Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

  • ....allein schon wegen der schönen Aussicht:



    mehr Bilder gibt es hier.


    LG


    :stumm:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo Harald, Hallo Wolfgang,


    der abgebildete Giulietta-Akt war für mich der Grund, die Aufnahme, die ich gemacht hatte, wieder zu löschen. Die beiden anderen Akte waren - mit Einschränkungen - eben noch akzeptabel, wenngleich ich persönlich eine ganz andere Einstellung zu "Hoffmanns Erzählungen" habe. Dennoch, schaut sie euch an, ich bin nämlich auf eure Urteile (abgesehen von dem von Amfortas) sehr gespannt.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Da anscheinend noch niemand darauf hingewiesen hat .....


    Salzburger Festspiele 2011
    Die Frau ohne Schatten (R. Strauss)


    3sat überträgt am Freitag, 29. Juli, ab 20.15 Uhr, die Premiere von Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten von den Salzburger Festspielen 2011.
    Die Inszenierung stammt von Christof Loy.


    Besetzung:


    Der Kaiser - Stephen Gould
    Die Kaiserin - Anne Schwanewilms
    Die Amme - Michaela Schuster
    Barak, der Färber - Wolfgang Koch
    Die Frau des Färbers - Evelyn Herlitzius
    Der Einäugige - Markus Brück
    Der Einarmige - Steven Humes
    Der Bucklige - Andreas Conrad
    Der Geisterbote - Thomas Johannes Mayer
    Die Stimme des Falken - Rachel Frenkel
    Die Stimme eines Jünglings - Peter Sonn
    Hüter der Tempelschwelle - Christina Landshamer
    Eine Stimme von oben - Maria Radner
    Erste Dienerin - Christina Landshamer
    Zweite Dienerin - Lenneke Ruiten
    Dritte Dienerin - Martina Mikelić
    Stimmen der Ungeborenen - Hanna Herfurtner, Christina Landshamer, Lenneke Ruiten, Rachel Frenkel, Martina Mikelić, Maria Radner


    Wiener Philharmoniker
    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
    Salzburger Festspiele Kinderchor
    Dirigent - Christian Thielemann


    Gregor

  • Bayerisches Fernsehen
    Herrenchiemsee Festpiele:
    Sonntag, 7. August um 12.45 Uhr (I)
    Sonntag, 14. August um 12.45 Uhr (II ) Verdi "La Traviata"
    Sonntag, 21. August um 12.45 Uhr (III) Mozart "Don Giovanni"


    1. Sendung morgen um 12.45 Uhr im BR Fernsehen -
    Herrenchiemsee Festspiele (1/3)

    Eine "Insel im Meer der Festivals" wollten der Dirigent Enoch zu Guttenberg und der Dramaturg Hans Jörg Schönmetzler mit den "Herrenchiemsee Festspielen" schaffen. Seit mehr als zehn Jahren locken sie mit bekannten, aber auch selten aufgeführten Werken ein stets wachsendes Publikum in das Schloss Herrenchiemsee.
    König Ludwig II. hatte das Schloss nach dem Vorbild von Versailles erbauen lassen. Enoch zu Guttenberg sieht sich als Intendant verpflichtet, mit dem Konzept der Festspiele der komplexen, widersprüchlichen Persönlichkeit des ursprünglichen "Hausherren" gerecht zu werden. 2007 lautete das Motto "maskulin - feminin". So fand das Festival nicht nur auf Herrenchiemsee statt, sondern bezog erstmals auch die Nachbarinsel Frauenchiemsee mit ein.


    Hinter den Kulissen
    Ein Team des Bayerischen Rundfunks beobachtete Enoch zu Guttenberg und Ljubka Biagioni zu Guttenberg bei den Proben zu "Don Giovanni" und "La Traviata", befragte den Dramaturgen Hans Jörg Schönmetzler zu den Auswahlkriterien und die Dirigenten nach ihrer Interpretation der Werke.


    Der Film dokumentiert zusätzlich ausgewählte Arien und Chöre verschiedener Aufführungen aus dem Münster Frauenchiemsee und dem Schloss Herrenchiemsee - von Franz Schuberts "Rosamunde" bis zu Hildegard von Bingen.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Bayerisches Fernsehen
    Sonntag, 14. August 2011 - 12.45 Uhr


    Herrenchiemsee Festspiele (2/3)

    Dieser Film zeigt ausgewählte Arien aus Verdis "La Traviata" und beobachtet Ljubka Biagioni zu Guttenberg bei der Probe. Die Dirigentin erzählt zudem über ihren Werdegang, ihre Arbeit mit den Sängern und über ihren Bezug zur Oper.


    Eine Oper im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee aufzuführen - das stellt besondere Anforderungen an Regisseur und Dirigent.


    Die römische Dirigentin Ljubka Biagioni zu Guttenberg schuf im Rahmen der Herrenchiemsee Festspiele 2006 eine halb-szenische Version, bei der sie sehr genau den Angaben in der Partitur des Komponisten Giuseppe Verdi folgte.


    In der italienischen Sängerin Sabina Macculi fand Ljubka Biagioni zu Guttenberg eine hervorragende Besetzung der Violetta Valéry - die sie nicht als vulgäre Prostituierte, sondern in erster Linie als würdevolle Frau zeigen wollte. Der russische Bariton Albert Schagidullin übernahm die Rolle des Giorgio Germont, Tomas Cerny die seines Sohnes Alfredo. Es spielt das Orchester Sinfonia Varsovia, und es singt der Tschechische Philharmonische Chor, Brünn.


    LG


    :hello::hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Bayerisches Fernsehen
    Sonntag, 21. August 2011 - 12.45 Uhr


    Herrenchiemsee Festspiele (3/3)


    Der Film zeigt Enoch zu Guttenberg bei den Proben zu Mozarts Oper "Don Giovanni" sowie ausgewählte Arien und Spielszenen während der Aufführung. Dirigent und Regisseur Enoch zu Guttenberg gibt Auskunft über seine außergewöhnliche Interpretation der Oper und ihrer Hauptpersonen.
    Für seine Inszenierung des Don Giovanni anlässlich der Herrenchiemsee Festspiele ging Enoch zu Guttenberg ganz neue Wege. Ganz bewusst wählte er die deutsche Übersetzung des Komponisten und Dirigenten Hermann Levi, die im Auftrag König Ludwigs II. entstanden war.


    Da die Bühne im Spiegelsaal nur eine konzertante Aufführung zulässt, strich Enoch zu Guttenberg die Secco Rezitative und ersetzte sie durch eine Szenenfolge aus der Feder des Festivaldramaturgen Klaus Jörg Schönmetzler. In einem fiktiven Verhör versucht die Polizeipsychologin - gespielt von Salome Kammer - die Beweg- und Hintergründe des Giovanni Tenorio, (Ralf Bauer) herauszufinden, der – wie Don Giovanni – einen Mord begangen hat.


    Besetzung
    Don Giovanni (Stephan Genz)
    Donna Anna (Ruth Ziesak)
    Don Ottavio (Jörg Dürmüller)
    Leporello (Anton Scharinger)
    Komtur (Wilfried Staber)
    Donna Elvira (Katja Pieweck)
    Zerlina (Christina Landshamer)


    Es spielt das Orchester der KlangVerwaltung, es singt der Chor der Chorgemeinschaft Neubeuern.


    LG


    :hello::hello::hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Liebe Taminoianerinnen und Taminoianer,


    die meisten von Euch werden es längst wissen - zum ersten Mal wird eine Aufführung aus Bayreuth live im TV ausgestrahlt:


    Am 14. August 2011 ist auf arte ab 17:15 Uhr der Lohengrin aus Bayreuth zu sehen.


    Inszenierung: Hans Neuenfels (der sogenannte "Ratten"-Lohengrin)
    Musikalische Leitung: Andris Nelsons


    Lohengrin: Klaus Florian Vogt (nach Jonas Kaufmann in 2010)
    Elsa: Annette Dasch
    Telramund: Tómas Tómasson
    Ortrud: Petra Lang
    Heinrich der Vogler: Georg Zeppenfeld
    Heerrufer: Samuel Young


    Ich hoffe, möglichst viele Taminos sehen zu und posten in einem Live-Thread ihre Anmerkungen zur Aufführung!

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  • der abgebildete Giulietta-Akt war für mich der Grund, die Aufnahme, die ich gemacht hatte, wieder zu löschen.

