Ich habe deine Fragen in Copilot (ChatGPT) eingegeben und Antworten bekommen, aber ich weiß nicht, ob das hier zulässig ist, das hereinzukopieren. Ich bin neugierig, wer die Box kennt und Auskunft geben kann.
Wer kennt diese Aufnahme? - Beratungshilfe bei Neuanschaffungen
Richard · 2.235 Beiträge · letzte Antwort von Tristan2511
2.235 Beiträge
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Eine Frage an ausgewiesene Boxenluder: da ih den Dirigenten John Barbirolli schätze reizte mich diese große Box. Die frühestens Aufnahmen stammen allerdings aus 1928. Bei Klavier-Solo wäre ich da schmerzfrei, bei Orchester fürchte ich allerdings den Schellack-Schepperklang (auch wenn es da Ausnahmen gibt). Nachkriegsschellacks klingen i.d.R. besser als durchschnittliche Vorkriegsschellacks. Barbirolli hat von 1928 an fleissig aufgenommen, immerhin bei EMI. Die letzte Schellack erschien 1950. Meine Frage:wie viele umgeschnittene Schellacks stecken in der Box und wie klingen die? Und wieviele mono-CDs insgesamt hat die Box? Schon jetzt herzlichen Dank für eine Antwort.
Liebe Grüße vom Thomas

Ich habe meine Box einmal gerade durchgeschaut, im Booklet steht leider nichts. Laut den Papphüllen sind folgende CDs:
vollständig mono: 1-20, 70-78, 81, 92, 98-103, 107
Schellack (sind das die 78 rpm?): 1-10, 70-78, 92, 98-103
Einige weitere der Mono-CDs sind vor 1950 entstanden, jedoch nicht als "78 rpm Collection" bezeichnet, sondern z.T. auch als 33 1/3 LP. Da kenne ich mich aber nicht aus, was davon Schellack und was Vinyl war.
Neben den oben genannten CDs komplett in Mono gibt es noch einige weitere Discs (unter 10 Stück), auf denen manche Werke in Stereo und manche in Mono sind.
Zur Klangqualität der Schellacks kann ich leider nichts sagen, die habe ich aus der Box noch nicht gehört.
Liebe Grüße
Amdir
Edit.: Habe gerade mal in ein paar der Monos reingehört: Bei den ganz frühen Aufnahmen rauscht es teilweise stark (ist mir bei CD 103 mit diversen Stücken für Gesang und Orchester aus Opern, aufgenommen 1928-1931, aufgefallen), teilweise aber auch erstaunlich wenig, so etwa bei den Chopin-Klavierkonzerten aus den 30ern. Natürlich klingt es manchmal etwas distanziert, eng, ein "Schepperklang" - zumindest von dem, was ich mir unter dem Begriff vorstelle - ist mir nicht aufgefallen. Ich finde das, was ich gehört habe, (gut) anhörbar, die Klangqualität der Nachkriegsaufnahmen ist wie du sagst auf jeden Fall besser.
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Was vor 1935 aufgenommen wurde ging direkt auf die Urmatrize, das Magnetband war noch nicht erfunden. Eigentlich Steinzeittechnik.
von ca 1935-1940 Tonbandaufnahmen mit zu erwartendem starkem Rauschanteil und schwachen Höhen
1940 Ab hier wurde - durch einen Zufall - die klangverbessernde Hochfrequentvormagnetisierung erfunden. Wie weit die aber sofort allgemeinbekannt war und angewendet wurde entzieht sich meiner Kenntnis.
ab etwa 1950 sollte passabler monoKlang möglich sein . Stereo bei EMI (= heute Warner) wurde etwa zwischen Ender der 50er Jahre und Anfang der 60er eingeführt. Walter Legg der damals das Sagen hatte war ein bekannter Gegner der Stereophonie. Es gab aber Tontechniker, welche im Geheimen zusätzlich zur Mono Aufnahme auch in Stereo mitschnitten......
Ich habe deine Fragen in Copilot (ChatGPT) eingegeben und Antworten bekommen, aber ich weiß nicht, ob das hier zulässig ist, das hereinzukopieren.
Ich bin ablehnend gegenüber der SOGENANNTEN KI. Da wir aber in näherer Zukunft damit leben werden müssen gilt für momentan folgende Regelung:
Antworten auf Fragen, die sonstwo nicht zu bekommen sind dürfen unter folgenden Bedingungen veröffentlicht werden:
a) es muß darauf hingewiesen werden, daß es eine KI generierte Antwort ist und man nicht selbst der Autor ist
b) es muß darauf hingewiesen werden, daß Antworten von KI oft gravierende sachliche Fehler enthalten
c) das gilt nur solange, als keine Urheberrechtsansprüche oder Bezahlung von den Betreibern gefordert werden.
d) KI sollte nur dort eingesetzt werden wo nicht anders möglich - also sparsam - oft auch als Mittel um anzuzeigen wo die Grenzen solcher Programme sind
Diese pragmatische Regelung gilt bis auf Widerruf.
