Temperament Soltis heran, aber ansonsten ist das eine recht gut gelungene Aufnahme.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Sagitt meint:


    Es ist ein weiteres Loblied auf Friscay anzustimmen.1950 nahm er eine deutsche Version des Rigoletto auf. Mit viel Brio, nicht ganz so spröde und streng wie Toscanini, aber in diese Richtung und das kommt dem dramatischen Charakter dieses Werks entgegen.
    Schon wegen Friscay sollte man diese Aufnahme- aus dem lowprice-Bereich- haben, aber die Sänger sind auch durchaus anhörbar.
    Ich will mit Rudolf Schock beginnen, dessen Bild durch seine Volksmusikhaften Sonny-Boy-Auftritte leider verdunkelt wird. Aber 1950 war seine Stimme gut anhörbar,auch die Höhe ist vorhanden ( wenn nicht manipuliert, aber konnte man das 1950 ?).
    Metternich als Rigoletto hatte fast eine italienische Stimme und kann mit den großen Interpreten der Rolle, wie Merrill oder Gobbi mithalten.
    Rita Streich als Gilda schätze ich schon deswegen, weil ich diesen Sopran immer gerne gemocht habe. Diese Ivogün-Schülerin hat mit Frsicay herrliche Aufnahmen gemacht und ist für die Rolle der Gilda in gut geeignet, weil man ihr das jugendlich-naive Mädchen abnimt.


    In Deutsch gesungen? Finde ich gräßlich, zugegeben,mein Trick, ich höre die Aufnahme aus dem Nachbarzimmer, die Sprache verschwimmt, die Musik bleibt.

  • Hallo!
    Mich begeistert immer noch die inzwischen schon mehrfach "verbesserte" alte Cetra Aufnahme mit Giuseppe Taddei als unglaublichen Rigoletto(da gibt es wirklich alles) und dem fabelhaft singenden(die "Stimmfette"vielleicht Rudolf Schock ähnlich) Ferruccio Tagliavini. Die Damen Pagliughi und Colasanti stören nicht und Giulio Neri als Sparafucile, einen schwärzeren gab es wahlich nicht. Angelo Questa dirigiert in positiver Kapellmeistermanier.
    Wirklich eine Alternative zum heutigen "Supersound".
    Neben Taddei waren sicher Aldo Protti,Piero Cappuccilli, Renato Bruson,
    Thomas Tipton(!!!), Sherill Milnes, Eberhard Wächter....Ettore Bastianini und viele andere ganz tolle Vertreter dieser Rolle.
    Meine Lieblings-Gilda ist zur Zeit Stafania Bonfadelli, und als Herzog wird wohl Giuseppe Filianoti mein Favorit werden.
    Manrico

  • Warum sollte man knapp 20 € für eine Aufnahme ausgeben, die orchestral grauenvoll (sehr höhenschwach und undurchsichtig) klingt, kein Beiheft hat und auch sonst sehr dürftig ausgestattet ist (als Produktionsdatum wird 1969 angegeben; daß sie 1960 aufgenommen wurde, kann man lediglich dieser Rezension entnehmen)?


    Wenn man diese Aufnahme dafür bekommt, dann sieht man über die Schwächen hinweg:



    Die Sänger sind zum Glück erheblich besser abgebildet als das Orchester, und die Hauptpersonen sind es auch, die der Einspielung einen Ausnahmerang verleihen.


    Renata Scotto war 1960 ein lyrischer Sopran, der keinerlei Höhenprobleme kannte, mühelos alle Spitzentöne erreichte und im unschuldigen Ausdruck überzeugte.


    Alfredo Kraus hat den Herzog mindestens dreimal auf Platte/CD eingespielt, das hier war seine erste Aufnahme.
    Okay, bei Solti ist er temperamentvoller, weil Solti rasanter und sanguinischer dirigiert als Gavazzeni (ca. sieben Minuten schneller). Aber auch hier überzeugt Kraus durch einen eleganten, sehr textverständlichen Vortrag, der siehe Scotto, ebenfalls keine einzige stimmliche Einschränkung kannte. Er verführt quasi durch die Stimme.


