Hundert bedeutende Interpreten unserer Zeit (2007)

  • Liebe Forianer


    unsere Votings-Threads scheinen allmählich ausgereizt - Dennoch werde ich einige heuer widerholen, es wandelt sich der Geschmack und die Mitglieder des Forums sind andere - Zudem erfreuien sich solche Abstimmungs-Threads großer Beliebtheit. Man muß nicht tagelang recherchieren, braucht Keine Angst haben sich zu blamieren - Klassik-Einsteiger und -Experte - alle können mitmachen.


    Diesmal habe ich mir eine neu Variante ausgedacht.


    Hier die Spielregeln:


    Das Forum hat nominal über 350 Mitglieder - es sind IMO sicher weniger.


    Daher suchen wir EINHUNDERT Interpreten die die DERZEITIGE KLASSIKSZENE (vor allem auf Tonträger) repräsentieren.


    Ich gehe davon aus, daß ca 100 Taminos mitmacher werden.
    Daher darf JEDER NUR EINEN Interpreten nominieren, der noch lebt, und aus der derzeitigen Klassikszene nicht wegzudenken wäre - in der Hoffnung, daß die anderen Forianer auch eine gute Wahl treffen werden.
    Erlaubt sind Sänger, Dirigenten, Instrumentalsolisten etc.


    Es sollte EINE besonders typische Aufnahme des Künstlers erwähnt werden.


    Ein Interpret, der schon von einem anderen Forianer genannt wurde darf KEIN ZWEITES MAL nominiert werden - es soll keine Doppelnennungen geben.


    Am 1. Feber können dann die Spielregel von mir gelockert werden - so das notwendig ist.


    So könnte ich mir bei zu wenig Mitspieleren vorstellen, jedem bisher mitspielenden eine zweite Nennung zu gestatten


    Oder - sollte der Andrang zu groß sein, also es wollen mehr Taminos mitspielen, dan kann die Zahl der erlaubten Mitspieler von mir erhöht werden.


    Ziel ist es - ein möglichst reales Bild der derzeitigen Klassikszene zu zeichnen - unter Verzicht der "großen Toten"


    Ich wünsche allen Taminoianern, Taminesen, Taminos, Taminetten, Tamillen, Taminoisten ,Taminoiten etc. viel Vergnügen mit diesem Thread...


    mfg
    aus Wien
    Alfred

  • Lieber Alfred,


    ich gehe davon aus, daß wir ganz individuell sagen sollen, wen wir uns aus der Klassikszene nicht wegdenken wollen, völlig ungeachtet der Tatsache ob dies einem Mainstream entspricht oder auch nicht.


    Daher nominiere ich den Pianisten Aldo Ciccolini, der heuer 82 Jahre alt wird. In Deutschland kennt man ihn wohl hauptsächlich seiner Einspielung der Klavierwerke Saties wegen. Doch schon immer war sein Repertoire -auch das auf Schallplatte festgehaltene- bedeutend breiter gefächert. Ciccolini veröffentlicht immer noch, nunmehr auf Cascavelle, drei, vier DVD'S stellen ihn während unterschiedlicher Altesrstufen vor. Von seinen aktuellen Veröffentlichungen zu erwähnen: Die "Lyrischen Stücke" von Edvard Grieg. Und seine Janacek CD.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:


    002

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Ich bin gespannt auf die Lockerungen der Regeln - aber ich will einmal brav sein und mich an die vorgegebenen ausnahmsweise halten.


    Meine Wahl:
    Pierre Boulez


    Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, ich hätte da eine ganze Liste anderer, die ich auch gerne nennen würde. Aber Boulez ist für mich als Komponist, Dirigent und Theoretiker die beherrschende Gestalt in der Musik der Gegenwart.Für mich einer der letzten unter den Giganten.


    :hello:


    003

  • Sagitt meint:


    was für eine Regel
    also nur einer/ eine
    wieviel fallen mir in einer Minute ein ? fast jede Sekunde einer/eine
    also nur eine oder einer und leben muss sie/ er auch noch
    ich erwarte noch Aufnahmen von ihr/ihm ?
    würde ich das nicht, könnte ich Fischer-Dieskau nennen, tue ich aber nicht, denn da ist nichts mehr zu erwarten
    ich nehme Maria Joao Pires. Sie hat erstens viele überragende Aufnahmen gemacht Mozart-Schubert als Beispiel und ich hoffe noch auf grossartige Aufnahmen- die Frau ist 62 Jahre.


