Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2007)

  • Aus einer ganzen Wagenladung ritterlicher Weihnachtsgeschenke gerade jetzt:


    Händel: "Giulio Cesare" unter der Leitung von René Jacobs



    Das ist kultivierte Barockmusik von schönen, gesunden(nciht vibratolosen :D) Stimmen dargeboten. :jubel: :jubel: :jubel:


    Meine heutigen Lieblingsarien:


    V'adoro pupille, saette d'amore
    le vostre faville son grate nel sen.



    und


    Piangero la sorte mia,
    si crudele e tanto ria
    finché vita in petto avro.



    :angel:

  • Albéric Magnard (1865 - 1914)


    Sonate pour violon et piano en sol majeur op. 13 (1901)


    Irina Muresanu, Violine
    Dana Ciocarlie, Klavier


    Ar Ré-Sé



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht


  • Liebe Elisabeth,


    da schließe ich mich doch sofort an ...


    Liebe Grüße Peter

  • Zitat

    Original von Elisabeth
    ... ich bleibe beim Komponisten:


    Ich nicht ...


    Bernd Alois Zimmermann: Trompetenkonzert "Nobody knows the trouble I see"


    Alfred Scherbaum, Tropmete
    Sinfonieorchester des NDR
    Ernest Bour (1955)


    Es ist (wie) Weihnachten. Herzlichen Dank!


    Liebe Grüße Peter


  • Hallo, Peter!


    Wir haben vor längerer Zeit schon mal kurz über das Konzert gesprochen. Damals kannstest Du diese Aufnahme noch nicht, fandest aber heraus, dass es sich um die Uraufführung handeln dürfte.


    Findest Du die Einspielung auch so faszinierend? Scherbaums Trompetenton ist meines Erachtens unnachahmlich!


    Besten Gruß, Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!


  • Lieber Wolfgang,


    ich habe mir die Aufnahme heute zum ersten Mal angehört und war begeistert!


    Liebe Grüße Peter

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  • Diese:



    J. S. Bach: Partita h-moll, BWV 1002 für Violine solo
    Lucy van Dael, Barock-Violine


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Die Sonata a-moll, BWV 1003 wird folgen...


    Ganz herzlich,
    Medard

  • Guten Abend


    zur Nacht noch paar Madrigale von Andrea Gabrieli




    Andrea Gabrieli


    weltliche Madrigale


    Lebhaft und abwechslungsreich musiziert von I Faglioni u. The English Cornett and Sackbut Ensemble :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Julius Röntgen (1855 - 1932)


    Aus Goethes "Faust" (1931)


    Für Soli, Chor und Orchester


    Machteld Baumans, Marcel Beekman, Andre Morsch,
    Andre Post, Mark Richardson, Dennis Wilgenhof
    Choir of the Nationale Reisopera
    Netherlands Symphony Orchestra
    David Porcelijn


    CPO



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • Händel: Marienkantaten und -arien



    Das ist kein Dauervibrato, sondern der meiner Meinung nach gelungene Versuch, mit dosiertem und kontrolliertem Vibrato belcanto zu singen, wie es sich gehört.


    :jubel: :jubel: :jubel:

  • Ralph Vaughan Williams ( 1872 - 1958 ):
    Over Hill, over Dale - Partsongs, Folksongs and Shakespeare Settings
    für Chor a cappella
    Ian Bostridge, Tenor; Michael George, Baß; Holst Singers, Stephen Layton
    Hyperion, 1995, 1 CD



    :hello:
    Johannes

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  • Ludwig van Beethoven: Der Kuss op. 128


    [amx=B00023GOYQ]300[/amx]


    Es singt Walther Ludwig, begleitet von Michael Raucheisen.


    Das Gedicht ist von Christian Felix Weisse. Es atmet den Geist des Rokoko. Umso mehr verwundert die hohe Opus-Zahl. Aber mit beidem hat es seine Richtigkeit, denn das Lied hat eine Entstehungszeit von 24 Jahren.


    1798 interessierte sich Beethoven für das Gedicht, es finden sich Skizzen, die weitgehend die Form der späteren Gesangsmelodie umreißen. Es gibt allerdings keinen Hinweis auf die Klavierbegleitung. Im Herbst 1822 erscheint das Lied auf einer Liste früherer Kompositionen, aus dem Dezember 1822 ein Fragment der endgültigen Vertonung, auch das Autograph ist mit 1822 im Decemb. datiert. Erst 1825 sollte das Lied im Druck erscheinen.


