Oper - heute im Radio

  • WDR 3 - Sonntag, 03.06.12 um 20:05 Uhr


    Oberto, Graf von San Bonifacio
    von Giuseppe Verdi

    Libretto: Antonio Piazza und Temistocle Solera


    Oberto, Graf von San Bonifacio: Michele Pertusi, Bass
    Leonora, seine Tochter: Maria Guleghina, Sopran
    Cuniza, Schwester des Feudalherrn Ezzelinos: Ekaterina Gubanova, Sopran
    Imelda, ihre Vertraute: Sophie Pondjiclis, Mezzosopran
    Riccardo, Graf von Salinguerra: Valter Borin, Tenor


    Chœur de Radio France
    Orchestre National de France
    Leitung: Carlo Rizzi


    Zitat

    Verdis Premiere: Mit dem Oberto konnte der junge Parmeser Komponist 1839 an der Mailänder Scala seine erste Oper auf die Bühne bringen. Das Drama um Riccardo, der erst Leonora verführt, sie dann wegen Cuniza verlässt und deshalb schließlich von Leonoras rachesuchendem Vater Oberto zum Zweikampf gefordert wird, endet tragisch bis tödlich: Cuniza weist den treulosen Riccardo zurück, Oberto unterliegt ihm im Duell. Riccardo flieht, bereut und vermacht sein Hab und Gut Leonora, die jedoch mit allem Irdischen abgeschlossen hat: Die verzweifelte, um Liebe, Ehre und Vater gebrachte Leonore geht ins Kloster. Obwohl Verdis Erstling ein Erfolg war, hat sich der Oberto nicht auf der Bühne behaupten können; WDR 3 präsentiert diese selten aufgeführte Oper in einer Produktion des Pariser Théâtre des Champs-Elysées.


    Aufnahme vom 19. November 2011 aus dem Théâtre des Champs-Elysées, Paris


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Bayern-Klassik sendet am Dienstag 19.6. eine Aufzeichnung des Don Carlos aus Wien ab 19.05 Uhr.


    Oper in fünf Akten
    In italienischer Sprache
    Philipp II. - René Pape
    Don Carlo - Ramón Vargas
    Rodrigo - Simon Keenlyside
    Elisabeth von Valois - Krassimira Stoyanova
    Prinzessin Eboli - Luciana D'Intino
    und andere
    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Leitung: Franz Welser-Möst
    Aufnahme vom 16. Juni 2012 in der Wiener Staatsoper


    :hello:
    Jolanthe

  • La Forza Del Destino aus Paris


    Radio Ö1 sendet am Samstag, 21. Juli 19.30 Uhr Verdi's La Forza Del Destino aus der Pariser Opera Bastille vom Dezember 2011.


    Marcelo Alvarez (Don Alvaro)
    Violeta Urmana (Leonora)
    Vladimir Stoyanov (Don Carlo di Vargas)
    Nadia Krasteva (Preziosilla)
    Mario Luperi (Marchese di Calatrava)
    Kwangchul Youn (Padre Guardiano)
    Nona Javakhidze (Curra)


    Chor und Orchester der Pariser Nationaloper
    Dirigent: Philippe Jordan


    Gregor

  • Heute abend auf Oe 1 live auf Salzburg ab 19 Uhr


    Concentus Musicus spielt heute Abend zum ersten Mal in seiner langen Ensemblegeschichte die letzte Oper Mozarts. Es wird also eine Zauberflöte auf Originalinstrumenten mit dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt.




    Besetzung und Orchester



    Mit Georg Zeppenfeld (Sarastro), Bernard Richter (Tamino), Mandy Fredrich (Königin der Nacht), Julia Kleiter (Pamina), Markus Werba (Papageno), Elisabeth Schwarz (Papagena), Sandra Trattnigg (Erste Dame), Anja Schlosser (Zweite Dame), Wiebke Lehmkuhl (Dritte Dame), Rudolf Schasching (Monostatos), Tölzer Knaben (Drei Knaben), Lucian Krasznec (Erster Geharnischter/Erster Priester) und Martin Gantner (Sprecher/Zweiter Priester)
    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Concentus Musicus Wien; Dirigent: Nikolaus Harnoncourt

  • Die letzte Oper Mozarts ist nicht die Zauberflöte sondern Titus.


