Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2007)

  • Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 6 D-dur



    Die sechste Sinfonie Dvoraks ist als Auftragswerk der Wiener Symphoniker entstanden. Die Verwandtschaft mit Brahms' 2. Sinfonie zeigt ihren Rang. Und über den Rang des Komponisten sich zu streiten, wird wohl nur Leuten einfallen, deren Urteil besser als Brahms ist ...


    Liebe Grüße Peter

  • Ich hab mich gerade mal zum Schwedischen Radio durchgearbeitet:


    Anton Bruckner (1824-1896)
    Sinfonie Nr. 9

    (MIT FINALE / AUFFÜHRUNGSFASSUNG SAMALE-PHILLIPS-COHRS-MAZZUCA, 2007)
    Swedish Radio Symphony Orchestra, Daniel Harding,
    Berwaldhallen, Stockholm, 9. November 2007


    Hier gibt´s weitere Informationen.


    Schon im ersten Satz scheint es im Vergleich mit der heute morgen gehörten Aufnahme unter Günter Wand ein völlig anderes Werk zu sein.


    Ich bin begeistert!


    Elisabeth

  • Bei mir läuft jetzt wieder das hier:



    C. P. E. Bach: Sinfonien Wq. 183, 1-4
    The Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman


    Wundervoll schwungvolle Interpretation, treibend, mitreißend. Die heftigen Affekt-Wechsel werden ohne künstliche Übertreibungen und Schrullen affizierend und effektvoll ausgespielt. Tolle Einspielung!


    Herzlichst,
    Medard


  • Liebe Elisabeth,


    ich habe mir die Aufführung gestern auch mit Freunden angehört - ich kann Dir nur zustimmen: Absolut begeisternd, durch den vierten Satz hört man nun den dritten auch neu und anders.


    Liebe Grüße Peter

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  • François Gossec: Marche lugubre (1790)



    Das bekannteste Werk von François Gossec, ein ergreifender Trauermarsch, dessen musikalische Erbschaft noch bei Berlioz aufzuspüren ist, schneidende Dissonanzen, expressive Pausen, das Tamtam wurde durch dieses Werk ins Orchester eingeführt.


    LG Peter

  • Jetzt läuft diese:



    L. v. Beethoven: Sonata op. 27, 2; Sechs Bagatellen op. 126; Sonate op. 13 »Pathetique«; Andante WoO 57
    Jos van Immerseel, Pianoforte (Conrad Graf, 1824)


    Hm, der Meister blickt ja skeptisch vom Cover herab - sieht gar ein wenig zerknirscht aus...
    Ich teile seine Skepsis noch. Naklar, Immerseel spielt - wie stets - auf Immerseelschem Top-Niveau. Aber ach, das Tempo... :rolleyes: Alles wirkt - nicht schnell, sondern irgendwie hastig. Das einleitende Grave im Kopfsatz der »Pathetique« hab ich nie so durchhastet erlebt wie hier. Es wirkt auch gar nicht »grave« sondern eher »leichtgewichtig« (was nicht nur am Tempo liegt). Bin hier mit Immerseels Lesart noch nicht recht warm geworden...


    Herzlichst,
    Medard

  • Hector Berlioz: Symphonie funèbre et triomphale



    Gleich die Probe aufs Exempel, der Anfang ist Gossec ... Diese im Auftrag der französischen Regierung entstandene Trauermusik ist den Toten der Julirevolution von 1830 gewidmet. Am Ende steht eine Apotheose, um an die Anwesenden errungene Freiheit zu erinnern, die mit der Revolution errungen wurde. Bei Berlioz' eigenem Begräbnis wurden Teile dieser Musik gespielt.


    LG Peter

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  • Ottorino Respighi (1879-1936):
    Sinfonia Drammatica (Dramatische Symphonie)
    b-moll für Orchester 1914
    1. Allegro energico
    2. Andante sostenuto
    3. Allegro impetuoso
    Slovak Philharmonic Orchestra, Daniel Nazareth
    Naxos, 1986, 1 CD



    :hello:
    Johannes

  • Nach gut einer Woche bin ich auch wieder da :hello:


    Und für etwa selbige Dauer unterließ ich das Hören folgenden Werkes - heute allerdings schon wieder Hördurchlauf Zwei:



    Dvoráks 5.Symphonie
    Berliner Philharmoniker
    Kubelik


    Vorhin war es Jansons...

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Salut,


    lasse mich gerade von Ullis neuer Lieb:stumm: ...äh... Entdeckung besingen. :D



    Max Emanuel Cencic (Countertenor),
    Aline Zylberajch (Hammerflügel),
    Maya Amrein (Cello),
    Yasunori Imamura (Theorbe & Barockgitarre)


    echt farinellig, der Herr mit Äffchen :jubel::jubel::jubel:



    :hello:
    V.

  • János Spech
    Three String Quartets op. 2

      Quartet No. 2 Es-Dur
      Quartet No. 1 g-moll
      Quartet No. 3 C-Dur


    Quatuor festetics


    :)


    Ulli

    Der Glaube kann Sätze verbergen.

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  • Guten Abend


    eine "Johannis-Vesper" -wie sie in einer Privatkapelle zelbriert geworten sein könnte- aufgelegt




    Vespro a voce sola in Nativitate Sancti Joannis Baptistae


    Mit Werken von Banchieri, Grandi, Monteverdi,
    Merula, Legrenzi, Frescobaldi, Bovicelli
    sowie Antiphone.


    Carlo Mena, Altus und dem Ensenble La Fenice :jubel:


    Gruß aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Hallo,


    Ich durchforste gerade meine Festplatte bin aber zu faul um alle Cover zu suchen.