    Erstaunlich ist es, dass Beethoven offensichtlich einen Text wertschätzt, der schon 1798 "unmodern" war, entstammt er doch der Anakreontik, die man in der Mitte des 18. Jahrhunderts ansetzt. Die Liebenden dieser Dichtung tragen mythologische Namen wie Phyllis, Daphne, Damon oder Chloris, sie leben in einer Landschaft arkadischer Schönheit. Ihre einfache Gefühlswelt gibt ihnen einen naiven und weltfremden Charakter. Allerdings war die Rezeption der Anakreontik in Österreich zeitlich verrschoben, das Weisse-Gedicht, das in Deutschland schon 1758 erschienen war (in Scherzhafte Lieder) wurde in Wien erst 1793 nachgedruckt (in Weisse: Kleine lyrische Gedichte. Für österreichische Autoren steht es im Zusammenhang mit den Bemühungen, die vom Lateinischen abgeleitete Dichtung abzulösen (Ewan West). 1822 waren solche Dichtungen aber gänzlich aus dem Zeitgeschmack.



    Ich war bei Chloen ganz allein,
    Und küssen wollt ich sie:
    Jedoch sie sprach,
    Sie würde schrein,
    Es sei vergebne Müh.


    Ich wagt es doch und küßte sie,
    Trotz ihrer Gegenwehr.
    Und schrie sie nicht?
    Jawohl, sie schrie,
    Doch lange hinterher.


    Liebe Grüße Peter


  • Was haben Silvester und die französische Revolution gemeinsam?


    Bei beiden werden ein paar geköpft! :D :stumm:


    Daher als Einstimmung:

    La Prise de la Bastille


    Davaux:Symphonie Concertante
    Martin:Symphonie op. 4, 2
    Dittersdorf:La Prise de la Bastille
    Gossec:Symphonie op. 3, 6


    Concerto Köln



    LG joschi

  • Hallo Miteinander,


    Maurice Duruflé Complete Organ Works

    SACD multiCH


    Composed by Maurice Duruflé, Performed Friedhelm Flamme / Mühleisen-Orgel (2000) der
    Stiftskirche Bad Gandersheim


    1. Suite, for organ, Op. 5 20:44
    2. Hommage à Jean Gallon ("Chant donné"), for organ 1:25
    3. Méditation, for organ 3:24
    4. Prelude on the Introit of the Epiphany, for organ, Op. 13 2:15
    5. Scherzo, for organ, Op. 2 5:47
    6. Fugue on the Carillon of the Cathedral of Soissons, Op. 12 2:59
    7. Prelude, Adagio and Chorale Variations on the "Veni Creator", for organ & baritone choir, Op. 4 18:32
    8. Prelude and Fugue on the name A.L.A.I.N., for organ, Op. 7 11:34


    Zitat

    Pressestimmen
    ClassicsToday. com: "Eine Referenzaufnahme. Mit prächtiger Klangfülle, mit perfekter Verschmelzung des Instruments in seine akustische Umgebung - was für eine Aufnahme! Die Ingenieure haben hier ein Wunder zu Stande gebracht. Eine großartige Platte, und wenn Sie auf eine große Orgelaufnahme gewartet haben als Test für Ihre Anlage, hier ist sie!" klassik-heute. de 01 / 05: "Hier ziehen Musik, Organist, Tonmeister, Registrantin, Instrument und Raum in seltener Weise einmütig und erfolgreich an einem Strang. Glückwunsch."


    Gruss
    Robert

  • Diese:



    W. A. Mozart: Klarinettenquintett A-Dur, KV 581
    The Nash Ensemble
    Michael Collins (Klarinette); Marcia Crayford, David Ogden (Violinen); Roger Chase (Viola); Christopher van Kampen (Cello)


    Ganz herzlich,
    Medard

  • Angeregt durch den Thread zu Schumanns Klaviersonaten höre ich gerade Schumanns fis-moll-Sonate in der Interpretation von Angela Hewitt. Nähere Eindrücke dann im einschlägigen Thread im neuen Jahr!



    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Guten Tag


    noch etwas "Mozart vom Feinsten"




    Wolfgang Amadeus Mozart


    Klarinettenkonzert KV 622
    Oboenkonzert KV 314


    Mit The Academy of Ancient Music :jubel: :jubel:


    Mit dieser Aufnahme lernte ich KV 622 erstmals kennen und schätzen :]


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Mozart - 3. Generation:



    Franz Xaver Mozart [1791-1844]
    Klavierkonzert C-Dur op. 14 [1811]
    Klavierkonzert Es-Dur op. 25 [1818]


    Henri Sigfridsson, Klavier
    INSO Lemberg
    Gunhard Mattes



    Wann kommt das in HIP ???


    :boese2:


    Dennoch: zwei - wie ich gerade erneut feststellen muß - großartige Hommages an den unsterblichen Götterliebling!


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • zum 113. Geburtstag des Komponisten :



    Ernest John Moeran, Symphonie in g-moll, Lloyd-Jones


    Nachtrag : ich hatte über dieses Werk einmal gesagt, es sei an mir vorübergerauscht, ohne irgendeinen Eindruck zu hinterlassen. Also ... irgendetwas hat sich geändert, und da die Bytes und Bits auf der CD dieselben bleiben, bin es wohl ich. Jedenfalls hatte die Musik heute für mich Tiefe, sie hatte Charakter - sie hat mir gefallen :yes: Ein guter Jahresausklang ...

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

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