Giuseppe Taddei, ein Sänger für jeden Charakter

  • Mit ist schon klar, daß man sich mit so einem Kommentar in einem österreichischen Forum in die Nesseln setzt, aber in meinem Buch ist Taddei ein Sänger fürs Grobe, Vulgäre und Komische gewesen. Ich finde den Threadtitel deshalb schon einmal unpassend, weil ich nicht finde, daß Taddeis Stimme und Musizieren zu jedem Charakter paßt. Ich habe viele seiner Aufnahmen - und was mir da als unpassend einfällt ist z.B. sein Don Giovanni (RAI 1955). Ich kann gut verstehen, warum man Taddei in der Aufnahme unter Giulini "nur" den Leporello angeboten hat (der wiederum sehr gut paßt) und den Giovanni Wächter überlassen hat, der eleganter, jünger und attraktiver klingt. Problematisch finde ich Taddei auch als Amonasro und Jago und generell in seriösen Verdi-Partien, weil ich seine Stimme für dieses Fach einfach wenig passend finde. Dazu kommt seine große, aber oft wenig fokussierte Höhe, die mich bei Verdi, abgesehen vom Falstaff, eher stört.


    Taddei ist für mich ein Sänger, der immer nach sich selbst klingt, ohne Rücksicht auf die Rolle, die er singt. Ich finde, daß sein Farbspektrum doch sehr begrenzt ist - ganz im Gegensatz zu Gobbi, der nicht nur Scarpia sondern auch Posa sein konnte, der Silvio und Tonio mit zwei ganz verschiedenen Stimmen singen konnte. Aber das muß nicht so negativ betrachtet werden. Denn ich finde, daß Taddei in den Rollen, die m.E. zu ihm gepaßt haben, wirklich Spitzenklasse war. Dazu zähle ich seinen Figaro (Mozart), Gianni Schicchi, Falstaff, Scarpia, Marcello (Bohème). Ganz gut, wenn auch ein bißchen zu grob und vulgär, war meiner Meinung nach auch sein Gérard (Andrea Chenier) in der Filmversion mit Mario del Monaco und Antonietta Stella.


    :hello:
    M.

  • Zitat

    Original von Mengelberg
    Mit ist schon klar, daß man sich mit so einem Kommentar in einem österreichischen Forum in die Nesseln setzt, ...


    Es war aber schon höchste Zeit, wieder etwas von dir zu hören!


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!


  • Giuseppe Taddei ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Ich bin froh ihn zumindest noch als Dulcamara auf der Bühne erlebt zu haben.
    Was für ein Charisma.

  • Diese Nachricht tut mir wirklich leid. Was für ein Vollblutsänger und welch eine Persönlichkeit. Auch ich sah ihn noch als Dulcamara und zudem als Père Germont, beides unvergessliche Erlebnisse.


    :hello: Gustav

  • Es macht immer traurig, wenn ein Sänger oder eine Sängerin, die einen von Jugend an begleitet hat stirbt, auch wenn man sagt: Na ja, er hat ein erfülltes, langes Leben vollendet. Mit Taddei ist einer der letzten, großen italienischen Charakter-Baritone gestorben. Zum Glück besitzen wir seine zahlreichen herausragenden Aufnahmen.


    :hello:Herbert.

    Tutto nel mondo è burla.

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  • Taddei war wirklich einer der ganz großen! Ich schätze seine Stimme sehr und war schon immer beeindruckt von seinen verschiedenen Rollen, obwohl seine stimme immer Wieder-Erkennungswert hatte.

  • Ich habe ihn nie live auf der Bühne erlebt, aber, da er in den 70er /80er Jahren gelegentlich Kunde bei Foto City war, wo ich damals arbeitete, habe ich ihn persönlich sprechen können. Ich erinnere mich nur dunkel, aber soweit ich weiß, erzählte er uns damals wie glücklich er sei, daß er seine Stimme so lange bewahren konnte, und er würde singen solange ihm dies möglich sei und das Publikum ihn hören wolle.


    Und glücklicherweise wurde ihm dieser Wunsch erfüllt.


    Ich erlebtre ihn als jovialen lebenslustigen Herrn, und werde ihn so in Erinnerung behalten.


    mfg aus Wien


    Alfred

    Die Tamino Moderation arbeitet 24 Stunden am Tag - und wenn das nicht reicht - dann fügen wir Nachtstunden hinzu.....



