Jonas Kaufmann, von München aus die Welt erobert

  • Nein, das muß er nicht, denn um den würde ich mich nicht reißen! :no::P

    Unabhängig davon, gestattest Du aber wohl, daß wir in gegenseitiger Akzeptanz und Respekt sowohl unsere Favoriten,

    wie auch unterschiedliche Geschmäcker, Ansichten und Meinungen haben.


    (Wenn ich mich recht erinnere - zumindest bei unseren privaten Autos haben wir wohl denselben Geschmack und eine hohe Meinung).


    Ebenfalls frdl. Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich habe ihn vor einiger Zeit mit zwei oder drei dieser Wiener Lieder im TV gehört.

    Für meinen Geschmack trifft er das typisch "Weanerische" nicht. Es wirkt auf mich wie "gewollt, aber nicht gekonnt".

    Ich will dabei aber auch ehrlich nicht verhehlen, daß ich generell weitab davon entfernt bin, ein Fan dieses Sängers zu sein.

    Die Wiener selbst waren bezüglich seiner Wienerischen Aussprache anderer Meinung. Im Gegensatz zu dir, lieber Chrissy, mag ich seine Stimme sehr und das nun schon seit 15 Jahren. Letzte Woche hatte ich die große Freude ihn in Düsseldorf mit seinen Wiener Liedern zu hören. Das Publikum hat ihn sehr gefeiert und Jonas Kaufmann gab 5 Zugaben.

    :hello:

    Jolanthe

  • .........und ich freue mich unbändig auf den Otello!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • ich freue mich unbändig auf den Otello!

    Das sei Dir unbenommen, lieber Fiesco, hoffentlich wirst Du nicht enttäuscht.


    Mich läßt nämlich die bange Sorge nicht los, daß Jonas Kaufmann auf dem besten (oder, besser gesagt, auf dem schlechten) Wege ist, sich zu übernehmen. Oder den Ehrgeiz hat, auf allen Hochzeiten tanzen zu müssen.

    Schon seine Operetten-CD "Du bist die Welt für mich" war der Versuch, auf einem Sektor zu punkten, der nicht der seine ist. Für diese leichten, aber durchaus schwer angemessen zu interpretierenden Lieder ist seine Stimme einfach zu schwer. Man höre nur zum Vergleich Richard Tauber, Wunderlich oder Gedda, und man wird den Unterschied gewahr. Birgit Nilsson war eine großartige Sängerin, aber sie hat uns klugerweise die "Christel von der Post" erspart.

    Über die Wiener Lieder kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen, ich kenne die Aufnahme nicht, möchte sie aber auch erst gar nicht kennenlernen. Für mich sind solche CDs vor allem geeignet, die Kassen der Plattenfirma und des Künstlers zu füllen, aber als künstlerische Visitenkarten sind sie meist nicht zu gebrauchen.


    Und nun Jonas Kaufmann als Otello: Ich hoffe sehr, daß die Erwartungen seiner zahlreichen Fans erfüllt werden, habe aber meine Zweifel, ob es ihm gelingt, überzeugend gegen so legendäre Vorgänger wie Ramon Vinay, Jon Vickers oder Mario del Monaco zu bestehen. Er wäre nicht der erste Sänger, der sich an dieser Partie verhebt (ich erinnere nur an Domingo). Auch Giuseppe di Stefano ist an dieser Partie grandios gescheitert, er hat es bei einem einmaligen Versuch (auf der Bühne) belassen.


    Damit man mich nicht mißverstehe: Ich halte Jonas Kaufmann für einen großartigen Künstler, mit einem beachtlichen Stimmaterial, doch es wäre jammerschade, wenn es ihm in ein paar Jahren so ginge wie Rolando Villazón! Ein kluger Sänger sollte mit seinen Pfunden nicht wuchern, sondern haushalten.


