Was höre und sehe ich zur Zeit an DVD

  • Da passt es ja vielleicht ganz gut, wenn ich Mozarts Hommage an das Licht ins Spiel bringe, die ich mir gestern und heute vergegenwärtigt habe:


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    Werden sicherlich viele von euch kennen, ich erst seit gestern.


    Orchester und Chor der Pariser Nationaloper unter Iván Fischer, Stage Director: Benno Besson, mit Piotr Beczala, Dorothea Röschmann, Désirée Rancatore, Detlef Roth und Matti Salminen in den Hauptrollen


    Eine üppig-bildgewaltige "Zauberflöte" in vordergründig "zeitloser" Ästhetik (wird bei genauerer Betrachtungsweise wahrscheinlich so nicht stimmen, aber davon verstehe ich zu wenig).


    Besonders angetan bin ich hier aber von der musikalischen Umsetzung. Mit einer mich ganz besonders berührenden Pamina (Röschmann) und einem wirklich wundervoll aufspielenden Orchester.

  • Ah, jetzt verstehe ich, da wollte einer seinen Rausch ausschlafen und das hat auf die Schelle nicht funktioniert. Danke für die Recherche.

    "und das hat auf die Schelle nicht funktioniert?" Aha! Bei unserem Caruso betätigst Du Dich als "Korinthenkacker", aber selber hast Du Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. Üben! Üben! Kann ich nur empfehlen! :yes:

  • "und das hat auf die Schelle nicht funktioniert?" Aha! Bei unserem Caruso betätigst Du Dich als "Korinthenkacker", aber selber hast Du Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung.

    Das eine ist ein Flüchtigkeitsfehler, wie wir ihn alle immer mal wieder fabrizieren, das andere ist ein falsch geschriebener Küstlername. Erkennst du da keinen Unterschied? Ich schon. Meine Meinung: Kein Künstler hat das Recht darauf, dass wir ihn lieben, aber er hat ein Recht darauf, dass wir seinen Namen richtig schreiben. Gerade bei Eigennamen kann man sich die richtige Schreibweise nämlich nicht so leicht ableiten wie bei "auf die Schelle" - da ist es ganz leicht zu verstehen, was gemeint ist.

    Üben! Üben! Kann ich nur empfehlen! :yes:

    Dann übe mal fleißig! Mich interessiert ja immer noch, was nun genau ein "Cuver" ist? Da du dieses Wort seit Jahren hier immer wieder so schreibst, kann es sich ja wohl kaum um einen Flüchtigkeitsfehler handeln. Ich harre begierig der freundlichen Aufklärung! :hail::hail::hail:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

  • Erkennst du da keinen Unterschied?

    Ich fürchte, das tut er tatsächlich nicht. Gleichzeitig bin ich jedoch der Meinung, dass man den guten "9079wolfgang" bei dieser verlockenden Gelegenheit, sich ganz besonders schlau vorzukommen, nicht nachhaltig stören sollte. Das wäre schließlich allzu grausam.

  • "Dann übe mal fleißig! Mich interessiert ja immer noch, was nun genau ein "Cuver" ist? Da du dieses Wort seit Jahren hier immer wieder so schreibst, kann es sich ja wohl kaum um einen Flüchtigkeitsfehler handeln. Ich harre begierig der freundlichen Aufklärung!"


    Eigentlich wollte ich hierzu keinen Kommentar abgeben. Aber ich will Dir helfen. Selbst Du müsstest wissen, daß es für den Begriff "Cuver" mehrere Begriffe oder Übersetzungen gibt. Üblich ist für mich "Titelbild" oder wie ich es auslege "Hülle einer Platte oder CD". Aber dies wäre auch meine Sache.

  • Selbst Du müsstest wissen, daß es für den Begriff "Cuver" mehrere Begriffe oder Übersetzungen gibt.

