Das trifft auch auf dieses Forum zu.
Es heißt schließlich TAMINO ![]()
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Es heißt schließlich TAMINO ![]()
Seit dem ich diese Aufnahme kenne - Teil 3 einer Trilogie mit den letzten drei Mozart-Sinfonien - würde ich ihr, gegenüber der Version mit dem Ensemble Resonanz unter der Leitung von Riccardo Minasi, den Vorzug geben.
Der letzte Satz wirkt hier - bei nur etwas reduziertem Tempo - nicht verhetzt; in der Aufnahme mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Roberto González-Monjas bleibt auch in den Fugen-Teilen kein Detail auf der Strecke (kein jpc-Link verfügbar):
Claves Records, 2025.
Durch den Verzicht auf die Wiederholungen in den Ecksätzen verzwergt Karl Böhm mit den Berlinern - einer Unart seiner Zeit folgend - das Werk auf 27 Minuten, während das Musikkollegium Winterthur - trotz flotter Tempi - mit allen Wiederholungen auf angemessene 38 Minuten kommt.
Karl Böhm wird- logischerweise - immer wieder zitiert und als Beispiel genommen - je nach Standpunkt des Berichtenden - als positives oder als negatives.
Auf dem Höhepunkz seiner Karriere wurde Böhm als "Mozart-Papst" gesehen - und ich sehe ihn immer noch so.
Für alle, die ihn nur vom Hörensagen kennen hier die zwei berühntens Aufnahmen in Stereo - deide für die Deutsche Grammophon.
Die ältere Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern. die neuere mit den Wienern.
Es ist nicht zu überhören, daß die modernere Aufnahmetechnik mehr "Punch", bzw Dynamik zulässt.
KI schreibt auf Anfrage:
Die Aufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 41 („Jupiter-Symphonie“, KV 551) mit Dirigent Karl Böhm und den Wiener Philharmonikern gehört zu den legendären Referenzeinspielungen. Die berühmte Interpretation zeichnet sich besonders durch strukturelle Klarheit, Transparenz und Böhms präzisen, schnörkellosen Mozart-Stil aus.
mfg aus Wien
Alfred
Da können Szell, Böhm, Karajan und Co sich direkt ins Museum begeben...
Nach den ersten Tönen von Minasi und seinem Ensemble Resonanz bin ich ganz schnell zu Szell, Böhm, Karajan & Co. ins Museum geeilt!
LG Nemorino
KI schreibt auf Anfrage:
Die Aufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 41 („Jupiter-Symphonie“, KV 551) mit Dirigent Karl Böhm und den Wiener Philharmonikern gehört zu den legendären Referenzeinspielungen. Die berühmte Interpretation zeichnet sich besonders durch strukturelle Klarheit, Transparenz und Böhms präzisen, schnörkellosen Mozart-Stil aus.
mfg aus Wien
Alfred
Ja, durchaus waren Karl Böhms Mozart-Einspielungen in den 1970er-Jahren state of the art. Sie sind auch heute durchaus noch genießbar. Aber die Zeit dreht sich weiter, das Wissen um historische informierte Spielweise mehrt sich, und die Musiker haben in den letzten Jahrzehnten praktische Erfahrung damit gesammelt. Entsprechend gibt es heute doch überzeugendere Darstellungen der Werke, vermutlich aber nicht unbedingt mit den Wiener Philharmonikern, die doch eher reaktionär eingestellt zu sein scheinen, was sich auch anhand ihrer späten Öffnung gegenüber weiblichen Musikern, ihrer exklusiven Vereinsstruktur und der zögerlichen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit offenbart (das sagt mir auch die KI).
aber nicht unbedingt mit den Wiener Philharmonikern, die doch eher reaktionär eingestellt zu sein scheinen, was sich auch anhand ihrer späten Öffnung gegenüber weiblichen Musikern, ihrer exklusiven Vereinsstruktur und der zögerlichen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit offenbart (das sagt mir auch die KI).
Na ja: KI ist ja nicht neutral, sondern linksliberal. Da kann man keine andere Antwort erwarten.
"exklusive Vereinsstruktur" - das ist etwas war den Proleten ein Dorn im Auge ist, weil sie wissen, daß ihnen die Teilnahme daran per se verwehrt ist - und immer bleiben wird.. Der Wunsch, alle mögen gleich sein, konnt selten von Eliten.....