  • Eine sehr traurige Nachricht.


    Von den ganz Großen der ganz alten Sängergarde war er einer der allerletzten. Wen gibt es jetzt überhaupt noch?


    Unvergessen wird er mir bleiben als Scarpia in Karajans "Tosca" von 1962. Facettenreicher wurde der selten gesungen. Da gefriert einem das Blut in den Adern.


    R. I. P.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Genau die gleiche Einspielung kam 1980 als LP unter dem Philips-Label heraus



    Die Darsteller und ihre Rollen:


    Sir John Falstaff: Giuseppe Taddei
    Ford: Rolando Panerai
    Fenton: Francisco Araiza
    Dr. Cajus: Piero de Palma (!)
    Bardolfo: Heinz Zednik
    Mrs. Alice Ford: Raina Kabaivanska
    Nannetta: Janet Perry
    Mrs. Quirkcly: Christa Ludwig
    Mrs. Meg Page: Trudeliese Schmidt


    Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan


    Eine Alternative kam 1983 von DGG


    Sir John Falstaff: Renata Bruson
    Ford: Leo Nucci
    Fenton: Dalmacio Gonzales
    Mrs. Alice Ford: Katia Ricciarelli
    Nannetta: Barbara Hendricks
    Mrs. Meg Page: Brenda Bozer
    Mrs. Quickly: Lucia Valentini Terrani


    Los Angeles Philharmonic Orchesta unter Carlo Maria Giulini


    :]


    Ich konnte mich nicht entscheiden und habe dann beide genommen.


    Aber ich glaube, an guten Falstaff-Einspielungen hat nie Mangel geherrscht
    und an erstklassigen Darstellern der Titelpartie auch nicht!


    Wie inszeniert man den Falstaff eigentlich in heutiger Zeit? Ist seine Figur beleibt oder klapperdürr?


    :angel:
    Engelbert

  • Durch die "Ungnade der späten Geburt" habe ich Taddei nur einmal live erlebt, als Falstaff 1991 in Wien neben Bernd Weikl und Sona Ghazarian.
    Da sang ein alter Mann, sicher, aber was für eine Lebendigkeit, was für eine Musikalität, was für eine Schönheit und Eleganz. Das vergesse ich nicht.


    Bemerkenswert finde ich an seinen Aufnahmen und Mitschnitten (15-20 habe ich gehört), dass nicht eine wirklich unter seinem Niveau ist. Stimme und Gestalter sind immer "voll da", immer wird die Partie beherrscht und zum Leben erweckt, berstend vor Energie, sei es Macbeth, sei es Gulielmo, sei es wer auch immer.


    Von welchem Sänger kann man das noch sagen?

    Der Jugendtraum der Erde ist geträumt
    Grillparzer
    Macht nix!
    grillparzer

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  • Lieber Grillparzer,


    neben Taddei gibt es weitere bemerkenswerte Alterskarrieren, ohne
    allzu deutliche Abnutzungserscheinungen. Ganz spontan möchte ich hier Franz Grundheber, Nicolai Gedda, Kurt Moll, Wolfgang Brendel, Gottlob Frick und Wolfgang Schöne nennen. Der von Dir erwähnte Bernd Weikl wird am 26. Juni in Kaiserslautern Verdis "Falstaff" inszenieren und die Titelpartie übernehmen. Aus Musikerkreisen hörte ich, dass Weikl bei den Proben hervorragend klingen würde.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Heute vor einem Jahr ist er gestorben:


    Giuseppe Taddei (* 26. Juni 1916 in Genua; † 2. Juni 2010 in Rom) war ein italienischer Opernsänger (Bariton). Sein Wirken umfasste die Zeit von über einem halben Jahrhundert; er sang ein Repertoire von rund 150 Rollen. Er war ein besonderer Liebling des Wiener Opernpublikums und gastierte jahrzehntelang an der Wiener Staatsoper.



    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo zusammen,


    ich habe Giuseppe Taddei einmal "live" erlebt: er sang den Jago neben Plácido Domingo, der "Othello" verkörperte. Taddei war ein äußerst charismatischer Sänger mit einer sehr großen Ausstrahlung.


