GLUCK, Christoph Willibald: IPHIGÉNIE EN AULIDE

  • Christoph Willibald GLUCK
    IPHIGÉNIE EN AULIDE

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    Oper in 3 Akten


    Libretti von Marie François Louis Gand Bailli Du Roullet dit Le Blanc (nach Racine)


    Uraufführungen am 19.4.1774 Paris (1. Fassung ohne Diane)
    10.1.1775 Paris (2. Fassung mit Diane)
    22.2.1847 Dresden (deutsch) Bearbeitung von Richard Wagner


    Personen:
    Agamemnon (Bariton)
    Klytämnestra, Agamemnons Gemahlin (Sopran)
    Iphigenie, Agamemnons Tochter (Sopran)
    Achill (Tenor)
    Patroklus (Bass)
    Kalchas, Oberpriester (Bass)
    Arkas, Haupt der Leibwache des Agamemnon (Bass)
    Diana (Sopran)
    Drei Griechinnen (Sopran)
    Eine Sklavin aus Lesbos (Sopran)
    Griechische Krieger und Bürger, thessalische Krieger, Wachen, Gefolge der Prinzessinnen, Frauen aus Aulis, Sklavinnen aus Lesbos, Priesterinnen der Diana (Chor)


    Orchester:
    2 Flauti, 2 Oboi, 2 Clarinetti, 2 Fagotti;
    2 Corni, 2 Trome, 1 Trombone bassi (ad lib.);
    Timpani; Violini I e II, Viole, Violoncelli, Contrabbassi


    Ort der Handlung: Aulis
    Zeit der Handlung: unmittelbar vor dem Trojanischen Krieg


    Die Ouvertüre beherrschen vier Themen. Wagner kennzeichnet sie folgenderweise: 1. ein Motiv des Anrufes aus schmerzlichen, nagenden Herzensleiden, 2. ein Motiv der Gewalt, der gebieterischen, übermächtigen Forderung, 3. ein Motiv der Anmut, der jungfräulichen Zartheit, 4. ein Motiv des schmerzlichen qualvollen Mitleidens. Die Ouvertüre geht ohne Abschluss in die 1. Szene der Oper über.


    1. Akt: Vor dem Lager der Griechen


    1. Szene (Agamemnon) Agamemnon hat im heiligen Hain der Diana eine Hirschkuh gejagt. Die erzürnte Göttin hat nun die griechische Flotte mit einer Windstille in Aulis festgehalten. Sie verlangt zur Sühne ein Opfer - Agamemnons Tochter Iphigenie. Agamemnon klagt die Göttin an ("Diane impitoyable"). Er hat Arkas nach Mykene geschickt, um Iphigenie davon abzuhalten, nach Aulis zu kommen. Arkas soll ihr berichten, Achill, mit dem sie sich in Aulis vermählen soll, sei ihr untreu geworden.


    2. Szene (Kalchas, Agamemnon, Griechen) Kalchas kommt mit den Griechen. Die Griechen ("C'est trop faire de résistance") fordern Kalchas auf, den Namen des bestimmten Opfers zu nennen, damit das Opfer vollbracht werden und der Aufbruch nach Troja geschehen kann. Kalchas wird vor Ende des Tages das Opfer bringen.


    3. Szene (Agamemnon, Kalchas) Kalchas fordert Agamemnon auf, dem Willen der Göttin zu folgen ("Vous voyez leur fureur extrême"). Agamemnon erwidert, wenn die Tochter einträfe und freiwillig sich opfere, sei er auch bereit.


    4. Szene (Agamemnon, Kalchas, Griechen) Da ertönt ein Freudenchor der Griechen ("Clytemnestre et sa fille") - Klytemnestra und ihre Tochter Iphigenie sind eingetroffen, Agamemnon ist erschüttert, Kalchas triumpiert in einer hymnischen Arie ("Au faîte des grandeurs"): "Die ihr die Welt beherrscht auf Thronen voller Pracht, auch ihr seid nur ohnmächt'ge Menschen." In die Klagerufe des Vaters, Agamemnon, mischt sich der Jubelchor der Griechen, der Iphigenie feiert ("Que d'attraits, que majesté! Que de grâces, que de beauté!")


    5. Szene (Klytämnestra, Iphigenie, Gefolge, Volksmenge) Den Chören des Volkes und des Gefolges, die Iphigenie preisen, antwortet erst Klytemnestra ("Que j'aime à voir ces hommages flatteurs"), dann Iphigenie (("Les voeux dont ce peuple m'honore")


    6. Szene (Iphigenie, Klytämnestra, Volk) Klytemnestra hat nun von Arkas erfahren, dass Achill Iphigenie betrogen haben soll. Sie drängt sofort zum Aufbruch zurück nach Mykene. Iphigenie ist tief verletzt. Klytämnestra ermutigt sie ("Armez-vous d'un noble courage")


    7. Szene (Iphigenie) Alleingelassen beklagt Iphigenie die Treulosigkeit Achills, Trauer und verletzter Stolz bestimmen ihre Gefühle, die sie in einer Arie ("Hélas mon coeur") äußert.


