Was höre ich gerade jetzt (JAZZ - 2007 - 2008)


  • Oh, ich wußte gar nicht, dass man diese tolle Scheibe auch als DVD-A kriegen kann. Die muss ich mir wohl auch bestellen.


    LG,
    calaf


    ... und schon ist es geschehen!

    Without deviation from the norm, progress is not possible.
    (Frank Zappa)

  • Nun lausche ich verzückt Van der Graaf Generator. Fernsehaufzeichnung des WDR aus Leverkusen, die heute Nacht ausgestrahlt wurde.


    :jubel: :jubel: :jubel:


    LG,
    calaf

    Without deviation from the norm, progress is not possible.
    (Frank Zappa)


  • Originalaufnahmen, digital bearbeitet, von Art Farmer bis Miles Davis


    Besten Gruß, Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Hallo Beisammen,


    heute ist etwas Zeit für diese wunderbare Künstlerin:


    Leon Lyn Private Pop



    Zitat

    M. Sohn in stereoplay 12 / 05: "Pop trifft auf Jazz - und dabei entwickelt die Aufnahme dieses im wahrsten Wortsinne fragilen Meisterwerks eine ungeheure Dynamik. Souverän bewegen sich die zwölf Songs in einem eigenständigen Klangkosmos, der in der schicken Cocktail-Bar ebenso funktioniert wie zu Hause mit einem Glas Wein in der guten Stube." C. Böhm in Audio 12 / 05: "Äußerst selten nur schafft Musik den Spagat, dermaßen entspannt zu klingen, gleichzeitig hochkomplex zu sein, besinnlich zu befrieden und satt pulsend aufzuputschen, so eingängig wie poppig zu tönen, und dabei - beim Gesang wie bei den Instrumenten - eher im diffizileren (Fusion-)Jazz zu wurzeln. Phänomenales zeitloses Album, an dem in 50 Jahren noch ihre Enkel Spaß haben werden."


    Gruss
    Robert

  • Jacques Loussier Trio
    Mozart - Klavierkonzerte Nr. 20 & 23



    Die Scheibe ist nicht leicht einzuordnen. Das von einem kleinen Streichorchester begleitete Trio spielt ein ungewohnt klingendes Arrangement dieser bekannten Werke. Aber wenn man versucht, das Original zu vergessen und sich auf diese Version einzulassen, ist es recht hörenswert.


    Klanglich übrigens ganz vorzüglich!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!




  • Stan Getz - Cafe Montmartre


    Wie schön und simpel es doch manchmal sein kann, sich einfach fallen zu lassen und der Musik lauschen zu können, die hier dargeboten wird.

    Liebe Grüße
    der Manfred

  • zum dutzendten Mal in den letzten Monaten.




    Die Leichtigkeit und Eleganz, mit der er die Titel darbringt, kann ich zu (fast) jedes Tages- bzw. Nachtzeit hören.

  • Hallo Miteinander,


    CASSANDRA WILSON BLUE LIGHT 'TIL DAWN



    Zitat

    M. Inhoffen in stereoplay 3 / 94: "Mit ihrem beweglichen Alt zählt Cassandra Wilson zu den markantesten Stimmen des zeitgenössischen Jazzgesangs. Und nun singt die Lady den Blues - und steuert damit einem strahlenden Höhepunkt ihrer Laufbahn entgegen. "Blue Light 'Til Dawn" wurzelt tief in Afrika. Aber "Blue Light 'Til Dawn" atmet die Luft der Großstadt. Angeregt durch die New Yorker "Blue Light Parties", transportierte Cassandra Wilson den Sound der Baumwollfelder in die Welt der Wolkenkratzer, Straßenschluchten und Graffitibeschmierten Hinterhauswände. Sie tut dies mit einer enormen Portion Sinnlichkeit und mit rein akustischen Stilmitteln ."


    Gruss
    Robert


  • Friedrich Gulda at Birdland


    Gefällt mir sehr gut - Gulda als Jazzer war mir bisher nur mit Zawinul zusammen zu Ohren gekommen (eine Aufnahme, der ich gar nichts abgewinnen konnte).


    :hello:Jürgen

    Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück...

  • Gerade habe ich mir die CD: "Blue Train" von John Coltrane gekauft und höre sie nun zum ersten Mal.


    Die unglaublich vielseitigen Facetten dieses kurzen Albums haben mich schnell begeistert. Mal langsam, mal schnell, mal blues-iger, mal bop-iger. 7 Tracks, die es wirklich in sich haben.


    Welch smarter Start in eine Samstagnacht...


    Mignon :hello:

    Maybe the nation has found peace from its sins... I. A. a. W.E.B. Du Bois

  • Elric6666:


    Klingt interessant. Von Ihrem letzten Album war ich doch ziemlich enttäuscht. War mir viel zu poppig geraten. Aber das Album kenne ich noch nicht.


    :hello:Jürgen

    Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück...

  • Zitat

    Original von Hans Sachs
    Elric6666:


    Klingt interessant. Von Ihrem letzten Album war ich doch ziemlich enttäuscht. War mir viel zu poppig geraten. Aber das Album kenne ich noch nicht.


    :hello:Jürgen


    Seit Norah Jones gleitet vieles neues von den Mädels zu sehr in den Pop-Bereich ab, mit Jazzgesang hat das dann wenig zu tun :( .

