dank, lieber paul, da hatte ich doch igentlich auf dich gebaut. wieso heißt der auch andré ..da kommt man doch auf französich , zumal er immer nur frz. ochester dirigierte ![]()
lg
jörg
dank, lieber paul, da hatte ich doch igentlich auf dich gebaut. wieso heißt der auch andré ..da kommt man doch auf französich , zumal er immer nur frz. ochester dirigierte ![]()
lg
jörg
ZitatOriginal von klingsor
wieso heißt der auch andré ..da kommt man doch auf französich , zumal er immer nur frz. ochester dirigierte
Der Rieu (Jr) ist auch Niederländer. Und in meine Sprache ist es ziemlich üblich den Name André mit "accent aigu" zu schreiben.
LG, Paul
PS Am meisten nähert man Cluytens Name noch mit einem Klang, den Du bekommst, wenn Du denkst an das Französische Wort "l'oeil" (die Auge :D).
Dann mußt Du aber den J-Klang am Ende weglassen.
danke dir, also ich sag dann jetzt mal 'klötens' ![]()
lg
jörg
ZitatOriginal von klingsor
wie ich heute gelernt habe, ist andre cluytens gar kein franzose, sondern flame.
habe ich ihn etwa falsch ausgesprochen mit klütons? müßte es etwas heißen 'kleutens'?
Bei dem könnte man ja noch streiten, denn er wurde ja Franzose.
Aber auch solche Leute wie Huysmans oder Devrient werden immer gern französisiert.
Wie klingen denn aber
Brüggen,
Bylsma
und Kuijken
im Original.
Oder waren die schon dran? ![]()
ZitatOriginal von Hildebrandt
Wie klingen denn aber
Brüggen,
Bylsma
und Kuijken
Kuijken: vide Cluytens
Bylsma oder Bijlsma: vide Reinbert; noch immer nicht gelöst
Bruggen wie "ö" in möchte (oder das französische û, das liegt noch näher) und dann "ch" wie in mache; ansonsten normal.
LG, Paul
ZitatOriginal von musicophil
Ja, lieber Jörg. Du hast es immer falsch ausgesprochen. Aber die richtige Antwort geben ist genauso schwer wie bei Observator (Reinbert). Es sind Klänge, die ihr nicht habt und auch nicht kennt.
Hoffentlich kann Draugur oder Klawirr hier helfen.
LG, Paul
Ich denke die einzige Möglichkeit ist die phonetische Schrift (Aus Wiki, fand ich sonst nirgends, ist aber international)
http://de.wikipedia.org/wiki/I…les_Phonetisches_Alphabet
LG Micha
ich finde die phonetische Umschrift hilft in so einem Spezialfall auch nicht viel weiter, wenn man die Aussprache entweder nicht im Ohr hat oder nicht weiß wie man sie umsetzen soll.
Frage an Paul: darf man zunächst mal davon ausgehen, daß -uij- in Holland und in Belgien gleich ausgesprochen wird?!
Den Namen Kuijken habe ich zumindest oft genug authentisch gehört und es gelingt mir auch einigermaßen ihn nachzusprechen: das von Paul beschriebene "ö" muss schon sehr offen sein, fast ein amerikanisches "ae" wie in "black", daran anschließend höre ich sehr wohl noch ein angedeutetes "i".
Also wenn man versucht ein Zwischending zwischen öj und aj auszusprechen, kommt man nah dran.
Grundsätzlich ist -y- eine für Ausländer besser verständliche Variante für -ij-, daher wird die Schreibweise -uy- oft bevorzugt wenn man sich außerhalb des niederländischen Sprachkreises bewegt (ij zählt offenbar als 1 Buchstabe, hab ich recht, Paul?).
Khampan
ZitatOriginal von Khampan
Grundsätzlich ist -y- eine für Ausländer besser verständliche Variante für -ij-
- dachte immer, dass das ij in etwa ein "ei" ist und ganz anders ausgesprochen wird als ein "y"... ![]()
ZitatOriginal von Khampan
Frage an Paul: darf man zunächst mal davon ausgehen, daß -uij- in Holland und in Belgien gleich ausgesprochen wird?!
ij zählt offenbar als 1 Buchstabe, hab ich recht, Paul?
ad 1: JA
Meist wird es geschrieben als ui, aber die Varianten sind uij oder uy. "IJ" (und manchmal "Y") wird bei uns in einigen Dialekten noch immer als "ie" ausgesprochen - genau wie das offene "I", und dann hast du wieder "ui". Und dann verstehst Du auch die Antwort bei Punkt 2.
ad 2: JA
LG, Paul
Hallo Stefan,
guck dir mal die zwei Striche an, aus denen das y besteht, dann verstehst du warum. Es gibt sogar die Variante y mit zwei Pünktchen drauf.