    Ja, das weiß ich. Hier findet man sie, ich hatte das schon verlinkt:


    https://de.langenscheidt.com/franzoesisch-deutsch/cuver


    Hier noch ein alternativer Link zu gängigen Erklärungen:


    https://de.pons.com/%C3%BCbers…%C3%B6sisch-deutsch/cuver


    Dein Vorschlag ist nicht dabei, beim ersten Link nicht und beim zweiten Link auch nicht:

    Üblich ist für mich "Titelbild" oder wie ich es auslege "Hülle einer Platte oder CD".

    Nein, das ist kein Cuver, sondern ein Cover!

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


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  • Selbst Du müsstest wissen, daß es für den Begriff "Cuver" mehrere Begriffe oder Übersetzungen gibt. Üblich ist für mich "Titelbild" oder wie ich es auslege "Hülle einer Platte oder CD". Aber dies wäre auch meine Sache.

    Wenn man schon so frech wird, wie du es hier vormachst, sollte man sich seiner Sache schon ziemlich sicher sein. In deiner Welt mag das vielleicht so sein, dass ein Cover ein "Cuver" ist, aber außerhalb dieses Forums und außerhalb deiner Beiträge gibt es das Wort "Cuver" nicht als Synonym für CD-Hülle.

  • Hallo, Ramona!


    Vielen Dank für diesen Tipp! Eine schöne und interessante Oper. Ich besitze mehrere Opernaufnahmen des Opernhauses St. Petersburg. Diese Aufnahme kommt gleich auf meinen Geburtstags-Wunschzettel.


    Gruß Wolfgang

  • Bei mir Tannhäuser es seit gestern.


    In gewisser Weise der Höhepunkt war gestern dies:



    Das Deutsche Symphonie-Orchester unter Philippe Jordan gefiel mir. Es wird ausdrucksstark (nie schwülstig) musiziert und mit den Sängern harmoniert, da haben alle ihren Raum. Waltraud Meier als Venus war auch wegen ihrer schauspielerischen Möglichkeiten beeindruckend gut. Gambill als Tannhäuser gefiel mir vor allem im dritten Aufzug, war aber auch sonst gut. Roman Trekel gebührt laut einer Kritik, die bei jpc kurz abgebildet wird, „die Krone“ - hm, da bin ich nicht ganz dabei, mir presst er die Vokale doch häufig sehr, ist aber auch sehr in Ordnung. Landgraf (Stephen Milling) und Walther (Marcel Reijans) gefielen mir sehr.

    Bleibt die Inszenierung von Nikolaus Lehnhoff (der in der sehenswerten knapp einstündigen Dokumentation zur Aufnahme vermutlich wegen seiner überakzentuierten Ausdrucksweise ehrlich gesagt ein wenig wie eine Karikatur wirkt), die mich nicht restlos überzeugt hat. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er nicht weiß, was er mit den Chören auf der Bühne anfangen soll. Ich lege nicht unbedingt Wert darauf, dass am Ende ein blühender Bischofsstab zu sehen ist, oder ein Sarg mit Elisabeth herangetragen wird, da ist vieles denkbar. Dass am Ende nur der sterbende Heinrich und Wolfram auf der Bühne sind, war durchaus interessant, unterm Strich aber schade. Denn so blieb der Chor unsichtbar und damit unweigerlich gedämpft blieb. Ich hatte da das Gefühl, als ob der Regisseur ein bisschen Angst vor dem Überwältigungsmoment hat. Das war mir zuletzt bei Konwitschny in Dresden so gegangen, als er den Pilgerchor zu Beginn des dritten Aufzugs eher wie eine Groteske inszenierte. Schade, ich lass mich bei Wagner eigentlich ganz gern mal überwältigen.

    Insgesamt aber eine lohnende Einspielung.

  • Ramona1956: Lieber 9079Wolfgang,

    da hätte ich noch eine Empfehlung:


    Ja, natürlich! Hochinteressant! Nur muss ich mich immer bremsen, da ich ein ausgesprochener Vinyl-Liebhaber bin. Auf jeden Fall werde ich diese Aufnahme im Auge behalten.


    Gruß Wolfgang