Fazil Say – der Pianist des 21. Jahrhunderts?

  • Hallo,


    kurze Frage: gestern hörte ich im Radio einen geradezu begeisterten Bericht über ein Konzert des türkischen Pianisten Fazil Say in Frankfurt, wo er Saint-Saens 2. Klavierkonzert und zwei Zugaben spielte. Im Internet sind ebenso enthusiastische Berichte zu finden, in denen er als nicht weniger denn der „Pianist des 21. Jahrhunderts“ ausgerufen wird.


    Im Radio wurden Paganini-Variationen gespielt, in denen er Paganini, Liszt, Rachmaninoff und Jazz auf eine eigene, äußerst virtuose Art zusammengeworfen hat. Das klang schon beeindruckend.


    Einige Hörbeispiele aus Amazon und JPC lassen einen Pianisten hören, dessen Liszt h-Moll Sonate fast wie eine Karikatur klingt, der aber einen sehr schönen Bach und Mozart spielen kann, von Gershwin und Strawinsky begeistert ist und erfolgreiche eigene Stücke aufgeführt hat.


    Eure Meinung?


    Walter

  • Fazil Say habe ich bislang als außerordentlich virtuosen Pianisten kennengelernt.


    Seine CD







    ist gar nicht schlecht. Allerdings würde ich nicht so weit gehen, seinen Bach als bahnbrechend oder gar beispielhaft bezeichnen zu wollen. Eben einer aus der Riege derjenigen noch relativ jungen Pianisten, die ein Konzertsaalpublikum mit ihrer Darbietung durchaus zu begeistern vermögen.


    Seinen Liszt, Strawinsky, Gershwin, Tschaikowski kenne ich freilich nicht.

  • Fazil Say hat einen guten Ruf -


    Leider ist es nicht ganz leicht im einschlägeigen Fachhandel in Wien CDs mit ihm zu bekommen.


    Dennoch - Empfehlungen würden mich sehr interessieren - vielleicht auch eine kurze Charakterisierung seines Spiels...


    LG


    Alfred

    Wer Beethoven-Sinfonien fälscht oder gefälschte in Umlauf bringt, wird mit dem Anhören eines Endlosbandes aller Werke von Schönberg bestraft; von der Dauer 1 Woche bis zu 4 Wochen

  • Fazil Say (geb. 1970 in Ankara), der in Düsseldorf und Berlin ausgebildet wurde, hat Klavierkonzerte Mozarts mit dem Zürcher Kammerorchester auf CD eingespielt. Auch soll eine CD mit Beethovens Appasionata erhältlich sein.
    Ich kenne Say von zwei Auftritten im Münchner Prinzregententhater. Er spielte mit dem Wiener Kammerorchester Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 488 sowie, gerade vor einer Woche, in einem Recital Mozart (A-Dur-Sonate KV 331, 12 Variatrionen KV 265, Klavierfantasie d-moll KV 397) und Beethoven (Der Sturm/Appasionata).
    Ich erlebte ein sehr klar konturiertes, kontrolliertes Mozart-Spiel ohne alle Schnörkelei. Beeindruckend das Legato-Spiel bei sparsamstem Pedal-Einsatz. Der Beethoven war etwas baßlastig und erinnerte mich in der virilen Attacke an Rudolf Buchbinder.
    Bei den Zugaben griff Say auf eine alte Tradiition des 19. Jahrhunderts zurück: er improvisierte, wobei er das Publikum bat, ihm als "Themen" Stimmungsbilder vorzugeben - z.B. eine Szene am Meer. Dabei entfaltete er - immerhin nach der Appasionata - eine vor allem rhythmisch akzentuierte Virtuosität, die nicht zuletzt auch seine beeindruckenden Kraftreserven demonstrierte. Einem Wiegenlied für seine Tochter folgten Gershwin-Improvisationen. Da Say selbst komponiert, verfügt er über eine spontane Improvisationsgabe, die vermutlich den wenigsten Pianisten zu Gebote steht.
    Was mich heftig störte, war seine Körpersprache. Während sie bei dem
    Klavierkonzert noch gebändigt war (vermutlich durch die Zusammenarbeit mit dem Orchester), uferte sie im Recital nachgerade aus. Wenn die linke Hand mal nichts zu tun hatte, riß er sie dirigierend in die Luft und schwelgte, Wolken malend, in entzückter Ekstase. Nicht mein Fall. Und der Oberkörper schwankte wie ein Rohr im Schilf bei Windstärke 10. Noch weniger mein Fall war, daß er den gesamten Mozart sehr vernehmlich mitsang - und das auch noch stockfalsch. Eine Zusatzdarbierung, die anfangs amüsierte, bald aber ärgerlich wurde.