    Und Ettore Bastianini? Er "psychologisiert" nicht so sehr wie Fischer-Dieskau, liefert aber trotzdem stimmlich und phrasierend ein glaubwürdiges Rollenporträt ab. Schmerz, Freude, Gehässigkeit und Wut werden erlebbar.
    Stimmlich ist er der Rolle ebenfalls jederzeit gewachsen.


    Die beiden "mörderischen Geschwister" sind mit Fiorenza Cossotto und Ivo Vinco ebenfalls sehr gut besetzt.


    Fazit: Wer sich am sehr flachen Orchesterklang nicht stört und sich anderwertig über das Werk informieren kann, der ist mit dieser Einspielung, erhältlich bei BMG, fast konkurrenzlos gut bedient...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Auch wenn Hugo den König sich amüsieren läßt, mir kommt die Handlung dieser Oper unglaubwürdig bis albern vor.
    Ein Hofschranze namens Rigoletto, der durchdreht, wenn seine Tochter mit seinem Chef ins Bett geht. Der Herzog, der auch in Spelunken seiner Leidenschaft nachgeht, die liebe Gilda, die weiß, mit welchem Früchtchen sie sich da eingelassen hat und für ihn in den Tod geht.


    AAAABER: Die herrliche Musik
    Ich habe schon einige Aufführungen in der Staatsoper genossen, liebe die Musik, die Inszenierung (sehr altmodisch, da gibt es noch ein Schloß und einen Ballsaal, Rigoletto ist nicht Himmler, der Herzog nicht Hitler und Gilda auch nicht die Eva Braun).


    Aufnahmen:
    Carlo Maria Giulini/Kostas Paskalis/Renata Scotto/Luciano Pavarotti
    Live-Aufnahme aus Florenz 1966 mit allen Vorteilen der Live-Aufnahme.
    Kostas Paskalis der ausdrucksvolle Rigoletto


    Georg Solti/Merrill/Moffo/Kraus


    Serafin/Gobbi/Callas/di Stefano

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Sagitt meint:
    Ergänzend will ich etwas genauer auf die Leistung der Moffo eingehen, vor Jahrzehnten ein Star, aber in keinem Sängerlexikon ( Kesting oder Fischer) angemessen gewürdigt.Für mich ist sie neben der Leistung Soltis mit dem Orchester der RCA Italiana die besonders herauszustellende Stimme. Merrill ist ein großartiger Rigoletto und Alfredo Kraus ein nobler Sänger ( zu nobel für den Fiesling, finde ich), aber die Moffo produziert im vierten Akt Töne...lassu in cielo...mit denen man sie in die erste Reihe lyrischen Soprangesangs einreihen muss.

  • Hallo Sagitt,


    Dein Zitat:
    Ich finde, Oper muß man sehen. ich weiß gar nicht, ob sie inzwischen auf DVD veröffentlicht ist.


    Es gibt sie in außergewöhnlichem Format:



    k l i c k hier einmal an



    Herzliche Grüsse
    reklov29

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Sagitt meint:


    Nach und nach erscheinen diverse Realisierung des Rigoletto auf DVD, u.a. die opulente Inscenierung von Ponelle. Ich will heute aber schreiben zu einer Aufführung aus covent garden. Dier Inscenierung stammt von David McVicar, der auch ein ausführliches statement in einem der features abgibt, dass ich überzeugend finde. Er fängt mit sehr drastischer Darstellung von Vergewaltigung im ersten Bild an( irgendwo wird wie ein Warnhinweis gesagt nudity on stage). Ich hätte diese Überlegungen auch in sex sells ? einbringen können. Aber hier habe ich den Eindruck, es ist wirklich nicht voyeuristisch gedacht, sondern soll die Verderbtheit des Hofes zeigen und die Mischung aus Sex und Gewalt. Auf der Bühne erlebt man ja manchesmal Nacktes ( in Bremen machte es Kresnik mit blödsinnigster Begründung) und oft hat man den Verdacht, sex sells- hier in dieser Inscenierung ist es nachvollziehbar.
    Musikalisch ist diese Aufführung nicht erste Wahl.Ein Alvarez ist weder ein Pavarotti noch ein Alfredo Kraus oder Bergonzi. Der Rigoletto Paolo Gavanelli spielt eindrucksvoll. Sängerisch ist er Hauptstadtniveau, aber auch kein Gobbo oder Merril. Christine Schäfer spielt ebenfalls eindrucksvoll,schon ihre Erscheinung macht eine Gilda glaubwürdig,gesanglich ist die Stimme recht klein,aber zu Gilda passt es doch- es ist einfach anrührend.
    Ein Edward Downes leitet das orchester des Royal opera house.