    8. Szene (Achill, Iphigenie) Betroffen erfährt Achill von den Vorwürfen ("Cruelle, non"). Es gelingt ihm, Iphigenie von seiner Liebe zu überzeugen ("Ne doutez jamais de ma flamme"). Am Ende des 1. Aktes steht ein bewegendes Liebesduett von Achill und Iphigenie ("Que votre amour por mon coeur a de charmes!")


    2. Akt: Vor dem Lager der Griechen


    1. Szene (Iphigenie, Frauen ihres Gefolges) Während der Chor die bevorstehende Hochzeit feiert, ist Iphigenie zwischen Furcht und Hoffnung zerrissen. Sie fürchetet die Auseinandersetzung Achills, ihres Gelieben, mit Agamemnon, ihrem Vater. Sie fleht Amor an, ihr zu helfen ("Par la crainte et par l'espérance").


    2. Szene (Iphigenie, Klytämnestra, Frauen ihres Gefolges) Klytämnestra kündigt die bevorstehende Hochzeit im Tempel an, die ihr Agamemnon zugesichert hat. Sie weiß nicht, dass im Tempel der Opferaltar auf Iphigenie wartet.


    3. Szene (Iphigenie, Klytämnestra, Achill, Patrokles, Frauen aus Iphigenies Gefolge, Thessalier und Thessalierinnen) In einer ausgedehnten Szene ruft Achill Iphigenie als die neue Königin aus, die vom thessalischen Volk gefeiert wird. Er überreicht Iphigenie als Geschenk die Freundschaft Patrokles, seines erprobten Gefährten. Tänze und Chöre feiern das Glück des Brautpaares.


    4. Szene (Arkas, Iphigenie, Klytämnestra, Achill, Patrokles, Frauen aus Iphigenies Gefolge, Thessalier und Thessalierinnen) Nun tritt Arkas dazu. Er warnt Achill: Im Tempel wartet nicht der Braut- sondern der Opferaltar auf Iphigenie. Die Thessalier scharen sich um ihre künftige Königin ("Nous ne souffrirons point ce sacrifice impie"). Klytämnestra fordert Achill auf, Iphigenie zu schützen ("Par un père cruel à sa mort condamnée"). Der zornentbrannte Achill lässt sich von Iphigenie mäßigen, um ihretwillen will er seinen Zorn besänftigen.


    5. Szene (Agamemnon, Achill, Arkas) Den Vorwürfen Achills entgegnet Agamemnon mit seinem Stolz als Führer der Griechen ("De votre audace témaire j'arrêterai le cours"). Achill setzt ihm entgegen, dass Agamemnon erst ihn töten muss, bevor er Iphigenie töten kann.


    6. Szene (Agamemnon, Arkas) Noch voller Wut über Achill ruft Agamemnon die Wachen, um Iphigenie zum Altar zu bringen - und hält bestürzt ein, zerrissen zwischen Liebe zur Tochter und Pflicht als Führer des griechischen Heeres. Nun will er von den Wachen Klytämnestra und Iphigenie heimlich vom Lager wegbringen lassen damit sie nach Mykene zurückkehren. Er fleht die Göttin an, sein Blut für das der Tochter zu nehmen.


    3. Akt: Vor dem Lager der Griechen


    1. Szene (Iphigenie, Frauen des Gefolges, Arkas, Wachen, Griechen) Wütend fordert der Chor der Griechen das Opfer ("Non, non, nous ne souffrirons pas"). Arkas will Iphigenie retten.


    2. Szene (Iphigenie und ihre Frauen) Iphigenie ist entschlossen, sich opfern zu lassen. Sie bittet ihr Gefolge, ihre Mutter vom Ort des Geschehens fernzuhalten.


    3. Szene (Iphigenie, Achill) Achill will Iphigenie den Weg freikämpfen. Iphigenie beteuert ihre Liebe, ist aber zum Tod entschlossen ("Il faut de mon destin"). Sie nimmt von Achill Abschied ("Adieu, conservez dans votre âme le souvenir de notre ardeur"). Achill ist entschlossen, das Opfer zu verhindern ("Calchas, d'un trait mortel percé sera ma première victime").


    4. Szene (Iphigenie, Frauen ihres Gefolges, Griechen hinter der Szene) Während Iphigenie ihre Opferbereitschaft bekräftigt, hört man den wilden Chor des wütenden Volkes.