    Florian

  • Hallo Alfred!


    Bei Ascolta habe ich folgende Aufnahmen mit Say erstanden: Strawinskij: Die vierhändige Klavierfassung von "Sacre..", Beethoven: Klaviersonaten, eine Gershwin-Platte und eine Aufnahme mit Tschaikowskijs 1.Klavierkonzert und Liszt h-moll Sonate. Du siehst, es gibt also inzwischen gar nicht so wenige Aufnahmen. Mir gefällt Say sehr, allerdings hat Florian Recht, bei Live-Auftritten ist seine Körpersprache gewöhnungsbedürftig, das Mitsingen während des Konzertes ist mir nicht aufgefallen. Aber das hat ja z.B.Gould auch getan, dass er während seines Spiels mitgebrummt hat.

  • Eine Box mit 4 CDs kommt demnächst heraus. Es handelt sich um Aufnahmen, die es auf einzelnen CDs schon gibt/gab. Ich bin sehr neugierig, vor allem auf seinen Bach. Seine Gershwin-Platte ist die reinste Freude!


    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Hallo,


    Ich habe Fazil Say im Konzert mit dem 3. Klavierkonzert Beethovens erleben dürfen. Da es ein Abo-Konzert der Dortmunder Symphoniker war, war es, zu unrecht sehr, sehr leer... :(
    Sein speil war sehr engagiert und wusste mitzureißen. Am beeindruckendsten fand ich jedoch seine Kadenz - da ich aber immer noch nicht herausgefunden habe, ob sie irgendjemand komponiert hat, halte ich mich noch zurück - da er aber wie schon gesagt wurde, ein Imrovisationskünstler ist, nehme ich an, die Kadenz stammt von ihm -> :jubel: :jubel: :jubel:
    Das war ganz großes Kino! - So eine einfallsreiche Kadenz habe ich noch nie gehört...ich warte schon sehnsüchtig auf eine Einspielung mit den Beethoven-Konzerten :D


    Als Zugabe gab es ein, offenbar von ihm selbst komponiertes Stück - sehr exotisch, wobei Say immerwieder auf dei Saiten des Flügels griff um dann, bei Anspielen des entsprechenden Tones ein phänomenales Geräusch zu erzeugen...als ob man Bambus-Stäbe zusammenschlägt oder so... :D.
    Die Komposition kam sehr gut beim Publikum an - während des Vortrags war es glücklichweise einmal Leichenstill im Saal (zitat Heine :D), sodass das Stück in der herrausragenden Akkustik des Konzerthauses Dortmund fantastisch aufblühte und seinen "Charme" gänzlich ausbreiten konnte!


    Die hier schon erwähnte Gestik, ist mir auch negativ aufgefallen...schlimmer ist nur noch Lang Lang! Sein autistisches Herumpendeln mit dem Oberkörper während seiner Spielpausen hatte schon etwas krankhaftes...warscheilich wollte er andeuten: "He Leute, die Musik versetzt mich in Trance !"...etwas weniger apatische Bewegungen hätten völlig ausgereicht um sein tadelloses Spiel würdevoll zu unterstreichen...


    Viele Grüße,


    Raphael

  • Liebe Forianer,


    im letzten Jahr habe ich einen Klavierabend von Say live im Radio verfolgt, auf dem Programm stand u.a. Beethoven op. 53 und 57, ein Programm, das er ja auch aufgenommen hat. Ich habe die Appassionata noch nie so stürmisch und virtuos gehört, selbst Richter war da bei seinem Carnegie-Debut etwas langsamer. Seltsamerweise ging bei all diesem Gedonnere aber die Spannung der Musik unter - Beethoven kommt man eben nicht mit Virtuosität allein bei. Alles wirkte irgendwie gleich stürmisch aufgeladen, es gab dann logischerweise keine Steigerungsmgl. mehr. Seit dem hat mich Say nicht mehr interessiert. Um so erstaunter war ich, also ich nun seine neue Haydn-CD gehört habe: lebendig und bewegt, aber nie mit virtuoser Pranke, gelingt es ihm hier, die Charakteristika der weniger bekannten Sonaten geradezu plastisch zu gestalten. Auch der Humor kommt nicht zu kurz! Absolute Empfehlung!



