Live Übertragungen im Kino?


  • Nicht zu vergessen die Berliner "Carmen" mit Villazón! :] :] Der "L'ELisir" mit Netrebko&Villazón usw. usw.
    lg Severina :hello:

  • Walter Krause


    Lieber Waldi,


    bei uns heißt das auf "neudeutsch": "PUBLIC VIEWING"


    stelle ich mir ähnlich vor wie bei der Fußball-WM, aber leider führt mich mein Weg in absehbarer Zeit kaum so bald nach Wien, schade!


    LG Harald



    PS: für severina - Ja, das muß dieselbe Regimentstochter-Inszenierung sein - wurde die nicht auch schon in London gezeigt? - Mit Schützenpanzer auf der Bühne und Marie mit Bügelbrett-Dampfbügel-Station?? (am 26. April im Kino) Dirigent Marco Armiliato; Production Laurent Pelly; mit Natalie Dessay, Felicity Palmer, Juan Diego Flórez, Alessandro Corbelli, Zoe Caldwell


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Lieber Harald,
    exakt, das ist sie!! Wäre schon witzig, das einmal auf Großleinwand zu sehen, aber bei den Eintrittspreisen zehre ich lieber von meiner Erinnerung (War ja neunmal live dabei :] ) bzw. meinem Videomitschnitt. Hoffenlich ist JDF wieder bei Stimme, nach seiner Fischgrätenaffäre! :D
    lg Severina :hello:

  • Lieber Harald,
    das kann mit mit Public Viewing nicht vergleichen. Ich war an zwei Jahren im August in Wien. Schönes Wetter vorausgesetzt, herrscht dort eine ganz besondere Atmosphäre. Die Vorstellungen beginnen bei Einbruch der Dämmerung, Bankreihen sind vor dem Rathaus aufgestellt, manche bringen sich Klappsitze mit. Schaut man nach oben, sieht man das angestrahlte Männchen auf dem Rathausturm, schaut man sich um, blickt man über die Reihe der rechts und links vom Weg zum Ring aufgestellten Speise- und Getränkebuden mit ihren Lichterketten hinüber zum Burgtheater. Ich hatte jedesmal den Eindruck, dass die Veranstaltungen auch von Wienern selbst angenommen werden. Es fand es immer ganz zauberhaft und kann nur jedem, der im August in Wien ist, empfehlen, abends zum Rathaus zu gehen.


    LG :hello:


    Emotione

  • Hallo!


    Oper im Kino-das kann man im Cineplexx Reichsbrücke an einigen Tagen erleben.
    Gezeigt werden:


    Salome-R Strauss (11.10.)
    Musikalische Leitung: Mikko Franck
    Salome: Karita Mattila
    Herodias: Ildikó Komlósi
    Herod: Kim Begley
    Narraboth: Joseph Kaiser
    Jochanaan: Juha Uusitalo
    Regie: Jürgen Flimm
    MET


    La damnation de Faust-Berlioz (22.11.)
    Musikalische Leitung: James Levine
    Marguerite: Susan Graham
    Faust: Marcello Giordani
    Méphistophélès: John Relyea
    Regie: Robert Lepage
    MET


    Thais-Massenet (20.12.)
    Musikalische Leitung: Jesús López-Cobos
    Thaïs: Renée Fleming
    Nicias: Michael Schade
    Athanaël: Thomas Hampson
    Regie: John Cox
    MET


    Lucia di Lammermoor-Donizetti (7.2.)
    Musikalische Leitung: Marco Armiliato
    Lucia: Anna Netrebko
    Edgardo: Rolando Villazón
    Enrico: Mariusz Kwiecien
    Raimondo: Ildar Abdrazakov
    Regie: Mary Zimmerman
    MET


    Madama Butterfly-Puccini (7.3.)
    Musikalische Leitung: Patrick Summers
    Cio-Cio-San: Cristina Gallardo-Domâs
    Suzuki: Maria Zifchak
    Pinkerton: Marcello Giordani
    Sharpless: Dwayne Croft
    Regie: Anthony Minghella (der Schauspieler?)
    MET


