• Hallo allerseits,


    es wurde und wird unendlich viel über große Arien und Duette geschrieben, meiner Ansicht nach aber viel zu wenig über die allein dem Musiktheater vorbehaltene Kunst der GLEICHZEITIGEN Darstellung verschiedenster Charaktere und Interessenlagen, deren Stimmführung ein höheres Ganzes ergibt, so dass diese Szenen die eigentlichen Hits ihrer Opern sein müssten aber kaum jemals wurden (warum eigentlich?). Das gerne dafür angeführte Musterbeispiel ist das Quartett aus RIGOLETTO, aber es gibt natürlich zahlreiche andere Beispiele vom Terzett bis zum großen Ensemblefinale, die zu dieser erlesenen Gruppe gehören.


    Statt langer Theorie hier zehn meiner liebsten derartigen Ensemblestücke (hat jemand einen besseren Begriff dafür?), die wir hoffentlich durch viele überraschendere Beispiele ergänzen können.


    DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL - Das Quartett "Ach, Belmonte"
    DER BARBIER VON SEVILLA - Das Quintett "Cosa veggio"
    DON PASQUALE - Das Terzett "Misericordia"
    DIE HUGENOTTEN - Die Schwerterweihe
    LES TROYENS - das Oktett des Vierten Aktes
    DER WILDSCHÜTZ - Das Billardquintett
    CARMEN - Das Kartenquintett
    DIE MEISTERSINGER - das Quintett
    RIGOLETTO - Das Quartett "Bella figlia dell' amore
    WEST SIDE STORY - Das "Tonight" - Quintett


    Daneben gibt es natürlich noch die großen Finali, für die im Prinzip dasselbe gilt, die aber zusaätzliche Aufgaben erfüllen müssen. Um nur vier besonders großartige zu nennen:


    LE NOZZE DI FIGARO - beide großen Aktfinali
    BENVENUTO CELLINI - Das "Carnival Romain" - Finale des Ersten Aktes
    SIMONE BOCCANEGRA - das von Boito eingefügte Finale des Ersten Aktes
    DIE FRAU OHNE SCHATTEN - Das Finale des Ersten Aktes ("Sie haben es mir gesagt")


    Soviel als erste Anregung. Wann und wo gibt es eigentlich die ersten und letzten großen Beispiele dieser Art, die keine "einstimmigen" Chor- und Ensemblefinali sind? War Mozart da wirklich ein großer Neuerer oder sind mir die einschlägigen Beispiele der Zeit vor ihm nur nicht präsent? Und am anderen Ende scheint seit Bernstein auch niemand mehr willens oder in der Lage zu sein, solche Szenen auch nur zu versuchen, obwohl sie zum Besten des Musiktheaters gehören. Oder irre ich da, weil ich z. B. Henze zu wenig kenne?


    Ich freue mich auf einen hoffentlich regen Austausch.


    :hello:
    Rideamus

  • Hallo Rideamus,


    herzlich Willkommen und wie ich wohl bei deiner Vorstellung hier gelesen habe, bist du auch ein Operettenfan, desto besser.


    Cosi fan tutte (Mozart) Alla bella Despinette, Sextett
    Zauberflöte (die 3 Damen und auch die Knaben)
    Fidelio (Mir ist so wunderbar) Quartett


    Eine Nacht in Venedig (Strauß) Alle maskiert und Ninana
    Bettelstudent (Millöcker) Einkäufe machen, Terzett


    muss weiter überlegen


    LG

  • Nicht zu vergessen
    R. Strauss, Rosenkavalier Schlußterzett, Hab mir's gelobt
    Flotow, Martha, Sie nur, wie sie uns betrachten, Quartett und Mitternacht..


    Wagner, der Ring, Alberich mit den 3 Rheintöchtern


    LG

  • Mir fällt dazu noch folgendens ein:


    "Chi mi frena in tal momento" (Wer vermags, den Zorn zu hemmen...)


    aus LUCIA DI LAMMERMOOR von Donizetti

  • Danke für diese ersten Ergänzungen. Schon verblüffend, wie viel einem nicht auf Anhieb einfällt, obwohl man es gut kennt und mag (LUCIA!!!).