    Was war den daran so anstößig. Ich kann mich an eine TV-Aufführung mit Piso und Gestzy erinnern, vom seinerzeitigen puristischen ZDF (Indendant Halzamer) ausgestrahlt, erinnern, da ging es im 3. Akt auch leicht frivol zu. Niemand hat das damals beanstandet und das ist schon lange her.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Lieber Bernward,


    das ist eine ganz persönliche Einstellung. Ich habe in anderen Themen dazu noch etwas Näheres gesagt. Ich habe eine Reihe anderer Aufführungen gesehen(u.a. auch in den 70er Jahren in Bregenz), die in mehr phantastischen Inszenierungen, wie man sie sich nach Lesen von E.T.A. Hoffmann vorstellt, gezeigt wurden. Auf die nackten, blutigen Gestalten im Julietta-Akt konnte ich mir keinen Reim machen. Ich habe aber nicht gesagt, dass ich das als anstößig betrachte. Ich habe mich übrigens geirrt: Ich habe die Aufnahme damals auf DVD gespeichert und später verschenkt, aber das spielt ja keine Rolle. Die Inszenierung war sicherlich ein guter Kompromiss und vom Musikalischen schon deshalb interessant, weil sie Neuentdeckungen enthielt. Im Vergleich zu den anderen Inszenierungen, die ich gesehen habe, hat mich aber gerade der Giulietta-Akt doch etwas verstört. Aber mein Beitrag ließ ja auch durchblicken, dass das eine rein persönliche Empfindung war.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Hallo,


    ähnliches habe ich am 09.08. erlebt - auf BR-Klassik (Hörfunk) Parsival aus Bayreuth. Leider konnte ich nicht die ganze Übertragung verfolgen. Aber in den Pausen wurde die Inszenierung und das Bühnenbild beschrieben - war ich froh, nur hören zu können!
    Den 3. Aufzug konnte ich ganz hören - zu den Sängern/innen kann ich nicht viel sagen, davon verstehe ich zu wenig. Ich war mit mir schon zufrieden, anhand der Leitmotive dem äußeren/innerenHandlungsablauf folgen zu können. Die Chorszenen - Emotion in Hülle und Fülle.


    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • War ja kein Erfolg -die AIDA am Rhein im vergangenen Jahr - die entsprechenden Beiträge hier im Forum sind leider durch den Crash zu dieser Zeit verlorengegangen.


    Heute abend wiederholt ZDF-Kultur den event vom letzten Jahr:
    Donnerstag, 11.08.2011 21:30 - 23:45 Uhr
    Länge: 135 min - Konzert, Schweiz, 2010


    Ein Kulturprojekt des Schweizer Fernsehens in Koproduktion mit RTS, RSI, 3sat und ZDFtheaterkanal und in Zusammenarbeit mit Theater Basel und Sinfonieorchester Basel.


    Aida am Rhein
    Moderation: Sandra Studer
    Regie: Georges Delnon
    Musik: Giuseppe Verdi
    Darsteller:
    Aida - Angeles Blancas
    Radames - Sergej Khomov
    Amneris - Michelle de Young
    Ramfis - Daniel Golossov
    Amonasro - Alfred Walker
    - u.a.


    Zitat

    Basel ist die Kulisse für ein einzigartiges Opernerlebnis: Der Rhein wird zum Nil und die Stadt Basel selbst zur Bühne, wenn "Aida am Rhein" unter freiem Himmel rund um die Mittlere Brücke und im Hotel "Les Trois Rois" vom Ensemble des Theaters Basel und dem Sinfonieorchester Basel aufgeführt wird.


    Die Titelrolle der Aida, dem wohl populärsten Werk Giuseppe Verdis, singt die spanische Sopranistin Angeles Blancas. Ihren Liebhaber Radames gibt der russische Tenor Sergej Khomov. Die Rolle der Gegenspielerin Amneris übernimmt die US-Amerikanerin Michelle de Young.