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Lieber Nemorino, das hast du ja schon einmal von dir gegeben! ;)


    Zitat von nemorino

    Ramon Vinay, Jon Vickers oder Mario del Monaco

    Sorry, aber das heißt ja, seit dem gab es bei dir keinen Otello mehr!? Oooh ne!:pfeif:


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Im Gegensatz zu dir, lieber Chrissy, mag ich seine Stimme sehr und das nun schon seit 15 Jahren. Letzte Woche hatte ich die große Freude ihn in Düsseldorf mit seinen Wiener Liedern zu hören. Das Publikum hat ihn sehr gefeiert und Jonas Kaufmann gab 5 Zugaben.

    Liebe Jolanthe

    Du weißt, wie sehr ich Dich schätze und ich freue mich ehrlich, endlich wieder mal von Dir zu hören, bzw. zu lesen.

    Ich weiß von Deiner Verehrung für Kaufmann und habe auch geahnt, daß Du hier entsprechend reagierst und ich hoffe und bitte,

    daß Du und ebenfalls Fiesco, daß ihr mir meine nicht so positive Meinung nicht übel nehmt. Ich freue mich auch ehrlich, daß Du in Düdo

    einen tollen beglückenden Abend erlebt hast. Das glaube ich Dir und kann das aus eigenem vielfachen Erleben mit einem anderen Tenor bestätigen.

    Denn was gibt es diesbezüglich Schöneres, als daß man seinen verehrten Gesangsstar live erleben kann.

    .........und ich freue mich unbändig auf den Otello!

    Und auch Dir, lieber Fiesco, wünsche ich von ganzem Herzen einen tollen und beglückenden Opernabend.


    Herzliche Grüße und viel Freude und Genuß

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • das heißt ja, seit dem gab es bei dir keinen Otello mehr!?

    Lieber Fiesco,


    kennst Du einen, der wirklich heutzutage diese gewaltige, schwierige Rolle adäquat darzustellen vermag? (Ich meine natürlich auf Tonträger, denn ich kann ja nicht sämtliche Opernhäuser abklabastern:)).


    Vielleicht ist ja Jonas Kaufmann der kommende Otello, ich lasse mich gerne überraschen und würde mich echt freuen. Ich bin nur nicht bereit, Vorschußlorbeeren zu verteilen.

    das hast du ja schon einmal von dir gegeben!

    So ist das nun mal im Leben, lieber Fiesco, manches kann man nicht oft genug sagen.


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Klar darf jeder seine Favoriten haben, ich staune nur, dass Peter Alexander auch zu deinen Startenören gehört. Aus Respekt schreibe ich das ohne heraushängende Zunge.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Klar darf jeder seine Favoriten haben, ich staune nur, dass Peter Alexander auch zu deinen Startenören gehört. Aus Respekt schreibe ich das ohne heraushängende Zunge.

    Hier ging es mir nicht um Peter Alexander, sondern um die Interpretation des Liedes "In einem kleinen Café in Hernals".

    Ich glaube auch nicht, daß der von Alfred erwähnte Komponist und Interpret "Hermann Leopoldi" zu den Startenören gehört.

    Und wenn Kaufmann zu Deinen Startenören gehört, so sei Dir das gegönnt und unbenommen.

    Du wirst aber akzeptieren müssen, ob Dir das gefällt oder auch nicht, für mich ist er das nicht!


    Frdl. Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich muss chrissy hier beipflichten: Für Wiener Lieder ist es von Vorteil, echter Wiener zu sein. Ich finde Kaufmanns Versuche auch nicht berauschend. Da mag es gar besser sein, kein "Startenor" zu sein. Hermann Leopoldi bleibt man Favorit, aber auch Peter Alexander hat ebenfalls definitiv mehr Wiener Schmäh als Kaufmann.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

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  • Ich muss chrissy hier beipflichten: Für Wiener Lieder ist es von Vorteil, echter Wiener zu sein. Ich finde Kaufmanns Versuche auch nicht berauschend. Da mag es gar besser sein, kein "Startenor" zu sein. Hermann Leopoldi bleibt man Favorit, aber auch Peter Alexander hat ebenfalls definitiv mehr Wiener Schmäh als Kaufmann.