    5. Szene (Iphigenie, Klytämnestra, Frauen, Griechen hinter der Szene) Auch Klytämnestra will sich schützend vor ihre Tochter werfen. Iphigenie nimmt Abschied von ihrer Mutter ("Adieu, vivez pour Oreste, mon frère.") und bestätigt, dass sie sterben will. Hinter der Szene hört man den Chor des opferheischenden griechischen Volkes.


    6. Szene (Klytämnestra, Frauen) Klytämnestra, alleingelassen, stellt sich die Opferszene vor ("Dieux puissants que j'atteste"). Hinter der Szene ist der hymnische Opfergesang der Griechen zu vernehmen, die für das Blut um eine günstige Fahrt nach Troja bitten.


    Szenenwechsel: Meeresstrand mit Altar


    7. Szene (Menge der Griechen) Iphigenie kniet auf den Stufen des Altar, der Opferpriester steht mit dem Messer bereit. Der Chor der letzten Szene wird fortgesetzt.


    8. Szene (Achill und die Vorigen) Achill stürmt zornentbrannt auf die Bühne. Achill droht jedem, der es wagt, sich Iphigenie zu nähern. Die Griechen bekräftigen, dass Diane Iphigenies Tod wolle, Iphigenie beteuert ihre Bereitschaft, sich zu opfern.


    9. Szene (Klytämnestra, Agamemnon und die Vorigen) Die Szene entwickelt sich zur Konfrontation, in der die Parteien kampfbereit gegenüber stehen, die Griechen den Thessaliern ("Ecrasons ces audacieux"). Da greift Kalchas ein, er kündigt (2. Fassung) das Kommen Dianas an. Diana erscheint und verkündet, dass sie durch den Mut Iphigeniens, die Tränen der Mutter und die Tugend Achills bezwungen und versöhnt ist. Sie stiftet die Hochzeit Iphigeniens mit Achill. Das Volk jubelt und feiert die Vermählung von Achill und Iphigenie und den künftigen Triumph über Troja ("Leur hymen est le présage de nos triomphes glorieux.") Es folgt ein Ballett.


    In der Fassung von 1774 hatte Kalchas die Entsühnung verkündet, ohne dass eine Dea ex machina auftrat. Wagner, der offenbar einen "Ring der Iphigenie" schmieden wollte, hatte das Ende nach Euripides verändert, so dass nun hier ein Opfertier geschlachtet, während Iphigenie (nach Tauris) entrückt wurde. Eben dieses Ende des Stückes hatte aber Racine mit Nachdruck in seinem Vorwort zur Iphigenie abgelehnt, aus Gründen der "vraisemblance" (Wahrscheinlichkeit) und "bienséance" (Schicklichkeit).


  • Iphigénie en Aulide
    (Iphigenie in Aulis),
    Tragédie- opéra in 3 Akten
    von Christoph Willibald Gluck.
    Text von Marie-François-Louis Gand-Leblanc Bailli du Roullet nach Jean Racines gleichnamiger Tragödie.
    Uraufführung der ersten Fassung: 19.4.1774 Paris, Opéra
    mit Sophie Arnould • Rosalie Duplant • Joseph Legros • Henri Larrivée • Durand • Beauvalet • Mlle Rosalie • Nicolas Gélin,
    Dirig. Gluck.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo,
    ich besitze drei Iphigenie-Aufnahmen in deutscher Sprache, die recht unterschiedlich ausgefallen sind.
    Die schönste ist zweifellos die Aufnahme von den Salzburger Festspielen mit Inge Borkh, James King und dem Ehepaar Christa Ludwig/Walter Berry. In dieser Aufnahme bleiben kaum Wünsche offen.


    In einer alten cantusclassics-Aufnahme singt Martha Musial eine gute Iphigenie. Daneben Helmut Krebs als etwas zu blasser Achilles, Dietrich Fischer-Dieskau und Johanna Blatter als Eltern, auch eine gute und günstige Aufnahme.


    Die bekannteste Aufnahme ist wohl die Aufnahme von Kurt Eichhorn aus den 70er Jahren. Hier überzeugt dietrich Fischer Dieskau als Agamemnon. Trudeliese Schmidt singt die Klytämnestra gut, aber sie ist zu jung für diese Rolle. Was Anna Moffo und Ludovic Spiess in dieser Aufnahme leisten, ist bedauerlicherweise jenseits jeder sachlichen Diskussion. Beide waren gute Sänger, aber in dieser Aufnahme kämpfen sie nicht nur mit der deutschen Aussprache, sondern mit ihrer Stimme überhaupt. Das ist nur traurig.


    Schöne Grüße
    wega

  • Hallo miteinander,

    Die bekannteste Aufnahme ist wohl die Aufnahme von Kurt Eichhorn aus den 70er Jahren.

    Unabhängig davon, wie gut die Sängerbesetzung nun ist, handelt es sich bei dieser Aufnahme um die von Richard Wagner 1847 bearbeitete Fassung der aulidischen Iphigenie. Von dem her höchst interessant, aber durch die geänderte Instrumentierung sowohl in Umfang, als auch Art und Ausdruck kein echter Gluck mehr.




