Naja,
Jewgenji Anjegin ist auch son Fall :wacky:
Naja,
Jewgenji Anjegin ist auch son Fall :wacky:
ZitatDenn richtig ist nur Dochnaanji
Wieder was gelernt, merci vielmal!
Aber wie stehts mit den Portugiesen? Wie spricht sich z. B. der Stellvertreter Scarlattis am Lissaboner Hof aus?
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Und wie, bitte, klingt denn Leonhardt nun im Original?
ZitatOriginal von Hildebrandt
Aber wie stehts mit den Portugiesen? Wie spricht sich z. B. der Stellvertreter Scarlattis am Lissaboner Hof aus?![]()
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Im Zweifelsfall einfach jeden Konsonant durch einen genuschelten Zischlaut - vorzugsweise "sch" - ersetzen ![]()
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Stefan
Hallo Alviano,
stimmt, Faustregel: Im Russischen ist unbetontes O immer A, und JO ist immer betont, siehe PljetnjOw.
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ZitatOriginal von Hildebrandt
Und wie, bitte, klingt denn Leonhardt nun im Original?
CHüstáf Léónàrt. Betont sind CHüs und Lé. Meist ist die Betonung der Worte in das Niederländisch wie in das Deutsch. (CH wie in maCHe :D)
LG, Paul
Wieder viel gelernt und wieder Zeit für ein Update der
Taminischen Rechtsprechung:
Walisisch:
Bryn Terfel -> Brin Tervél
Japanisch:
Mitsuko Uchida -> Mitsko Utschida
Flämisch:
Herreweghe -> Herreweche
Niederländisch:
Schoonderwoerd -> S-Chonderwurt
Gustav Leonhardt -> Chüstaf Leonart
Tschechisch:
Leopold Koželuh -> Koscheluch
Magdalena Kožená -> Koschenaa
Zdenek Mácal -> Matsal
Antonín Dvorák -> Dvo-[r+sch]aak
Leoš Janácek -> Le-osch Janaatschek
Jirí Belohlávek -> Bjelo-hlaavek
Venezianisch:
La Venexiana -> Venesiana
Italienisch:
Luigi Boccherini -> Bokkerini
Tommaso Traetta -> Tra-etta
Gaetano Donizetti -> Ga-etano
Beniamino Gigli -> Dschilji
Gioac(c)hino Rossini -> Dschoakino Betonung??
Spanisch:
Placido Domingo -> Plassido
Rolando Villazon -> Vijason
Ungarisch:
der Nachname Nagy -> Nodj
Ferenc Fricsay -> Färänts Fritscho-i
Lehár -> Lähaar
Zoltán Kodály -> Soltaan Kodaa-j
György Ligeti -> Djördj Ligeti
Sándor Végh -> Schaandor Weeg
Dohnányi -> Dochnaanji
Rumänisch:
Sergiu Celibidache -> Sertschuh Tschelibidahke
Lettisch:
Elena Garanca ->Garantscha
Russisch:
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch -> Dmitrij Dmitriewitsch Schostakowitsch
Boris Godunow -> Baris Gadunow
Modest Petrowitsch Mussorgski ->Madjest Petrowitsch Mussargski
Jewgeni (Eugen) Onegin -> Jewgenji Anjegin Betonung???
Norwegisch:
Solveig -> Sulwei
Korrekturen und Beschwerden wie immer an mich :]
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Violoncellchen
Danke für den Leonhardt!
ZitatIm Zweifelsfall einfach jeden Konsonant durch einen genuschelten Zischlaut - vorzugsweise "sch" - ersetzen
gut drumrum gedrückt ![]()
stimmt aber, klingt für ungeübte Ohren wie polnisch x spanisch + bisschen französisch.
Séischesch (Seixas) heißt der gute Mann, immerhin hat er ja noch mehr Sonaten als Scarlatti verzapft.
Mein Gott, was man hier nicht alles lernen kann!