Wir können davon ausgehen, daß in Hinkunft auch die WIKIPEDIA Antworten über KI laufen werden
KI ist in unserer Auffassung nur ein Algorithmus, ein komplexes System mit Fehlern behaftet. Es wir nun einen Höhenflug geben bis einige "Unfölle (Fehldiagnosen, wirtschaftliche Fehlprognosen,politische Fehlentscheidungen etc etc oder Betrug mittels KI überghandnimmt und die "Mächtigen der Welt" sich bedroht fühlen. Dannwird der Lack abblättern und diese Technik im Extremfall sogar verboten werden.
Dazu meine Lieblinganektdote:
Die Menscheit hat den perfektesten allwissenden Computer gebaut und stellt ihm die entscheidende Frage:
Gibt es einen Gott ?
und der Computer anwortet: Von heute an schon !!!
mfg aus Wien
Alfred
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Alles anzeigen
Dazu meine Lieblinganektdote:
Die Menscheit hat den perfektesten allwissenden Computer gebaut und stellt ihm die entscheidende Frage:
Gibt es einen Gott ?
und der Computer anwortet: Von heute an schon !!!
mfg aus Wien
Alfred
Mit Verlaub, nicht eine Anekdote, sondern eine (sehr) Kurzgeschichte von dem grossen Fredric Brown, mit dem Titel "The Answer".
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von ca 1935-1940 Tonbandaufnahmen mit zu erwartendem starkem Rauschanteil und schwachen Höhen
1940
Diese Technik wurde m.W. hauptsächlich im Rundfunk eingesetzt, da die Bänder über eine länger Spieldauer verfügten. Für Schallplattenaufnahmen wurden die aufzunehmenden Werke in ca. 5 min Sektionen aufgeteilt und entsprechend dirigiert/aufgenommen (bei Schumann Klavierkonzert mit Michelangeli gut zu hören). In Deutschland kam ab 1939 noch hinzu, dass die Rohstoffe für den Plattenkuchen (dem Rohmaterial für Schellacks) immer schwerer beschaffbar waren, die Qualität nicht immer gut, es wurde dafür geworben, abgenudelte alte Platten beim Kauf von Neuen mitzubringen und verrechnen zu lassen (Isa Vermehren: "Ich bin nicht dumm, ich tausche um"), um aus den alten Platten wieder neuen Kuchen zu machen.
Die Klangverbesserung nach dem Kriege kam durch eine Veränderung des Rillenschnittes und besserem Plattenkuchen. Grundlagen für die Digitalisierungen sind also im Idealfall die Original Schellacks. Bei Orchesteraufnahmen gibt's die Tücke, daß die Aufnahmen in Studios stattfanden, nicht in Sälen, was den Klang zusätzlich abstumpft. Unüberhörbar auch, daß die Orchester damals nicht auf dem technischen Stand waren wie heute. Terroristen wie Toscanini wussten davon ein Klagelied zu singen. Jenseits des Technischen kommt dann noch die historische Werksicht hinzu. Das funktioniert komischerweise bei Beethoven, bei Mozart wird's grenzwertig und bei allem davor grausam. Aber es gibt auch regelrechte Glücksfälle, einer davon steckt in dieser Barbirolli-Box, ich selber besitze das Schellack-Album aus 1934: Brahms KK 1 mit Wilhelm Backhaus. Unter meinen Aufnahmen dieses Konzertes ist es tatsächlich diese, die ich am häufigsten gehört habe.
Ich habe meine Box einmal gerade durchgeschaut, im Booklet steht leider nichts. Laut den Papphüllen sind folgende CDs:
vollständig mono: 1-20, 70-78, 81, 92, 98-103, 107Schellack (sind das die 78 rpm?): 1-10, 70-78, 92, 98-103
Das ist sehr hilfreich, dankeschön. 36 von 108, das ist ein gesundes Verhältnis.
Einige weitere der Mono-CDs sind vor 1950 entstanden, jedoch nicht als "78 rpm Collection" bezeichnet, sondern z.T. auch als 33 1/3 LP. Da kenne ich mich aber nicht aus, was davon Schellack und was Vinyl war.
Bei Warner früher -EMI- wird unterschieden zwischen Schellack-mono, Grundlage sind die alten Schellacks, und LP-mono, Grundlage sind die Masterbänder der LPs. Die Unterscheidung ist sinnvoll in der Zeit um 1950, in der immer noch Schellacks produziert wurden, aber auch erste Bandaufnahmen für die aufkommenden Vinylplatten gemacht wurden (die dann aber auch für die Schellackproduktion verwendet wurden).
Ich fürchte, dass die Barbirolli-Box auf meiner Wunschliste landen wird. Danke für eure Auskünfte.
