Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

  • Ich weiß nicht welche davon du gesehen/gehört hast.

    Ich meine den "Konzertfilm" mit den Berliner Philharmonikern von 1971. Das straff militärisch organisierte Musizieren, die Sitzordnung wie mit dem Lineal gezogen, die Nahaufnahmen des Dirigenten immer von der "guten" Seite usw waren nicht mein Fall. Ich hatte das aufgenommen auf externe Festplatte, beim Wechsel des TV-Gerätes hatte ich sie nicht gesichert und weg war sie.


    Herzlichst La Roche

    Ihr wißt, auf unsern deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag - Goethe, Faust, Vorspiel auf dem Theater, Aussage des Theaterdirektors

  • Ich meine den "Konzertfilm" mit den Berliner Philharmonikern von 1971.

    Lieber La Roche,


    da handelt es sich um eine Produktion von Leo Kirchs COSMOTEL unter der Regie von Henri-Georges Clouzot. Die Filme sind unterschiedlich ausgefallen, besonders schlimm fand ich die Aufnahme der "Pastorale". Die unruhige Regieführung, die dauernden, oft unmotivierten Bildwechsel verderben den Musikgenuß gründlich. Karajan war später selber nicht zufrieden und hat dann ja seine TELEMONDIAL gegründet und das meiste noch einmal aufgezeichnet. Ich persönlich höre mir lieber die Musik per Audio CD an, da kann ich mich voll auf die Musik konzentrieren.


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Was ist dran an Karajan? Zumindest ein zweifelhafter Ehrendoktor-Titel:


    https://www.derstandard.at/sto…zu-seinem-ehrendoktor-kam


    :hahahaha:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Auf politische und kulturpolitische Diskussionen lasse ich mich hier nicht mehr ein. Kein Widerspruch meinerseits bedeutet dann also nicht, dass ich den getätigten Aussagen zustimme! (Das Regietheater-Forum habe ich überdies bei mir abgeschaltet.)

  • Herbert von Karajan erhielt im selben Jahr 1978 kurz nach seinem 70. Geburtstag auch die Ehrendoktorwürde (Doctor of Music h. c.) der Universität Oxford in England.


    Oxford4.jpg

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid