Extrahieren der Audiospur einer DVD

  • Ich suche nach einem Programm, mit welchem ich in der Lage bin, in recht guter Qualität die Audio Spur meiner heißgeliebten Opern-DVD für den MP3 Player für unterwegs aufzubereiten.


    Das Programm sollte also möglichst gut extrahieren (ohne Verluste) und freeware sein.


    Kennt Ihr solche Tools?


    :hello:

    29.08.1958 - 25.06.2009
    gone too soon

  • Das hatten wir schon einmal! Müsste sich also in den Tiefen von Tamino finden lassen!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Hallo!


    Ich hatte auch mal das Problem und habe mit der Software meiner Soundkarte (Creative) einfach die Aufnahmefunktion "What you hear" genutzt, dabei ganz normal die DVD abgespielt. Das hat gut funktioniert. Das Ganze wurde dann sogar als MP3 generiert (konnte ich voreinstellen).


    Vielleicht hilfts!


    Grüße
    Karin H.

  • Liebe Forianer,


    ich habe es satt, immer bloß über die Computerböxchen die Musik von DVDs zu hören, wo mich das Bild gar nicht interessiert. Sicherlich kann man doch von einer Musik-DVD irgendwie die Tonstpur so transferieren, dass man sie auf CD (also ohne mp3-Reduktion!) brennen kann.


    Daher die Frage:


    Was für ein Programm bräuchte man dazu? Ist dies mit Klangverlust verbunden?


    Danke!

    Gruß ab


    ---
    Und ich meine, man kann häufig mehr aus den unerwarteten Fragen eines Kindes lernen als aus Gesprächen mit Männern, die drauflosreden nach Begriffen, die sie geborgt haben, und nach den Vorurteilen ihrer Erziehung.
    J. Locke

  • Es gibt zwei Möglichkeiten. Man kann mit einem Programm die DVD rippen oder mit einem Program, während des Abspielens der DVD, die Musik aufnehmen.
    Audacity ist Freeware. Drücke auf den roten Knopf "Aufnehmen", laß die DVD im Rechner abspielen, und als der letzte Ton verklangen ist, wird das Verfahren beendet.
    Die aufgenommen Datei kann dann als Wav, Ogg oder mp3 gespeichert werden. mp3 und Ogg bringen Verlust. Zwar kann die Komprimierung eingestellt werden (z.B. bei mp3 224 wählen) und kann man dann doch eine "gute" Qualität erreichen.
    Für mp3-speichern muß zuerst die Lame-codec gedownloadet sein.


    LG, Paul

  • Danke!

    Gruß ab


    ---
    Und ich meine, man kann häufig mehr aus den unerwarteten Fragen eines Kindes lernen als aus Gesprächen mit Männern, die drauflosreden nach Begriffen, die sie geborgt haben, und nach den Vorurteilen ihrer Erziehung.
    J. Locke

  • Lieber Paul,


    herzlichen Dank! :yes:
    Das Thema hat mich auch schon länger latent beschäftigt...
    (man will ja schließlich auch im Auto seine herrlichen Opern als MP3 genießen :] )
    Welche der beiden Verfahren gehen bei DVDs mit Kopierschutz (haben die ja leider fast alle :angry: )?
    Und gibt es Verluste, wenn man via Audacity quasi "aufnimmt"?


    :hello:
    Stefan

    Viva la libertà!

  • Ein weiteres gutes Programm ist die Freeware SmartRipper. Dabei lassen sich die einzelnen Tonspuren als WAV-Dateien extrahieren und dann als CD brennen.

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

  • Zitat

    Original von Barezzi
    Welche der beiden Verfahren gehen bei DVDs mit Kopierschutz (haben die ja leider fast alle :angry: )?
    Und gibt es Verluste, wenn man via Audacity quasi "aufnimmt"?


    Lieber Stefan,


    Wenn Du die Audiospur aufnimmst während des Abspielens, hast Du überhaupt keine Probleme mit Kopierschütz. Einmal hatte ich Probleme beim Rippen. Das war aber eine geschützte DVD. Seitdem mache ich die Aufzeichnung als die Scheibe abgespielt wird. Ist zwar etwas umständlicher als Rippen, aber die Probleme bin ich nie mehr begegnet.
    Wenn Du als Wav wegschreibst, hast Du keine Verluste.


    LG, Paul

  • Man fragt sich allgemein, wieso viele Aufnahmen nur als DVD herauskommen - es wäre doch problemlos möglich, sie gleich auch als CD anzubieten. :pfeif:
    Z.B. wurde der Salzburger Figaro von 2006 meines Wissens sowohl als DVD als auch CD herausgebracht.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Zitat

    Original von musicophil
    Lieber Stefan,


    Wenn Du die Audiospur aufnimmst während des Abspielens, hast Du überhaupt keine Probleme mit Kopierschütz. Einmal hatte ich Probleme beim Rippen. Das war aber eine geschützte DVD. Seitdem mache ich die Aufzeichnung als die Scheibe abgespielt wird. Ist zwar etwas umständlicher als Rippen, aber die Probleme bin ich nie mehr begegnet.
    Wenn Du als Wav wegschreibst, hast Du keine Verluste.


    LG, Paul


    Lieber Paul,


    vielen Dank - einen tollen Ripper hab ich ja schon. 8)
    Und ein Aufnahmeprogramm auch - muss es nur noch richtig gut bedienen können... :untertauch:


    :hello:
    Stefan

    Viva la libertà!

  • Ich habe das Problem des Rippens von DVD-Audiospuren mittels einer darauf spezialisierten Software gelöst.


    Das Programm „DVD-Audio-Extractor“ ermöglicht es, beliebige Tonspuren einer DVD auf einfachste Art und Weise in verschiedensten Formaten (.wav, .ogg, .mp3, .flac, usw.) auf die Platte zu rippen. Wave-Dateien lassen sich wahlweise original mit 48 kHz rippen, oder aber gleich ins 44,1 kHz Audio-CD-Format konvertieren. Es ist möglich, die Audiospur entweder als singuläre große Datei oder aufgespalten in die einzelnen Tracks zu extrahieren. Auch das Auslesen einzelner ausgewählter Tracks ist möglich.


    DVD-Audio-Extractor ist Shareware; eine auf 30 Tage beschränkte Testversion läßt sich hier -->


    h**p://www.castudio.org/dvdaudioextractor/


    herunterladen. Die Vollversion gibt's für rund 30 USD.


    Ich bin mit dem Programm sehr zufrieden und kann es bedenkenlos weiterempfehlen. Die Bedienung sollte auch den unerfahrenen Computerbenutzer nicht vor unlösbare Probleme stellen.
    Kurz gesagt: Mit vier Klicks zum DVD-Audio-Rip... ;)



    Beste Grüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Wen es noch interessiert (das Thema ist ja schon etwas älter):
    iStudio extrahiert nicht nur Audio-Spuren, es wandelt auch den gesamten Chereau-Ring - wenn's sein muss - in das richtige Videoformat für den iPod Vid um.
    Das Programm gibt's für'n Appel, wie gesagt, und'n Ei z.B. bei dem freundlichen Sau-Verkäufer Ihres Vertrauens.


    Grüße,
    audiamus