    John Doe

  • „IPHIGÉNIE EN AULIDE“ (Christoph Willibald Gluck)



    Folgende Aufnahmen sind mir bekannt (erster Teil):



    Agamemnon- Dietrich Fischer-Dieskau / Klytämnestra – Johanna Blatter / Iphigenie – Martha Musial / Achilles – Helmut Krebs / Kalchas – Josef Greindl / Arkas – Leopold Clam / Artemis – Maria Reith / Der RIAS Kammerchor / Chorltg.: Herbert Froitzheim / Das RIAS Symphonie Orchester Berlin / Dirigent: Artur Rother (Berlin-Wilmersdorf, RIAS-Funkhaus, Sendung am 1. 12. 1951). Der Mitschnitt erschien 1982 - in deutscher Sprache in der Fassung von Richard Wagner - auf zwei LPs bei ‚Melodram‘ (MEL 048) in Italien. Seit 2002 auf zwei CDs bei ‚Gala‘ (GL 100 712) erhältlich, gekoppelt mit Aufnahmen von Martha Musial in „Euryanthe“, „Norma“, „Guillaume Tell“ und „Tannhäuser“.



    Agamennone – Boris Christoff / Clitennestra – Adriana Lazzarini / Ifigenia – Giulietta Simionato / Achille – Pier Miranda Ferraro / Calcante - Nicola Zaccaria / Arcante – Alfredo Giacomotti / Artemide – Giuliana Matteini / Quattro donne greche – Pinuccia Perotti, Adriana Macchiaioli, Teresa Montez und Maria Luisa Pastorini / Una schiava di Lesbo – Giuliana Tavolaccini / Il Coro e l’Orchestra del Teatro alla Scala / Chorltg.: Norberto Mola / Dirigent: Bernhard Conz / Choreographie und Inszenierung: Margherita Wallmann / Bühnenbild: Nicola Benois / Kostüme: Ezio Frigerio / TV-Regie: Alberto Gagliardelli (Mailand, Teatro alla Scala, 9. 6. 1959). Von der RAI wurde nur der dritte Akt im Fernsehen übertragen, während die komplette Aufführung – in italienischer Sprache - live im Rundfunk gesendet wurde.



    Agamemnon – Caspar Bröcheler / Klytämnestra – Mimi Aarden / Iphigenie – Hanlie van Niekerk / Achilles – Johan van der Zalm / Kalchas – Arnold van Mill / Arkas – Gerard Groot / Artemis – Wilhelmine Matthés / Het Groot Omroepkoor / Chorltg.: Meindert Boekel / Het Amsterdams Kunstmaandorkest / Dirigent: Leo Driehuys / Choreographie: Robert Kaesen / Bühnenbild und Kostüme: Wim Vesseur / Regie: Johan de Meester / TV-Regie: Will Hartingsveldt. Eine Fernsehsendung der ‚NTS‘ (Nederlandse Televizie Stichting) vom 3. 10. 1961 in niederländischer Sprache – Übersetzung: Adriaan Morrien – in der Richard-Wagner-Fassung.



    Agamemnon – Walter Berry / Klytämnestra – Inge Borkh / Iphigenie – Christa Ludwig / Achilles – James King (statt Sándor Kónya) / Kalchas – Otto Edelmann / Arkas – Alois Pernerstorfer / Der Anführer der Leibwache – Robert Granzer / Artemis – Elisabeth Steiner / Drei Griechinnen – Marlee Jo Sabo, Lorine Buffington und Karin Küster / Der Chor der Wiener Staatsoper / Der Kammerchor der Salzburger Festspiele / Chorltg.: Richard Rossmayer / Die Wiener Philharmoniker / Dirigent: Karl Böhm (Salzburg, Felsenreitschule, 3. 8. 1962). Ein Mitschnitt des ORF in deutscher Sprache in der – gekürzten - Version von 1775 (Fassung von Paul Friedrich und Günther Rennert), erschienen auf je zwei Schallplatten bei ‚Melodram‘ (MEL 714) und ‚Penzance Records‘ (PR 25) sowie auf zwei CDs bei ‚Orfeo‘ (C 428 962 I).



    Agamemnon – Gabriel Bacquier / Clytemnestre – Christiane Gayraud / Iphigénie – Jane Rhodes / Achille – Michel Sénéchal / Calchas und Patrocles – Raymond Steffner / Arcas - Teodoro Rovetta / Diane – Paola Berti / Une esclave – Jolanda Torriani / Une femme grecque – Maria Manni Jottini / Un homme grec – Antonio Pietrini / Trois femmes grecques – Paola Berti, Jolanda Torriani und Maria Manni Jottini / Il Coro e l’Orchestra di Torino della RAI / Chorltg.: RuggeroMaghini / Dirigent: Pierre Dervaux (Turin, Auditorio della Radiotelevisione Italiana, Sendung am 9. 6. 1963). Eine Aufnahme in französischer Sprache in der Fassung von 1775.