    Auf andere Inscenierungen dieser großartigen Oper bin ich gespannt,natürlich auch auf Meinungen zu dieser Aufführung.

  • Hallo Sagitt,
    mein Lieblingsbariton ist der leider sehr früh verstorbene Ettore BASTIANINI. Beim Stöbern im Internet fand ich eine Aufnahme des Rigoletto mit Renata Scotto, Alfredo Kraus, Ettore Bastianini und Gianandrea Gavazzeni. (MBG Classics, 2 CD, LEIDER KEIN AUFNAHMEDATUM, kein Booklet) Ich kann diese Aufnahme nicht oft genug hören! Gavazzeni trägt die Sänger musikalisch auf Händen. Bastianini hat große, bewegende Momente - ob im Duett mit Gilda (weine meine Tochter) oder in der Rachearie des Rigoletto oder als flehender Vater - seine Stimme erzeugt Gänsehaut pur.
    Liebe Grüße, Sonja

  • Hallo Sonja und Peet


    Zitat

    diese gute Aufnahme stammt aus dem Jahr 1969. E.Bastianini ist da sehr gut, was ich leider nicht von A.Kraus sagen kann.


    1. Bastianini starb am 25.1.1967 (45-jährig an einem Gehirntumor), kann also schlecht 1969 den Rigoletto gesungen haben. ;) Meine Quellen geben 1960 als Jahr der Einspielung an.


    2. Ich kenne diese Aufnahme noch nicht und Peets Aussage ist nicht ganz klar: Gefällt dir der Herzog von Alfredo Kraus generell nicht so sehr, oder speziell auf dieser Aufnahme? Sein Timbre ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber in der Literatur gilt er als der beste Herzog der letzten Jahrzehnte und diese Einspielung als seine beste dieser Rolle (mindestens drei Studioaufnahmen und viele Raubmitschnitte).

  • Hallo Theophilus,


    vielen Dank für deine Korrektur. Auf der CD steht es ausdrücklich 1969, und ich habe es nicht angezweifelt...


    Mit Kraus-Herzog habe ich nur diese Aufnahme. Ich wäre dir dankbar für Literaturhinweise zu seinen Gunsten, denn mein Eindruck ist negativ - schwach, harmlos, ohne Elan, ausdrucksarm bis routiniert.


    Gruß

  • Hallo Peet,


    ich habe jetzt kurz in vier Aufnahmen hineingehört. Bei Rigoletto ist es ja sehr einfach, den Herzog zu beurteilen. Nach den ersten fünf Minuten weiß man, was einen zu erwarten hat. Da kommen drei kurze Szenen vor, die den Sänger des Herzogs zwingen, Farbe zu bekennen:


    1. Es beginnt mit dem kurzen Dialog Herzog-Borsa, indem der Herzog über die Entwicklung in einem Liebesabenteuer berichtet. Er muss dabei perfekt und fast staccatohaft auf einer schnellen Melodie singen, dabei aber rhytmisch sauber und dennoch locker und gelöst klingen, denn es handelt sich ja um einen Smalltalk auf einer festlichen Veranstaltung.