    Laut Köchelverzeichnis stimmt das. Die Zauberflöte wird als Nr. 620 geführt, La Clemenza di Tito als Nr. 621.


    Fest steht auch, dass Mozart mit der Komposition der Zauberflöte im Frühling 1791 begonnen und einen Großteil der Oper wohl auch beendet hat, als er im Sommer 1791 den Auftrag bekam, anläßlich der Krönung Kaiser Leopold II. zum König von Böhmen, den Tito zu komponieren. Mozart unterbrach die Komposition der Zauberflöte und stellte diese erst nach Beendigung von La Clemenza di Tito im September fertig. Der Tito hatte dann am 06. September 1791 seine Uraufführung. Die Zauberflöte erst am 30. September 1791.
    Begonnen hat Mozart zuerst die Arbeiten an der Zauberflöte, beendet hat er sie aber auch erst nach dem Tito. Was zählt nun als Kriterium welche Oper nun wirklich seine letzte ist?
    Wenn erst die Vollendung des Werkes gilt, muß es die Zauberflöte sein.


    Gregor

  • So sieht es auch Ö1:
    Hier die schnelle Antwort auf meine Anfrage


    Sehr geehrter Herr !
    Vielen Dank für Ihr E-Mail.
    Sie haben recht. Laut Köchelverzeichnis ist die Oper Titus die letztgereihte.
    Beide Opern entstammen jedoch dem Jahr 1791 und die Uraufführung von Titus war am 6. September
    und somit vor der Uraufführung der Zauberflöte am 30. September.
    Es ist also Interpretationssache ob man die zuletzt uraufgeführte
    oder die zuletzt verzeichnete Oper als letzte Oper Mozarts bezeichnet.
    Gerne haben wir Ihre Rückmeldung der Redaktion zur Kenntnis gebracht
    und danken Ihnen für Ihre Stellungnahme.
    Für Ihr Interesse an unserem Klassik- und Kulturprogramm Ö1 bedanken wir uns und verbleiben
    mit freundlichen Grüßen
    Ö1 Service

    mfG
    Michael

  • Tipp für Radiohörer:


    Samstag, 01.09.2012 - 20:05 bis 00:00 Uhr
    Puccinis Oper "Turandot"
    Mitschnitt von "Les Chorégies d’Orange"


    Turandot... Lise Lindstrom
    Liù... Maria Luigia Borsi
    Calaf... Roberto Alagna
    Timur... Marco Spotti
    Altoum... Chris Merritt
    u.a.
    Chöre aus der Region
    Orchestre National de France
    Leitung: Michel Plasson


    Zitat

    "Nessun dorma" ("Keiner schlafe") – eine der berühmtesten und ergreifendsten Arien der Operngeschichte findet sich Puccinis Oper "Turandot". Der Prinz Calaf singt sie in der Gewissheit, dass die kalte, aber begehrenswerte Turandot das Geheimnis seines Namens nicht erfahren werde, er aber ihr Herz gewinnen könne. "Turandot" war Puccinis letzte Oper. Er arbeitete vom Frühjahr 1920 bis zu seinem Tod am 29. November 1924 an dem Stoff, auch indem er sich intensiv mit chinesischer Geschichte und Musik beschäftigte. Die Uraufführung fand am 25. April 1926 in der Mailänder Scala statt unter der Leitung von Arturo Toscanini. Er brach sie an der Stelle mit den Worten "Hier endet das Werk des Meisters" ab, an der Puccinis Original abriss. Erst die zweite Aufführung, ebenfalls mit Toscanini, brachte die von Franco Alfano vervollständigte Fassung auf die Bühne. Das ARD Radiofestival sendet heute die Aufnahme der hochgelobten Inszenierung von Puccinis "Turandot" aus dem Amphitheater im südfranzösischen Orange mit der Amerikanerin Lise Lindstrom in der Titelrolle und dem Franzosen Roberto Alagna als Prinz Calaf.