Vielen Dank für die vielen Hilfen zur korrekten Aussprache! ![]()
Hier noch ein kleines Beispiel von meiner Wenigkeit: Als ich vor langer langer Zeit zum ersten Mal eine Platte (es war noch eine mit echtem Schall drauf) mit Riccardo Chailly als Dirigent in Händen hielt, reimte ich mir eine Art englische Aussprache zurecht: [Tschejlli] oder so ähnlich. :wacky:
Bis ich einige Wochen später durch einen Freund, der sich damals über mein verbales Mißgeschick köstlich amüsiert hatte, auf die richtige Aussprache hingewiesen wurde: [Schaiji]. ![]()
Herzliche Grüße
Johannes![]()
Zitat
Gioac(c)hino Rossini -> Dschoakino Betonung??
Hola Wiolontschellchen!
Also die Italiani e Italiane betonen die vorletzte Silbe. Bei Abweichungen wird der betreffende Vokal mit Akzent versehen (z.B. Così, da hier die letzte Silbe am Drannsten ist mit Betonung oder meiner libertà) -> daher spricht sich der Gute Dschoakìno (der Akzent bleibt ja eigentlich weg, wegen Rägäl), also wie ein Dschoa, der ins Kino geht ![]()
ZitatOriginal von Hildebrandt
gut drumrum gedrückt
stimmt aber, klingt für ungeübte Ohren wie polnisch x spanisch + bisschen französisch.
Séischesch (Seixas) heißt der gute Mann, immerhin hat er ja noch mehr Sonaten als Scarlatti verzapft.
Ich kannte den Herren bisher nicht namentlich, weswegen nur die allgemeine Regel gegeben werden konnte ![]()
Würde ihn also Scheischesch nuscheln ![]()
Mir ist das Portuguesch irgendwie fremd - höre keine Musik und lese (noch; Saramago steht schon ewig auf der Liste der Bücher, die bei mir zu Hause rumliegen und auf Beschäftigung warten) nichts aus Portugal. Nur bei gelegentlichen Dokumentationen und früher als ich noch Premiere hatte durch den Originalkommentar beim Fußball durfte ich da ein wenig reinschnuppern und hielt es die ersten 20 sec. immer für eine slawische Sprache, bis man irgendwelche bekannte spanische/italienische/französische Brocken raushören konnte, also den romanischen Wortschatz. Bezeichne das immer als Spanisch, wie´s ein Osteuropäer sprechen würde ![]()
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Seltsamerweise ist es ja eng mit dem Spanischen verwandt, mein spanischer Schwager in spe meint aber, dass er Portugiesen nicht gut verstehet, während er langsam sprechenden Italienern folgen kann... (Franzosen geht übrigens wiederum gar nicht, aber das wundert mich wenig - hab das gelernt und einige Brocken Italiano und Español und eigentlich keine Brücken zwischen F und I/E geschlagen; die hatte ich dafür immer zwischen I/E, wo ich einiges durcheinander bringe...)
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Stefan
PS: sehr witzig beim Blindflug (Fernseher an und Sprache hören, die man identifizieren will, ohne vorher irgendwelche Hinweise zu haben) erwies sich auch Georgisch (auch die Schrift konnte ich nicht zuordnen) und Mongolisch (ei, der Asiate da redet ja Finnisch und der da Türkisch – komisch! Und der da kann sogar ein wenig Ungarisch mit lustigem Akzent ![]()
)
Und Baskisch natürlich :beatnik: Wobei die mittlerweile leider (zumindest die spanischen) einen deutlichen Einschlag in der Aussprache gekriegt haben ![]()
Handelt es sich bei Juan Crisóstomo Jacobo Antonio de Arriaga y Balzola noch um einen baskischen Namen?
Eigentlich nicht oder? War wohl irgendwie Spanischstämmig...