    Agamemnon – Dietrich Fischer-Dieskau / Klytämnestra – Trudeliese Schmidt / Iphigenie – Anna Moffo / Achilles – Ludovic Spiess / Kalchas – Thomas Stewart / Arkas – Bernd Weikl / Der Anführer der Leibwache – Nikolaus Hillebrand / Artemis – Arleen Augér / Der Chor des Bayerischen Rundfunks / Chorltg.: Heinz Mende / Das Münchner Rundfunkorchester / Dirigent: Kurt Eichhorn (München, Bavaria-Studio, Juni/Juli 1972). Von ‚Eurodisc‘ 1972 auf zwei Schallplatten veröffentlicht (86271 XR) wie auch 1976 von ‚RCA‘ (ARL2-1104), auf zwei CDs erschienen bei ‚Eurodisc‘ (352 988). Eingespielt wurde Richard Wagners Bearbeitung in deutscher Sprache.



    Agamemnon – Siegfried Lorenz / Klytämnestra – Daphne Evangelatos / Iphigenie – Eva-Maria Bundschuh / Achilles – Peter Schreier / Kalchas – Hans-Martin Nau / Arkas – Wolf-Mathias Friedrich / Artemis – Ute Selbig / Der Philharmonische Chor Dresden / Die Dresdner Philharmonie / Dirigent: Miltiades Caridis (Dresden, Kulturpalast, 31. 5. 1987). Eine Live-Übertragung des Rundfunks der DDR von den Dresdener Musikfestspielen 1987 in der Fassung von Richard Wagner. Das Konzert wurde auch vom Fernsehen der DDR aufgezeichnet und später gesendet.



    Agamemnon – Siegfried Lorenz / Klytämnestra – Rosemarie Lang / Iphigenie – Magdalena Hajóssyová / Achilles – Eberhard Büchner / Kalchas – Ekkehard Wlaschiha / Arkas – Heinz Reeh / Artemis – Cornelia Vogel / Der Chor und das Orchester der Deutschen Staatsoper Berlin / Chorltg.: Ernst Stoy / Dirigent: Peter Schreier (Berlin, Staatsoper, 14. 6. 1987). Eine Aufführung (Regie: Christian Pöppelreiter) in der Version von 1775 mit der deutschen Textfassung von Ilse Winter.



    Agamemnon – José van Dam / Clytemnestre – Anne Sofie von Otter / Iphigénie – Lynne Dawson / Achille – John Aler / Calchas – Gilles Cachemaille / Patrocle – Bernard Deletré / Arcas – René Schirrer / Diane – Guillemette Laurens / Deux femmes grecques – Ann Monoyios und Isabelle Eschenbrenner / Une esclave – Ann Monoyios / The Monteverdi Choir / L’Orchestre de l’Opéra de Lyon / Chorleiter und Dirigent: John Eliot Gardiner (Lyon, Opéra, Juli 1987). Eine ‚Musifrance‘-Produktion auf zwei CDs bei ‚Erato‘ (2292-45003-2), veröffentlicht 1990. Aufgenommen wurde die Version von 1775 mit Einfügung der - leicht gekürzten - Ballettmusik und der Passacaille am Ende der Oper aus der Version von 1774. (John Eliot Gardiner führte die Oper 1987 bei den Festspielen in Aix-en-Provence zweimal konzertant auf, wobei Lynne Dawson kurzfristig für Brigitte Poschner-Klebel einsprang.)



    Agamemnon – John Bröcheler / Klytämnestra – Marjana Lipovšek / Iphigenie – Clarry Bartha / Achilles – Curtis Rayam / Kalchas – Frangiskos Voutsinos / Patroklos – Vladimir de Kanel / Arkas – Franz Mayer / Diana – Michal Schamir / Vier Griechinnen – Marjaleena Jonas, Mora Stettner-Groth, Nicole Nusslé und Sonia Sofia Theodoridou / Der Chor der Städtischen Bühnen Frankfurt / Chorltg.: Volkmar Olbrich / Das Museums- und Opernhausorchester Frankfurt / Dirigent: Gary Bertini (Frankfurt, Opernhaus, 30. 10. 1987). Die Aufführung in deutscher Sprache – Fassung von 1775 - war gekoppelt mit Glucks Oper „Iphigenie auf Tauris“ am selben Abend, die Solisten waren hier Gabriele Maria Ronge (Iphigenie), Franҫois Le Roux (Orest), Keith Lewis (Pylades) und Tom Fox (Thoas); beide Opern inszenierte der Filmregisseur Michael Cacoyannis. Am 12. 11. 1987 traf die Frankfurter Oper ein verheerendes Feuer durch Brandstiftung.