Dir "historisch ngormierte Spielweise" iist IMO eine Erfindung von Nikolaus Hsrnoncourt, seine Jünger und Nacfolger haben dann alles noch radikalisiert und verschlimmert.
Man nehme den Klange eines historischen Cembalos, sehe sich Rokoko-Gemälde, vozugweise französische an, dann kann man erahne wie fein und elegant das damals wirklich geklungen hat.
Über Harnoncourt hsb ich mal gesagt:
Ein blitzgescheiter Mann, derüberzeugen kann, so lange bis er einen Taktstock in die Hand nimmt.....
Dabei hat er einst ein Zitat geprägt, das ich in ähnlicher Form auch formuliert habe, daß nämlich Optimismus immer einen gewissen Grad an Blödheit voraussetzt.......
Kurze Anmerkugen zu den 70ern gegen heite:
Man hat damas das Schöne, elegante, Erhabene über alles gestellt. Heute sucht man sich das Leben mit Problemen und Hässlichkeiten zu verderben...
mfg aus Wien
Alfred
Durch den Verzicht auf die Wiederholungen in den Ecksätzen verzwergt Karl Böhm mit den Berlinern - einer Unart seiner Zeit folgend - das Werk auf 27 Minuten
Mit dieser Feststellung bewegst Du Dich auf dünnem Eis. Der Verzicht auf die Wiederholungen war zwar in den 1960er Jahren nicht unüblich, hatte aber vor allem mit der begrenzten Spielzeit der LPs und - noch mehr - mit der begrenzten Kaufkraft der Musikfreunde zu tun. Böhms Mozart-Zyklus (übrigens mit den Berliner Philharmonikern) nahm nicht weniger als 15 (!) 30 cm-LPs in Anspruch, der reguläre Preis für eine LP war damals 25 DM, was bei 15 Platten eine Kaufsumme von 375 DM (= 2620 öS) ausmachte. Wer konnte bzw. wer wollte das zahlen? Da waren Kompromisse bezüglich der Plattenanzahl unumgänglich. Erst nach 1970 wurde die Preisbindung für Platten aufgehoben.
Sie sind auch heute durchaus noch genießbar.
Das ist natürlich Geschmacksache, aber wer Böhms Mozart nicht genießen kann, dem scheint mir der ganze Mozart ziemlich wurscht zu sein ...
Entsprechend gibt es heute doch überzeugendere Darstellungen der Werke, vermutlich aber nicht unbedingt mit den Wiener Philharmonikern, die doch eher reaktionär eingestellt zu sein scheinen, was sich auch anhand ihrer späten Öffnung gegenüber weiblichen Musikern, ihrer exklusiven Vereinsstruktur und der zögerlichen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit offenbart
Es mag Darstellungen der Werke geben, die Dich mehr überzeugen, aber willst Du Deine Meinung zum allgemeingültigen Geschmack erheben?
Und die "späte Öffnung gegenüber weiblichen Musikern" (heißt das nicht heutzutage "Musizierende?") hatte diverse Gründe, eine "exklusive Vereinsstruktur" hat nicht zuletzt etwas mit exklusiver Qualität zu tun (der weltweite Ruf der Wiener Philharmoniker kommt doch nicht von ungefähr!), und was die angeblich "zögerliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit" angeht, so frage ich mich, warum nach 80 Jahren bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit immer noch und immer wieder auf diesem Thema herumgetrampelt wird. Ist das nicht inzwischen Schnee von vor-vorgestern? Hat bis heute irgendjemand nach der Vergangenheit sowjetischer Orchester oder Künstler gefragt, die freudig und stolz ihre Stalin-Orden entgegennahmen?
LG Nemorino
Ich dachte hier gehts um Mozarts Jupiter Sinfonie....