ZitatMir ist das Portuguesch irgendwie fremd - höre keine Musik und lese (noch; Saramago steht schon ewig auf der Liste der Bücher, die bei mir zu Hause rumliegen und auf Beschäftigung warten) nichts aus Portugal.
Hoffnung im Alentejo - das Buch zur Nelkenrevolution. A luta continua! Ein bisschen Revolutionsromantik muss schon sein. Mit den Sachen danach kann ich auch nicht soviel anfangen.
Tschuldigung fürs Verplaudern. ![]()
Musikalisch ist da wohl nur für die Freunde der älteren Musik was zu holen (Korrekturen bitte hier). Das lohnt sich aber.
Außerdem lohnen sich portugiesische Weine - jedoch gehört das gar nicht mehr hierher.
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Um wenigstens noch etwas zum eigentlichen Thema beizutragen:
Lobos (der Brasilianer mit den Bachianas) spricht sich in Portugal Lóbusch, in Brasilien je nach Region ganz anders.
Adeus
Hildebrandt
ZitatOriginal von Barezzi
Hola Wiolontschellchen!
Also die Italiani e Italiane betonen die vorletzte Silbe. Bei Abweichungen wird der betreffende Vokal mit Akzent versehen (z.B. Così, da hier die letzte Silbe am Drannsten ist mit Betonung oder meiner libertà) -> daher spricht sich der Gute Dschoakìno (der Akzent bleibt ja eigentlich weg, wegen Rägäl), also wie ein Dschoa, der ins Kino geht
Ich habe mir diese Regel, die ich nicht kannte, die Nacht über durch den Kopf gehen lassen, da ich sie sehr praktisch finde, und sie trifft in 99,99999999999% der Fälle in der Tat zu.
Da nun gerade Puccini mit seinem Vornamen, Giacomo, eine Ausnahme bildet, mit Betonung auf a, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, den hier anzuführen. Die Ausnahme der Ausnahme sozusagen bestätigt die Regel.
LG Micha ![]()
salvatore sciarrino
giacinto scelsi
und schön laut sprechen...
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Dazu kann ich hier in la douce France nur sagen: alles umsonst!!!
Meine Exil-Gastgeber scheren sich nicht im Geringsten um irgendwelche Rögällln; Hier wird ALLES so ausgesprochen, wie es der frannzösischen Zunge genehm ist, und sogar ich musste drei Jahre kämpfen, bis mein eigener Ehemann mich beim richtigen Namen nannte. :boese2:
Die einzige Lösung, die Leute hier ein bisschen zu erziehen: man verschandelt ihre eigene hochheilige Sprach-Kuh und sobald jemand mit Schübärr oder Mossarr oder Bak kommt, spricht man Debussy mit u Massenet mit t am Ende und Rameau mit au. Das finden sie gar nciht witzig und denken dann ab und an mal ein bisschen nach. ![]()
Mit dem Leiter meines Vokalensemble fetze ich mich regelmässig unm deutsche Aussprache bei DEUTSCHEN Stücken undenglische bei Englischen und inzwischen lässt er mch immerhin meistens die Texte laut vorlesen. Das Latein wird natürlich alles französisiert, Anjus, Dschöli, dschementes etc etc. Das macht mir aber ncihts aus,denn es singt sich weicher und schöner so.
Vive la France! ![]()
ZitatOriginal von Khampan
P.S. nachdem ich das ž aus Stefans Beitrag hier reinkopiert habe, funktioniert es anscheinend. Bei den sonst von mir verwendeten Sonderzeichen hat's nicht geklappt. Vielleicht kann mir jemand noch ein c, r, n, e mit Häkchen anbieten?
Hab ich auch schon erfolglos versucht, ich wollte nämlich Violoncellchen schon auf den fehlenden Haken über dem r bei Dvorak und dem vermutlich fehlenden Haken über dem e bei Belohlávek aufmerksam machen - sonst passt nämlich die vorgeschlagene Aussprache (r+sch bei Dvorak und Bje... bei Belohlávek) nicht.