    La sonnambula-Bellini (21.3.)
    Musikalische Leitung: Evelino Pidò
    Amina: Natalie Dessay
    Elvino: Juan Diego Flórez
    Rodolfo: Michele Pertusi
    Regie: Mary Zimmerman
    MET


    La Cenerentola-Rossini (9.5.)
    Musikalische Leitung: Maurizio Benini
    Angelina: Elina Garan
    a
    Don Ramiro: Lawrence Brownlee
    Dandini: Simone Alberghini
    Don Magnifico: Alessandro Corbelli
    Alidoro: John Relyea
    Regie: Cesare Lievi
    MET


    La Traviata-Verdi (30.6.)
    Musikal. Leitung: Antonio Pappano.
    Violetta: Renée Fleming.
    Alfredo Germont: Joseph Calleja.
    Giorgio Germont: Thomas Hampson.
    Regie: Richard Eyre
    Covent Garden


    Le nozze di Figaro-Mozart (16.7.)
    Musikalische Leitung: Jesús López Cobos.
    Graf Almaviva: Ludovic Tezier
    Gräfin Almaviva: Barbara Frittoli
    Susanna: Isabel Rey
    Figaro: Luca Pisaroni
    Teatro Real Madrid



    Die Lucia ist natürlich ein Fixpunkt. Die Sonnambula, Butterfly, Cenerentola, Traviata und der Figaro werden sich hoffentlich auch ausgehen.


    LG joschi

  • Bei uns in Lille gibt es zusätzlich zu den von Don Basilio aufgezählten noch:


    John Williams: Doctor Atomic 8.11.


    Puccini: La Rondine 10.1.


    Gluck: Orfeo e Eurydice 24.1.


    Und es gibt Abo-Angebote von unserem Kino!


    Das wird eine echte Met-Saison.
    Ich finde das superkallifragilistischexpeallegorisch und gehe sogar in die Salomé!!!!!



    Fairy Queen

  • Ich habe mir die Live-übertragung der Salomé aus der MET angesehen- um nicht nur den Weg des geringsten inneren Widerstandes zu gehen und mir sowas auch mal anzuschauen.
    Besetzung siehe oben in Don Basiilos Posting.


    Eine neutral gehaltene Inszenierung von Jürgen Flimm, die in jeder Schicki-Micki Szene der letzten 50 Jahre hätte spielen können und den Sängern viel Raum gab.
    Starke Momente waren der Schleiertanz, in dem es keine Schleier sondern einen gut gemachten Striptease gab und die Präsenz des abgeschlagenen Kopfes auf der Bühne während der gesamten Schluss-Monolog-Szene.
    Noch nciht ganz verstanden habe ich , warum am Beginn Giottos Engel das Tableau der noch nciht geöffenten Bühne darstellten.
    Später sah man schwarze Engelstatuen mit weissen Flügeln im Hintergrund stehen, die schliesslich ganz am Ende eine Art Gescihtsmaske wie Terroristen andeuteten.
    Die Engel Gottes weinen am Anfang und am Ende werden sie zu Rächern? Igendetwas in der rRchtung ist meine Imagination dazu.
    Ansonsten m.E. ordentlcihe Regiearebeit mit guten Personen führung udn einigen Höhe- aber ohne besondere Tiefpunkte.
    Hervorragende Leistung von Karita Mattia als leider viel zu alte aber sängerisch wie schauspielerisch phantastische Salome.
    Ihr Striptease-"Tanz" mit zwei Herren und Herodes und insbesondere der Schlussmonolog, in dem sie sich mit dem Kopf des Jochanaan leidenschaftlich und sehr intensiv in allen liegenden und stehenden Stellungen befasste , muss erst mal seinesgleichen finden! :jubel:
    Laute Lacher im Kino-Publium gab es ,als der ebenfalls serh gut singende und physisch mächtige Jochannaan von Salome als "ausgezehrt" besungen wurde....
    So kann das gehen :wacky:


    Herodes nebst Eheweib- nichts auszusetzen, wobei Mutter und Tochter sichtbar gleichaltrig waren.
    Tant pis-die Salome ist einfach stimmlich sauschwer zu besetzen und Mattila konnte sich wahrlich auch in Strapsen und am Ende sogar ohne das sehen lassen.