    Auch das Rosenkavalierterzett gehört natürlich dazu, obwohl es (auch) ein Finale ist. Man höre sich aber auch mal das viel unbekanntere Terzett zwichen Ochs, der Marschallin und Octavian ("weiß mich im engsten Versteck zu bequemen" oder so ähnlich)im ersten Akt an, das nicht eigens als solches gekennzeichnet ist, sich in der Bernstein-Aufnahme aber wie eine Buffonummer von Rossini anhört.


    Besonders freuen mich die Operettenhinweise als Beleg für die Qualität der Operettenmusik. Da werden demnächst sicher auch einige von mir kommen.


    Bitte nicht als Krittelei verstehen, da es sich natürlich auch um wunderbare Musik handelt: Pamina und die drei Knaben sehe ich nicht ganz in dem Zusammenhang mehrstimmiger Kontraste, weil die Knaben unisono singen und das ganze eher ein mehrstimmiges Duett ist. Ähnliche Überlegungen haben mich auch bewogen das magische "Soave sia il vento" aus COSI FAN TUTTE wieder aus meiner Liste zu nehmen.


    Aber vielleicht sollte ich nicht Rideamus, sondern Beckmesser heißen, und das will ich auch nicht. :O


    Also bitte immer mehr davon. Vielleicht kriegen wir so ein starkes Kompendium zusammen. Es wäre meines Wissens das erste zu dem Thema in der Musikliteratur.


    :hello:
    Rideamus :D

  • Hallo Rideamus,


    Ich schlage jetzt jedenfalls vor das schöne Quartett aus Fidelio "Mir ist so wunderbar" (Marzelline, Leonore, Rocco, Jaquino).
    Zwar habe ich noch mehr Nummer, aber möchte mich zuerst ruhig überlegen. Obwohl...
    Ich sehe noch nicht das bekannte "Hm, hm, hm, hm, hm!" Quintett aus die Zauberflöte. Das gehört doch ganz sicher auch hier erwähnt zu werden.


    LG, Paul

  • Einige meiner Lieblingsstücke sind schon genannt worden - so das Quartett aus Mozarts "Entführung", das große Ensemble im vierten Akt von "Les troyens" ( :jubel: ) und das Meistersinger-Quintett.


    Spontan fallen mir zwei weitere Mozart-Ensembles ein:


    IDOMENEO - das Quartett "Andrò ramingo e solo": vielleicht mein Favorit - die Musik, die Mozart selbst zum Weinen brachte (ich hoffe, es handelt sich um eine zuverlässige Quelle...)


    DON GIOVANNI - das Quartett "Non ti fidar, o misera": die beiden Pole Giovanni und Elvira, dazwischen die schwankenden Anna und Ottavio - ein ganzes Spektrum von Gefühlsregungen auf engstem Raum.


    Aus diesem Werk wären auch noch das Terzett Elvira-Leporello-Giovanni und das Sextett aus dem zweiten Akt zu nennen.


    Manchmal scheint mir, dass "Don Giovanni" tatsächlich die "Oper aller Opern" ist...


    Viele Grüße


    Bernd


  • Das Sextett im zweiten Akt ist echt klasse. Darf ich noch das Maskenterzett hinzfügen oder gilt das auch nicht, weil Donna Anna und Don Ottavio meist parallel laufen und nur Donna Elvira "stört"?


    Gruß
    Rosenkavalier

  • Hier noch ein kleiner Hinweis:


    1964 hat in der damaligen DDR die VEB Deutsche Schallplatten auf dem Label "Eterna" eine LP von "Figaros Hochzeit herausgebracht, die ausser der Ouvertüre nur die 3 Finali enthält - ein echtes Unikum aber ein Beweis für echte Ensemblekunst:


    Berlin 1964 - Adam, Wenglor, Neukirch, Rose, Gutstein – Apelt (nur Ouv.+3 Finali-LP)

  • Zitat

    Original von Rosenkavalier


    Das Sextett im zweiten Akt ist echt klasse. Darf ich noch das Maskenterzett hinzfügen oder gilt das auch nicht, weil Donna Anna und Don Ottavio meist parallel laufen und nur Donna Elvira "stört"?


