Jonas Kaufmann, von München aus die Welt erobert

  • Ja, danke, das war sie! Diese Mischung von Präzision und Begeisterung ist für jeden Musiker schön. Ich hatte in meinem Essener Vokalensemble ein Ehepaar als Dirigenten, sie war zuständig für den Klang und die Emotionalität (sie sang auch immer mit), er für die Präzision. Für einen Chorsänger der Himmel auf Erden!

    Ihr da OHM macht, WATT ihr VOLT! (26.9.: Wahl)

  • Meckern ist einfacher als jubeln. Also meckere ich erst einmal.


    Das Konzert hat mich nicht begeistert, überhaupt kein Funke übergesprungen. Gottschalk als Ansager im Goldanzug verkörperte bestenfalls Zirkusniveau. Die auswendig angesagten Texte beherrschte er, aber er als Klassikfan? Fehlbesetzung. Wenn er sagt, daß auch in Corona-Zeiten Beethoven wie Beethoven klingt, finde ich das deplaciert. Die Laudatoren fanden dagegen sehr oft die passenden Worte.


    Wie schon weiter oben bemerkt - Damrau und Kaufmann mögen gute Sänger sein, aber dem Publikum haben sie mit der Leharmelodie nur bedingt einen Gefallen getan. Sicher kann man Kaufmann mögen, aber mir sagt er in leichter Muse nicht zu, er ist eher ein "schwerer" Tenor. Und Damrau hat mir vor 10 Jahren im Dresdener Rigoletto besser gefallen.

    Marlis Petersen war exquisit, auch Elina Garanca. Anne-Sophie Mutter ist und bleibt nicht nur eine hervorragende Geigerin, ihre Optik ist zeitlos. Ich muß gestehen, daß mir auch die Klarinettistin gefallen hat. Und die Dirigentin.


    Als Anhänger von Wagner oder R. Strauss, von Bruckner oder Mahler war meine Musik natürlich unterrepräsentiert. Das hat wohl auch etwas zu tun mit dem situationsbedingt verkleinertem Orchester.


    Ich kann es kaum erwarten, daß diese Situation bald zu Ende geht. Meine Lieblingskomponisten nur über Konserven zu beziehen, das ist wie Essen aus der Dose.


    Die Einschätzung der Wertigkeit des Preises kann man unter der Überschrift "Das Elend mit dem Echo" in der FAZ finden. Ich versuche gar nicht, es hier einzustellen.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Leider habe ich Marlis Petersen verpasst. Aber ich kenne sie aus ihrer Düsseldorfer Zeit, da war sie schon sehr gut. Elina Garanca ist immer gut. Neulich war sie Teilnehmerin bei der TV-Quizshow "Wer weiß denn sowas?" Mit B. Hoecker hat sie alle Fragen beantwortet; darüber hinaus erschien sie mir als die klügste Frau, die da dort jemals aufgetreten ist.

    Zurück zum Echo: diese Art von Sendung ist auch nicht so mein Ding, allerdings ist es doch schön, ganz neue junge Musiker kennenzulernen. Dazu, wie gesagt, das wunderbare Stück von Rameau auf dem Klavier von diesem Isländer, überhaupt nicht glamourös, aber intensiv.

    Ihr da OHM macht, WATT ihr VOLT! (26.9.: Wahl)

  • Die Überschrift dieses Threads kam mir in den Sinn als ich dieser Tage den ersten Aufzug der "Walküre" aus der Bayerischen Staatsoper hörte - und sah. Cavaradossi hatte im Forum darauf aufmerksam gemacht. Es war eine konzertante Aufführung in dieser Besetzung:


    Sieglinde: Lise Davidsen

    Siegmund: Jonas Kaufmann

    Hunding: Georg Zeppenfeld


    Bayerisches Staatsorchester

    Asher Fisch


    Mich freut, dass Kaufmann gerade in der Pandemie eine für meine Vorstellungen vollendete Leistung in München zustande brachte. Er ist nun auf einen Höhepunkt angelangt, auf dem ein Sänger nicht ewig verweilt. Gut, dass dies in München geschah. Seine ausgeruhte dunkle, verschattete Stimme sagt mir für den unglücklichen, durch göttliche Fremdbestimmung so belasteten Siegmund mehr zu als ein strahlender sportlicher Heldentenor. Er ist der tragischer Held. In den Erzählungen im Beisein des lauernden Hunding gibt es grandiose Momente. Er geht singend seiner Geschichte auf den Grund, gelangt in immer tiefere Schichten Als ob er bei Freud auf der Couch liegt. Selten ist mir ein Opernschicksal so nahe gegangen wie durch ihn in dieser ausdrucksstarken Darbietung. Kaufmann bringt das Wort in Vollendung mit der Musik zusammen. Die Wälse-Rufe, die sehr gut gelingen, sind mir nie so wichtig gewesen.