    2. Beim Auftritt (genauer Abgang) der Gräfin Ceprano dann die Cavatine des Herzogs "Questa o quella", quasi sein Lebensmotto was Frauen anbelangt. Er ist der Gott in seinem kleinen Reich und dementsprechend selbstbewusst und sich seiner Wirkung auf Frauen und seiner Liebeskunst im Klaren. Liebeständel gehören zu ihm wie das Luftholen und Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit im Handeln sind sein Hauptmerkmal, Liebeskummer ist ihm unbekannt.


    3. Die Verabschiedung der Gräfin Ceprano, wobei er ihr in vollendetem höfischen Ton klarmacht, dass er lieber ganz anderes mit ihr machen wollte.



    Ich hole also die LP mit Soltis Einspielung aus dem Jahr 1963 hervor (Alfredo Kraus' 2. Studioeinspielung). Solti dirigiert das schnellste Bühnenorchester, das ich bei Rigoletto kenne (weit im Hintergrund), Herzog und Borso kommen von weit rechts hinten nach vorne (hallo Giselher; 1963! viele akustische Effekte in den Aufnahmen auch bei RCA). Die ersten Worte sind kaum zu verstehen, aber was man hört ist, dass Kraus perfekt auf der Melodie singt und die nötige Leichtigkeit in der Stimme hat um die Szene richtig zu charakterisieren. Sein "Questa o quella" ist die Darstellung eines Mannes mit unerschütterlichem Selbstvertrauen, locker, elegant und mit der Grandezza des Mächtigen, der seine Kraft nicht zur Schau stellen braucht. Wunderbar dann der Übergang zur Verabschiedung der Gräfin, die er schnell noch abfängt, bevor sie nach links den Saal verlässt. Kraus lässt gekonnt einen bekümmerten Tonfall einfließen, so dass seine unverfänglichen Worte über seine tatsächlichen Absichten keinen Zweifel aufkommen lassen.
    Summa summarum kann ich mir fast nicht vorstellen, wie die Einleitung zu Rigoletto vom Herzog besser gesungen werden kann. Alfredo Kraus kommt dem Ideal sehr nahe.


    Aber wir haben ja noch ein paar:


    Unter Alberto Erede singt Mario del Monaco den Herzog (1954). Erede muss langsamer spielen lassen, damit sich del Monaco bei den ersten Sätzen nicht verstolpert. Dieser bringt sie auch sauber herüber, nur klingt es ganz und gar nicht nach lockeren Liebesabenteuern, sondern mehr nach dem Staatshaushalt des nächsten Quartals. Das "Questa o quella" wird zum Sinnieren Othellos, ob an den Gerüchten über Desdemona bei seinen Qualitäten überhaupt etwas dran sein kann. Es ist unerheblich, wie gut Mario del Monaco den Rest der Oper singt, man kann sich kein schöneres Beispiel für eine Fehlbesetzung wünschen (dabei ist die Aufnahme insgesamt immer noch recht gut - vor allem dank Hilde Güden).


    Ein Jahr später gibt es die Aufnahme unter Tullio Serafin mit Giuseppe di Stefano. Nicht mehr schwerer Säbel, sondern leichterer Degen (dabei wäre Florett gefordert!). Di Stefano ist wesentlich eloquenter als del Monaco, aber doch zu emphatisch. Er hört sich nicht wie jemand an, der gerade über sein x-tes Liebesabenteuer berichtet, sondern eher wie ein Jungspund, der ganz aufgeregt seinem Freund die Details seines eben erlebten ersten Liebesabenteuers berichtet. Beim "Questa o quella" hat man den Eindruck, er will den Zuhörer mit viel Ausdruck davon überzeugen, was für ein toller Kerl er doch ist. Als Verkaufsgespräch wäre es restlos überzeugend, aber als Selbstdarstellung eines Grandseigneurs drückt er zu stark auf die Gefühlstube. Dabei leistet er sich auch noch einige rhytmische Unsauberkeiten und die Gräfin Ceprano schmachtet er bei der Verabschiedung an, dass sie (und die ganze Umgebung) schon fast peinlich berührt sein müsste. Giuseppe di Stefano ist ein noch jungendlicherer Herzog als Alfredo Kraus, muss aber mit vokalem Überschwang die fehlende Grandezza und Nobilità des Spaniers ausgleichen.