Wenn man die Buchstaben in Word vorschreibt und dann reinkopiert, kommt Unsinn raus ![]()
Gruß
Rosenkavalier
ZitatOriginal von Michael Schlechtriem
Man kann sich ja auch schnell mit dem guten Kodaly vertuen
Der wird doch Kodai ausgesprochen-hoffe ich.... :wacky:
Lieber Michael,
Nein, bitte, verbreite keine Falschmeldungen über Herrn Kodály. Die richtige Aussprache - Kodaaj - hatte Violoncellchen ja schon in ihrer Liste!
Kodai ist falsch und noch falscher ist Koda'i - denn von einem Doppelvokal ist hier nirgends etwas zu sehen. Im Ungarischen gelten "ly" (j), "ny" (nj)und "gy" (dj) als eigene Buchstaben, nicht als Kombination zweier Buchstaben, wie wir Naivlinge gerne glauben.
LG
Waldi
ZitatNein, bitte, verbreite keine Falschmeldungen über Herrn Kodály
Also wirklich, Falschmeldung ist langsam zuviel des guten.
Ich habe genug von diesem Fred hier.
Mir ist es völlig egal, ob ich jetzt zwei aa oder noch ein j dranhänge, damit das lautmalerisch richtig rüberkommt.
Also bitte schön:
Kodaaaaaaaaaaaaaaaaaaajjjjjjjjjjjjj
Guten Tag!
ZitatOriginal von Walter Krause
Nein, bitte, verbreite keine Falschmeldungen über Herrn Kodály. Die richtige Aussprache - Kodaaj - hatte Violoncellchen ja schon in ihrer Liste!
Kodai ist falsch und noch falscher ist Koda'i - denn von einem Doppelvokal ist hier nirgends etwas zu sehen. Im Ungarischen gelten "ly" (j), "ny" (nj)und "gy" (dj) als eigene Buchstaben, nicht als Kombination zweier Buchstaben, wie wir Naivlinge gerne glauben.
Man sollte unterscheiden, was "Naivlinge" (die sind wir außer Dir bzgl. ungarisch fast alle) glauben und wie man diesen Naivlingen am besten klarmacht, wie sie etwas aussprechen sollen! Eine Aussprachehilfe muß keineswegs die Struktur der Originalsprache korrekt abbilden.
Mir ist nämlich gar nicht klar, was mir das Doppel-a für eine Aussprachehilfe bietet. Soll der Laut lang sein oder was? Das "j" finde ich ebenfalls eher verwirrend. Entweder habe ich Kodaly im Funk immer nur falsch ausgesprochen gehört oder die Aussprache wäre im Deutschen durch ein "i" sehr viel angemessener wiedergegeben. Bei "j" kann der Deutsche zu einem Reibelaut (in Richtung weiches ch wie in "ich" oder gar weiches "sch") tendieren, was meines Wissens hier ganz falsch wäre, oder? Denn der Halbvokal j ist im Deutschen als Auslaut natürlich völlig unüblich und wird immer verhärtet werden.
Auch wenn das i vom Ungarischen ausgesehen falsch ist, vermute ich, dass ein Deutscher so eher zu einer annähernden Aussprache gelangt, es sei denn, man erklärt ihm genau, wie der das j aussprechen soll.
viele Grüße
JR
Lieber Johannes,
Ich bin ja kein Linguist, deswegen schließe ich mich in die Naivlinge trotz gewisser Grundkenntnisse noch immer ein. Schließlich habe ich diese Hürden der ungarischen Sprache alle selbst erlebt und hänge bei manchen Sachen auch selbst noch immer im Stacheldraht.
Das "á" ist ein langes a, gesprochen wie im Deutschen (z.B "kam", "Paar"). Das "aa" sollte das verdeutlichen.