    Lise Davidsen, auf die sich der Fokus der Zuschauer zuerst gerichtet haben dürfte, bietet mir (noch) zu wenig. Stimmlich ist sie zwar sehr gut aufgestellt, kann aber kaum Stimmungen und tiefer gehenden Gefühle erzeugen. Sie singt die Rolle mehr, als dass sie sie gestaltet. Und sie wirkt auf mich trotz ihrer 34 Jahre etwas reif wie eine gestandene Kammersänngerin. Und bei Zeppenfeld darf man auch nicht an die ganz großen Vorgänger denken, wenngleich er seine Sache gut macht. Er ist immer so ernst bei der Sache, was für diese Rolle ja kein Nachteil ist. Asher Fish war sehr bei den Sängern, deckte sie nie zu und gönnte sich keine Darstellung in eigenen Sache. Ein sehr versierten und kollegialer Kapellmeister erster Güte. Alles in allem eine Aufführung, die ich nicht sofort zu den Akten legen werde. Ich werde sie noch oft hören. :)

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Wobei Frau Davidsen aber mehr Schlußapplaus bekam als Herr Kaufmann und mir hat sie auch besser gefallen als Herr Kaufmann. Und es war eine konzertante Aufführung und auch das nur der erste Akt, so kann man das Gestalten einer Rolle auch nicht überwerten.

  • "Weihnachten mit Jonas Kaufmann" am 22. Dezember 2021 im Wiener Konzerthaus.

    Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

    Dirigent Jochen Rieder


    Abgesehen davon, dass ich seine Stimme ohnehin nicht so mag (obwohl ich ihn in manchen Partien und Produktionen schon sehr gut finde) und mich dieses Konzert weniger als gar nicht interessieren würde, finde ich es eine Frechheit, was bei seinen Auftritten die Karten kosten sollen. Was soll das? Wer bitte zahlt im Konzerthaus mehr als 120 Euro, außer es spielen internationale Orchester oder die Wiener Philharmoniker und man will auf den teuersten Plätzen sitzen, wobei da die besten Plätze bei solch teuren Orchesterkonzerten nicht die teuersten sind, sondern auf dem Balkon Mitte weit unter 100 kosten. Bei Kaufmann zahlt man auf dem Balkon über 200 und die teuersten Karten kosten fast 300 Euro.

    Auch wenn Anna Netrebko in so einem Nepp-Konzert wie diesem auftritt, gibt es dieses Phänomen. Und interessanterweise sind solche Konzerte ausverkauft. Mich stößt das aber so ab, dass ich überhaupt nirgends (!) mehr hingehe, wo solche Künstler auf dem Programm oder auf dem Theaterzettel stehen, weil sie mir damit so unsympathisch geworden sind.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Mich stößt das aber so ab, dass ich überhaupt nirgends (!) mehr hingehe, wo solche Künstler auf dem Programm oder auf dem Theaterzettel stehen, weil sie mir damit so unsympathisch geworden sind.

    Hinter "solchen Künstlern" sehen oft ganze Konzerne, sie wollen alle mitverdienen. Sänger, wenn sie erst einen gewissen Namen haben, sind nicht mehr frei. Das war wohl schon immer so. Und sie wollen natürlich auch ihr Stück vom Kuchen haben. Veranstaltungen, von denen Du sprichst, lieber Melot, sind nicht für unsereinen gedacht. Sie haben auch nicht mit Kunst zu tun. Niemand kann so gut singen, dass ich dafür 300 Euro hinblätterte. Wer es zahlen kann und will, gibt denen Recht, die solche Preise verlangen. Angebot und Nachfrage! Und Weihnachten gehe ich dann doch lieber in eine Kirche, wo der Laienchor singt. Das erreicht mich mehr, das geht mir zu Herzen.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Ich hab aber nur einmal 250 DM gezahlt um die 3 Tenöre im Düsseldorfer Fußballstadion sehen zu können. Ich hab gemeint das ich für das Geld weit vorne sitzen würde, saß aber im Innenraum in der letzten Reihe uns konnte das Konzert fast nur über die Videowände verfolgen.