    "Aida am Rhein" ist eine Adaption der "Aida"-Produktion, die im September 2010 am Theater Basel Premiere feierte. Mit "Aida am Rhein" geht das Fernsehen an die Grenzen des technisch Machbaren. Im Einsatz stehen modernste Produktionsmittel und ausgefeilte Technik an mehr als 30 Kamerastandorten zu Wasser, zu Land und in der Luft. Am meisten gefordert waren die Tontechniker: Das Orchester spielte im Ballsaal des Hotels, während sich die meisten Szenen der Oper in einigen 100 Metern Entfernung am und auf dem Fluss abspielten. Gedreht wurde dabei mit 15 Kameras.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Eigentlich kein richtiger Opernfilm, mehr eine Heimatschnulze sendet 3sat morgen:


    3sat, Samstag, 29. August 2011, 10:50 Uhr:


    Die Regimentstochter
    Spielfilm, Österreich 1953
    Darsteller:
    Marie - Aglaja Schmid
    Toni - Robert Lindner
    Sulpitz - Hermann Erhardt
    Annette - Gusti Wolf
    Hans - Fritz Muliar
    u.a.
    Regie: Georg C. Klaren
    Regie: Günther Haenel
    Länge: 95 Minuten



    Zitat

    Die 19-jährige Marie wird vor einem Bergabsturz von dem Bauernburschen Toni gerettet, der als Anführer mit einer Gruppe von Freischärlern gegen Napoleon kämpft. Als er sich freiwillig zum Militär meldet, um weitere Helfer für die Befreiung Tirols zu werben, trifft er Marie wieder. Sie verlieben sich ineinander, werden jedoch bald wieder getrennt, denn Marie soll gegen ihren Willen mit einem Herzog verlobt werden.
    "Die Regimentstochter" ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1953.
    (ORF)


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Der Film zeigt Enoch zu Guttenberg bei den Proben zu Mozarts Oper "Don Giovanni" sowie ausgewählte Arien und Spielszenen während der Aufführung. Dirigent und Regisseur Enoch zu Guttenberg gibt Auskunft über seine außergewöhnliche Interpretation der Oper und ihrer Hauptpersonen.
    Für seine Inszenierung des Don Giovanni anlässlich der Herrenchiemsee Festspiele ging Enoch zu Guttenberg ganz neue Wege. Ganz bewusst wählte er die deutsche Übersetzung des Komponisten und Dirigenten Hermann Levi, die im Auftrag König Ludwigs II. entstanden war.


    Da die Bühne im Spiegelsaal nur eine konzertante Aufführung zulässt, strich Enoch zu Guttenberg die Secco Rezitative und ersetzte sie durch eine Szenenfolge aus der Feder des Festivaldramaturgen Klaus Jörg Schönmetzler. In einem fiktiven Verhör versucht die Polizeipsychologin - gespielt von Salome Kammer - die Beweg- und Hintergründe des Giovanni Tenorio, (Ralf Bauer) herauszufinden, der – wie Don Giovanni – einen Mord begangen hat.

    Ich habe durch Zufall den 3. Teil im TV gesehen. Stimmen prächtig, Orchester sehr gut. Erläuterungen des Dirigenten, der ausdrücklich zugibt, dass provoziert werden sollte, nachvollziehbar. Interessant war für mich die Aussage von Schönmetzler, dass es Mozarts ausdrücklicher Wille war, seine Musik unangetastet aber die Inszenierung der jeweiligen Zeit, in der sie gespielt wird, anzupassen. Also im 21. Jahrhundert doch Regietheater und keine Mozartkugeln ? Interessant auch die Aussage, dass die Register-Arie zahlenmäßig nicht nur Eroberungen sondern auch Vergewaltigungen des Casanova Don Giovanni einschließt. So deutlich hat das bisher noch keiner geäußert.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Interessant auch die Aussage, dass die Register-Arie zahlenmäßig nicht nur Eroberungen sondern auch Vergewaltigungen des Casanova Don Giovanni einschließt.


    Rekurriert das auf Da Pontes Text? Soweit mein Opernitalienisch reicht, hat conquistare nicht diese Nebenbedeutung. Die Sensation ist natürlich die These zu Mozarts szenischen Intentionen, die posthume Zukunft betreffend.


    :hello:

    Zerging in Dunst das heilge römsche Reich


    - uns bliebe gleich die heilge deutsche Kunst!

  • Ich höre gerade, daß der Deutschlandfunk heute um 21.05 Uhr in seiner Reihe "Festspiel-Panorama" eine Aufnahme aus der Ulrichskirche vom 2. Juni bringt:


    Händel-Festspiele Halle 2011: "Händel meets Jazz"
    Roberta Mameli, Sopran - Gianluigi Trovesi und Emanuele Cisi, Saxofon -
    Donato Stolfi, Schlagzeug - Alberto Lo Gatto, Kontrabass
    Ensemble "La Venexiana" - Leitung: Claudio Cavina

    .