    Viele Grüße,
    Christian

  • Hallo,


    Fazil Say ist am 4.Mai wieder in Dortmund mit einem interessanten Mix aus orientalischer und okzedentaler Musik zu erleben! Er spielt dann auch wieder berrüchtigt den Sacre du Printemps mit sich selbst vierhändig... :hahahaha:
    Mal sehen ob ich hingehe...
    Say war kürzlich auch im ZDF Mittagsmagazin, wo er über sein Interesse am kulterellen austausch von türkischer und europäischer Kulurmusik berichtete.
    Seine eigenkomposition "Black Earth" beeindruckt mich immer mehr...ich habe mir schon Noten besorgt und die Aufnahme soll bald folgen:


    Viele Grüße,


    Raphael


  • :jubel: :jubel: :jubel:


    Nettere Aufmachung (trotz der grellen Farben) und interessanteres Booklet als in der 4-CD-Box.


    Songs from Porgy & Bess (arr. Fazil Say)
    für Klavier, Klarinette, Saxophon, Kontrabass, Schlagzeug und Vibraphon:
    I Got Plenty O' Nuttin', Summertime (1), Summertime (2), It Ain't Necessarily So


    Rhapsody in Blue und "I Got Rhythm"-Variationen für Klavier und Orchester (New York Philharmonic, Kurt Masur)


    Der Rest ist für Soloklavier:
    Rialto Ripples
    Impromptu in Two Keys
    Three Pieces for piano (Merry Andrew, Three-Quarter Blues, Promenade)
    Preludes for piano (Sleepless Night, Novelette in Fourths, Rubato, Prelude No. 1, Blue Lullaby, Spanish Prelude)

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Zitat

    Seine eigenkomposition "Black Earth" beeindruckt mich immer mehr...ich habe mir schon Noten besorgt


    Hallo Raphaell,


    ich habe mir die Aufnahme direkt nach dem Erscheinen gekauft und finde sie toll.


    Den Sacre besitze ich auch, allerdings eher als Kuriosität - davon habe ich bessere Aufnahmen auf LP.


    Auf die Idee, mir seine Interpretationen anderer Musik zuzulegen, bin ich ehrlich gesagt noch nicht gekommen.


    L.G.


    Walter

  • Zitat

    Original von raphaell
    Seine eigenkomposition "Black Earth" beeindruckt mich immer mehr...ich habe mir schon Noten besorgt und die Aufnahme soll bald folgen:


    Von "Black Earth" gibt es übrigens einen wunderschönen Video-Clip, den ich vor einiger Zeit auf arte gesehen habe. Dadurch bin ich erst auf Fazil Say aufmerksam geworden.


    Die CD lohnt jedoch nicht nur wegen des Klavierstücks "Black Earth". Die anderen Werke von Fazil Say, die es darin zu hören gibt, sind ebenfalls sehr beachtenswert. Besonders angetan haben es mir die poetische Violinsonate und das Silk-Road-Konzert, zwei Stücke mit hohem Ohrwurm- und Gänsehaut-Faktor.


    Viele Grüße
    Frank


    PS: Am 18.05.2007 gibt es im Konzerthaus Berlin einen Duo-Abend von Fazil Say mit Sabine Meyer - leider schon ausverkauft!

  • Gestern spielte Fazil Say in Heidelberg, so dass ich Gelegenheit hatte, einen eigenen live-Eindruck zu bekommen. Besonders gefallen hat mir die einleitende Haydn-Sonate Hob. XVI/35 in C, aber der Höhepunkt waren zweifellos die dann folgenden "Bilder einer Ausstellung".


    Körpersprache und Mitsummen waren so zu erleben, wie bereits von anderen erwähnt. Mich hat das ehrlich gesagt nicht gestört.