  • Rheingold1876, da bin ich ganz bei dir, was die Veranstaltung in der Kirche angeht. Genau so geht es mir. Ich liebe es und finde es so richtig erhebend, nicht nur immer wieder in der Wiener Franziskanerkirche, wo nicht gerade Laien spielen und singen, sondern auch in anderen kleineren Kirchen, auch auf dem Land, z. B. Waizenkirchen in Oberösterreich.


    Ich glaube auch, dass Veranstalter hinter besagten teuer verkauften Konzerten stehen. In dem von mir genannten Fall steht das hier auf der Website des Konzerthauses:

    Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft, MünchenMusik und Semmel Concerts veranstaltet.


    Münchenmusik und Semmelkonzerte werde ich mir jedenfalls merken.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Das dritte Album von Jonas Kaufmann innerhalb von zwölf Monaten.

    Auf Lieder - Freudvoll und Leidvoll widmet sich Kaufmann Liedkompositionen von Franz Liszt. Am Klavier begleitet wird er von Helmut Deutsch.


    Dazu erklärt Kaufmann: "Ich bin sehr froh, dass uns die Zwangspause dieses Album ermöglicht hat, das zu normalen Arbeitszeiten wahrscheinlich nicht so schnell zustande gekommen wäre. So konnten wir außer unseren "konzert-erprobten" Liszt-Titeln auch einige Lieder aufnehmen, die bislang im Schatten der "großen Hits" stehen. Voran "Die stille Wasserrose", die ich umso schöner finde, je öfter ich sie höre."



    Das Album erscheint am 17. September 2021.



      



    Gregor

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  • Ich erinnere mich an eine Konzertsaison in der Essener Philharmonie, in der es die normalen Konzerte und sog. Meisterkonzerte gab, die von fremden Veranstaltern kamen und immer populäre/elitäre Künstler aufboten. Besonders teuer war immer A.S. Mutter. Dazu gab es noch eine Extra-Information. Bei normalen Konzerten gibt es in der Philharmonie auch preiswerte Stehplatzkarten an der Abendkasse. Bei Frau Mutter hieß der Zusatz: "Bei ausverkauftem Konzert werden keine Stehplätze angeboten". Ich nehme mal an, dass Anne-Sophie Mutter diesen Passus nicht gelesen hat.

    Ihr da OHM macht, WATT ihr VOLT! (26.9.: Wahl)

  • Wer es zahlen kann und will, gibt denen Recht, die solche Preise verlangen. Angebot und Nachfrage! Und Weihnachten gehe ich dann doch lieber in eine Kirche, wo der Laienchor singt. Das erreicht mich mehr, das geht mir zu Herzen.

    Hier in meiner Gemeinde (Mülheim im Ruhrgebiet) haben wir vor geraumer Zeit an Heiligabend besondere Gottesdienste entwickelt. Zunächst der Termin: nicht etwa 16 und 18 Uhr, da fanden die Familiengottesdienste statt, für "Nichtkinderbesitzer" doch sehr anstrengend, wenn man da singen muss. Aber es muss wohl sein und die Kinder freuen sich. Wir haben einen ganz neuen Typ Gottesdienst geschaffen, der Heiligabend meist um 23.00 begann und ein Labsal für alle Erschöpften war. Dafür gab es eine neue, freie Liturgie, angefangen von den Texten bis hin zur Musik. In den ersten Jahren haben wir eine Schola aus sechs Männern gehabt; gesungen haben wir zunächst gregorianische Choräle. Wir kannten das alle nicht, weder Besucher noch Sänger. Wir übten dann mehr und wurden immer besser. Dann kamen auch mehrstimmige Sachen dazu, oft ganz frühe Musik, etwa aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Wir erlebten großen Zuspruch, aber die Stille und Konzentration wurden dadurch nicht geschmälert. Die Menschen waren für den ruhigen Ausklang eines turbulenten Tages sehr dankbar.