    MUSIKWANDERER

  • Donnerstag ist Operntag bei ZDF-Kultur. Am 6. Oktober ist es wieder soweit:


    ZDFkultur , Donnerstag, 06.10.2011 - 15:20 - 17:35 Uhr


    Die Liebesprobe


    Zitat

    Die Liebesprobe war eine von Rossinis ersten Opern und wurde für die Mailänder Scala geschrieben. Ihre Uraufführung 1812 brachte dem Komponisten nachhaltigen Erfolg. Das Libretto bedient sich der Bühnenstandards seiner Zeit.
    Verkleidungen, Missverständnisse, Intrigen und Liebeshändel. Die Aufzeichnung einer Aufführung der Hamburgischen Staatsoper ist ein beeindruckendes Zeitdokument aus der "Frühgeschichte" des Fernsehens. Die Inszenierung stammt von Günther Rennert, in den Hauptrollen singen Toni Blankenheim (Macrobio), Tom Krause (Graf Asdrubal), Elisabeth Steiner (Marchesa Ortensia) u.a. Der Schweizer Komponist und Intendant Rolf Liebermann erläutert in einem Interview Werk, Inszenierung und Umfeld.


    Länge: 135 min
    Oper, Deutschland, 1963, Schwarz-Weiß


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo Freunde,


    schon jetzt vormerken:
    Michail Glinka: Ruslan und Ludmilla aus dem neueröffneten Bolschoi Theater - arte am 13.11. von 14.oo bis 16.o5 Uhr und (Fortsetzung) 14.11. von 22.5o bis 0.1o Uhr
    Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen - arte am 21.11 von 20.4o bis 0.oo Uhr


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

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  • Hier noch ein paar ergänzende Informationen zu der Oper am Donnerstag im ZDF-Kulturkanal:


    „Die Liebesprobe“ (La pietra del paragone)
    Komische Oper in 2 Akten von Luigi Romanelli
    Musik von Gioachino (neue Schreibweise!) Rossini /
    Deutsche Bühnenfassung nach der Übersetzung von Wilhelm Michael Treichlinger von Paul Friedrich und Günther Rennert


    Personen: Graf Asdrubal – Tom Krause /
    Fabrizio, sein Diener – Peter Roth-Ehrang /
    Baronessa Clarissa – Cvetka Ahlin /
    Donna Fulvia – Ria Urban /
    Marchesa Ortensia – Elisabeth Steiner /
    Giocondo, ein Dichter – Horst Wilhelm /
    Pacuvio, ein Maler – Heinz Blankenburg /
    Macrobio, ein Journalist – Toni Blankenheim /
    Chor der Hamburgischen Staatsoper – Ltg.: Horst-Dietrich Schoch /
    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg – Dirigent: Horst Stein /
    Bühnenbild: Alfred Siercke /
    Inszenierung: Günther Rennert /
    TV-Regie: Karlheinz Hundorf /
    Dauer: 132 Minuten (incl. eines Pausengesprächs mit Rolf Liebermann)


    (Dank an C.Meffert für die Infos).


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Danke für die schnelle Info Jolanthe. Hoffentlich schafft es Arte diesmal ohne Störungen zu übertragen. Bei der Tosca Übertragung und bei Lohengrin gab es ja jeweils Ausfälle. Allein schon wegen John Releya muss man sich den Hoffmann ansehen. Er wird wahrscheinlich besser singen als Damrau und Villazon zusammen.

  • Donnerstag, 13.10.2011 15:20 - 17:25 Uhr ZDF Kultur

    Der Wildschütz oder die Stimme der Natur

    Komische Oper in drei Akten von A. Lortzing


    Lortzings Name steht wie kein zweiter für musikalisches Biedermeier. Lortzing sog Theaterluft gewissermaßen mit der Muttermilch ein. 1842 entstand der Wildschütz, ein Erfolgswerk. Regisseur Herbert Junkers inszenierte den Wildschütz 1964 mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Berlin.


    In den Hauptrollen spielen Christoph Peter Runge (Graf von Eberbach), Gisela Litz (Die Gräfin), Andor Kaposy (Der Stallmeister) und Georg Stern als Baculus.