    EINE !


    004

  • Liebe Taminos,


    wer mich kennt, der dürfte sich kaum wundern, dass ich einen Pianisten nominiere .... :D


    Maurizio Pollini- eine besonders charakteristische Einspielung Pollinis ist seine Aufnahme der Etüden opp. 10 und 25.. Auch wenn das "früher" Pollini ist: Diese Aufnahme repräsentiert exemplarisch den Personalstil Pollinis- und gehört IMO zu den Aufnahmen der Etüden.


    Herzliche Grüße,:hello::hello:


    Christian


    005

  • Hello Vienna, this is Fulda calling.


    Thank you for your very exciting show. It's a pleasure to be here watching all those funny composers turning in their graves like spinning wheels...eh, here are the results of the fuldish jury...


    Anna Netr..... Rene Jacobs, twelve points, for his refreshing recording of Cosi fan tutte - to mention just one-, which enabled me, to listen to the WHOLE opera, stunned and amazed...


    Good Night, Vienna...


    :hello:


    006

  • Zitat

    Original von Caesar73
    Da hat einer wohl zu viel Grand Prix de Eurovision gesehen ...... :baeh01: :baeh01:


    ...und mir schon wieder nen Lachkrampf verschuldet :hahahaha:
    Das Voten ist aber auch zu spaßig :yes:
    Hm, gaaaanz gaaaanz schwer, sich nur für einen zu entscheiden.
    Alfred, darf es nur ein "lebender" Interpret sein (i.S.v. noch aktiv) oder auch jemand, der (un)freiwillig seinen Lebensabend irgendwo verbringt?
    Schweren Herzens entscheide ich mich spontan für John Eliot Gardiner, der sehr viel für die Klassikszene beiträgt. Ich nominiere weiterhin seine Aufnahmen der späten Haydn-Messen:



    :hello:
    Stefan


    PS: Dürfen eigentlich auch Streichquartette oder andere Ensembles genannt werden?


    007

  • Natürlich ist die Auswahl schwer, da es einige Interpreten gibt, die ich ohne weiteres nennen könnte. Einer meiner Favouriten wurde bereits genannt.


    Ich nenne den Violinisten


    GIDON KREMER


    Für mich ist er ein exzellenter Musiker. Sein hinreißendes Violinspiel, sein sonstiges Engagement für Musik, sein sympathisches Auftreten - er gehört nach ganz oben.


    Eine Einspielung soll genannt werden; was nehme ich? Die Sonaten mit der Argerich (Beethoven und Schumann), die Schnittke-Sachen, die Bachsonaten und Partiten? Alles möglich. Da ich eine herauwählen muss, entscheide ich mich für das Violinkonzert von Sofia Gubaidulina.



    Uwe


    008

  • Eine sehr schwere Wahl....


    Ich nominiere nach langem Überlegen


    Riccardo Chailly


    Er ist unter den lebenden Dirigenten einer der sehr wenigen, der Bruckner und Mahler gleichsam herausragend gut interpretiert (hat). Ferner ist es ihm gelungen, an die "große Tradition" bedeutender Dirigenten bei seinem ehemaligen Orchester, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, anzuknüpfen.


    Unter all seinen wunderbaren Aufnahmen ragt imo besonders heraus



    009

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Dann will ich jetzt einmal einen Sänger ins Spiel bringen:
    JUAN DIEGO FLOREZ, endlich wieder ein Rossini-Sänger ohne Fehl und Tadel, der mir nach einer jahrelangen Durststrecke die Opern des Meisters aus Pesaro wieder zum Genuss macht!
    lg Severina


    010

  • Hallo zusammen,


    schwierige Kiste. Die Wahl ist in der Tat eine Qual, zumal im Hinterkopf das Kalkül besteht, diesen oder jenen Künstler nicht zu nennen, weil der sicher noch von anderen nominiert werden könnte, einen anderen aber vielleicht dem Vergessen preis zu geben. (Wer glaubt denn ernsthaft, dass diese Tamino-Liste die Klassikszene nicht erschüttern wird...die ersten Handys bei den Agenturen glühen schon. An Alfreds Stelle würde ich die Neuanmeldungen der nächsten Stunden genau checken, da ist sicher mancher Agent dabei...:D )