    Agamemnon - Bernd Weikl / Clytemnestre – Gundula Janowitz / Iphigénie – Joanna Borowska / Achille – Thomas Moser / Calchas – Pierre Thau / Patrocle – Walter Zeh / Arcas – Peter Köves / Trois femmes grecques – Noriko Sasaki, Gabriele Sima und Louise Camens / La société de cour - Ursula Targler, Ruth Tavor, Louise Camens, Gunilla Wallén, Rannveig Braga, Waltraud Winsauer, Alexander Diepold, Bojidar Nikolov, Ramón Vargas, Johannes Schmidt und Claudio Otelli / Der Chor und das Orchester der Wiener Staatsoper / Chorltg.: Helmuth Froschauer / Dirigent: Charles Mackerras (Wien, Staatsoper, 15. 11. 1987). Der Mitschnitt des ORF ist bei ‚La Maison de la Lirique‘ erhältlich. Eine opulente, französisch gesungene Neuinszenierung in der Urfassung von 1774 durch den neuen Wiener Staatsopern-Intendanten Claus Helmut Drese exakt zum 200. Todestag von Christoph Willibald Gluck.



    Der zweite Teil folgt später.



    Carlo


  • GLUCK wurde mit dieser ersten Aufführung eines deutschen Komponisten in Paris gefreiert und gelangte damit in Frankreich zu hohem Ansehen.

    Auch wenn nicht jeder in unserem Forum ein Liebhaber der Musik GLUCKS sein mag, so sollte er wohl doch an der großarigen, und so wirkungsvollen Ouvertüre Gefallen finden, zumal in der so majestätischen und wirkungsvoll akzenntuierten Einspielung durch OTTO KLEMPERER mit dem PHILHARMONIA ORCHESTRA. Er spielt die Bearbeitung von RICHARD WAGNER; und die gewählten breiten Tempi passen wohl auch gut zu dem Werk. Puristen dürften wohl Einwände gegen diese Spielweise haben, doch finde ich, daß GLUCK wohl seine Freude an dieser wuchtigen Interpretatin der Ouvertüre zu seiner so erfolgreichen Oper gehabt haben.


    wok

  • „IPHIGÉNIE EN AULIDE“ (Christoph Willibald Gluck)


    Die Aufnahmen (zweiter Teil):



    Agamemnon – Gerald Finlay / Clytemnestre – Katarina Karnéus / Iphigénie – Veronica Cangemi / Achille – Jonas Degerfeldt / Calchas – Clive Bailey / Patrocle – Riccardo Simonetti / Arcas – Charbel Mattar / Diane – Marie Arnet / The Glyndebourne Festival Chorus / Chorltg.: Tecwyn Evans / The Orchestra of the Age of Enlightenment / Dirigent: Ivor Bolton (Glyndebourne, Festival Theatre, 8. 6. 2002). Eine Aufnahme der BBC von der siebten Vorstellung; die Produktion hatte am 19. 5. 2002 Premiere (Regie: Christof Loy).



    Agamemnon – Marc Barrard / Clytemnestre – Robynne Redmon / Iphigénie – Sandrine Piau / Achille – Jonas Degerfeldt (statt Richard Croft) / Calchas – Filippo Morace / Arcas – Antonio Abete / Het Groot Omroepkoor / Het Radio Kammerorkest / Dirigent: Kenneth Montgomery (Amsterdam, Concertgebouw, 23. 11.2002).



    Agamemnon – Christopher Robertson / Clytemnestre – Daniela Barcellona / Iphigénie – Violeta Urmana / Achille – Stephen Mark Brown (statt Paul Groves) / Calchas – Ildar Abdrazakov / Arcas – Maurizio Muraro / Diane – Genia Kühmeier / Il Coro e l’Orchestra del Teatro alla Scala / Chorltg.: Bruno Casoni / Dirigent: Riccardo Muti (Mailand, Teatro degli Arcimboldi, 7. 12. 2002). Aufgeführt wurde – in französischer Sprache – die Fassung von 1775 (mit gekürzter Ballettmusik) mit Richard Wagners Version des Finales! Der Regissseur der Saisoneröffnung 2002 – mit Live-Übertragung im italienischen Fernsehen - war Yannis Kokkos, der auch das Bühnenbild und die Kostüme entwarf.



    Agamemnon – Aleksey Tikhomirov / Clytemnestre – Ekaterina Gubanova / Iphigénie – Krassimira Stoyanova / Achille – Avi Klemberg / Calchas – Riccardo Zanellato / Patrocle – Mario Cassi / Arcas – Carlos García Ruiz / Diane – Beatriz Diaz / Il Coro e l’Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma / Chorltg.: Andrea Giorgi / Dirigent: Riccardo Muti (Rom, Teatro dell’Opera, 17. 3. 2009). Eine Rundfunkübertragung der Radiotelevisione Italiana (RAI). Auch in Rom wurde die Mailänder Inszenierung von Yannis Kokkos gezeigt.