    Das Publikum war ungewöhnlich. Da kamen drei Gruppen zusammen, die sich sonst kaum in einem Konzert treffen: die typischen Klassik-Hörer (einige empfanden das Auftreten und das Äußere von Fazil Say vorsichtig gesagt als befremdlich), Hörer mit Interessen in Weltmusik, cross-over, und zahlreiche türkische Gäste. Der Saal war praktisch ausverkauft. Noch nie habe ich einen solch hohen Geräuschpegel in Heidelberg vor dem Konzert und während der Pause erlebt, aber Fazil Say hat alle in seinen Bann ziehen können. Während des Konzerts war größte Aufmerksamkeit. Einzige Ausnahme war die "Sonatine" von Ravel. Das Publikum spürte, dass diese Art von Musik Say nicht ganz so liegt.


    Nach Ravel folgten Gershwin und die bekannten Zugaben, die improvisatorischen Bearbeitungen zum Alla-Turca von Mozart und den Paganini-Variationen.


    Übrigens gibt es die von 'raphaell' angesprochene, hörenswerte Kadenz zu Beethovens 3. Klavierkonzert bei YouTube zu hören und zu sehen.


    Mich hat der Auftritt überzeugt. Wer nicht immer neue Stars aus den üblichen Ausbildungsgängen der Konservatorien sucht, die alles noch virtuoser und perfekter spielen können, liegt bei Fazil Say richtig.


    Viele Grüße,
    Walter

  • Ich habe Fazil Say schon einige Male im Konzert erlebt: Abgesehen von seinen gestischen Marotten hat er beim Spielen eine elektrisierende Bühnenpraesenz. Das Mitsingen hört man wohl nur in den vordersten Reihen, es hat mich überhaupt nicht gestört. Sympathisch ist vor und nach dem Spiel sein völlig uneitler Auftritt.


    Z.B. in Montpellier hörte ich ihn mit der Bach-Busoni Chaconne und der Appassionata, beides nahm einem total gefangen, explosiv, machte Gänsehaut. Ebenfalls in Montpellier spielte er mit seiner Violinpartnerin Patricia Kopatchinskaja die Kreutzersonate am Rande des Wahnsinns, eine sehr poetische Ravel-Sonate und seine urwüchsige eigene Sonate. Die zwei wirken wie Zwillinge sind völlig eins, ein Duo mit dem man in Zukunft wohl rechnen muss.


    Von seinen Aufnahmen vermittelt mir nur die Haydn-CD den Eindruck, den er auf der Bühne macht, prickelnd, überraschend, sehr geistreich. Die anderen sind dagegen flau, wenn man sie mit dem Konzerterlebnis vergleicht.


    Es wird demnächst eine Recital-CD mit Kopatchinskaja erscheinen und auch sein Violinkonzert mit Kopatchinskaja wurde bei der Uraufführung aufgenommen und wird demnäcsht als CD erscheinen.


    Beste Grüsse an alle


    Laurent

  • Lieber Walter.T,


    ich habe einige Aufnahmen von Fazil Say, von denen ich vor allem in punkto Virtuoisität und auch auf Grund eigenwilliger Auffassung angetan war.


    Nun erlebte ich den Pianisten in einem Konzert in Heilbronn. Im Gegensatz zu Dir hat mir das "Gehampel" am Klavier und das Mitsingen, ich hörte es in der 8. Reihe noch deutlich, ungmein gestört. Nicht weit von mir saß ein junges Pärchen, dass von dem Körpereinsatz von Fazil Say so belustigt war, dass ständig laut gelacht wurde. Die zweifellos vorhandene Bühnenpräsens führte mich nicht zum Interpreten hin, sondern weg von ihm und seiner manirierten Darbietung-


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Ich habe ihm bei seinem Wiener Klavierabend im Konzerthaus bald nicht mehr zugeschaut, und schon hat er mich wieder überwältigt - musikalisch.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Gestern in diesem Thread gelesen - und just heute habe ich auf WDR 3 eine wunderschöne Komposition von Fazil Say gehört: "Die Liebenden", eine Ballade, die in einer Fassung für Klavier zu vier Händen von den Schwestern Önder gespielt wurde.