    Letzte Station Rafael Kubelik (1963). Dieser dirigiert schon ein recht schicksalschweres Vorspiel und ist auch bei der Einleitung nicht zu schnell unterwegs. Carlo Bergonzi kann daher mit einem perfekt gesungenen "Della mia bella..." glänzen (interessanterweise für mein Empfinden um eine kleine Nuance hintennach). Sein "Questa o quella" singt er rhytmisch besser als di Stefano, aber nicht so gut wie Kraus, dafür hat er das etwas schönere Timbre und auch schönen Ausdruck im Gesang. Auch die Verabschiedung der Gräfin gelingt ihm gut, jedoch ohne die gesanglichen Feinheiten von Alfredo Kraus zu wiederholen. Es fehlt ihm zum einen die Leichtfertigkeit, er ist ein mehr 'seriöser' Herzog, zum anderen kann er nicht so überzeugend die Doppelbödigkeit zwischen den ausgesprochenen Worten und ihrem unausgesprochenen Sinn vermitteln.


    Wir haben also bei vier Szenenvergleichen Alfredo Karaus unter Solti knapp vor Carlo Bergonzi unter Kubelik und ziemlich weit vor Giuseppe di Stefano unter Serafin. Mario del Monaco ist lediglich ein Beispiel dafür, wie eine Rolle völlig atypisch besetzt werden kann.



    Noch ein Nachtrag zum Einleitungsstatement von Sagittarius. Da hat sich offenbar wieder ein Regisseur etwas einfallen lassen, und sich danach offenbar noch um eine überzeugende Untermauerung seiner Gedankengänge gekümmert. Aber dennoch scheint er weder das Libretto sorgsam gelesen noch genau auf die Musik gehorcht zu haben, denn sonst hätte er in dieser Szene nicht Gewalttätigkeit auf die Bühne bringen können.


    Noch ein Nachsatz zur Serafin-Aufnahme: Di Stefano ist kein idealer Herzog, Callas vordergründig keine ideale Gilda und Gobbi eigentlich zu schwer für den Rigoletto. Dennoch passiert das Unerwartete, dass nämlich diese Aufnahme fast unverzichtbar ist. Das Ganze ist viel mehr als die Summe der Einzelteile. Vielleicht nicht als erste, aber spätestens als zweite Aufnahme des Rigoletto gehört sie in jede Verdi-Opern-Sammlung.

  • Hallo Theophilus,
    vergiss nicht, wir reden von verschiedenen Einspielungen, meine Bewertung betrifft die Gavazzeni-Aufnahme, und ich bleibe bei meiner Unzufriedenheit. Die Solti-Aufnahme kenne ich nicht und kann dazu nichts sagen.


    Zu deinem weiteren Vergleich kann ich allerdings das Meiste bestätigen, wenn auch vielleicht mit anderen Worten.
    Monaco ist im Vergleich zu Kraus stärker, fast bäuerlich, kernig, wirkt aber auch einfarbig. Wo findest du bei Kraus "lockere Liebesabenteuer", frage ich mich in diesem Zusammenhang vergeblich. :-)
    Di Stefano ist für mich einer der besten Herzogs - sehr stark, sanguinisch, verliebt, spielerisch, sehr individuell gestaltet. Eine Grandezza kann ich bei Kraus nicht feststellen.
    Bergonzi ist mir als Herzog zu sauber, in weißen Handschuhen, um sich Hände nicht schmutzig zu machen. :-) Stimmlich sehr schön, so gut wie perfekt, aber doch zu wenig Farben. Wo findest du bei Kraus die "Leichtfertigkeit", frage ich mich hier noch einmal.


    Neben Caruso und Peerce - den besten Herzogs aller Zeiten - würde für mich di Stefano stehen nicht Kraus. Die Rolle eines Verführeres und Eroberers verlangt nach Stärke, Farbe, Dominanz, Männlichkeit, Lebenslust, die ich bei Kraus vermisse.