    (Aufnahme vom 31. Juli 2012 aus dem Théâtre Antique)
    im Rahmen des ARD Radiofestivals zu hören auf:


    MDR Figaro
    WDR 3
    SWR 2
    SR2 KulturRadio
    kulturradio
    NDR Kultur
    Bayern 2 plus
    Nordwestradio
    hr2-kultur


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Da ich es verpasst habe mir live die Turandot Aufführung auf France Musique aufzunehmen werde ich das jetzt nachholen. Diese Lise Lindstrom, die die Turandot , scheint wohl auf diese Rolle abonniert zu sein. Bei Tod Opera gibt es einige Aufnahmen mit ihr als Turandot u.a. auch von der MEt. Nur komisch das sie noch nicht bekannter ist.

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  • Keinesfalls Verpassen:


    HEUTE in BR Klassik:


    Gioacchino Rossini: "Matilde di Shabran"



    Matilde di Shabran - Olga Peretyatko
    Corradino - Juan Diego Flórez
    Edoardo - Anna Goryachova
    Aliprando - Nicola Alaimo
    Raimondo Lopez - Marco Filippo Romano


    Coro e Orchestra del Teatro Comunale di Bologna
    Leitung: Michele Mariotti
    Aufnahme vom 11. August 2012



    [timg]http://www.operaclick.com/site…z_MG_6247_0.jpg;n;433;296[/timg]

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Da ich es verpasst habe mir live die Turandot Aufführung auf France Musique aufzunehmen werde ich das jetzt nachholen. Diese Lise Lindstrom, die die Turandot , scheint wohl auf diese Rolle abonniert zu sein. Bei Tod Opera gibt es einige Aufnahmen mit ihr als Turandot u.a. auch von der MEt. Nur komisch das sie noch nicht bekannter ist.



    Hätten Sie auch ein paar Meinungen über diese Turandot. Ich bin sehr interresiert. Danke.
    :hello:

    Pourqoi me reveiller....

  • rodolfo39: "Diese Lise Lindstrom, die die Turandot singt, scheint wohl auf diese Rolle abonniert zu sein. Bei Tod Opera gibt es einige Aufnahmen mit ihr als Turandot u.a. auch von der MEt. Nur komisch, dass sie noch nicht bekannter ist."


    Sie ist die unbedeutendste Turandot, die ich je gehört habe.


    Rheingold

    Es grüßt Rüdiger als Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Ich fand sie auch nicht so toll und hab mich auch schon gewundert das sie überhaupt an der Met singen darf. Roberto Alagna meisterte den Calaf dank seines großen Stimmvolumen , aber von Interpretation kann da keine Rede sein, obwohl das Nessun dorma ihm sehr gut gelungen ist. Dirigat und Chor waren hervorragend. Kann mir vorstellen das Alagna den Carlos in Wien abgesagt hat, weil er sich mit dem Calaf etwas übernommen hat.

  • NDR-Kulur Samstag 15. September 2012:


    AUS DER HAMBURGER STAATSOPER


    Alexander Borodin
    FÜRST IGOR

    Igor Swatoslawitsch - Andrzej Dobber
    Jaroslawna - Veronika Dzhioeva
    Wladimir Igorowitsch - Dovlet Nurgeldiyev
    Fürst Galitzky (W. Jaroslawitsch) - Rafal Siwek
    Kontschak- Tigran Martirossian
    Kontschakowna - Cristina Damian
    Owlur - Sergiu Saplacan
    Skula - Moritz Gogg
    Jeroschka - Markus Petsch
    Polowezer Mädchen - Solen Mainguené
    Philharmoniker Hamburg
    Musikalische Leitung
    Simone Young
    Hamburg 15. September 2012