Beim j begreife ich jetzt erst das Problem, denn in Österreich nennt man diesen Buchstaben "Je" und in der Bundesrepublik "Jott". Dadurch haben wir es in Wien etwas leichter. Im Auslaut wird er wie J in "ja" gesprochen, nur eben ohne das a und nur angedeutet.
Natürlich braucht man die ganze Sache auch nicht überzubewerten. Wenn ein Zugereister es in Ungarn ehrlich versucht und bei der Aussprache nicht ganz hinkommt, sind die Ungarn trotzdem vom guten Willen begeistert.
Lieber Michael,
"Falschmeldung" war scherzhaft gemeint. Aber der Scherz kam offenbar nicht an. Tut mir leid.
LG
Waldi
Hallo Walter,
Zitat"Falschmeldung" war scherzhaft gemeint
Tut mir leid, daß ich den Scherz nicht verstanden habe-wirklich.
In letzter Zeit laufen hier recht viele Forianer nur noch mit dem erhobenen Zeigefinger herum-das nervt mich langsam und macht es mir schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ungarisch ist aber auch eine ziemlich gefährliche Sprache. ![]()
Ich erinnere mich, daß ich bei dem ungarische Pendant zu "Zum Wohle", welches ich jetzt nicht schreibe, da ich nicht weiß wie, immer aus Versehen das Ä und E verwechselt habe.
Und in meiner Aussprache muß das dann ein unzüchtiges Wort gewesen sein, alle wurden immer rot und wollten mir nicht sagen, was es bedeutet.
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LG,
Michael
ZitatOriginal von Michael Schlechtriem
Ungarisch ist aber auch eine ziemlich gefährliche Sprache.
Ich erinnere mich, daß ich bei dem ungarische Pendant zu "Zum Wohle", welches ich jetzt nicht schreibe, da ich nicht weiß wie, immer aus Versehen das Ä und E verwechselt habe.
Und in meiner Aussprache muß das dann ein unzüchtiges Wort gewesen sein, alle wurden immer rot und wollten mir nicht sagen, was es bedeutet.![]()
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LG,
Michael
Den Scherz hat man mit mir auch schon gemacht.......
Allerdings unterstreiche ich das, was Walter Krause sagt: Die Ungarn freuen sich über jeden Versuch eines Nicht-Ungarn, sich in ihrer Sprache auszudrücken. Mit mir hat eine Garderobenfrau im Schwimmbad (ja, das gibt es dort noch) mal mit Engelsgeduld "Visantlàtàsrà" (ich hoffe, das ist jetzt richtig geschrieben, ich hab's versucht, phonetisch nachzuvollziehen) - also Auf Wiedersehn - geübt. Und die Kurzform "Vislat" hat sie um Verrecken nicht akzeptiert.
Gruß
Rosenkavalier
ZitatOriginal von Michael Schlechtriem
Ungarisch ist aber auch eine ziemlich gefährliche Sprache.
Ich erinnere mich, daß ich bei dem ungarische Pendant zu "Zum Wohle", welches ich jetzt nicht schreibe, da ich nicht weiß wie, immer aus Versehen das Ä und E verwechselt habe.
Und in meiner Aussprache muß das dann ein unzüchtiges Wort gewesen sein, alle wurden immer rot und wollten mir nicht sagen, was es bedeutet.![]()
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Das kann man wohl sagen!
Aber es ist einer ältesten ungarischen Witze, einen Fremden "egészségére" sagen zu lassen, um sich anzuhören, wie er dabei ins Fettnäpfchen tritt. Aber trotzdem keine Sorge, man ist abgebrüht. Was in Österreich einen Halbstarken peinlich berühren würde, gilt in Ungarn beinahe noch als gesellschaftsfähig. Ich wollte von meiner Frau immer die berühmten saftigen Schimpfwörter lernen, aber sie hat sich - mit wenigen Ausnahmen - stets tugendhaft geweigert.