    Agamemnon – Andrew Schroeder / Clytemnestre – Charlotte Hellekant / Iphigénie – Véronique Gens / Achille – Avi Klemberg (statt Jeremy Ovenden) / Calchas – Gilles Cachemaille / Patrocle – Henk Neven / Arcas – Werner van Mechelen / Diane – Violet Serena Noorduyn / Le Choeur et l’Orchestre Symphonique du Théâtre Royal de la Monnaie / Chorltg.: Maxim Piers / Dirigent: Christophe Rousset (Brüssel, Théâtre Royal de la Monnaie, 8. 12. 2009). Eine Tonaufnahme der VRT (Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie), gesendet am 12. 12. 2009 und übernommen am 6. 2. 2010 vom Saarländischen Rundfunk (Zweites Programm). Die Premiere dieser Produktion – Regie: Pierre Audi – war am 1. 12. 2009.



    Agamemnon – Nicolas Testé / Clytemnestre – Anne Sofie von Otter / Iphigénie – Véronique Gens / Achille – Frédéric Antoun / Calchas – Christian Helmer / Patrocle – Martijn Cornet / Arcas – Laurent Alvaro / Diane – Salomé Haller / Het Koor van de Nederlandse Opera / Chorltg.: Martin Wright / Les Musiciens du Louvre-Grenoble / Dirigent: Marc Minkowski / Bühnenbild: Michael Simon / Kostüme: Anna Eiermann / Regie: Pierre Audi / TV-Regie: Misjel Vermeiren (Amsterdam, Muziektheater, September 2011). Gekoppelt mit „Iphigénie en Tauride“ mit Mireille Delunsch (Iphigénie), Jean-Franҫois Lapointe (Orest), Yann Beuron (Pylade) und Laurent Alvaro (Thoas). Die Inszenierung von Pierre Audi war 2009 schon in Brüssel zu sehen; beide – leicht gekürzte - Opern wurden nacheinander am selben Abend aufgeführt. Es gibt davon ein Video von 2013 auf zwei DVDs bei ‚Opus Arte‘ (OA 1099 D) mit einer Gesamtdauer von 230 Minuten.



    Agamemnon – Bo Skovhus / Clytemnestre – Michelle Breedt / Iphigénie – Myrtò Papatanasiu / Achille – Paul Groves / Calchas - Pavel Kudinov / Diane – Anna Franziska Srna / Der Arnold Schoenberg Chor / Chorltg.: Erwin Ortner / Die Wiener Symphoniker / Dirigent: Alessandro De Marchi (Wien, Theater an der Wien, 8. 11. 2012). Sendung im ORF am 10. 11. 2012. Eine RT-Inszenierung von Torsten Fischer.



    Agamemnon – Oliver Zwarg / Klytämnestra – Michelle Breedt / Iphigenia – Camilla Nylund / Achilles – Christian Elsner / Kalchas – Raimund Nolte / Patroklus – Richard Logiewa / Arcas – Thilo Dahlmann / Der Anführer der Leibwache – Richard Logiewa / Artemis – Mirjam Engel / Der ‚Chorus Musicus Köln‘ / ‚Das Neue Orchester‘ / Chorleiter und Dirigent: Christoph Spering (Köln, Deutschlandfunk, Kammermusiksaal, 3. 4. - 10. 4. 2013). Eine Studio-Aufnahme der Wagner-Fassung von 1847 - als Coproduktion von Deutschlandfunk Köln, Westdeutscher Rundfunk Köln und Kölner Musikforum - gesendet vom WDR im Februar 2014 und erschienen im selben Jahr bei ‚Oehms Classics‘ (OC 953) auf zwei CDs.



    Agamemnon – Yunpeng Wang / Clytemnestre – Virginie Verrez / Iphigénie – Ying Fang / Achille - Andrew Stenson / Calchas – Brandon Cedel / Patrocle – Takaoki Onishi / Arcas – Sava Vemič / Diane – Liv Redpath / Trois femmes grecques – Angela Vallone, Kara Sainz und Elizabeth O’Neill / The Juilliard Chorus / The Orchestra ‚Juilliard 415‘ / Dirigentin: Jane Glover (New York, Juilliard School of Music, Peter Jay Sharp Theater, 10. 2. 2015). Eine semi-konzertante Aufführung mit Gesangsstudenten der Juilliard School of Music und Mitgliedern des Lindemann Young Artist Development Programms der Metropolitan Opera New York.