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Ein Tipp für Radiohörer:


    Am kommenden Dienstag, dem 7.Juni 2011 gibt es in Ö1 eine Sendung zum Gedenken an den Sänger:


    Apropos Oper
    mit Gottfried Cervenka.


    Zitat

    Giuseppe Taddei singt Mozart


    Am 2. Juni 2010 starb in Rom der Jahrhundert-Bariton Giuseppe Taddei; im heurigen Juni wäre er 95 Jahre alt geworden. Taddeis Repertoire zählte über 150 Partien, seine Karriere dauerte über sechs Jahrzehnte lang. Mozart war eine der Grundsäulen seiner beispiellosen Laufbahn, davon zeugen auch eine Reihe maßstabsetzender Plattenproduktionen unter Spitzendirigenten wie beispielsweise Karl Böhm oder Carlo Maria Giulini, mit Partnern wie Elisabeth Schwarzkopf, Alfredo Kraus, Eberhard Waechter u. v. a


    Termin: Oe1 - Dienstag, 07. Juni 2011 - 15:05 h


    LG


    :hello:

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)

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  • Sascha, falls du Taddei auch sehen willst, empfehle ich dir den Salzburger "Falstaff" auf DVD! (Halt von und mit Karajan......)
    lg Severina :hello:


    Das ist aber ein wirkliches Missgeschick! Da hat man einen Falstaff-Interpreten, vollsaftig und bezwingend, aber leider, leider, musste er mit solch einem Dilettanten, Blender und Nichtskönner wie Karajan vorlieb nehmen. Dass ich persönlich diese Produktion grandios und hinreissend finde, ist wohl meine inkompetente Privatmeinung.


    Natürlich gibt es so manches - auch für mich! - das unter Karajan kritikwürdig ist, aber dass die Dirigentenhatz in diesem Forum solche Ausmaße angenommen hat, dass man auch seine hervorragenden Leistungen quasi zur Sau macht, ist für mich einfach zuviel des Guten. Aber der Mainstream will es so.


    Ich habe mich bewusst aus dieser gehässigen Hatz herausgehalten und tu es weiterhin, aber gerade dann, wenn Wiener(innen) wie Du, die so manch einzigartigen Sternstunden unte diesem Dilettanten eleben durften, in diesen Chor der Meute einstimmen - das tut weh!


    Schöne Grüße aus Wien
    von Fritz

    Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

  • Einen umfassenden Überblick über das Repertoire dieses vieleitigen Sängers gibt diese neu erschienene preiswerte CD-Box:



    Giusppe Taddei - The Darling of Italy
    Arien von Mozart, Donizetti, Puccini, Rossini, Verdi,
    Meyerbeer, Massenet, Wagner
    Giuseppe Taddei, Eberhard Wächter, Maria Cebotari, Elisabeth Schwarzkopf, Luigi Alva, Ferrucio Tagliavini,
    Philharmonia Orchestra, RSO Turin, La Scala Orchestra,
    Angelo Questa, Fernando Previtali, Carlo Maria Giulini u. a.


    Zitat

    In mehr als hundert großen Rollen stand er auf der Bühne, allein in der Mailänder Scala sang er siebzig davon. Er war „Italiens Stimme“ im Bariton-Fach, und die immer wieder angestellten Vergleiche mit Tito Gobbi konnte er glanzvoll bestehen. Trotz größter Erfolge in aller Welt waren die Wiener Staatsoper und die Scala sein künstlerisches Zuhause. Hier sang er die dramatischen Charakterpartien in „Wilhelm Tell“, „André Chenier“ und „Otello“, die buffonesken in „Liebestrank“, „Gianni Schicchi“, „Barbier von Sevilla“ und die tragikomischen – allen voran sein unvergleichlicher Falstaff. Aber er besaß auch das Stilgefühl für maßstäbliche Mozart-Interpretationen und wer mit dieser 4-CD-Box die vokale Darstellungskunst seines Rigoletto erlebt, wird verstehen, warum Giuseppe Taddei in seinem Fach zu den Besten eines ganzen Jahrhunderts gehört.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo,


    auch ich bin ein großer Bewunderer von Giuseppe Taddei und seiner fabelhaft langen Karriere. Sicher, jeder Interpret hat Schwächen, aber ist den geschätzten Mitforisten bewußt, wie mies die internationale Besetzungssituation für Charakterbaritone im italienischen Fach sein muß, wenn jemand auch mit jenseits der 80 immer noch eingesetzt wurde und werden musste ?