    Gruß
    Rosenkavalier



    Du "darfst" natürlich alles und ich schließe mich gleich vorbehaltlos an - wobei das Wort "stören" für den Part der Elvira fast ein wenig despektierlich klingt... :D Zum Schluss driftet ja auch Anna mit ihren Koloraturen ein wenig ab.


    Das Maskenterzett ist natürlich Teil des ersten Finales und keine eigenständige Nummer - was aber fast ein beckmesserischer Einwand wäre.


    Viele Grüße


    Bernd

  • Zitat

    Original von Zwielicht



    Du "darfst" natürlich alles und ich schließe mich gleich vorbehaltlos an - wobei das Wort "stören" für den Part der Elvira fast ein wenig despektierlich klingt... :D Zum Schluss driftet ja auch Anna mit ihren Koloraturen ein wenig ab.


    Ja, die Soprane neigen schonmal zum Abdriften :D. Wenn man sich den Text anschaut, hat Elvira schon eine ganz andere Intention als die beiden Anderen. Das passt "stören" irgendwie ganz gut finde ich.


    Gruß
    Rosenkavalier

  • Rossinis Cenerentola hat unter anderem ein tolles Sextett: "Questo è un nodo avviluppato", und noch mehrere andere sehr schöne und witzige Ensembles. Wir hatten in Münster mal eine tolle Inszenierung, die gerade diese Nummern vorbildlich visualisiert hat.

    „People may say I can't sing, but no one can ever say I didn't sing."
    Florence Foster-Jenkins (1868-1944)

  • Zitat

    Original von Rosenkavalier


    Das Sextett im zweiten Akt ist echt klasse. Darf ich noch das Maskenterzett hinzfügen oder gilt das auch nicht, weil Donna Anna und Don Ottavio meist parallel laufen und nur Donna Elvira "stört"?


    Gruß
    Rosenkavalier


    Aua! :untertauch:


    Natürlich darfst du. Ich ziehe hiermit meinen Einwand gegen die drei Knaben und Pamina in aller Form zurück. Wäre ja auch schade um die schöne Musik. Beckmesser wird fortan :stumm: sein.


    Dafür freut sich Rideamus weiter auf und über jeden Beitrag.


    Rossini ist, neben Mozart natürlich, überhaupt ein König solcher Ensembles. Ich habe gerade kein Libretto von VIAGGIO A REIMS zur Hand, aber da wimmelt es von wundervollen Ensembles, und das wunderschöne Trio vor dem letzten Finale von LE COMTE ORY " A la faveur de cette de cette nuit obscure" zwischen Graf, Gräfin und Isolier gehört natürlich auch dazu.

  • Hallo Rideamus,


    Dann solltest Du eigentlich Papagenos Schrei "Papagena" mit den drei Knaben erlauben. Und da hege sogar ich, Mozartliebhaber pur sang, Zweifel.


    Eine andere Frage: bis wieweit dürfen wir zurückgehen? Denn es gibt hier mehere Händeloperliebhaber (meine Person z.B).


    LG, Paul

  • Lieber Rideamus, ich hatte letztes Jahr das Vergnügen, in Paris die Frz. Uraufführung von Rossinis "La pietra del Paragone" zu sehen. In eienr hypermodernen Regietheater-Version, die diese Oper gerettet hat, denn ansosnten hätte nac hzwei Stunden keiner mehr eienn solchen Klamauk ertragen. DAs ist eine Ensembleoper schlechthin und zwar in sehr ungewohnten Besetzungen. Hauptrolle ein Koloraturalt, daneben ein Bass, mehrere Baritone und ein Tenor. Ein Sopran und ien Mezzo in Nebenrollen. All diese Sänger werden bunt in Ensembles zusammengemischt und das ist wriklcih hörenswert. :yes:


    Was ist mit den Rheintöchtern und Walküren? Zählen die auch? ;)


    Bonne nuit
    F.Q.

  • Meines Wissens gibt es in Barockopern höchstens Duette, und selbst die eher selten. Oder irre ich da?
    Als Vorläufer für die Ensembles Mozarts u.ä. wird mitunter aber das Quartett in Händels Oratorium Jephtha genannt.