  • Moin Miteinander,


    nicht „nur JAZZ“ aber so verdammt gut, dass die unbedingt hier genannt sein muss:


    Lizz Wright Dreaming Wide Awake




    Zitat

    M. Inhoffen in stereoplay 7 / 05: "Genau zwei Jahre ist es her, da weckte eine junge farbige Sängerin aus dem USSüden Begeisterungsstürme mit ihrer ungewöhnlich klaren, runden, reifen, eleganten Stimme, Lizz Wright verdichtete ihre souveräne Jazz- und Gospel-Performance in dem fabelhaften Album "Salt". Eine solche Glanzleistung noch einmal zu toppen, scheint fast nicht möglich, doch der Ausnahmesängerin aus einer Kleinstadt in Georgia ist es tatsächlich gelungen. Der relaxte Jazz-Flow des Vorgängers wich einer sparsamen Blues-Folk-Pop-Instrumentierung, die für Miss Wrights vokale Möglichkeiten buchstäblich den roten Teppich ausrollt. Und welch ein Ausdrucksreichtum entfaltet sich da." T. Fuchs in Stereo 7 / 05: "Höchste Kunst." C. Böhm in Audio 7 / 05: "Wie im Debüt "Salt" mäandert Lizz Wright souverän durch Jazz, Gospel, Folk, funky Groove und Pop. Die vielfältigen Arrangements sind delikat, Instrumente nuanciert abgebildet, der Klang ist atmosphärisch fein austariert. Die Essenz aber ist und bleibt diese wunderbar sonore Stimme: Warm, echt, empfindsam und ausdrucksstark, bringt sie in jedem eine Saite zum Klingen


    Gruss
    Robert

  • Zitat

    Original von Achim


    Seit Norah Jones gleitet vieles neues von den Mädels zu sehr in den Pop-Bereich ab, mit Jazzgesang hat das dann wenig zu tun :( .


    Diese allgemeine Einschätzung kann ich nur bestätigen. Andere, wirkliche Jazzsängerinnen werden von den Majors kaum gefördert (Dee Dee Bridgewater, Cassandra Wilson oder Diane Reeves sind da Ausnahmen, und bewegen sich auch im Grenzgefilde der Genres), und müssen sich oft mit Eigenproduktionen mühsam durchbeissen.
    Ein Beispiel ist meine Lieblingssängerin Carla White, die mit Stimmensynchronisation ihr Geld verdienen musste - die letzten zwei CDs musste sie selbst produzieren, trotz erstklassiger Begleiter brauchte sie 5 Jahre, bis sie für The Sweetest Sounds mit DIW in Japan ein Label fand, für ihre letzte, a voice in the night, gründete sie ihr eigenes, und lässt die CD über CD Baby vertreiben. Eine der besten Jazz-Vokal-CDs der letzten Jahre - leider kann sie keine Werbung mehr dafür machen, weil sie vor einem halben Jahr ihren Kampf mit dem Krebs verloren hat. Die Erlöse aus der CD gehen jetzt in einen Fonds zur Unterstützung an Krebs erkrankter Frauen.


    Ich hatte per E-Mail Kontakt mir ihr, sie war sehr freundlich, und ließ sich von ihrer Krankheit nicht unterkriegen. Mein Wunsch, sie in New York singen zu hören, geht nun leider nicht mehr in Erfüllung; bleiben mir ihre CDs, von denen ich jetzt eine auflegen werde:


  • Hallo Beieinander,


    Al Di Meola Consequence Of Chaos



    SACD multiCH


    Zitat

    ……………………………………………………………………………………………………………………
    Der Amerikaner italienischer Abstammung mit dem eleganten Outfit zeigt hier endlich wieder einmal, was eine Harke musikalisch ist. Wobei natürlich auch der "softe" Di Meola gelegentlich hinter der harten Schale hervorlugt. Dennoch, auf "Consequence of Chaos" zählt wieder die Qualität als vorrangiges Kriterium; dieses sauber produziertes Album lässt nicht nur Al Di Meola selbst gereinigt aus dem Chaos hervorgehen. Auch die Rezensentin ist, in Konsequenz, versöhnt: durch ausgezeichneten Fusion-Jazz. …………………..


    QUELLE: http://www.jazzdimensions.de/r…di_meola_consequence.html


    Gruss
    Robert

  • Ich bin mal wieder auf dem Saxophon-Trip:



    1 Corcovado (Quiet nights of quiet stars)
    2 Desafinado (instrumental version)
    3 Chega de saudade (No more blues)
    4 The girl from Ipanema
    5 O morro nao tem vaz
    6 Vivo sonhando (dreamer)
    7 One note samba (instrumental version)
    8 Eu E voce (Me and you)
    9 Desafinado (vocal version)
    10 Once again (outra vez)
    11 O grande amor
    12 So danco samba
    13 How insensitive
    14 One note samba (vocal version)
    + Gary Burton, Jim Hall, u.a.


    New Yorker Night-Club Atmosphäre 1964 - einfach gut!

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo Beisammen,


    heute einmal Jazz in feinster Klangqualität:


    Silje Nergaard Nightwatch



    SACD multiCH


    Zitat

    A.Ballhorn in Jazzthetik 12 / 03: "Sehr persönliche Songs, sehr intime Texte, eingängige Kompositionen. Silje Nergaard ist sicher nicht nur eine Jazzsängerin, 'Nightwatch' ist ebenso eine Popscheibe, ein Singer-SongwriterAlbum und alles in allem ziemlich rund."


    Gruss
    Robert