    Leider ging dann der Kantor weg. Den gregorianischen Choral zu singen vermisse ich bis heute. An der Musik-Uni in Essen-Werden (Folkwang-Hochschule) gibt es nach wie vor eine Professur für Gregorianik, die auch eine sehr erfolgreiche Sängergruppe aufweist.

    Ihr da OHM macht, WATT ihr VOLT! (26.9.: Wahl)

  • Das dritte Album von Jonas Kaufmann innerhalb von zwölf Monaten.

    Auf Lieder - Freudvoll und Leidvoll widmet sich Kaufmann Liedkompositionen von Franz Liszt. Am Klavier begleitet wird er von Helmut Deutsch.

    Da kommt freudige Erwartung auf. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Lieder von Liszt Kaufmann sehr liegen. In jüngster Zeit hat es auf dem Musikmarkt eine verstärkte Hinwendung zum Liedschaften von Liszt gegeben. Interessant finde ich, dass er wohl zwei Titel in unterschiedlichen Fassungen vorträgt. Liszt hat viele seiner Liedkompositionen immer wieder Bearbeitungen unterzogen.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Guten Morgen allerseits!


    Gerade zu Ende gegangen und m. W. zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen (WDR):


    "Jonas Kaufmann - Ein Weltstar ganz privat"


    Ein Film von Alexander-Klaus Stecher (Regie: Michael Giehmann) mit Beteiligung von Helmut Deutsch, Thomas Voigt und Judith Williams. Der Sänger kommt - in seinem Haus am Ammersee - mit vielen klugen Aussagen zu seinem Werdegang und den Anforderungen seines Berufes zu Wort, wird aber auch (samt Ehefrau Christiane und Tochter Charlotte) von seiner ganz privaten Seite gezeigt: als Kaffee-Experte, Koch und Heimwerker. Alles in allem ein sehr persönliches und sympathisches Portrait von Jonas Kaufmann. (58 Min.)


    Carlo

  • Und hier der Link zur Sendung...Jonas Kaufmann


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • "Jonas Kaufmann - Ein Weltstar ganz privat"


    diese Sendung auf WDR dauerte eine knappe Stunde und ist somit um die Hälfte gekürzt. Wie man auf der Website von Thomas Voigt lesen kann, hat der Originalfilm von Alexander-Klaus Stecher eine Länge von 115 Minuten.

    https://thomasvoigt.net/film/j…ein-weltstar-ganz-privat/


    Es gibt auf der Website von Thomas VVoigtweitere Dokus, Portraits und Interviews mit Birgit Nilsson, Elisabeth Schwarzkopf, Lisa Della Casa, Fritz Wunderlich und einigen Dutzend anderen Sängern und Sängerinnen.
    .

    Alles Gute und einen Gruß von Orfeo

  • Zitat von Orfeo

    hat der Originalfilm von Alexander-Klaus Stecher eine Länge von 115 Minuten

    Da irrt Orfeo, das heißt 1.Stunde 15.Min. !


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Da irrt Fiesco, das heißt ohne Zweifel 115 Minuten und nicht 01:15 h s.u.


    Unbenannt.jpg

    Dann klick mal auf den Link und schau die Zeit an! ;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Auf Prime Video steht :

    Jonas Kaufmann - Ein Weltstar ganz privat

    1 Std. 14 Min.2020


    Eigentlich bin ich kein Krümelkacker. Aber bei einer so wichtigen Sache mußte ich doch Klarheit schaffen!:jubel:

    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • 1 Std. 14 Minuten ist völlig richtig.


    Der Film kann schon länger bei Amazon prime Video angesehen werden.

    Amazon.de: Jonas Kaufmann - Ein Weltstar ganz privat ansehen | Prime Video


    Was uns (meinem Mann und mir) allerdings nicht gefällt, dass die Familie Stecher bzw. Judith Williams und Klaus Stecher so eine lange Zeitspanne dabei in Anspruch nehmen, da wir uns mehr für Jonas Kaufmann und seine Familie interessierten.

    Kar, es soll wie ein Gespräch wirken, aber manchmal ist weniger auch mehr.


    Liebe Grüße

    Violetta

    "Wer die Musik liebt, kann nie ganz unglücklich werden."

    Franz Schubert