    Unmöglich fand ich Deborah Voigt am Anfang als Moderatorin: sie hat es doch wahrlich fertiggebracht, an Mattilas Garderobe zu klopfen, sie mit triefend zuckrigem "Kärrita" rauszuklingeln und zu drängen, dem Fernsehpublikum noch schnell etwas zu sagen- nciht ohne zu erwähnen, dass sie diese Rolle auch selbst gesungen habe und wie schrecklcih schwierig das sei und wie nervös man vorher sei.
    Wenn ich Karita Mattila gewesen wäre und vor 5 Minuten der Aufführung gestanden hätte, hätte ich sie erwürgt! :motz:



    Das Stück von Wilde ist immer wieder faszinierend und mitreissend-die Story wirklich auch heute noch ein Skandal und gut nachvollziehbar.


    Wenn nur die Musik oder exacter: der Gesang-nciht wäre!
    Ich war wirklcih froh, dass das Ganze nur eine Stunde 45 dauerte, mehr "Geschrei und Gebrüll " insbesondere der Frauenstimmen hätte ich kaum ausgehalten.
    Warum kann man nciht das Orchester musizieren und Schauspieler diesen wunderbaren Text mit all seinen Nuancen sprechen und spielen lassen? Damit wäre nur gewonnen! Es gäbe auch keinerlei Besetzungsprobleme mehr. :no:


    Die Orchesterfarben sind oft so ausdrucksstark und gerade im Schlussmonolog auch schön und gefallen mir manchmal wirklich. ;)
    Aber das unmelodische Geschrei (für mich ist das leider kein Gesang) zertstört soviel, dass ich nur wieder einmal bestätigt wurde, warum ich mir niemals eine Straussoper auf Cd antun würde.


    Warum konnte Strauss seine Liedkunst nicht auf die Bühne übertragen? ?(



    Steinigungen der Strauss-Opern-Fans oder auch den Auf-Schrei: man töte dieses Weib!
    nehme ich gelassen entgegen.
    Den Maestro Riccardo juckt das ohnehin nciht, wenn ich ihm ans Opernbein pinkeln will :D


    Fairy Queen


  • :jubel:
    Das werde ich mir versuchen anzusehen. Wann kommt man denn sonst schon zu einer Thais? Ansonsten bin ich ja weniger ein Oper-im-Kino-Fan...


    Liebe Grüße,
    Martin

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  • Liebe Fairy Queen! :angel:


    Da hast Du nur die Möglichkeit, auf welchem Sender wird denn die Übertragung aus der MET gegeben?


    Mit Handküssen und Grüssen Dein Peter aus dem kalten Wien. :hello:

  • Die Oper von Hector Berlioz, "La Damnation de Faust", wird heute aus New York in 18 deutsche und neun österreichische Kinos (der Cineplexx-Kette) live übertragen, Radiohörer können die Übertragung am kommenden Samstag, 29.11. ab 18.30 Uhr hören.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Es war phantastisch und ich hoffe, es kamen ausser mir noch Andere in den Genuss!!!!


    Eine Inszenierung, wie man sie sich besser noicht wünschen kann(Robert Lapage) in der hochmoderne Bühnentechnik(inclusive digitale Projektionen und Akrobatik) im Dienste der Poesie und der inneren Handlung stand.
    Selten habe ich auch den unvermeidlichen frz. Opern- Tanz so organisch in eine schwierige Oper integriert gesehen.
    James Levine am Pult hat mir endlich Berlioz richtig erschlossen und ich kann nun die Begeisterung von JR oder Zwielicht für seine Musik wirklich mitempfinden.