Man sieht diese 3 Versionen oft als Variante derselben Sache.
Ich hab mir das immer so erklärt, daß abgesehen von der typographischen Ähnlichkeit auch die Engländer das -y- (im Wortinneren häufig -ai- ausgesprochen) quite close richtig lesen können, in einigen verwandten Wörtern steht sogar im Englischen an gleicher Stelle y.
Paul, jetzt verstehe ich noch weniger.
"ui" ist doch wieder ein anderer Diphthong, oder? "uit" (aus) oder "Duitsland" werden doch anders ausgesprochen als bei "uij"?! "ui" klingt für mich mehr wie ein sächsisches "au".
Ich hab mir jedenfalls immer Mühe gegeben, ui und uij zu unterschieden, war das etwa umsonst?
Gruß, Khampan
Lieber Khampan,
Nur wenige Menschen reden bei uns die Sprache so, wie es eigentlich muß. Die Belgier sind grammatisch meist besser als die Niederländer. Doch haben sie qua Aussprache die "südliche" Mundart, was in den Provinzen Holland genannt wird "südlich des Flußes Moerdijk", also wo unser Provinz Noord-Brabant beginnt.
Ich hatte das Glück, daß ich gerade vom etwa 8-13 Jahr in Indonesien wohnte. Da waren fast nur Niederländer, die Hochschule oder Uni absolviert hatten. Dadurch spreche ich fast akzentlos Niederländisch (auch wenn einige Menschen es "bekackt" nennen), vergleichbar mit Oxford English.
Du hast Recht. Uit klingt anders als z.B. Cluytens. Die Unterschiede sind aber so geringfügig, daß fast kein Niederländer sie (bewußt) kennt.
Das bedeutet aber nicht, daß uij (c.q. uy) anders ausgesprochen wird als ui. Dann ist maßgebend, wo dieser Diphtong in einem Word zu finden ist. Am Anfang des Wortes, oder nicht. Am Anfang klingt er offener als hinter einem Konsonant. Maßgebend ist also nicht, ob die Kombination ist "ui", "uij" bzw "uy", sondern die Stelle.
Hoffentlich habe ich es Dir so verdeutlicht.
LG, Paul
danke Paul, ein langes Kopfzerbrechen hat sich damit geklärt :wacky:
Gute Nacht,
Khampan
ZitatOriginal von Khampan
Hallo Stefan,
guck dir mal die zwei Striche an, aus denen das y besteht, dann verstehst du warum. Es gibt sogar die Variante y mit zwei Pünktchen drauf.
Man sieht diese 3 Versionen oft als Variante derselben Sache.
Ich hab mir das immer so erklärt, daß abgesehen von der typographischen Ähnlichkeit auch die Engländer das -y- (im Wortinneren häufig -ai- ausgesprochen) quite close richtig lesen können, in einigen verwandten Wörtern steht sogar im Englischen an gleicher Stelle y.
Hallo Khampan,
herzlichen Dank für die ausführlichen Erläuterungen! =)
![]()
Stefan
Hallo,
Bin mir nicht sicher, ob es schon gefragt wurde - wo er doch grad so viel im Forum zu Finden ist: Heitor Villa-Lobos
Wie artikuliert man das korrekt? Ich habe im WDR3 mal jemanden sprechen hören "Vija Lobosch"...ich zweifele leicht an der Richtigkeit...
LG
Raphael
ZitatOriginal von raphaell
n "Vija Lobosch"...ich zweifele leicht an der Richtigkeit...
>Willa Lóbusch< dürfte es in Portugal heißen, aber in Brasilien ist das so eine Sache. Beim Vornamen ändert sich nicht viel, aber von Lóbusch über Lóbus bis Lóbos ist je nach Landstrich alles drin. Jedenfalls wird dort nicht so viel gezischt.