Ich habe mehrere Aufnahmen des Werks: Zweimal Böhm (einmal Berliner, einmal Wiener Philharmoniker), einmal George Szell mit dem Cleveland Orchester, eine Aufnahme mit Harnoncourt und dem Chamber Orchestra of Europe und eine mit Jap Ter Linden und der Mozart Akademie Amsterdam. Ich mag sie alle, aber wenn ich einen Favoriten nennen müsste dann wahrscheinlich Szell und die Cleveländer (ich weiß ich werde jetzt dafür mein Fett abbekommen
)
Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass neuere Aufnahmen eines Werkes unbedingt besser sind als die älteren. Böhms Aufnahme der Jahreszeiten aus den 60ern ist meiner Meinung nach noch immer der Goldstandard für das Werk, obwohl hier es einige gute neue Aufnahmen gibt (Rene Jacobs zum Beispiel).
wenn ich einen Favoriten nennen müsste dann wahrscheinlich Szell und die Cleveländer (ich weiß ich werde jetzt dafür mein Fett abbekommen
)
Warum solltest Du Dein Fett abbekommen ?
Szells Aufnahmen sind hervorragend.
Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass neuere Aufnahmen eines Werkes unbedingt besser sind als die älteren. Böhms Aufnahme der Jahreszeiten aus den 60ern ist meiner Meinung nach noch immer der Goldstandard für das Werk,
Goldstandard - Ja das trifft es. Und das wird so bleiben, sowie Caruso der Goldstandard für Tenöre ist - und das seit über 100 Jahren !!![]()
obwohl hier es einige gute neue Aufnahmen gibt (Rene Jacobs zum Beispiel).
Grrr... da fallen mir die letzen Haare aus !!!
Wenn ich nachdenke, da fallen mir nur wenige gute Aufnahmen*) von Mozart Sinfonien der letzten Jahre ein, bei Konzerten schaut das - dank vorzüglicher Solisten - wesentlich besser aus.
*) eigentlich KEINE, brauchbare allerdings schon
mfg aus Wien
Alfred
Wenn ich nachdenke, da fallen mir nur wenige gute Aufnahmen*) von Mozart Sinfonien der letzten Jahre ein
gute immerhin:
Immerseel
Hogwood
Jap ter Linden
Minkowski
Norrington
Pinnock
Kopmann
Gardiner (2 x)
Brüggen (leider sehr hallig)
Haenchen
Emelyanychev (!)
Suzuki
Ich empfehle - gerade auch vor dem Hintergrund berühmter (und hier gerühmter) Aufnahmen aus den 60er- und 70er Jahren (Karl Böhm nahm seinen Mozart-Sinfonie-Zyklus in den Jahren 1959 bis 1968 auf) - die Beschäftigung mit dieser Aufnahme der Jupiter-Sinfonie.
Bereits 1952 war das hier möglich: Die Aufnahme mit The Haydn Orchestra unter der Leitung von Harry Newstone weist weit über ihre Zeit hinaus und muss als Pioniertat auf dem Weg zur historisch-informierten Spielpraxis gewürdigt werden.
Aus dem Angebotstext bei Prestomusic (Hervorherbung durch mich):
ZitatFollowing the hugely successful Heritage release of Newstone’s Bach Brandenburg Concertos, there follows a release of his Mozart recordings with the Hamburg Pro Musica Orchestra and The Haydn Orchestra. Through his interpretations of 18th century music in the 1950s and 1960s, Newstone paved the way for the subsequent period instrument movement and his legacy is only now becoming appreciated. These recordings were made for the Monarch and Saga labels and have been lovingly restored by KlassikHaus, USA.
JPC-Link ohne Cover-Bild.
Außer bei JPC als CD ist die Aufnahme als Download und im Streaming bei Prestomusic und Qobuz verfügbar.
Es ist allerdings bemerkenswert, daß niemand, der damals in Sachen Mozart etwas zu sagen hatte, damals - und auch lange Zeit später - Notiz davon nahm.
