Ohne Krimi ...

  • Heute vor 25 Jahren gestorben:

    Georges Joseph Christian Simenon (* 12. Februar 1903[1] in Lüttich; † 4. September 1989 in Lausanne) war ein belgischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem als Autor von insgesamt 75 Kriminalromanen um die Figur des Kommissars Maigret. Daneben verfasste Simenon über 100 weitere Romane und 150 Erzählungen



    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Ich habe hier die Stichwörter "Maurer" und "Alpenkrimis" eingegeben und nichts gefunden. Kann das wahr sein, dass hier niemand die fantastischen Alpenkrimis vom Musikkabarettisten Jörg Maurer gelesen hat, 7 an der Zahl? Das kann euch doch nicht entgangen sein!! Verrückt, witzig, belesen, gebildet, unglaublich spanennd und vor allem alpin. Hauptkommissar Hubertus Jennerwein und seine Crew in GAP! Föhnlage, Felsenfest, Oberwasser usw. LESENLESENLESENLESEN!!!!!


    Das sagt Dr. Pingel, der die meisten Krimis etwas öde findet!

    Der Blinde fährt den Tauben zum Konzert, das der Stumme in der Philharmonie gibt; der Taube wird dann vom Lahmen auf seinen Platz geführt.

  • Das sagt Dr. Pingel, der die meisten Krimis etwas öde findet!


    Hallo Dr. Pingel:
    Das geht mir genau so. Wenn ich die Klappentexte lese, habe ich das Gefühl, es ist immer derselbe Kriminalroman vom Serienmörder in den Schären, der irgendwann zur Bedrohung für den jazzliebenden Ermittler und seine Freundin wird.


    Gestern Abend habe ich den hier ausgelesen:



    Dicke Empfehlung: skurriler Humor, wirklich amüsante Psychologie, Sprachwitz und Sprachkunst, Phantasie und sogar etwas Spannung. Klischees gibt es nur, um damit zu spielen.


    Endlich mal ein Highlight inmitten der wirklich öden Regionalkrimis. Ich freue mich jetzt schon auf:



    Freundliche Grüße aus dem norddeutschen Voralpenland, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ich habe sie alle durch, 7 mal je 400 Seiten, alles in drei Wochen. Das "Spielen mit den Klischees", lieber Andrew, das hast du gut getroffen. Außerdem hat Maurer witzige und treffende Figuren erfunden, nur die Hauptfigur ist total nichtssagend, was wohl auch Absicht war.

    Der Blinde fährt den Tauben zum Konzert, das der Stumme in der Philharmonie gibt; der Taube wird dann vom Lahmen auf seinen Platz geführt.


  • Hallo Dr. Pingel, jetzt ist wieder ein neues Buch da ...


    Gelesen habe ich jetzt:



    Ich habe es durchaus gern gelesen. Am Ende will mann ja auch wissen, wie es gewesen ist und wer es gewesen war.
    Aber so ganz überzeugt hat mich das Buch dann doch nicht.
    Die Lösung war mir zu sehr konstruiert.
    Insgesamt war mir das Buch viel zu lang; normalerweise liebe ich dicke Bücher, also muss ich wohl besser sagen: es hatte gewisse Längen und die über 700 Seiten hätte man ohne inhaltlichen Gewichtsverlust auch auf die Hälfte einkochen können. Beide Protagonisten waren für mich zu blass und zu oberflächlich, genau so wie die anderen Personen wenig Tiefe hatten - außer vielleicht dem ermittelnden Polizeibeamten. Die satirische Darstellung des Literaturbetriebes mag vielleicht nicht ganz unzutreffend sein, sie ist aber etwas dick aufgetragen.


    Insgesamt eine nette Sofalektüre, die nicht ganz hält, was sie verspricht.


    Freundliche Grüße von der Nordseeküste, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ich habe nach den Sommerferien begonnen, die Cadfael-Romane von Ellis Peters noch einmal zu lesen. Ich habe sie alle in den achtziger und neunziger Jahren gelesen und habe auch die sehr ansprechenden verfilmungen gesehen.



    Jetzt bin ich bei dem Band "Die Jungfrau im Eis" angekommen.
    Das ist wirklich gute Kriminalliteratur nach meinem Herzen.
    Es ist nicht so thrill-spannend (das muss ich persönlich auch nicht haben), aber dafür hoch interessant und mit guter Sprache erzählt von einer Autorin, die historisch und fachlich hoch gebildet ist und Menschen sehr genau wahrnehmen und charakterisieren kann.
    Das ist eine schöne Wiederentdeckung!


    Freundliche Grüße von der Nordseeküste sendet Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“


  • Moin lohengrins,


    HA :D :D :D ein Berni Gunther-Fan. Auch ich bin schon gespannt auf den vierten Roman. Sonst stimme ich Dir zu, ausser Berni Gunther und dem Wittgenstein-Programm ist der Rest seicht und deutlich schlechter. Ich denke da an diesen furchtbar langweilen Newton-Roman, den ich leider bis zum Ende gelesen habe. :kotz:

    Philip Kerr ist gestern im Alter von nur 62 gestorben.


    Vor allem seine Bernie-Gunther-Romane habe ich immer mit großem Vergnügen gelesen.


    Ruhe in Frieden!


    Gruss... MDM

    >>So it is written, and so it shall be done.<<