Hallo raphaell,
die Aussprache des Brasilianers ist schon so richtig, wie Du es beim WDR gehört hast:
vijja lobosch
wobei das sch am Ende sehr stimmhaft und weich ausgesprochen wird (gibt es im Deutschen nicht, mir fällt als Beispiel nur ein "rouge" (französisch) oder "pleasure" (englisch)
ZitatAlles anzeigenOriginal von Harald Kral
Hallo raphaell,
die Aussprache des Brasilianers ist schon so richtig, wie Du es beim WDR gehört hast:
vijja lobosch
wobei das sch am Ende sehr stimmhaft und weich ausgesprochen wird (gibt es im Deutschen nicht, mir fällt als Beispiel nur ein "rouge" (französisch) oder "pleasure" (englisch)
Wenn es denn eine verbindliche Ausspracheregel gibt. ![]()
Frag mal nacheinander einen Paulistano, einen Carioca und jemanden aus Recife - klingt immer anders. Das sch am Ende habe ich jedenfalls fast nie gehört.
Ich bekomme am Samstag Besuch aus Brasilien...dann könnte ich die Frage zumindest für's Amazonas-Mündungsgebiet klären ![]()
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V.
ZitatOriginal von Violoncellchen
Ich bekomme am Samstag Besuch aus Brasilien...dann könnte ich die Frage zumindest für's Amazonas-Mündungsgebiet klären
Auf Marajó wird auch nicht gezischt.
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Danke für die Erklärungen!
Ok, eigentlich sollte ich dem WDR vertrauen - die recherchieren immer gut!
LG
Raphael
ZitatOriginal von raphaell
Danke für die Erklärungen!
Ok, eigentlich sollte ich dem WDR vertrauen - die recherchieren immer gut!
Oh nein! Besonders in den Bereichen "Alte Musik" und "Klassik" hat der Anteil an haarsträubenden und hoffnungslos veralteten Behauptungen, die immer noch im Brustton der Überzeugung vorgetragen werden, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Eine Verpflichtung zur Weiterbildung müsste dringend wenigstens in die Redakteursverträge aufgenommen werden.
Von der zum Teil unmöglichen Aussprache fremdsprachiger Namen und Titel einmal ganz abgesehen.
Ich hätte da noch einen, den man im Radio nicht so oft hört:
Miklós Rózsa -> Miklosch Roscha ![]()
Und noch eine Frage an Paul:
Schoonbroodt? ![]()
Wobei der Vorname Serge nicht besonders niederländisch klingt. Der seines Vaters Hubert schon eher.
Schon mal schönsten Dank
Hildebrandt
Lieber Hildebrandt,
CH wieder wie in machen. Übrigens wird "broodt" fast genauso ausgesprochen wie bei euch "Brot". Der OO-Klang klingt eigentlich wie den O-Klang in das Deutsche Brot. Und "Schoon" muß jetzt auch klar sein. Oder...
LG, Paul
ZitatOriginal von musicophil
CH wieder wie in machen.l
Die OOs hab ich kapiert. Aber wo ist das ch? Das in sCHoonbroodt?
ZitatOriginal von Hildebrandt
Die OOs hab ich kapiert. Aber wo ist das ch? Das in sCHoonbroodt?
Genau. Und S wie in das Französische Wort "si".
LG, Paul
ZitatOriginal von musicophil
Genau
Aha! Danke.
Gibt es bei s'Hertogenbosch auch noch irgendwelche Fallstricke?
Und Nijmegen? "Naimechen"?
Irgendwann guck ich doch mal, ob die VHS hier Niederländisch anbietet... ![]()
ZitatOriginal von Hildebrandt
Gibt es bei s'Hertogenbosch auch noch irgendwelche Fallstricke?
Und Nijmegen? "Naimechen"?
S in Niederländisch wird immer wie in "si" ausgesprochen. Buchstabe H wird HIER (denn Ausnahme) nicht gehört. SCH am Ende eines Wortes klingt wie S ==> Sertoochenbos (O in bos klingt wie O in klopfen). BOS ist betont.
Und bei Nijmegen habe ich noch immer diese Schwierigkeit. Vielleicht ähnelt noch in dem Französischen Wort "pareil" das Teil "eil" es am Meisten. Nur muß dan der "J"-Klang am Ende nicht ausgesprochen werden. Also N"eil"meechen. N"eil" ist betont.
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Und dann würde Reinbert (de Leeuw) klingen als R"eil"nbêrt. Das erste Teil ist betont.
LG, Paul
ZitatOriginal von petemonova
Ich hätte da noch einen, den man im Radio nicht so oft hört:
Miklós Rózsa -> Miklosch Roscha
Ja, richtig so, Betonung jeweils auf der ersten Silbe, und sch bei "Roscha" stimmhaft wie in journal.
Gruß Jahnas
Danke!
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Gruß, Peter.