    Bayerischer Rundfunk
    Sonntag 16. September 2012

    aus London von den Proms

    Hector Berlioz:


    LES TROYENS
    Bryan Hymel (Aeneas)
    Fabio Capitanucci (Coroebus)
    Ashley Holland (Panthus)
    Brindley Sherratt (Narbal)
    Ji-Min Park (Iopas, Iopas)
    Barbara Senator (Ascanius)
    Anna Caterina Antonacci (Cassandra)
    Eva Maria Westbroek (Dido)
    Hanna Hipp (Anna)
    Ed Lyon (Hylas)
    Robert Lloyd (Priam)
    Lukas Jakobski (Greek Chieftain)
    Jihoon Kim (Ghost of Hector)
    Ji Hyun Kim (Helenus)
    Pamela Helen Stephen (Hecuba)
    Royal Opera Chorus - Orchestra of the Royal Opera House
    Sir Antonio Pappano conductor
    Aufnahme vom 22. Juli 2012





    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Ein "Muß" für jeden Lortzing-Freund:


    SWR2 Oper


    Sendung am Sonntag, 23.9. | 20.03 Uhr


    Albert Lortzing:
    "Der Wildschütz oder Die Stimme der Natur"

    Komische Oper in 3 Akten


    Graf von Eberbach: Aaron Judisch
    Gräfin von Eberbach: Carolyn Frank
    Baron Kronthal: Svetislav Stojanovic
    Baronin Freimann: Maraile Lichdi
    Nanette: Delia Tedeschi
    Baculus: Wilfried Staber
    Gretchen: Julia Amos
    Pankratius: Alexander Peutz
    Ein Gast: David Otto


    Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg
    Leitung: Cornelius Meister


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Weiss jemand von euch auf welchem Sender heute abend Turandot aus der MEt übertragen wird ? Normalerweise sollte BBC 3 die Aufführung übertragen nur jetzt steht dort die Zauberflöte aus Saltzburg , wo bis heute morgen Turandot stand im Programmplan.

  • Schon mal im voraus ein Tipp an alle Opern-Freunde und Wagner-Freunde im Speziellen:


    Samstag, 1. Dezember 2012
    19.30 bis 0.00 Uhr
    Ö1


    Richard Wagner
    DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
    Oper in drei Aufzügen

    (aufgenommen im November 2012 an der Wiener Staatsoper)



    Hans Sachs: James Rutherford
    Veit Pogner: Ain Anger
    Kunz Vogelsang: Benjamin Bruns
    Konrad Nachtigall: Nikolay Borchev
    Sixtus Beckmesser: Adrian Eröd
    Fritz Kothner: Boaz Daniel
    Balthasar Zorn: Pavel Kolgatin
    Ulrich Eißlinger: Michael Roider
    Augustin Moser: Peter Jelosits
    Hermann Ortel: Marcus Pelz
    Hans Schwarz: Alfred Sramek
    Hans Foltz: Andreas Hörl
    Walther von Stolzing: Johan Botha
    David: Norbert Ernst
    Eva: Christina Carvin
    Magdalena: Zoryana Kushpler
    Ein Nachtwächter: Alexandru Moisiuc


    Chor der Wiener Staatsoper
    Choreinstudierung: Thomas Lang


    Orchester der Wiener Staatsoper
    Leitung: Simone Young


    Label: Eigenmaterial Wiener STOP


    Diese Sendung wird in Dolby Digital 5.1 Surround Sound übertragen.


    Anmerkung: Es handelt sich um keine Live-Übertragung, sondern offenbar um einen Zusammenschnitt der Vorstellungen vom 21., 25. und 29. November 2012.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Anmerkung: Es handelt sich um keine Live-Übertragung, sondern offenbar um einen Zusammenschnitt der Vorstellungen vom 21., 25. und 29. November 2012.