    Die Sänger waren Susan Graham, die stimmlch vollkommen überzeugte und mich wieder einmal mehr hinriss. "Ihre Arie "D'amour l'ardente flamme" die leidenschaftliche frz. Version von "Gretchen am Spinnrad" ist ein Meisterwurf aus Berlioz Feder.
    Mein Mann fand sie optisch und darstellerisch als Marguerite nciht glaubwürdig, da deutlich zu alt und zu matronig.
    Das kann ich so nicht unterschreiben, da eine reife Stimme für diese Rolle absolut notwendig ist und ihre gesanglcihe Leistung wirklch überragend war.
    Vielleicht hat sie sich keinen Gefallen damit getan, am Anfang der Übertragung die Ansagerin zu spielen und mit ihrem Kurzhaarschnitt und normaler Kleidung zu erscheinen um dann nach der Pause auf der Bühne als blonder Rauschgoldengel mit doch recht ausgeprägten Formen auf der Bühne zu singen.
    Später übernahm Thomas Hampson die Rolle des Moderators.


    Marcello Giordani hatte ich noch nie gehört. Bis auf ein manchmal leicht ins Wobbelige abrutschende Vibrato und einige Engstellen in der Höhe fand ich ihn serh gut besetzt für die äusserst anspruchsvolle Tenor-Partie. Er sah einem Bild, das ich von Goethe kenne verblüffend ähnlich, ob das Absciht war, weiss ich nicht.
    Szenisch hatte er nciht viel zu tun, daher kann ich seine darstellerischen Qualitäten ncht beurteilen.


    Phantastsich war der Mephisto von John Relyea, den ich auch noch nciht kannte. Er hat das Diabolische in jeder Hinsciht so hervorragend vermittelt wie ich es bis dato nur von Van Dam kenne.


    Ein grossartiges Opernerlebnis- vielleicht meine Schlüsselentdeckung im Hinblick auf Berlioz Opern, denn musikalisch hat mich die Aufführung in Paris demgegenüber regelrecht kalt gelassen :jubel: :jubel: :jubel:



    Manche Zuschauer könnten sich evtl in der Ostergesangszene durch 5 lebendig an Kreuze gefesselte "Christusse" auf der Bühne peinlich berührt fühlen.
    Es gab aber keinerlei Unruhe im -wohlbemerkt amerikanischen!!!!-Publikum, denn auch das passte hervorragend zum Gesamtkonzept.


    Fairy Queen

  • Das freut mich aber, dass Du Berlioz gegenüber jetzt etwas aufgeschlossener bist.


    Robert Lepage ist übrigens nicht nur einer der meistgeschätzten Quebecer Theaterregisseure, sondern auch ein hervorragender Filmregisseur. Manche haben vielleicht seine Filme LE CONFESSIONAL mit Kristin Scott Thomas als Assistentin von Alfred Hitchcock (der Film ist eine Variatin über Hitchcocks I CONFESS) und LE POLYGRAPHE gesehen, die ich Mitte der 90er Jahre mal im Verleih hatte.


    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er mit der DAMNATION DE FAUST eine hervorragende Opernregie lieferte und werde mir das bestimmt ansehen, wenn es mal auf DVD herauskommt.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Bin auch grad nach Haus gekommen aus dem MET Kino. Fairy Queen - du sparst mir die Arbeit des Schreibens. :angel: Mein Eindruck deckt sich 100 %-ig. Ich bin ganz hingerissen. So ein Ohren- und dank der Regie auch Augenschmaus! So schöne Musik! Ich hab das gar nicht wirklich gekannt - nur so ausschnittsweise. Auch für mich eine wunderbare Opernentdeckung - bin mit gespitzten Ohren vor der HD-Leinwand gesessen - und kam mir vor wie Alice im Wunderland. Sooo eine schöne Oper und ich hab's nicht gekannt.