Wie das dann überhaupt geklingen hat ist eine weitere Frage. Die Labels auf denen diese historischen Interpretationen veröffentlicht wurden, sind auch nicht wirklich zum Hörer durchgedrungen mit ihren Aufnahmen. Die ersten, die im größeren Stil versuchten, "Historisch korrekte" Aufnahmen zu vermarkten waren harmonia mundi. Sie nahmen an historischen Locations auf und setzt ausschliesslich historische Instrumente oder deren Nachbauten ein. Eines der Zugpferde war das Collegium aureum. Beworben wurde das Ganze mittels aufwändigster Werbebrochuren auf teuerstem KLunstdruckpapier. Ich bin hier - wie man sehen kann - einigermaßen informiert, denn ich war, damals etwa 25, voll dabei. Mich faszinierte die Idee, Beethoven auf einem Flüge von Graf hörenzu können und generell einen historischen Klang übermittelt zu bekommen. Das Interesse scheint sich aber scghon damals in Grenzen gehalten zu haben, denn harmonia mundi wechselte mehrfach den Besiszer - bis hin zu BASF. Die fanden (so stand es damals in iergendeiner Fachzeitschrift) daß sich ein Unternehmen mir einem Jahresumsatz von (damals) 38 Millionen Mark nicht lohne. Und wieder wechselte hm den Besitzer.
Aber schon damals klangen streicher eher quietschig als angenehm, irgendwann war der Zeuber verflogen und ich kehrte reuig zurück zu "zeitgemäßen" Interpretationen. Eine Ausnahme machte hier Bach, der sich mir erst durch Interpretationen am Cembalo wirklich erschloss, was aber den Ruhn von Karl Richter - der damals als Bach-Reformer" gesehen wurde - nicht schmälerte....
mfg aus Wien
Alfred
Die Klangqualität ist leider etwas down-to-date:
Sonst wäre das sicher interessant gewesen.
Die frühe Originalklang-Darbietung der "Jupiter"-Sinfonie des genannten Collegium aureum unter Franzjosef Maier datiert auf 1977. Daneben spielte dieses Ensemble zwischen 1972 und 1980 für DHM auch die Sinfonien KV 319 (Nr. 33), KV 385 (Nr. 35), KV 425 (Nr. 36), KV 504 (Nr. 38), KV 541 (Nr. 39) und KV 550 (Nr. 40) ein. Aufnahmeort war in allen Fällen der Zedernsaal mit seiner berühmten Kassettendecke im Schloss Kirchheim in Schwaben, das sich bis heute im Besitz der Fugger befindet. Alle dies und mehr erschien 2013 in einer mittlerweile vergriffenen 10-CD-Box.
Ursprüngliche Langspielplatte:

Zedernsaal, Schloss Kirchheim:
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Wenn ich die neuesten Aufnahmen von Mozarts-Sinfonien - hier geht es um die Nr 41 "jupiter"- Hört, dan möchte man verzweifeln. Aber glücklicherweise waren die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von reger Aufnahmetätigkeit geprägt. Und zahlreiche Einspielungen wirklich großer Dirigenten sind uns erhalten geblieben. Da ist man dann wieder beruhigt, schliesslich wurden die Aufnahme dereinst "für die Ewigkeit" gemacht.
Hier nun Mozarts Sinfonie Nr 41 "Jupiter" unter joseph Krips. Krips war in etwa auf dem Label von Karl böhm, aber etwas Angriffiger" Leider hat die Tonqualität bei der Übertragung auf CD - wen auch nur geringfügigi gelitten, wie das in jenen Tagen brauch war. eine weitere Neuaflage hat leider nie stattgefunden - und ist soweit mir bekannt - auch nicht geplant.![]()
mfg aus Wien
Alfred
Wenn ich die neuesten Aufnahmen von Mozarts-Sinfonien - hier geht es um die Nr 41 "jupiter"- Hört, dan möchte man verzweifeln.
Das stimmt ... in mehr als 200 Jahren ist es noch nicht gelungen, die Vorschläge richtig zu spielen. Also weiter warten ... igendwann werde ich noch mein eigenes Orchester Gründen: I rabULLIsti ...
Wenn ich die neuesten Aufnahmen von Mozarts-Sinfonien - hier geht es um die Nr 41 "jupiter"- Hört, dan möchte man verzweifeln. Aber glücklicherweise waren die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von reger Aufnahmetätigkeit geprägt. Und zahlreiche Einspielungen wirklich großer Dirigenten sind uns erhalten geblieben. Da ist man dann wieder beruhigt, schliesslich wurden die Aufnahme dereinst "für die Ewigkeit" gemacht.
Da könnte ich noch eine schöne Aufnahme nennen, die meist vergessen wird, wenn es um Mozarts Sinfonien aus der Frühzeit von Stereo geht:
Sir Thomas Beecham dirigiert das Royal Philharmonic Orchestra (Aufnahme: 1957, Abbey Road Studios, London).