    Das würde ich als sehr unwahrscheinlich einstufen. Möglicherweise hören die Mikrophone bei mehr als einer Vorstellung mit und man entscheidet danach, welchen Abend man ausstrahlt. Der Zusatzaufwand des Zusammenschneidens mehrerer Abende wäre nur beim Hintergedanken der Plattenveröffentlichung wirtschaftlich vertretbar. Aber diese Meistersinger gibt es ohnehin schon auf DVD...


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!


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  • Toll, wie machen die das nur, die Vorstellung vom 29. November auch schon mit in die Aufnahme einzubeziehen?

    Neue Sprichwörter: Leo leonis lupus - Leo leonis leo

  • Au weia! Tja, wie sagen wir hier im Ruhrgebiet: "Knapp vorbei ist auch daneben!". Aber ein schöner Gag wäre es gewesen!

    Neue Sprichwörter: Leo leonis lupus - Leo leonis leo

  • Samstag, 1. Dezember 2012, 20:05 Uhr - Hessischer Rundfunk, 2. Programm - HR2 Kultur


    Aus Dresden:
    Weinbergers Oper
    „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“
    Schwanda - Christoph Pohl
    Dorotka, seine Frau - Marjorie Owens
    Babinský, ein Räuber - Ladislav Elgr
    Königin - Tichina Vaughn
    Magier - Tilmann Rönnebeck
    Teufel - Michael Eder
    Erster Landsknecht, Richter, der Höllenhauptmann - Simeon Esper
    Scharfrichter, des Teufels Famulus - Timothy Oliver
    Zweiter Landsknecht - Ilhun Jung


    Sächsischer Staatsopernchor
    Sächsische Staatskapelle
    Leitung: Constantin Trinks


    (Aufnahme vom 24. März 2012 aus der Semper-Oper)


    Zitat

    Jaromír Weinbergers (1896-1967) Werk „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ war eine der erfolgreichsten Opern der späten 1920er-Jahre. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten bereitete dem Höhenflug des Komponisten jedoch schon wenige Jahre später ein jähes Ende.

    In Dresden wurde Schwanda zum letzten Mal 1950 inszeniert. Die Semperoper hat die Volksoper nach mehr als sechs Jahrzehnten wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt. – Schwanda ist ein Teufelskerl: Mit seinem Dudelsack erwärmt er – Orpheus in der griechischen Mythologie gleich – selbst das kalte Herz der Königin. Und das nur eine Woche nach seiner Hochzeit mit Dorotka! Die Frischvermählte lässt sich das nicht gefallen, und der untreue Schwanda muss zur Hölle fahren. Doch Schwanda wäre nicht Schwanda, wenn er nicht auch den Teufel persönlich mit seiner Musik umgarnen könnte. Zusammen mit Räuber Babinský, der ihn erst auf Abwege gebracht hatte, trickst der Dudelsackpfeifer den Höllenfürsten aus. Am Ende ist das häusliche Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich erweisen. hr2-kultur sendet die Aufnahme der Aufführung vom 24. März 2012 in der Dresdner Semper-Oper.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Ich erlaube mir, das nochmal hevorzuholen, damit es niemand, den es interessiert, vergisst.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Da ich jetzt selbst in die Oper gehen habe ich mir die Meistersänger auf meinem Festplattenrecorder einprogrammiert. Auf dem DLR Kultur Player habe ich die Walküre aus Berlin mit Marek Janowski aufgenommen und mit Radio Sure Maria Sturada aus Houston mit Joyce di Donato und auf France Musique Hoffmanns Erzählungen aus Paris. Und auf dem BBC 3 Radio Player werde ich mir morgen eine Verknüpfung auf meinem Desktop kopieren , denn da läuft heute abend der Liebestrank mit Roberto Alagna aus London. Hoffe es klappt auch alles. Meistens werden solche guten Aufführungen immer gleichzeitig gesendet, wenn man selbst was vor hat und nicht zu Hause Ist.