    Wobei zu meiner Entschuldigung zu sagen ist, dass meines Wissens Berlioz das Werk ja nicht unbedingt als Oper geplant hatte - eher so als Art Oratorium. Daher ist ja die konzertante Aufführugnspraxis sichtlich eher die Normalität.


    Mit so phantasievoller Regie wie sie Herr Lepage geliefert hat, ist's jedenfalls ein besonderer Genuß. Die ganze Magie der Musik hat er versucht in Bildern einzufangen. Auch schien die Kameras schon bei den Proben integrativer Bestandteil der Produktion gewesen zu sein - d.h. er hat offensichtlich großteils für die Kinoübertragung inszeniert. Interessiert hätt's mich, wie das in der MET live gewirkt hat.


    Absoluter Liebling des Abends auch für mich Susan Graham! So ein wunderbares Timbre, so viel Wärme in der Stimme.


    Marcello Mastroiani hat in Wien heuer schon in Forza del Destino eine sehr überzeugende Leistung geliefert. Ich finde immer es fehlt ihm ein bißl was in der Mittellage. Aber insgesamt war er heute wirklich ausgezeichnet.
    Den Mephisto hab ich auch nicht gekannt - den Namen kann man sich aber ruhig merken.


    Ja der Zauber dieser Musik... da hat Mr. Levine denk ich auch das Seine beigetragen!

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    James Levine am Pult hat mir endlich Berlioz richtig erschlossen


    Dann ist Levine als Berlioz-Dirigent ja doch noch zu etwas nütze. Ich fand bisher seine sämigen Berlioz-Dirigate (kenne Les Troyens, Romeo und Julia, das Requiem und die Sommernächte) immer eher zum abgewöhnen und war froh, richtig gute Berlioz-Interpreten wie Munch, Markevich, Dutoit und, o.K., Davis schon gekannt zu haben, bevor ich mit Levines schummerigen Breitwandsound-Interptretationen in Kontakt gekommen bin. Aber eines zeigt das ja ganz sicher: Berlioz' Musik hat eine Strahlkraft, die auch nicht durch Pomade zu korrumpieren ist und die selbst noch im American-Pizza-Format zu begeistern vermag! Das macht Hoffnung! Jetzt mußt Du nur noch eine richtig gute Einspielung von La Damnation hören (am besten Markevich oder Dutoit), dann wird alles gut!


    Heute Nacht werde ich gut schlafen...


    Viele Grüße,
    Medard


    p.s.: wenn euch das Stück angefixt hat, dann lest (und schreibt) doch mal hier.

  • Die nächstgelegene und auch einizige Mögliichkeit im Rhein-Main-Gebiet Übertragungen der Met zu sehen, ist in Frankfurt. Aber zwei Tage in Folge nach Frankfurt waren mir dann doch zuviel.


    Thais am 20.12. ist jedenfalls fest eingeplant.


    LG


    Emotione

  • Zitat

    Original von Harald Kral
    Die Oper von Hector Berlioz, "La Damnation de Faust", wird heute aus New York in 18 deutsche und neun österreichische Kinos (der Cineplexx-Kette) live übertragen, Radiohörer können die Übertragung am kommenden Samstag, 29.11. ab 18.30 Uhr hören.


    LG


    :hello:


    Da komm ich aber fest in Stress.


    Wollte am Samstag den Wiener Lohengrin aufnehmen. Brauch das unbedingt - Robert Dean Smith ist ja mein besonderer "Darling".


    Den Faust hätt ich aber zu gern noch einmal gehört. Bitte liebe Leute - vielleicht nimmt's ja wer auf und vielleicht kann ich ja mit jemandem ein wie auch immer geartetes Tauschgeschäft machen. Also nicht Faust-Kopie gegen Lohengrin - hab auch vielerlei anderes anzubieten...

  • Zitat

    Original von Brangäne


    Den Faust hätt ich aber zu gern noch einmal gehört. Bitte liebe Leute - vielleicht nimmt's ja wer auf und vielleicht kann ich ja mit jemandem ein wie auch immer geartetes Tauschgeschäft machen.