Liebe Grüße vom Thomas

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Kennt jemand diese Aufnahme von Bruckner 8 unter Böhm? https://audite.de/de/product/C…uckner_symphony_no_8.html
Herzliche Grüße
Christian -
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Lieber Christian, ab hier findest Du einige Meinungen zu dieser Aufnahme.
Es ist halt ein sehr langer Thread, der durchwühlt werden will...

Mit Länge sollte man als Bruckner-Freund keine Schwierigkeiten haben.... Danke nochmal, sehr hilfreich!
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Vermutung:
Die ist jetzt immerhin schon fast ein halbes Jahr alt. Bei Qobuz steht sie als HiRes auch zum Download zur Verfügung. Ich würde sagen, dass es nur wenige CDs gab. Das ist mir heute schon mit einer anderen Scheibe aus 2025 passiert, dass der Werbepartner sie nicht mehr hat. immerhin gab es sie überhaupt als CD.
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Hier im Forum gibt es dazu gespaltene Auffassungen:
Alle sprechen über dasselbe MusikwerkJoseph Haydn - Streichquartette und ihre Interpreten
Was mich angeht, so habe ich mir damals auch aus Preisgründen die Buchberger Aufnahme mal geholt, höre sie allerdings so gut wie nie. Für mich sind das Auryn Quartett und die neue Aufnahme des Londoner-Haydn-Quartetts die interessanten Gesamtaufnahmen und die neue wachsende mit dem Chiaroscuro Quartet.
Die sind leider noch teuer. Wenn du eine für meine Ohren Akzeptabel hören möchtest, schaue mal nach dem Angeles Quartet. Die ist zwar vergriffen, aber vielleicht noch antiquarisch erhältlich ...
Mein Eindruck ist, dass diese wundervollen Quartette unter mittelmäßigen Einspielungen deutlich leiden und man dann am Ende kein Freund wird, obwohl sie es verdient hätten...
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Mein Eindruck ist, dass diese wundervollen Quartette unter mittelmäßigen Einspielungen deutlich leiden und man dann am Ende kein Freund wird, obwohl sie es verdient hätten...
Das stimmt wahrscheinlich. Ich nehme auch gerne mehr Geld in die Hand; man muss ein solches Angebot aber durchaus mal prüfen und in Erwägung ziehen. Das klingt insgesamt für mich nicht überzeugend genug!
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Ich kenne und habe sie. Gelegentlich wurden "Intonationsprobleme" erwähnt. Ich höre sie nich wirklich und sie stören mich somtit auch nicht. Gelegentlich wird im Internet auch Erbesenzählerei betrieben oder bösartiges sei es durch Konkurrenten oder der en Fans.
Persönlich liebe ich diese Aufnahmen wege ihres "harzigen" "Irdenen" Klanges (Das muss man selber hören - ist ja heute möglich. Ich lese soeben die Beurteilung von astewes ind seine Meinung über das Chiaroscuro Quartet.
Kein Wunder daß ihm - der auch - bzw recht oft -Musik der Gegenwart hört --und mag - das gefällt.
Ich mag das Chiaroscuro Qurtgett überhaupt nicht - es isr IMO aggressiv.
ZUsammenfassend kann ich sagen, daß ich für mich das Buchberger als Bezugspunkt nutze um Abweichungen zu neueren Aufnahmen vergleiche. vergleiche. Es sit am ehesten mit "rustikal2, tendenziell "derb" zu bezeichnen was MO gut zu Haydn passt.
Die Kritik zu diesen Aufnanahmen war kontrovers (was IMO kein Nachteil ist) Hineinhören vor dem Kauf schadet nicht. Zum Kennenlernen etlicher Werke eine Empfehlung von mir.Bei mit werden sie stets ala Vergleich mit jeder Neuaufnahme herangeogen, Das Auriyn Quartett spielt mehr auf Feinheiten (aber zum Nachteil des harzigen Klanges)
Übers Chiaschuro Quartett hülle ich mich in vornehmes Schweigen.
mfg aus Wien
Alfred
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Danke euch beiden! Obwohl ich nahezu alle Quartette "kenne" (schon gehört habe), habe ich da eine große diskographische Lücke. Das liegt daran, dass ich mir Haydn in meiner Hörbiographie erst relativ spät erschlossen habe, als einen der letzten der ganz großen Komponisten.
Was ich an Hörschnipseln und Kommentaren gehört habe, lässt mich schon deutlich zu Auryn tendieren - ich habe mit diesem Quartett auch großartige Einspielungen von anderen Komponisten in der Sammlung. (Heimlich trauere ich, dass mein liebstes Belcea Quartett keine GA eingespielt hat.) Leider scheint man die Auryns einzeln zusammenkaufen zu müssen, eine Box finde ich nicht. Bedenkzeit...
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