    Agamemnon – Tassis Christoyannis / Clytemestre – Stéphanie d’Oustrac / Iphigénie – Judith van Wanroij / Achille – Cyrille Dubois / Calchas – Jean-Sébastien Bou / Patrocle und Arcas – David Witczak / Trois femmes grecques – Anne-Sophie Petit, Jehanne Amzal und Marine Lafdal-Franc / Un homme grec – David Witczak / Le Choeur ‚Les Chantres du Centre de Musique baroque de Versailles‘ / Chorltg.: Fabien Armengaud / L’Orchestre ‚Le Concert de la Loge‘ / Dirigent: Julien Chauvin (Soissons, Cité de la Musique et de la Danse, Anfang Oktober 2022). Eine Aufnahme von ‚Alpha Classics‘ (1073) auf zwei CDs in der Erstfassung. Am 7. 10 2022 wurde die Oper in der Besetzung dieser Aufnahme im Théâtre des Champs-Élysées in Paris konzertant aufgeführt und im Fernsehen übertragen.



    Agamemnon – Russell Braun / Clytemnestre – Véronique Gens / Iphigénie – Corinne Winters / Achille – Alasdair Kent / Calchas – Nicolas Cavallier / Arcas – Tomasz Kumiega / Patrocle – Lukáš Zeman / Diane – Soula Parassidis / Le Choeur et l’Orchestre ‚Les Concerts d‘Astrée’ / Dirigentin: Emmanuelle Haïm (Aix-en-Provence, Grand Théâtre de Provence, 11. 7. 2024). Eine Sendung von ‚France Musique‘. Auch hier wurden die beiden ‚Iphigenien‘ miteinander gekoppelt - es sangen in der „Iphigénie en Tauride“: Corinne Winters (Iphigénie), Laura Jarrell (Une prêtresse), Florian Sempey (Oreste), Stanislas de Barbeyrac (Pylade) und Alexandre Duhamel (Thoas). Die Doppel-Premiere dieser Neuinszenierungen durch Dmitri Tcherniakov war am 3. 7. 2024.



    Die Ouvertüre zu „Iphigénie en Aulide“ ist wohl die bekannteste ‚Nummer‘ aus dieser Oper und liegt in mehreren Aufnahmen vor, z. B. mit Arturo Toscanini, Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler und Otto Klemperer.



    Mit Boris Christoff habe ich die Arie des Agamemnon aus dem zweiten Akt (‚Tu décides son sort… O toi, l‘objet le plus aimable’) in italienischer Sprache auf einer Schallplatte der ‚Electrola’ (STE 91 382) von 1963: „Zaren und Könige“ (ferner Arien aus „Attila“, „Don Carlos“, „Boris Godunov“ und „Knias Igor“); es begleitet das Philharmonia Orchestra London unter Jerzy Semkov.



    Christa Ludwig ist mit der deutschen Version von Iphigeniens Arie ‚Adieu! Conservez dans votre âme‘ aus dem dritten Akt in einem LP-Recital bei ‚Eurodisc‘ (S 71 395 KR) zu hören; Heinrich Hollreiser dirigiert das Orchester der Deutschen Oper Berlin (und auch die Arien aus „Der Barbier von Sevilla“, „Götterdämmerung“ und „Ariadne auf Naxos“, gesungen von Christa Ludwig). Diese Aufnahme von 1964 wurde mehrfach – auch auf CD – veröffentlicht.



    Der Tenor Daniel Behle singt die Arie des Achill aus dem ersten Akt (‚Cruelle, non jamais votre insensible coeur ne fut touché de mon amour‘) auf seiner ganz den Opern Christoph Willibald Glucks gewidmeten Arien-CD bei ‚Decca‘ (478 6758), begleitet vom Orchester ‚Armonia Atenea‘ unter der Leitung von George Petrou (Athen, Megaron, Aíthousa Dimítris Mitrópoulos, 4. 7. - 9. 7. 2013). Ferner sind darauf Arien aus folgenden Gluck-Opern enthalten: „Antigono“, „Semiramide riconosciuta“, „Ipermestra“, „Ezio“, „La contesa de’ numi“, „Le cinesi“, „Orphée et Eurydice“ und „La Rencontre imprévue“.



    Nachzumelden wäre noch das Konzert mit der deutschsprachigen „Iphigenie in Aulis“ (Fassung von Paul Friedrich und Günther Rennert) aus der Carnegie Hall in New York vom 23. 3. 1965, wovon es angeblich einen Mitschnitt gibt. Die Besetzung: Christa Ludwig (Iphigenie), Betty Allen (Klytämnestra), Johanna Meier (Artemis), Walter Berry (Agamemnon), Richard Cassilly (Achilles), Thomas Paul (Kalchas), Vern Shinall (Arkas) und Adib Fazah (Der Anführer der Leibwache); Stanislaw Skrowaczewski leitete den Chor und das Orchester der ‚American Opera Society‘.



    Carlo