    Gruß

  • Lieber Alfred Schmidt !
    Ihr erster Rigoletto hat jedenfalls den dramatischsten Beginn Dank R Kubelik . FiDi ist eine Zumutung . Die letzten drei auf dem Cover habe ich zufälligerweise jeweils zehnmal erlebt ( Cossotto gab es nur mit Ivo Vinco, dem Ehemann ) . Bergonzi war sensationell und auch Scotto ist eine grandiose Gilda ( Psychologie !!!) .


    Aus zig Aufnahmen und 35 Jahre Riogoletto-Hören :
    Moffo ; Alfredo Kraus ; Gobbi oder Cappuccilli ; Maddalena : Stignani, Barbieri oder Simionato ( eine echte Alternative bleibt für mich die junge Cossotto !) und Sparafucile : Zaccaria oder Tozzi .
    Dirigent : Kubelik oder Giulini


    Beste Grüsse nach Wien !
    Ihr
    Frank G. Bechyna

  • Zitat

    Original von Theophilus
    Noch ein Nachsatz zur Serafin-Aufnahme: Di Stefano ist kein idealer Herzog, Callas vordergründig keine ideale Gilda und Gobbi eigentlich zu schwer für den Rigoletto. Dennoch passiert das Unerwartete, dass nämlich diese Aufnahme fast unverzichtbar ist. Das Ganze ist viel mehr als die Summe der Einzelteile. Vielleicht nicht als erste, aber spätestens als zweite Aufnahme des Rigoletto gehört sie in jede Verdi-Opern-Sammlung.


    Hallo Theophilus,


    Ich mag diese Aufnhame auch sehr, sehe Gobbi jedoch als einen idealen Rigoletto an. Wie meinst Du das, dass er zu schwer für die Rolle ist?


    Gruß,
    Eugen

  • Lieber Eugen ,
    lieber Thephilus ,
    Gobbis Phrasierungskunst ist phänomenal und die tragische innere wie äussere zerrissenheit des Rigoletto habe ich noch eine kleine Idee idealer durch P. Cappuccilli erlebt ! Audf der Platte / CD mit Giulini ist er nicht ganz so strak . Aberes gab in Italien noch einen Live-Mitschnitt mit ihm und einem aussergewöhnlichen Pavarotti .
    Callas wird sicherlich von Anna Moffos Realitätsbezug und vielleicht sogar stimmlich übertroffen .
    Soltis Dirigat bleibt einfach - selbst durch Maestro Giulini - unerreicht .
    Beste Grüsse,
    Frank


  • Da seit Deinem Beitrag einige Zeit vergangen ist, erlaube ich mir, die Abbildung nachzureichen:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Zitat

    Original von Norbert
    Gerade im CD-Spieler und imo zu unrecht vergessen: Die Aufnahme mit Margherita Rinaldi, Rolando Panerei und Franco Bonisolli, dazu Viorica Cortez und Bengt Rundgren. Francesco Molinari-Pradelli dirigierte 1977 die Staatskapelle Dresden. Erschienen ist die Aufnahme vor etliche Jahren mal bei Acanta.


    Die Rinaldi verfügte über eine sehr schöne lyrische Stimme, die aber die Tragfähigkeit für saubere Spitzentöne besaß, Bonisolli war bestens in Stimm-Form und sang für seine Verhältnisse recht differenziert (nicht umsonst wurde er als "Tenor-Rambo" tituliert und Panerei sang mehr als nur "brauchbar", obwohl seine Stimme nicht an die Flexibilität eines Fischer-Dieskau oder Merrill heranreichte.


    Ich zitiere mich selbst, denn inzwischen ist die Aufnahme auch wieder erhältlich:



    Zu Panerei ist noch anzmerken, daß er imo ein sehr markantes, ausdrucksvolles Timbre besaß, das sehr gut zum Rigoletto paßte. Sowohl Rigolettos Leiden als auch seine Boshaftigkeit werden mit stimmlichen Mitteln glaubhaft und nicht mit stilistischen Tricks erzielt wie stellenwiese bei Fi-Di oder bei Sherill Milnes (in der EMI-Aufnhame mit Beverly Sills).