    Trotzdem lasse ich jeglich Kalkül beiseite und nominiere Krystian Zimerman. Aus meiner Sicht einer der herausragenden Pianisten unserer Zeit, der immer in den Dienst des Werkes gestellte, immense pianistische Möglichkeiten mit großem künstlerischem Gestaltungsvermögen zu verbinden weiß, zumal eine wirkliche Persönlichkeit.


    Exemplarisch möchte ich seine Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Chopin nennen, welche er mit einem, anlässlich einer Chopin-Gedenktournee, eigens für dieses Projekt gegründeten Orchester eingespielt hat.


    [jpc]1528211 [/jpc]


    So, und mache ich erstmal Postingpause und lach mich schlapp über Blackadders Grand-Prix-Parodie....:D


    Gruß
    Sascha


    011

  • Hallo


    Ich bringe Nikolaus Harnoncourt ins Spiel. Sicher einer der wichtigsten Dirigenten unserer Zeit, der mit seinem Concentus Musicus auch Interpretationsgeschichte geschrieben hat. Eine typische Aufnahme ist sehr schwierig auszuwählen, da man ihn von verschiedenen Gesichtspunkten aus charakterisieren könnte. Da er als Dirigent von der alten Musik herkommt und er auch ein Wiederentdecker von Monteverdi war, ist die erste Empfehlung folgende Aufnahme:



    Da er aber nicht nur ein zentraler Interpret alter Musik ist, sondern auch ganz wichtige Beiträge zu neuerer Musik geliefert hat, muss noch ein Beispiel für seine Interpretation "jüngerer" Werke folgen, sein höchst spannender und vielfach hoch gelobter Beethoven-Zyklus.



    :hello:


    012

  • Hallo,


    Nein ich setze hier niemandem Daumenschrauben an.
    Der Clou bei diesem Thread ist ja seine WAHRHAFTIGKEIT:
    Da haben wir ein Gruppe von mindestens 100 Klassikfreunden beisammen, - und jeder ist irgendwie drauf angewiesen, daß die anderen 99 nicht jenen Interpreten "vergessen" der einem persönlich sooo ans Herz gewachsen ist.


    Aber wer die deutsche Sprache genau kennt, dem wird aufgefallen sein, daß es sich nicht um "Lieblingsinterpreten handel, sondern um "Bedeutende" Auch wenn ich beispielsweis Boulez nicht als Lieblingsdirigenten wählte (rein hypothetisch, denn ich schätze seine Stravinsky-Aufnahmen für Sony/CBS sehr, sie waren meine Prägung für Stravinsky) so wäre er unbestritten ein wichtiger Interpret unserer Zeit.
    Natürlich kann man JEDEN lebenden Interpreten angeben, das entspricht den Spielregeln. Dem Geist des Spiels entspricht es indes, soclche Künstler zu nominieren von denen noch Neuaufnahmen zu erwarten sind.....


    Allzu lockere Spielregeln würden dazu führen, daß letztlich ALLE Interpreten unserer Zeit genannt würden - Das kann nicht Sinn der Sache sein.


    Sinn der Sache ist indes - Interpreten von heute ins Gedächtnis zu rufen - die ja ohnedies gegen Generationen von Vorgängern ankämpfen müssen - teilweise ziemlich auf verlorenem Posten - denn gegen Legenden kämpft man ebenso vergebens wie gegen die menschliche Dummheit.


    meine Nominierung erfolgt sehr bald.


    Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einen weiteren Rglementpunkt hinzufügen, den ich zu Beginn des Threads nicht erwähnt hatte:
    Nominioerte Interpreten sind innerhalb dieses Threads sacrosankt, sol heißen sie dürfen NICHT niedergemacht werden - egal wie man zu ihnen steht.


    mfg
    aus Wien
    Alfred

  • Hallo,


    Zitat:
    Daher darf JEDER NUR EINEN Interpreten nominieren, der noch lebt, und aus der derzeitigen Klassikszene nicht wegzudenken wäre -
    -----------------------


    Es wäre sehr fatal, ihn nicht mehr als einer der ganz Großen in der Klassikwelt auf der Bühne, bzw. am Dirigentenpult live erleben zu dürfen. Seine Konzerte sind ausverkauft, die Leute reisen ihm auf seinen Konzert-Tourneen nach und schrecken vor langen Gewalt-Kilometern nicht zurück. Seine Interpretation Klassischer Werke reicht von der historischen Aufführungspraxis des Barocks bis zur Romantik, was er als Interpret auch von sich gibt, hat Sinn und Verstand er vertieft sich in die Werke wie ein knechtender Künstler ersten Formates, seine vielen Auszeichnungen spiegeln das entsprechend wieder.


    Ich kenne keinen der großen lebenden Interpreten, der so akribisch und knechtend in seinen Einstudierungen der Werke vorgeht, aber so ein liebenswürdiges Format beizubehalten imstande ist, dass sich keiner im Chor und Orchester geprellt fühlt, das nennt man "einfühlsam" und schafft entsprechend nur
    ein großartiger menschlicher mit herzenswärme ausgestatteter Dirigent, welches ich bei anderen Interpreten so oft vermisse.


    Sein Name: Sir John Eliot Gardiner

    Der Name wurde von mir ganz bewusst klein geschrieben, da seine Bescheidenheit ansteckend wirken kann.

    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Dann mache ich es einfach: Bernard Haitink.
    Über seine Bedeutung brauche ich, glaube ich, nichts zu schreiben.
    Ich erinnere mich ihn noch, als er noch kein Dirigent bei dem Concertgebouworchester war, sondern von dem (hoffentlich erinnere ich es mich gut) "Amsterdams Philharmonisch Orkest".
    Damals hatte der humane, freundliche Eduard van Beinum noch den Taktstock beim Concertgebouw.


    Oh, ich muß ein Werk nennen: seine Mahler Aufnahmen.
    LG, Paul


    014

  • Zitat

    Original von Antracis
    ...das kommt davon , dass viele die Namen so unauffällig platzieren. :pfeif: :D :D


    Es war auch nicht so ganz die feine Art von mir, ihm seinen Liebling vor der Nase wegzuschnappen :D
    Sorry - so sind die Regeln :baeh01:
    reklov muss uns nun seine Nummer 2 nennen :pfeif:


    :hello:
    Stefan

  • Christine Schornsheim



    Haydn-Sonaten übersprudelnd vor Entdeckerfreude gespielt mit sensibler Brillanz und musikalischer Akkuratesse.


    Perfekt, inspiriert,


    beglückend.


    So liebe ich meinen Haydn...


    :hello:
    Flo


    015

  • Damit unter den vielen zu erwartenden Dirigenten, Pianisten, Geigern und Sängern auch ein Bläser zu finden ist. fällt meine Wahl auf Heinz Holliger, den meiner Meinung nach bedeutendsten Oboisten der letzten 50 Jahre.


    Eine typische Aufnahme ist diese hier:




    Die für meine Ohren noch bessere Einspielung des Strauss-Konzerts mit De Waart und dem New Philharmonia Orchestra



    ist leider nur schwer zu bekommen.
    Wenn man dort gehört hat, wie traumhaft entrückt Holliger die Reminiszenz des langsamen Satzes spielt, weiß man, warum dieser Ausnahmekünstler trotz aller tonlichen Schwächen so bekannt geworden ist.


    Die meisten hier werden wissen, daß sich Holliger auch als Komponist einen Namen machen konnte. Mit dem Stil seiner Werke kann ich allerdings wenig bis nichts anfangen.


    Viele Grüße


    Bernd



    016

  • Ich votiere für die Pianistin Martha Argerich, ausgehend von deren Berliner Aufnahme des Klavierkonzerts Nr. 3 d-Moll op. 30 von Rachmaninow unter der Leitung von Riccardo Chailly. Argerichs unbedingter "Kampfwille" und ihre stupende Technik machen diese Einspielung und überhaupt sie als Pianistin für mich zu einer unverzichtbaren Person in diesem Thread.


