Amsterdamer Musiktheater: Programm 2007/2008

  • Habe gerade das Programm der Saison 2007/2008 der Oper Amsterdam zugeschickt bekommen (http://www.dno.nl).
    Sieht recht interessant aus:


    * Wiederholung von Pierre Audis Monteverdi-Cyclus im September/Oktober:
    L'Orfeo, L'incoronazione di Poppea, Il ritorno d'Ulisse in patria sowie ein 'Madrigale' genannter Triptychon (Lamento d'Arianna, Il ballo delle Ingrate und Il combattimento die Tancredi e Clorinda)
    es dirigieren Stephen Stubbs, Christophe Rousset, Glen Wilson
    * Donizetti: Lucia di Lammermoor (Dirigent Paolo Carignani)
    * Strauss: Daphne (R.: Peter Konwitschny, D.:Ingo Metzmacher)
    * Rameau: Castor et Pollux (R.: Pierre Audi, D.: Christophe Rousset)
    * Die Entführung aus dem Serail (R.: Johan Simons, D.: Constantinos Carydis)
    * Händel: Guilio Cesare (R.: U. und K.-H. Herrmann, D.: René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester)
    * Janácek: Kátja Kabanová (R.: Willy Decker, D.: Yakov Kreizberg)
    * Verdi: Un ballo in maschera (R.: Richard Jones, D.: Carlo Rizzi mit Rolando Villazon) im April 2008 - da werden die Karten wohl ruckzuck weg sein!
    * Wagner: Tristan und Isolde (R.: Alfred Kirchner, D.: Ingo Metzmacher)
    * Messiaen: Saint Francois d'Assise (R.: Pierre Audi, D.: Ingo Metzmacher)
    * Andriessen: Commedia (R.: Hal Hartley, D.: Reinbert de Leeuw)



    Bei der Gelegenheit singe ich gern mal ein Loblied auf 'Het Muziektheater Amsterdam': das 1986 gebaute Haus direkt an der Amstel unweit vom Bahnhof ist gross (knapp 1.700 Plätze), hat eine riesige Bühne, gute Akustik, ist hell und freundlich eingerichtet, netter, hilfsbereiter Service (deutsche oder englische Kommunikation ist problemlos). Das Amsterdamer Publikum ist ungezwungen, fröhlich (leider auch manchmal während der Vorstellung), enthusiastisch. Oft hat es auch allen Grund zum Jubeln, die Qualität vieler Produktionen ist manchmal grandios. Dazu zählen allein in der letzten Zeit Wagners Ring oder letzten Sommer Lady Macbeth von Mzensk unter dem famosen Mariss Jansons, die kleine Händel-Serie mit Christophe Rousset oder zuletzt ein wunderbarer Tannhäuser (vom mißglückten Mozart-Winter schweige ich aber jetzt besser...).