Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2005)

  • Zitat

    Original von CRC
    Wer die zerstörerische Wirkung von Eifersucht erleben will, hören sich den 3. Satz des 1. Quartetts an!
    Einfach brutal!


    Huhu CRC,


    ich habe mir eben schnell den angesprochenen Satz angehört, vom ABQ (eine schöne Aufnahme übrigens):



    Das 1. Quartett trägt den Beinamen „Nach Tolstojs Kreutzersonate“, das 2. „Intime Briefe“ (sublimierte Aufzeichnung seiner Liebe zu einer Frau). Im Booklet steht zum 1. Q. in Janáceks eigenen Worten: „.. eine Frau, verzweifelt, gramgebeugt, zu Tode erschöpft…“


    Was ich sagen will: Wie meinst Du das mit der Eifersucht? Oder meinst Du das 2. Quartett? Erklär mal bitte. :)


    LG, Cosima

  • Zitat

    Original von Cosima


    Was hast Du eigentlich gegen bereits verstorbene Musiker, Richard?


    Nichts!


    Zitat


    Zumindest den hier möchte ich nicht missen… Zeig mir einen lebenden Pianisten, der es mit Richter (insgesamt betrachtet, nicht was einzelne Aufnahmen anbelangt) aufnehmen kann. :baeh01:


    bitte .....


  • Nachdem mir Fournier mit Bloch und Bruch sehr gut gefallen hat, starte ich heute meinen ersten Durchgang mit dem Cellokonzert op.104 von Dvorák:




    Einen schönen 4.Advent :hello:
    Gruß, Maik

  • Hallo Cosima!


    Ich meine wie gesagt den 3. Satz des 1. Quartetts (Kreutzersonate)


    Zu hören ist die liebende Frau, die vom scharfen Gebrüll des vor Eifersucht Tobenden immer wieder unterbrochen wird.


    Das Hagen-Qaurtett spielt diese Einwürfe mit äußerster schneidender Schroffheit. Klingt beinahe wie völlig atonales Gekratze.


  • Angesichts vieler hervorragender Aufnahmen von Bruckners 9. (u.a. Giulini, Beuno Walter, Haitink, Wand -aber nur mit dem NDR-Sinfonieorchester) tu' ich mich mit der Bezeichnung "Referenz" sehr schwer, aber Schurichts entschlackte, auf Binnenspannung anlegegte und im 3. Satz sogar apokalyptisch-aggressive Sichtweise könnte mit als soche angesehen werden...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Habe mir heute Zeit zum Hören genommen....


    Franz Schmidt: 3.Symphonie
    P.Hindemith Konzert für Orchester
    Chicago SO
    Neeme Järvi


    Max Reger: Die großen Orgelwerke
    Cd 1:
    BACH Fantasie
    Introduktion und Passacaglia d-Moll o.Op
    2.Sonate
    Hannes Kästner an der Sauerorgel der Thomaskirche Leipzig


    Cd 2:
    3 Choralfantasien
    EIn feste Burg
    Wachet auf, ruft uns die Stimme
    Wie schön leucht' uns der Morgenstern
    Christoph Albrecht - Orgel s.o.


    Glenn Gould Edition
    J.S.Bach: die franz.Suiten


    Heitor Villa Lobos:
    Kammermusik


    und:
    The Art of Edwin Fischer
    Bach: 2.Brandenburgisches Konzert
    Beethoven/E.Fischer: große Fuge op.133 - für Kammerorchester
    Brahms: Klavierquartett Nr.1
    Bach/E.Fischer: aus dem WTK 1 Fuge a-Moll (+ eigene intrada von Fischer..) für Kammerorchester

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
    (frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

  • Bach Weihnachtoratorium, jetzt Harnoncourt (Und es waren Hirten..)