  • Höre grade von Wagner das Liebesverbot auf Bayern klassik:


    Live aus dem Münchner Prinzregententheater: Sonntagskonzert mit dem Münchner Rundfunkorchester Richard Wagner: "Das Liebesverbot"

    Heute, 20.01.2013
    19:00 bis 22:00 Uhr


    BR-KLASSIK



    Große komische Oper in zwei Akten
    Friedrich - Tuomas Pursio
    Luzio - Bernhard Berchtold
    Claudio - Daniel Brenna
    Isabella - Erika Sunnegårdh
    Mariana - Marika Schönberg
    Brighella - Peter Schöne
    Dorella - Magdalena Hinterdobler
    Pontio Pilato - Andreas Winkler
    Antonio - Mauro Peter
    Danieli - Michael Dries
    Angelo - Kay Stiefermann
    Prager Philharmonischer Chor
    Leitung: Ulf Schirmer
    Dazwischen:
    PausenZeichen *
    Geniestreich oder Jugendsünde?
    Aspekte zu Wagners „Liebesverbot“
    Feature von Alexandra Maria Dielitz
    * Als Podcast verfügbar

    Wer Shakespeares Komödie "Measure for measure" (1604) kennt, wird sich über die Unterschiede wundern: Richard Wagners Jugendoper "Das Liebesverbot oder Die Novize von Palermo" (1836) hat eine etwas andere Bühnenhandlung. Aufgrund der strengen Gesetze von Friedrich, dem Statthalter auf Sizilien, wird Claudio zum Tod verurteilt: wegen Unzucht! Mit Hilfe seiner Schwester Isabella, einer Novizin, erhält Claudio später die Freiheit zurück: Isabella weiß aus Friedrich einen verliebten Verehrer zu machen, bittet ihn um das Leben des Bruders, schickt zum vereinbarten Rendezvous dann fairerweise Friedrichs Geliebte Mariana. Die Figur des Brighella betont die Züge der commedia dell'arte, die musikalisch deshalb präsent ist, weil Wagner vor allem Rossini nacheifer


    Da ich diese Oper noch nie gehört habe , bin ich doch sehr überrascht. Denn diese klingt überhaupt nicht nach dem Wagner den man sonst kennt, ähnelt am ehesten dem Lohengrin. Ist beinahe schon fast mit einer Operette zu vergleichen. Sehr schöne Musik und hervorragende Sänger und ein tolles Orchester.

  • Das könnte einige Verdianer interessieren:


    Radio Stephansdom


    Opernabend vom 22.01.2013, 20.00 Uhr


    Giuseppe Verdi (1813-1901)
    La traviata


    1. Akt 20:00
    2. Akt 20:31
    3. Akt 21:39


    Besetzung:


    Violetta Valéry: Ileana Cotrubas
    Flora Bervoix: Edita Gruberova
    Annina: Emmy Loose
    Alfredo Germont: Nicolai Gedda
    Giorgio Germont: Cornell MacNeil
    Gastone: Kurt Equiluz
    Barone Douphol: Ernst Gutstein
    Marchese d'Obigny: Harald Pröglhöf
    Dottore Grenvil: Herbert Lackner
    Giuseppe: Mario Guggia
    Domestico di Flora: Rudolf Resch
    Commissionario: Ljubomir Pantscheff


    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Leitung: Josef Krips


    Diese Aufnahme entstand im Jahr 1971.
    CD: Orfeo D'Or, C 816 112 I


    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Richard Wagner "Tristan und Isolde"
    Donnerstag, 13. Juni 2013 OE 1 19.30 Uhr
    (zeitversetzte Übertragung der Premiere aus der Wiener Staatsoper)


    Peter Seiffert (Tristan)
    Nina Stemme (Isolde)
    Stephen Milling (König Marke)
    Jochen Schmeckenbecher (Kurwenal)
    Janina Baechle (Brangäne)
    Eijiro Kai (Melot)
    Carlos Osuna (Ein Hirt)
    Marcus Pelz (Ein Steuermann)
    Jinxu Xiahou (Stimme eines jungen Seemanns)


    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Dirigent: Franz Welser-Möst
    (zeitversetzte Übertragung aus der Wiener Staatsoper)


    Gregor

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