    Abgesehen von der Information, daß La Damnation keine Oper ist, kann ich leider nichts zum Tausch anbieten.... :D


    Viele Grüße,
    Medard[SIZE=7], der in diesem Falle aufklärt, auch wenn er gar nicht darum gebeten worden ist.[/SIZE]

  • Nach den begeisterten Berichten freue ich mich ja nun noch mehr auf Lucia di Lammermoor, denn so eine Liveübertragung scheint ja wirklich ein ganz besonderes Erlebnis zu sein.


    Marcello Giordani war in München mein Lieblings-Werther und John Relyea ein so genialer Figaro, dass er mir noch Jahre später voll im Gedächtnis geblieben ist. Zum Glück auch anderen, denn im Mai darf er gleich 6x in der BSO auftreten... als Figaro und neben Frau Netrebko als Colline. Hoffe, ihn dann wenigstens in einer Vorstellung zu erleben, denn den Mai habe ich in erster Linie für den Holländer mit Terfel reserviert und da muss ich wahrscheinlich schon ziemlich tief in die Tasche greifen, da der Run auf die Karten enorm sein wird.


    Eine gute Nacht
    wünscht Euch
    Ingrid

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Phantastsich war der Mephisto von John Relyea, den ich auch noch nciht kannte. Er hat das Diabolische in jeder Hinsciht so hervorragend vermittelt wie ich es bis dato nur von Van Dam kenne.


    John Relyea ist ein international gefragter Bassbariton, der viel in den USA auftritt, aber auch immer wieder in Europa gastiert. Ich habe ihn in Wien als sehr guten Figaro gesehen.


    Er hat auch eine homepage:


    John Relyea



    Gregor

  • Lieber Medard, welche Freue, zu deinem Einschlafritual in positiver Weise beigetragen zu haben!!!!! :D


    Was die schummrige Pizza-Pomade von James Levine angeht, gibt es zwei Alternativen:


    1. mein Feen-Hirn(den Spatz lass ich mal absichtlcih aussen vor) reicht offenbar nur dafür. :wacky:
    Ich habe nämlcih vorher in Paris eine andere Damnation erlebt (und weiss ncht mehr, wer da dirigierte, jedenfalls NICHT Levine) und anscheinend ist genau der Levine Sound das Passende für solche wie mich. :beatnik:


    2. Oder aber die hervorragenden Sänger und der mitreissenden Inszenierung haben -wie so oft bei meinen Opernerlebnissen- Alles Andere total in den Hintergrund gedrängt- keine Ahnung ?(


    In jedem Fall bin ich serh froh, endlich einen Weg zu den Opern diess Komponisten gefunden zu haben- die Lieder und die instrumentalen Werke mag ich ja ohnehin schon lange.


    Solidarische Begeisterungsgrüsse an Brangäne(ich fand besonders diese Natur- und Unterwasserbilder als Symbole für das Unbewusste und die Sehnsüchte so überzeugend gemacht!)
    und an Alle anderen: lasst euc hdiese Kino-Erlebnisse nciht enetgehen!!!!
    Selbst bei der von mir an sich eher ungeliebten Salomé von Strauss war ich serh froh, dagewesen zu sein und internationale Gesangsstars erleben zu können. Wann bekommt man schon zu Hause in erreichbaren Opernhäusern solche Qualität geboten?


    Dafür nehme ich auch gerne die amerikanische HochglanzPomade der ganzen Produktionen hin, denn die Sache mit den moderierenden Weltstars und Sängerinterviews in den Pausen ist nicht jedermanns Geschmack.