    Erster Eindruck: Esswood ist nicht mein Ding (ist aber kaum ein Countertenor, die meisten anderen noch weniger), der Chor und auch das Orchester sind teils etwas rauh im Klang, einige tempi sehr breit (wird zumindest im Eingangschor durch die famos tönenden Pauken wettgemacht) und sicher geht das heute alles viel virtuoser; aber mir gefallen die Knabenstimmen sehr gut, ebenso die Klangfarben der Instrumente und die allgemeine Transparenz des Klanges


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Und zum Sonntag wieder zweimal Jazz:


    Uri Caine - Toys


    Uri Caine - Sphere Music




    Und jetzt zum zweiten Mal:


    Aram Katschaturian - Klavierkonzert (William Kapell, Boston Symphony Orchestra/ Serge Koussewitzky)



    Die sehr positiven Erwähnungen des Konzerts in den letzten Tagen ließen mich aufhorchen - leider stellt sich bei mir auch beim zweiten Durchlauf keine so rechte Begeisterung für das Stück ein. Zweifellos virtuos und effektvoll, aber sonst?


    Ach ja, und gestern abend auf ARTE die Doku "Un certain docteur Ox" über die völlig vergessene Offenbach-Operette "Le docteur Ox" nach Jules Vernes Erzählung - da sah man doch mal wieder, dass es gar nicht immer die großen Namen sein müssen, die es schaffen, ein Werk adäquat, mit Engagement, Esprit und jeder Menge Können über die Rampe zu bringen. Eine DVD-Edition der im Ganzen offenbar knapp 4 Stunden dauernden Aufführung der französischen Truppe "Les Brigands" ist jedenfalls für Frankreich vorgesehen.


    Beste Grüsse,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

  • Da ich heute nachmittag alleine zu Hause bin, werde ich gleich die Lautstärke etwas aufdrehen und HINDEMITHs Sinfonie "Mathis der Maler" sowie seine Konzertmusik für Streicher und Blechbläser hören. Davon kann ich irgendwie nicht genug kriegen.


    Uwe

  • :jubel: :jubel: :jubel:



    Unscheinbarer Titel aber eine großartige CD.
    Ensemble Accentus (Wien), Thomas Wimmer, Leitung


    Ein Traum aus Tausendundeiner Nacht, wunderbare, unaufdringliche (Hintergrund)Musik, die zu Herzen gehen kann!


    wer sich auch nur im geringsten für das maurische Spanien interessiert, dem sei diese CD dringlich empfohlen (bei amazon gibts auch zwei sehr positive Kundenrezensionen)


    spezifisch (klischeemässig) "jüdisch" klingt das übrigens nicht im geringsten.


  • Trio für Piano, Violine und Cello in D major


    Jetzt bei mir:


    Rachmaninov Sonate No.2, Taneyev Prelude & Fuge Op.29, Balakirev Islamey


  • Mal wieder was, wofür sich keine Sau interessiert :lips:


    Pierre-Laurent Aimard/Musiker der Aka Pygmäen - African Rhythms (Musik von Ligeti und Reich sowie traditionelle Gesänger der Aka-Pygmäen)



    Beste Grüsse,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

  • Nach knapp 3 Stunden durch die Kölner Dezemberkälte mit einer Stadtführung - was ist eigentlich Weihnachten und wo kommt welcher Brauch her - Kirchen haben wir hier ja genug ;) , bleibt nur zu sagen: ich weiß daß ich nichts weiß. Zur "Aufarbeitung" nun mal wieder mir wachsender Begeisterung


    Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach mit René Jacobs am Pult.


    Grüße
    Sophia

  • Fast passend zum Wetter:



    Händels "Wassermusik" würde zwar besser passen, aber zu der habe ich gerade keine Lust... ;)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Zitat

    Original von MStauch
    Bei mir läuft jetzt Elliott Carter:



    Man hört ja nur fantastisches von dieser Aufnahme. Kannst Du das bestätigen?


    LG - C. (der dann vielleicht doch noch etwas kaufen muss....)

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)