    Oper, Deutschland, 1964
    Länge: 125 min s/w


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Vielen Dank für den Tip Harald, werde ich mitschneiden lassen, wozu hat man denn Freunde.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Am Samstag, 15.10., überträgt der österreichische Rundfunk Ö1 um 19 Uhr die "Traviata" mit Natalie Dessay unter de Billy aus der Wiener Staatsoper.

    Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

  • Am Samstag den 15. Oktober überträgt 3 Sat Mahlers 8. aus München, u.a. mit Violetta Urmana und Johann Botha.



    Gustav Mahler: Symphonie der Tausend


    Mariss Jansons dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Den Titel "Symphonie der Tausend" erhielt Gustav Mahlers Musikstück von dem Konzertveranstalter Emil Gutmann, der bei der Uraufführung eine außergewöhnlich große Anzahl von Musikern heranzog.
    Acht Gesangssolisten, zwei riesige gemischte Chöre, ein Knabenchor und ein überaus groß besetztes Symphonieorchester mit mindestens 120 Instrumenten, darunter Orgel, Harmonium, Celesta, Klavier, mehrere Harfen, Mandolinen und diverse Schlaginstrumente - der Aufwand für eine Aufführung von Mahlers 8. Symphonie ist gigantisch: "Es ist das Größte, was ich je gemacht habe", schrieb er über das Werk, als er es im Sommer 1906 vollendet hatte. Außergewöhnlich ist auch die Struktur der Symphonie, die man ebenso gut als Symphonie-Kantate bezeichnen könnte: Sie besteht aus zwei größeren Teilen, in denen Mahler zwei äußerst kontrastierende Texte einander gegenüberstellt. Für den ersten Teil wählte er den mittelalterlichen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus", der im Original dem Mainzer Erzbischof Rabanus Maurus (etwa 780 - 856) zugeschrieben wird. Im zweiten Satz vertonte er die Schlussszene aus Johann Wolfgang von Goethes "Faust II", in der Faust stirbt und durch die Fürbitten Gretchens erlöst wird.


    Mahler hat das monumentale Werk, das auch heute wegen seiner gigantischen Besetzung selten aufgeführt wird, seiner Frau Alma gewidmet. Die Uraufführung war der größte Erfolg des Komponisten.Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks präsentieren zum Mahler-Jahr 2011 Gustav Mahlers "Symphonie der Tausend" aus der Philharmonie in München, der Stadt, in der Gustav Mahler selbst im Jahr 1910 die Uraufführung dieses spektakulären Werks dirigierte.


    Im Anschluss, um 21.40 Uhr, zeigt 3sat den Dokumentarfilm "'Meine Zeit wird kommen'", der auf Tagebüchern von Gustav Mahlers Freundin Natalie Bauer-Lechner basiert.

  • Violeta Urmana - Sopran
    Christine Brewer - Sopran
    Anna Prohaska - Sopran
    Janina Baechle - Mezzosopran
    Mihoko Fujimura - Mezzosopran
    Johan Botha - Tenor
    Michael Volle - Bariton
    Ain Anger - Bass


    Tölzer Knabenchor
    Lettischer Staatschor
    Chor des Bayerischen Rundfunks


    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Musikalische Leitung: Mariss Jansons


    Bei YouTube konnte man schon in diverse Mahler-Rundfunkmitschnitte unter Jansons (CGO und BRSO) reinhören. Ich bin gespalten bisher. Wirkte oft ein wenig unterkühlt. Aber gespannt bin ich trotzdem. ;)

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Am Samstag, 15.10., überträgt der österreichische Rundfunk Ö1 um 19 Uhr die "Traviata" mit Natalie Dessay unter de Billy aus der Wiener Staatsoper.


    LA TRAVIATA
    |Giuseppe Verdi

    • Bertrand de Billy | Dirigent

    • Jean-Francois Sivadier | Regie

    • Alexandre de Dardel | Bühnenbild

    • Virginie Gervaise | Kostüme

    • Philippe Berthomé | Licht

    • ---------

    • Natalie Dessay | Violetta Valéry

    • Charles Castronovo | Alfred Germont

    • Fabio Capitanucci | George Germont, Alfreds Vater

    • Zoryana Kushpler | Flora Bervoix

    • Donna Ellen | Annina

    • Carlos Osuna | Gaston

    • Clemens Unterreiner | Baron Douphol

    • Il Hong | Marquis von Obigny

    • Dan Paul Dumitrescu | Doktor Grenvil


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


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