    Danke, lieber Josef II., für Deine Antwort und Deine Zu - und Übereinstimmung.

    Und wie ich schon sagte, es geht hier nicht um einen Startenor, sondern um eine Interpretation mit "Wiener Schmäh", wie Du es ausdrückst.

    Und da war ich neben dem Gesang schon immer begeistert, wie Peter Alexander den Hans Moser imitiert.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ja, Hermann Leopoldi und Peter Alexander sind auf diesem Gebiet echte Grössen.

    Aber auch Fritz Wunderlich hat das "Wienerische" viel besser drauf als JK!


    Erich

    Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

  • auch Fritz Wunderlich hat das "Wienerische" viel besser drauf als JK

    Lieber Erich Ruthner,


    das mag durchaus sein, aber ich denke, eigentlich können das nur echte Wiener richtig beurteilen. Jedenfalls maße ich mir da kein Urteil an.


    Man sollte einmal unseren Administrator Alfred befragen, der es ja wissen müßte, was er von so mancher "weanerischen" Darbietung der Piefkes hält. Vermutlich würde das Urteil nicht sehr schmeichelhaft sein!


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Ein Trailer zu seiner Otello Aufnahme.....



    .....im Juni ist dann soweit! :):):):)


    LG

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Sehr gut, sehr schön, danke lieber Fiesco.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Am 04. September 2020 wird das neue Album von Jonas Kaufmann erscheinen. Mit "Selige Stunde" widmet sich der Sänger wieder dem Liedgesang:

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Die Fans werden sich gewiss drauf stürzen, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei auf dieser CD. Liedgesang und vornehmlich Schumann aber gehen anders, wie die Hörprobe erkennen lässt. Die gesäuselte und belegte "Mondnacht" halte ich für missglückt. Dabei kann Kaufmann Lieder singen, wie ich selbst im Konzert erlebt habe. Oder sollte ich schreiben "konnte". Nun, man darf gespannt sein. Vielleicht bin ich auch nur deshalb so kritisch, weil ich diesen Sänger sehr schätze.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Zitat von Rheingold1876

    Die Fans werden sich gewiss drauf stürzen

    Dessen kannst du gewiss sein lieber Rüdiger, die CD ist schon bestellt!

    Und wie du weisst hat mich noch nie interressiert was andre sagen! ;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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  • Lieber Feisco, es sollte mich sehr freuen, träfen wir uns nach Erscheinen dieser CD zu einem kleinen Gedankenaustausch. Im übrigen haben mich schon immer jene Urteile besonders interessieret, die meinen eigenen Wahrnehmungen entgegenstehen. Es gibt in meinem persönlichen Umfeld höchsten zwei Menschen, deren Werturteil ich vorbehaltlos übernehmen kann. Auf hoffentlich bald! :hello:

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Schubert: Der Musensohn D. 764; Der Jüngling an der Quelle D. 300; Die Forelle D. 550; Wanderers Nachtlied II D. 768
    +Beethoven: Adelaide op. 46; Ich liebe dich WoO. 123
    +Silcher: Ännchen von Tharau
    +Mendelssohn: Auf Flügeln des Gesanges op. 34 Nr. 2; Gruß op. 19 Nr. 5
    +Grieg: Ich liebe dich
    +Liszt: Es muss wein wunderbares sein
    +Schumann: Widmung op. 25 Nr. 1; Mondnacht op. 39 Nr. 5
    +Bohm: Still wie die Nacht
    +Strauss: Zueignung op. 10 Nr. 1; Allerseelen op. 10 Nr. 8
    +Zemlinsky: Selige Stunde op. 10 Nr. 2
    +Chopin / Melichar: In mir klingt ein Lied
    +Wolf: Verschwiegene Liebe; Verborgenheit
    +Dvorak: Als die alte Mutter op. 55 Nr. 4
    +Brahms: Da unten im Tale WoO. 33 Nr. 6; Wiegenlied op. 49 Nr. 4
    +Tschaikowsky: Nur wer die Sehnsucht kennt
    +Mozart: Das Veilchen KV 476; Sehnsucht nach dem Frühling KV 596
    +Mahler: Ich bin der Welt abhanden gekommen

    .