    Es erklingt Musik von Jarrett, Linckus, Solin, Bruckner, Einaudi, uvm. :D


    :hello:
    embe

  • Ottorino Respighi (1879-1936):
    La Bella Dormente nel Bosco (Dornröschen) -
    Musikalisches Märchen in 3 Akten 1916-21 & 1933
    Richard Haan, Denisa Šlepkovská, Jana Valásková, Guillermo Dominguez, Adriana Kohútková, Ivana Czaková, Dagmar Pecková, Henrietta Lednárová, Igor Pasek, Ján Durco u. a.
    Slovak Philharmonic Chorus, Slovak Radio Symphony Orchestra, Adriano
    Marco Polo, 1994, 1 CD



    Ottorino Respighi (1879-1936):
    Lucrezia -
    Oper in 1 Akt und 3 Abschnitten 1935/36
    Stefania Kaluza, Michela Remor, Adriana Kohútková, Denisa Šlepkovská, Ludovít Ludha, Igor Pasek, Richard Haan, Ján Durco u. a.
    Slovak Radio Symphony Orchestra Bratislava, Adriano
    Marco Polo, 1994, 1 CD



    :hello:
    Johannes

  • Liebe Emotione, lieber Rideamus,
    welche Freude , dass euch die hochverdienten( :yes:) Gewinne so gut gefallen! :]
    Bei Fauré geht es mir wie Emotione: Favorit sind die Fêtes galantes und daraus speziell "Clair de lune" und "En sourdine" Besser als Elly Ameling hat das nur noch Charlotte Lehmann gesungen.
    Was die Bartoli-Cd angeht: ja, wer die Lieder jenseits des Rheins nciht kennt, hat wahrlich etwas Entscheidendes versäumt. Und ich habe sie damit live in Berlin erlebt und es war absolut umwerfend. Das hat alle Anfangsenttäuschung bei Schubert und Salieri sowie ein unmöglcihes schweinchenrosa Wurstpellenkleid vergessen lassen!(ein Berliner aus dem Publikum meinte dazu trocken: Det sieht ja aus wie Miss Piggy)


    PAULINE Viardot-Garcia ist üibrgiens eine Dame. Schwester der Malibran und selbst Mezzosopran, Komponistin und Haus-Dame eines exquisiten
    Salons in Paris. Ihre Lieder stehen auf meiner (endlosen....) Liste und sind noch zu entdeckendes Tamino-Neuland! Die Bartoli singt sie einfach kongenial und deiner Einschätzung ihrer Qualität kann ich nur beipflichten.


    Bonne nuit


    Fairy Queen, die für heute mit (Live-) Musik wahrlich aufs Beste abgefüllt ist!

  • Ludwig van Beethoven: An die ferne Geliebte op. 98


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    Hier singt, begleitet von Heinrich Schmidt, Fritz Wunderlich den Zyklus. Fritz Wunderlich ist ein überragender Interpret von Liedern, dank seiner (Klang)Kultur, seinem Stilbewusstsein, seiner Klugheit weiß er Schmelz mit großer Intensität des Singens zu vereinbaren. Wie es das MGG beschrieb: "Die Verbindung von elementarer Musikalität, Konzentration und wacher Selbstkritik bewirkte hinreißende und zugleich von feinstem Stilgefühl geprägte Interpretationen". Ein idealer Sänger auch dieses Zyklus.


    Das dritte Lied setzt mit stockenden Akkorden ein. Sie für von e-moll nach As-dur. Die Szene ist die herbstlicher Natur. Mit den in der Höhe segelnden Wolken und dem strömenden Bach zieht die Sehnsucht den Liebenden zu seiner Geliebten. Die heitere Bewegung (Allegro assai) wird durch das dahineilende Stakkato im Gesang und die munteren Triolen in der Klavierbegleitung dargestellt. Im Mittelteil kommt eine melancholische herbstliche Stimmung durch die Rückung ins Moll auf.



    Leichte Segler in den Höhen,
    Und du, Bächlein klein und schmal,
    Könnt mein Liebchen ihr erspähen,
    Grüßt sie mir viel tausendmal.


    Seht ihr, Wolken, sie dann gehen
    Sinnend in dem stillen Tal,
    Laßt mein Bild vor ihr entstehen
    In dem luft'gen Himmelssaal.


    Wird sie an den Büschen stehen,
    Die nun herbstlich falb und kahl.
    Klagt ihr, wie mir ist geschehen,
    Klagt ihr, Vöglein, meine Qual.


    Stille Weste, bringt im Wehen
    Hin zu meiner Herzenswahl
    Meine Seufzer, die vergehen
    Wie der Sonne letzter Strahl.


    Flüstr' ihr zu mein Liebesflehen,
    Laß sie, Bächlein klein und schmal,
    Treu in deinen Wogen sehen
    Meine Tränen ohne Zahl!


    Liebe Grüße Peter

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  • Guten Tag


    eben aufgelegt




    Claudio Monteverdi


    Selva morale e spirituale


    Mit dem Ensemble Elyma


    Bemerkenswert: Gabriel Garrido läßt in einigen Passagen den Kinderchor Les Petits Chanteuers de Saint-Marc mitsingen, hört sich ganz reizvoll an.
    Die Opernaufnahmen (z.B. Orfeo) mit dem Ensemble Elyma finde ich weniger gelungen, mir zu "geistlich" interpretiert, die "Selva" gefällt mir schon :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Johann Gottlieb Naumann (1741 - 1801)


    Te Deum für Chor und Orchester





    Sergei Prokofjew (1891 - 1953)


    Symphonie Nr. 3 c-moll op. 44



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

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