    Da die Aufnahme bei jpc für 8,99 € erhältlich ist, scheue ich mich nicht, eine Kaufempfehlung auszusprechen.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Hallo Zusammen!!!
    Ich besitze u.a. eine LP (RCA) mit L.Warren,Erna Berger,Ian Peerce dirigiert von Renato Cellini.(AD:1950). Schade ,dass diese Aufnahme bis heute nicht auf CD veröffentlicht wurde. Oder habe ich sie übersehen?


    Warren gehört sicher zu den Besten Rigolettos, und Erna Berrger´s Stimme klingt wie die einer 17jährigen.


    Kennt sonst noch jemand diese Aufnahme?


    Liebe Grüsse Brunschki

  • Hallo Brunschki,


    Deine Rigoletto-Aufnahme gibt es schon seit längerem auf CD, u.a. von Preiser und bei Naxos:



    Leonard Warren ist einer der letzten wahrhaftig großen Verdi-Baritone gewesen und hat die Rolle, rein stimmlich gesehen, "voll drauf". Allerdings finde ich, daß er 6 Jahre früher unter Toscanini in einer konzertanten Aufführung des 4. Aktes besser, weil disziplinierter, gesungen hat. Unter Cellini verläßt er sich m.E. zu sehr auf seinen toll gesetzten, heldischen Spitzentöne und vernachlässigt die zwiespältigen, dunklen Zwischentöne. Die Besetzung der Gilda mit einer reinen Koloratursopranistin wie Erna Berger ist grundsätzlich problematisch: auch wenn Frau Berger technisch brilliert und wirklich jung klingt (sie war zum Zeitpunkt der Aufnahme ja schon 50!), ist das doch nur eine Seite der Medaille. Die andere ist die der unbedingt liebenden Frau (nicht Mädchen!) und die glaubwürdig zu vermitteln lag offenbar jenseits von Frau Bergers interpretatorischen Fähigkeiten. Und dann Jan Peerce. Ich muß vorausschicken, daß ich sein Timbre ziemlich scheußlich finde: nasal-guttural, eng, trocken, einfach unattraktiv (sein Schwager Richard Tucker verfügte dagegen über eine weit bessere und attraktivere Stimme!). Er klingt, finde ich, in der Aufnahme auch nicht wie ein jugendlicher Verführer, sondern wie ein ältlicher Macho, der die Damen nicht durch Charme zu galanten Abenteuern verleitet, sondern sich ziemlich brutal das nimmt, was er braucht. Für mich daher absolut nicht rollendeckend. Cellini dirigiert recht routiniert und ebenso belanglos. Insgesamt kaufenswert, aber nur wegen Warren.


    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Hallo GiselherHH !!
    Vielen Dank für den Hinweis! Muss ich mir sofort kaufen.
    Deine Einwände gegen Jan Peerce teile ich. Aber Warren ist ein MUSS


    Liebe Grüsse Brunschki

  • Den ersten Zugang zu Rigoletto fand ich mit dieser Vinyl-Fassung, die ich damals (Ende 70'er) meinem Vater geschenkt hatte:



    Musste lange im Web suchen, bis ich dieses Cover gefunden habe (sorry für das große Bild).


    MacNeil als Rigoletto
    Grist als Gilda
    Gedda als Graf


    Auf CD gibt es diese Aufnahme ('67) wohl nicht mehr, wenn dann gebraucht
    und ohne Anzeige des Cover's.


    Auf CD hatte ich mir vor Monaten die Aufnahme unter Bonynge mit
    Sutherland, Pavarotti, Milnes zugelegt, nicht schlecht, trotzdem würde mich die Aufnahme unter Pradelli auf CD auch noch sehr reizen.
    Zur Not leihe ich mir die Vinyl's aus und digitalisiere sie mir.


    Meine Frage hierzu: Kennt jemand zufälligerweise diese Aufnahme zum gezeigten Cover?