    Nun, nachdem ich die CD fast ununterbrochen seit gestern gehört habe, zuerst einmal, die Stücke Auswahl ist überaus gelungen um nicht zu sagen ich habe lange nicht solch eine Auswahl gehört.

    Was Jonas Kaufmann hier mit Helmut Deutsch zu Gehör bringt ist in meinen Ohren allererste Sahne, zu was Kaufmann hier alles fähig ist, ist beseelter Ausdruck verbunden mit eindringlicher Artikulation und einer enormen Bandbreite an Schattierrungen und Farben.

    Nein , keine Krafmeierei, sondern viel eher bedacht darauf das Wesen der Lieder zu erfassen was ihm auch äusserst gut gelingt.

    Mein Anspieltipp wäre die Mondnacht von Schumann:!:


    LG Fiesco



    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Die Bayerische Staatsoper kündigt Jonas Kaufmann als Tristan für das Ende dieser Spielzeit an.

    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz

  • Am 13. November erscheint die Weihnachts-CD ( 2 CDs) von Jonas Kaufmann


    91C7xtl6s6L._SL1500_.jpg:hello:

    Jolanthe

    ......mit Link.....



    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)



  • Auch hier, beim alljährlichen Wiener Sommernachtskonzert, ist Jonas Kaufmann mit dabei, hauptsächlich mit Nessun dorma. 2020 dirigierte mal wieder Valery Gergiev die Wiener Philharmoniker.


    Vom ersten Reinhören her eines der interessanteren Sommernachtskonzerte der letzten Jahre. Auch Kaufmann live überzeugender als im Studio.

    Auf CD und auf DVD bzw. Blu-ray zu haben.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Da sich nun noch ein weiterer Scala-Sänger mit dem Corona-Virus angesteckt haben soll, gibt es heute Abend an der Mailänder Scala statt der "Aida" nur ein Arien-Konzert (u.a. mit Kaufmann).

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Ich habe gestern den Echo-Klassikpreis im ZDF gehört. Meister Gottschalk im Goldanzug: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Ansonsten einige wunderbare Musikstücke, wobei ich sagen muss, dass ich unter der charmanten Dirigentin (Namen vergessen) auch gern spielen würde. Auch präsentierte sich der Nachwuchs in guter Form. Für mich der Höhepunkt: die wunderbare Interpretation eines isländischen Pianisten eines Rameau-Stückes. Unbedeutend (gilt für beide Stimmen): "Lippen schweigen" (hätten sie es doch mal getan!) von Franz Lehar: Diana Damrau und Jonas Kaufmann.

    Ihr da OHM macht, WATT ihr VOLT! (26.9.: Wahl)

  • Ansonsten einige wunderbare Musikstücke, wobei ich sagen muss, dass ich unter der charmanten Dirigentin (Namen vergessen) auch gern spielen würde.

    Ich habe die Veranstaltung nicht gesehen, aber das dürfte Karina Canellakis gewesen sein, die ich in Hamburg noch Anfang des Jahres mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester auf der Bühne sehen durfte - eines der letzten Konzerte überhaupt für mich, was ich damals noch nicht ahnte.

    Jedenfalls denke ich auch, dass es lohnenswert wäre, unter ihr spielen zu können. Eine sehr seriös und unprätentiös-zupackend auftretende Dirigentin. Sie kommt von der Violine her und hat mich so überzeugt, dass ich ihren Weg ganz sicher weiterhin im Auge haben werde.

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