    Giuseppe Taddei, ich verneige mich !


    Gruß,


    Antalwin

  • Zwei Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem uns dieser große Sänger verlassen hat.



    Giuseppe Taddei (* 26. Juni 1916 in Genua; † 2. Juni 2010 in Rom)
    italienischer Opernsänger (Bariton). Sein Wirken umfasste die Zeit von über einem halben Jahrhundert; er sang ein Repertoire von rund 150 Rollen.


    LG


    :hello:

    Harald


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  • Giuseppe Taddei ist für mich vor allem eins : Scarpia! DER Scarpia! (in der Karajan-Aufnahme von 1962)
    Ich finde, niemand, den ich bisher gehört habe, hat all die Facetten dieser Figur so aufscheinen lassen, so allein mit der Stimme verkörpert, wie Taddei. Um Scarpia zu singen, reicht es für mich nicht nur ein Badass oder Sex-Maniac zu sein, der Sänger muss den dunklen Grund der Psyche dieses Mannes füllen und gerade im "Te Deum" muss er die Gefühle der Übermacht, dunkler Geilheit und horrender Festlichkeit vereinen. Taddei's "Te Deum" ist ein komplettes Abbild dieser Rolle, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist, er hätte nur das singen müssen und wäre der Rolle nichts schuldig geblieben. So viel Subtilität habe ich selten bei dieser Figur gehört. Mir kommt noch immer die Gänsehaut, wenn ich das höre.

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

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  • Zustimmung! :jubel:


    Das beste Te Deum, das ich kenne, ist aus dieser Aufnahme. Karajan ist hier wirklich ein phänomenale Begleiter. Betont getragen und unheimlich klingt es, die Wiener Philharmoniker grandios.


    Taddeis Interpretation ist besonders hintergründig; er klingt für mich gefährlicher als jeder andere Scarpia, dabei immer subtil, nie billig auf Effekt bedacht.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Giuseppe Taddei war auch ein hervorragender "Don Giovanni". Vor Kurzem hörte ich ihn erst in einem Ausschnitt aus der gleichnamigen Oper. Mit Maria Curtis Verna, Carla Gavazzi, Cesare Valletti, Giuseppe Taddei und Italo Tajo. In einer Aufnahme mit Chor und Orchester der Radio Italiana Torino, unter der Ltg. von Max Rudolf.

    W.S.

  • Zustimmung! :jubel:


    Das beste Te Deum, das ich kenne, ist aus dieser Aufnahme. Karajan ist hier wirklich ein phänomenale Begleiter. Betont getragen und unheimlich klingt es, die Wiener Philharmoniker grandios.


    Taddeis Interpretation ist besonders hintergründig; er klingt für mich gefährlicher als jeder andere Scarpia, dabei immer subtil, nie billig auf Effekt bedacht.


    Deine Zustimmung gebe ich gerne zurück...zusammen mit Karajan eine echte Sternstunde :jubel:

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

  • Habe mir grad vergleichend das Te Deum aus Karajans späterer Aufnahme mit Ruggero Raimondi von 1979 angehört. Nicht nur, dass Raimondi nicht ganz die Klasse von Taddei hat (Noch nicht? War sehr früh in seiner Karriere), ist auch Karajans Begleitung viel vordergründiger und nicht so düster. Einzig die Kanonen klingen realistischer und sind total im Vordergrund, aber irgendwie wirkt die eher zurückgenommene Stimme Raimondis dadurch noch kleiner.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Giuseppe Taddei hat heute wieder Geburtstag, zu dem ich dies ausgesucht habe:



    Heute wäre er 99 Jahre alt geworden.



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • Diese Macbeth ist eine sehr gute Gesamtaufnahme mit einem hervorragenden Giuseppe Taddei. Leider wird mir die Aufnahme durch ihre Kürzungen etwas vergällt.

    W.S.

  • Ich habe Taddei mehrmals live erleben können.
    Spontan fallen mit die Aufführungen ein, in denen er Simone Boccanegra, Scarpia, Jago und vor allem Macbeth sang!
    Das waren großartige Rollenportraits. Und die Stimme gehört einfach zu den schönsten Baritonstimmen, die ich live gehört habe!


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!