Einmal holten wir Katalin Pitti von der Volksoper ab, die sich gerade über Bühnenpartner und Regisseur geärgert hatte. Auf der Heimfahrt ratterte sie blitzschnell den ganzen Katalog dieser Ausdrücke herunter - leider zu schnell für mich. Ich bekam nur den Anfang mit, aber es muß selbst für magyarische Verhältnisse deftig gewesen sein. Das Götzzitat ist dagegen Teegespräch für prüde Tanten.
LG
Waldi
ZitatOriginal von Rosenkavalier
Mit mir hat eine Garderobenfrau im Schwimmbad (ja, das gibt es dort noch) mal mit Engelsgeduld "Visantlàtàsrà" (ich hoffe, das ist jetzt richtig geschrieben, ich hab's versucht, phonetisch nachzuvollziehen) - also Auf Wiedersehn - geübt. Und die Kurzform "Vislat" hat sie um Verrecken nicht akzeptiert.
Gruß
Rosenkavalier
Liebe Rosenkavalierin,
Das "Viszlát" wäre auch zu leicht und setzt beinahe eine gewisse Vertrautheit zum Angesprochenen voraus. Probier's das nächste Mal mit der Zwischenform "Viszlátásra", das geht sicher durch! :]
LG
Waldi
ZitatAlles anzeigenOriginal von Walter Krause
Liebe Rosenkavalierin,
Das "Viszlát" wäre auch zu leicht und setzt beinahe eine gewisse Vertrautheit zum Angesprochenen voraus. Probier's das nächste Mal mit der Zwischenform "Viszlátásra", das geht sicher durch! :]
LG
Waldi
und wie ich sehe, hab ich mal wieder die diversen Laute mit s verwechselt..... klar - um ein s zu sprechen muss ich sz schreiben.....
Gruß
Rosenkavalier
Ich trage nur eine der meistgespielten Opern des slawischen Repertoires nach:
Jewgéni Anjégin von Pjótr Íljitsch Tschaikówski, wobei das ai kurz gesprochen wird.
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Tja die Sprachen:
Ich denke mal, solange man nicht in einer Sprache träumt, hat man immer noch Lücken darin. Oft scheint jemand eine Sprache gut zu beherrschen, bis dann ein Muttersprachler kommt, und sich kaputt lacht. (oder auch nicht, der Höflichkeit wegen).
LG Micha ![]()
ZitatOriginal von Edwin Baumgartner
Ich trage nur eine der meistgespielten Opern des slawischen Repertoires nach:
Jewgéni Anjégin von Pjótr Íljitsch Tschaikówski, wobei das ai kurz gesprochen wird.
Oder einfach vorher nochmals reinhören :beatnik:
Aber ich krieg das dann auch nie so ganz 100 % hin... ![]()
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Stefan
Bei der Betonung des "Iljitsch" sind sich Edwin und der Wikipedia-Sprecher aber uneins.
ZitatOriginal von Draugur
Bei der Betonung des "Iljitsch" sind sich Edwin und der Wikipedia-Sprecher aber uneins.
Zurecht - Hitzeverwirrung meinerseits: IljÍtsch.
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Hallo liebe Artikulateure und Artikulateusen,
Wie ists eigentlich mit dem guten Krzystof Penderecki ?
Ich ging bisher von "Krüschtoff Pender-ezki" aus...
LG
Raphael
ZitatOriginal von raphaell
Wie ists eigentlich mit dem guten Krzystof Penderecki ?
Ich ging bisher von "Krüschtoff Pender-ezki" aus...
Meines Wissens eher "Kschischtoff"...
Khampan wird recht haben, wenn er sagt, dass es "r+sch" auf einmal nur im Tschechischen gibt. Aber das Polnische ist mit einigen Kombinationen so nah dran, dass zumindest ich den Unterschied kaum feststellen kann (der "sch"-Laut überwiegt wohl im Polnischen).
Z.B. die polnische Version des Vornamens Gregor (die ich nicht hinzuschreiben wage, weil ich 100&tig die z's und s's falsch anordne)
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JR