Eine erstaunlich gut klingende Aufnahme, sie ist gekoppelt mit dem Klarinettenkonzert KV 622 (Solist: Jack Brymer) und dem Fagottkonzert (Solist: Gwydion Brooke). Vor allem das Klarinettenkonzert galt lange Zeit als absolute Referenz. Die Konzerte wurden 1958 und 1959 aufgezeichnet.
Als Beecham sich dem Dirigieren zuwandte, waren Mozarts Sinfonien und Konzerte wenig populär. Man kann sagen, daß er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zu den Pionieren zählte, die Mozarts Werke wieder in den Mittelpunkt zu rücken versuchten, mit Erfolg.
LG Nemorino
Lieber nemorino
Lange Zeit war mir Beechams Mozartaufnahme zwar am Rande bekannt, zählte aber zu "unter ferner liefen" - also uninteressant. Umso größer war meine Überraschung und Begeisterung, als ich sie dennoch eines Tages erwar und hörte.
Ich war in vielerlei Hinsicht hingerissen, zum eine von dr musikalischen Darbiertung, zum andern - Du sagtest es schon - von der hervorragenden Tonqualität.
Beecham hat ja schon zuvor Mozart Sinfonien und Konzerte aufgenommen,. in den mittleren Dreissigern bis 1940.
Für die damalige zeit gelegentlich in passabler Tonqualität, aber dennoch mono und Schallacksound. Angesichts der Konkurrent aus späteren Jahren nur für Fans verlockend....
mfg aus Wien
Alfred
Leider hat die Tonqualität bei der Übertragung auf CD - wen auch nur geringfügigi gelitten, wie das in jenen Tagen brauch war. eine weitere Neuaflage hat leider nie stattgefunden - und ist soweit mir bekannt - auch nicht geplant.
Das stimmt so leider nicht, lieber Alfred. Genau diese Aufnahme finde ich in meiner aufregenden Josef Krips Edition - Volume 2 (2024) von Eloquence Australia. Das Remastering wurde kompetent - wie so oft bei diesen Boxen - von Chris Bernauer durchgeführt. Die Edition enthält sogar eine zweite, frühere Einspielung der Jupiter-Sinfonie mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Die Aufnahme wurde im April 1957 (Stereo) in Israel für DECCA aufgenommen, die Produzenten damals John Culshaw und James Walker.
Eine weitere Alternative und sicherlich gebraucht gut zu bekommen, wäre diese von PHILIPS (2001) in einem Super Digital Transfer - 96kHz/24bit aus der bekannten 50 Great Recordings Reihe.
Klanglich noch ein Hauch besser dürfte wohl die japanische SACD-Ausführung (2011) sein. Die ist allerdings schwer zu ergattern. Ein Exemplar konnte ich für schlappe €2.000 + €4,24 Versand in Frankreich ausmachen. Hier heißt's zuschlagen, sonst ist die auch weg
.
Ansonsten gab es natürlich noch weitere CD-Neuauflagen nach der von dir gezeigten Ausgabe (1990) hier in Europa und in Japan, als Einzel-CDs oder in kleinen Boxen.
Die Angabe der Tonqualität bezog sich darauf, daß ich dereinst die originalen Langspielplatten hatte. Dabei fiel mir die hervorragende Tonqualität auf, besser als die DGG Aufnahmen mit den Berlinern unter Karl Böhm. Als ich die CD erstmals hörte war ch enttäuscht: Das Aussergewöhnliche war weg. Vermutlich nur eine Nuance, aber ich bemerkte sie damals. In jenen Tgen wo man Digitalaufnahmen generell überkritisch gegenüberstand. Heut, beim Wiederhören fand ich den Ton eigentlich recht gut. Zum einen bin ich weniger kritisch (im Alter lässt das Gehör nach) Zum anderen sind die CD Player besser geworden. Zumindest meiner. Denn Ich besass einen der ersten Philips CD Player. Aus Sparsamkeitsgründen verwender man dort einen 14 Bit Chip und versuchte die mangelnde Auflösung durch Oversampling auszugleichen...
mfg aus Wien
Alfred