    Ich habe mich gerade im Netz umgeschaut: diese Einspielung scheint es nicht auf CD zu geben, ist auch nicht auf youtube abrufbar. Daher hier ein Link - leider nur für Solo Klavier, dafür aber von Say selbst gespielt.
    http://www.youtube.com/watch?v=sC367dUoGZg&feature=related

  • Ein aktuelles Recital von Fazil Say sendete France Musique am 24.01.2014.
    Man kann es dort bis zum 23.02.2014 anhören.
    Mit MozillaFirefox und dem download helper kann man es auf die Festplatte bannen.


    Le 13 janvier 2014, le pianiste Fazil Say interprète des oeuvres de Wolfgang-Amadeus Mozart, Bernd-Aloïs Zimmermann, Igor Stravinsky, Frédéric Chopin et Ludwig van Beethoven. Concert donné au Théâtre des Champs-Élysées.


    http://www.francemusique.fr/em…azil-say-01-24-2014-00-00

    mfG
    Michael

  • Heute in diesem zäh laufenden Thread einmal etwas Positives:


    Fazil Say, der am 14. Januar 1970 in Ankara geboren wurde,


    feiert heute seinen 45. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich kann mir an allen fünf Fingern bazählen, dass dieser Thread weiterhin zäh verläuft, da ich vor fünf Jahren der Letzte war, der hier etwas geschrieben hat. Nun komme ich heute mit dem gleichen Anliegen daher:


    Heute feiert Fazil Say seinen 50. Geburtstag.




    Als dieses Foto veröffentlich wurde, stand es in einem Artikel der Deutschen Welle anlässlich einer Preisverleihung am 27. 12. 2016 in Bonn, als ihm der Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion in Bonn verliehen wurde. Ich finde, dass dieser Hinweis nicht nur anlässlich seines 50. Geburtstages, sondern auch anlässlich des baldigen 250. Geburtstages Beethovens hierher gut passt. Und hingewiesen sei auch darauf, dass am Freitag, dem 17. Januar, also in drei Tagen dies Box erscheint:



    Ich werde mich anlässlich des 50. Geburtstages von Fazil Say in Kürze mit einer Rezension einer Beethovensonate im entsprechenden Thread melden.


    Herzlichen Glüchwunsch, lieber Fazil Say, auch hier im Forum!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich kann mir an allen fünf Fingern bazählen, dass dieser Thread weiterhin zäh verläuft, da ich vor fünf Jahren der Letzte war, der hier etwas geschrieben hat.

    Lieber Willi,


    in den letzten Jahren habe ich mit Fazil Say durch seine sinfonischen Werke und einige Klavierwerke als Komponist und Interpret sehr erfreuliche Bekanntschaft gemacht.

    Er war immer wieder beim Frankfurter RSO zu Gast mit Konzerten.

    Ich habe mich bisher nicht durchringen können CD´s mit Fasil Say zu kaufen, weil dies eine recht kostspielige Angelegenheit ist.


    :!:Aber auf YT sind alle Konzerte aus Frankfurt abrufbar - in TOP-Qualität:


    *** Universe Symphony

    *** Mesopotamia - Sinfonie Nr.2

    *** Istanbul - Symphony

    *** Hezarfen

    und für Klavier Solo

    *** Black Earth

    *** Bodrum

    *** Paganini-Variationen

    *** Gershwin: Summertime


    sind die Werke, die ich in meiner Videoliste gerade herausgepickt habe und die zu meinem regelmässigen Hörrepertoire wurden ... einfach Klasse und alles im Prinzip für Jedermann voll geniessbar !

    Ich habe bei TAMINO schon mehere Hinweise gestartet ... meist ohne grössere Resonanz.


    :angel: Hier seine Paganini-Variationen als Appetithäppchen aus Frankfurter PH:


    :thumbup: Oder dieses Hammerstück Black Earth von Fasil Say, bei dem das Klavier ;) nicht nur auf den Tasten bedient wird ....

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Lieber Wolfgang,


    schönen Dank für deinen Beitrag. Ich habe mich entschlossen, gleich mit meiner Rezension zu beginnen und hoffe, dass ich sie heute noch online stellen kann.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).