    In Riesenvorfreude auf die Thaïs.
    Fairy Queen

  • Zitat

    Original von Klawirr


    Abgesehen von der Information, daß La Damnation keine Oper ist, kann ich leider nichts zum Tausch anbieten.... :D


    Viele Grüße,
    Medard[SIZE=7], der in diesem Falle aufklärt, auch wenn er gar nicht darum gebeten worden ist.[/SIZE]


    Schad wegen dem Tausch :D :D habs eigentlich anders gemeint... und das mit keine Oper hab ich gewußt. Siehe meinen obigen Beitrag. Der Umstand ist ja auch die einzige Entschuldigung, dass das Werk mir Opernfan bisher weitgehend entgangen ist.


    Aber gaz vielen Dank für das Link zu deinem Thread!! :jubel: Wenn mir was so gefällt, bin ich immer gleich ur-wißbegierig.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Marcello Giordani hatte ich noch nie gehört. Bis auf ein manchmal leicht ins Wobbelige abrutschende Vibrato und einige Engstellen in der Höhe fand ich ihn serh gut besetzt für die äusserst anspruchsvolle Tenor-Partie.



    ... und der Auftritt in La Damnation de Faust sollte nicht sein einziger an diesem Tag bleiben.


    Die AP meldet


    Zitat


    Der italienische Opernsänger Marcello Giordani hat sich den Titel «Iron Man der Tenöre» ersungen: An einem einzigen Tag spielte er an der New Yorker Metropolitan Opera am Samstag die Titelrolle in Berlioz' «La Damnation de Faust» und wenige Stunden später die Hauptrolle des Benjamin Franklin Pinkerton in «Madame Butterfly». Er sprang bei «Madam Butterfly» für einen erkrankten Kollegen ein. Nach Angaben der Met hat in ihrer Geschichte nur eine Handvoll Sänger eine derartige Ausdauerleistung erbracht. In der Regel würden Opernsänger nur in zwei oder drei Vorstellungen pro Woche auftreten. Manager Peter Gelb bezeichnete Giordani deshalb als «Iron Man der Tenöre».



    LG, Elisabeth

  • Für viele ist er schon lange ein Geheimtipp:



    Marcello Giordani - Tenor Arias
    Arien von Rossini, Donizetti, Bellini,
    Pacini, Bizet, Verdi, Mascagni


    Giordani, Guagliardo, Arghiracopoulos,
    Bellini Theatre PO, Mercurio
    * Label: Naxos , DDD, 2001


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Habe mich tatsächlich total geirrt :untertauch:


    Mein Lieblings-Werther (obwohl Beczala natürlich auch sehr gut war) heißt Massimo Giordano. Der ähnliche Nachname hat mich durcheinander gebracht. Entschuldigung.


    :hello:

  • Am Samstag folgt die Thais von der Met. Ich werde sie mir auf alle Fälle anschauen, denn sie gehört zu jenen Opern, bei denen die musikalische Qualität :jubel: die Anzahl der Aufführungen um ein Vielfaches übersteigt - und ich weiß nicht, wann mir die nächste Chance gegeben sein wird, sie zu sehen.
    Wer geht noch hin?


    :hello: Martin

  • Hat zufällig jemand gestern die Übertragung von "Hansel & Gretel" aus Covent Garden gesehen?


    Londons Presse überschlägt sich vor Begeisterung.


    Diana Damrau als Gretel, Angelika Kirchschlager als Hänsel, Sir Thomas Allen als Peter, Anja Silja als Hexe - Sir Colin Davis dirigierte.


    "Diana Damrau: a killer soprano"


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Lieber Harald,


    Nicht gesehen, aber heute brachte Radio Stephansdom, als ich gerade mein Mittagesssen hinunterschlang, ein Interview mit Damrau und Kirchschlager, in das mehrfach einige Aussschnitte der Londoner Aufführung samt Vergleichen von anderen Aufnahmen eingespielt wurden. Natürlich reicht das nicht für ein vollständiges Urteil, aber diese Häppchen lassen das Lob der Londoner Presse nicht unberechtigt erscheinen.
    Die beiden Damen haben übrigens mit Recht betont, daß es eigentlich ein Unfug ist, diese Oper immer nur als Werk für Kinder hinzustellen.


    LG


    Waldi

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