    Herzlicher Gruß
    Alexander



    017

  • Zitat

    PS: Dürfen eigentlich auch Streichquartette oder andere Ensembles genannt werden?


    Ich hab mir die Frage selber auch gestelt, bin aber zu dem Schluss gekommen diesem Thema einen eigenen Thread zu widmen.


    Es ist übrigens kein Malheur wenn jemand einem den eigenen Kandidaten vor der Nase wegschnappt - ein anderer hat einem quasi die Arbeit abgenommen. Hätte z.B ICH Boulez genommen - so hätte Edwin einen Interpreten mehr im Programm, den er schätzt - denn nun bliebe ihm seine Option für einen anderen Kandidaten frei.


    Wie gesagt, es geh hier nicht um "Lieblingsinterpeten" - sondern um solche, die derzeit unsere Zeit prägen.


    Mfg aus Wien
    Alfred

  • ich war einfach zu langsam - meine beiden Favoritinnen fallen weg, da die ein schon genannt wurde und die andere ist eine der großen Toten....


    somit fällt die Wahl auf einen filigranen Tastentitan der jüngeren Generation:


    LEIF OVE ANDSNES


    seine Grieg Interpretationen sind IMO das beste in dem Bereich.


    :hello:


    018

  • Riccardo Muti


    Ein fantastischer und bedeutender Dirigent, vorallem im Bereich Mozart mit den Wiener Philharmonikern.
    Ich ziehe seine Intepretationen der Mozart Symphonien anderen oft vor.


    mit Grüßen
    Christoph



    019

  • Bevor Ihn mir jemand wegschnappt. :D


    Thomas Quasthoff


    Er hat mir mit dem folgenden Album den Weg zur Bachkantate geebnet.


    Aber auch bei seinen Schubert Interpretationen komme ich ins schwärmen.


    Liebe Grüße aus Ulm
    GalloNero



    020

  • Die moldawisch-schweizerische Violinistin Patricia Kopatchinskaja beeindruckt das Publikum mit fulminanten und pointierten Aufführungen eines riesigen Repertoires, zu dem auch zahlreiche Hauptwerke des 20. Jahrhunderts gehören.


    Sie hat zehn Konzerte für Violine und Orchester und viele Werke für kleinere Besetzungen uraufgeführt. Auf ihrer Website heißt es dazu:
    "Patricia Kopatchinskaja hat die Gabe, zeitgenössische Musik publikumswirksam zu machen: Im Jahr 2004 spielte sie sieben Uraufführungen, darunter neu für sie geschriebene Violinkonzerte von Johanna Doderer und des Wiener Avantgardisten Otto Zykan, 2005/6 folgten die neuen Violinkonzerte von Gerald Resch und Gerd Kühr mit dem RSO-Symphonieorchester Wien, 2007/8 die Uraufführung der neuen Violinkonzerte von Jürg Wyttenbach und Fazil Say. Auch Richard Carrick, Violeta Dinescu, Michalis Economou, Ludwig Nussbichler, Ivan Sokolov, Boris Yoffe und viele andere haben ihr Werke gewidmet. Sie komponiert gelegentlich selber, improvisiert auch gerne solo oder mit anderen (z.B. Barry Guy, Charlotte Hug oder Mahmoud Turkmani). Mehrere CD's dokumentieren Werke der Zeitgenossen Johanna Doderer, Nikolai Korndorf, Dmitri Smirnov und Boris Yoffe."


    Sie scheint dem Medium CD kritisch gegenüber zu stehen und Live-Aufführungen zu bevorzugen. Somit gibt es nur wenige Aufnahmen mit ihr. Die einzige zur Zeit vorliegende eines größeren Werkes für Violine und Orchester ist die Aufnahme des Violinkonzertes der Wiener Komponisten Johanna Doderer. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme aus dem Jahr 2005.
    [jpc]7212241 [/jpc]


    021

  • Marc-Andre Hamelin


    Stupende Technik und eine hochinteressante Repertoireauswahl, die auch abseits der ausgetretenen
    Pfade Klaviermusik zu einem Erlebnis werden lässt.


    022


  • Anna Netrebko


    :pfeif:
    Austria


    023

    Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)