    Außer "Mir ist so wunderbar" sollte man natürlich auch noch das Kerkerquartett und vorher das Terzett "Euch werde Lohn in bessern Welten" aus dem 2. Fidelio-Akt nennen. Und beide Finali, wobei das zweite jedoch eher von Chor/Solo dominiert ist.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Meines Wissens gibt es in Barockopern höchstens Duette


    Wo Du das jetzt sagst, glaube ich, daß du Recht hast. In Jephta (Oratorium) gibts auch nur "Oh, spare your daughter".
    Ich muß mal meine Opern schnell durchlaufen. Und bei Haydn bin ich auch nicht sicher. Dittersdorfs Doktor und Apotheker hat jedenfalls einmal ein Quintett (Sextett??).


    LG, Paul

  • Uff, ist wirklich nicht leicht mehr als ein Duo in einer Händel-Oper zu finden.
    Aber zumindest ein Trio habe ich gerade gefunden! Und direkt ein wunderschönes! :jubel:


    Aus Orlando (1733) „Consolati, o bella“ (Dorinda, Angelica, Medoro)
    Ist das Finale des ersten Aktes.


    Viele Grüße
    Frank

  • Auch in einer sehr frühen Oper Händels habe ich nun ein Terzetto gefunden.


    Agrippina (etwa 1710) „E quando mai?“ (Poppea, Claudio, Lesbo)
    Dauert in meiner Aufnahme 31 Sekunden. Das nenne ich mal kurz und knackig! :D


    Hätte ich jetzt aber ohne JRs Nachfrage hier nicht genannt...


    Viele Grüße
    Frank

  • Sorry, wenn jetzt alles etwas kleckerweise kommt! Gehe gerade meine Händel-Opern mal alphabetisch durch. Werde aber zu dieser späten Stunde bestimmt nicht mehr bis Tolomeo kommen (Xerxes steht bei mir unter S: Serse).


    Nächstes Terzetto – wieder ein ausgewachsenes sehr schönes:
    Aus Alcina (1735): Terzetto „Non è amor, nè gelosia (Ruggiero, Alcina, Bradamante)


    Viele Grüße
    Frank

  • Danke, Frank.


    Dann brauche ich nicht nachzuschauen. Stattdessen werde ich die Libretti meiner Haydnopern suchen. Und bei Mercadante gibts jedenfalls noch einiges. Vielleicht auch Mayr. Und Donizetti-Bellini hat man auch noch. Oh, da kommt noch einiges heraus. Ich vermute, Rideamus wird sich wie der Zauberlehrling fühlen. :D


    LG, Paul


    PS Operetten dürfen auch? Ha, Sullivan hat einige Meisterwerke geschrieben. Und Offenbach. Wenn ich nur denke an die berühmte Szene in "Gaîté parisienne" (Pariser Leben), wo das Hauspersonal c.s. Graf X, Herzogin Y, Marquis Z, usw darstellen. :]

  • So, bin jetzt bis Partenope gekommen. Leider hatte ich bei den Opern davor nicht immer die Libretti dabeistehen, so dass ich nicht alle auf die Schnelle Nachschauen konnte.


    Im 3. Akt der Partenope gibt es ein Terzetto und sogar ein Quartetto. Allerdings gibt es hier wenig Momente des wirklich gleichzeitig Singens und es geht über weite Strecken nur eine Stimme in die andere über. Das Terzetto gefällt mir hier besser, als dass eher ulkige Quartetto, kann aber meiner Meinung nach auch nicht mit denen aus Alcina und Orlando mithalten.


    So, jetzt ist aber erst mal eine Mütze Schlaf angesagt!


    Gute Nacht
    Frank

  • Zitat

    Original von musicophil
    Hallo Rideamus,


    Eine andere Frage: bis wieweit dürfen wir zurückgehen? Denn es gibt hier mehere Händeloperliebhaber (meine Person z.B).


    LG, Paul


    Bitte unbedingt so weit wie möglich zurück (und auch in die Gegenwart) gehen, aber im Musiktheater bleiben.


    Es soll zwar Leute geben, die auch geistliche Musik und Oratorien für Musiktheater halten, aber wir wollen doch nicht freveln. ;-)


    Anscheinend gibt es ja auch so eine ganze Menge, was mir unbekannt war oder bislang nicht mehr einfiel.


    Nur, bitte: nicht jeder mehrstimmige Gesang zählt, nur Stücke, in denen wirklich verschiedene Charaktere und Motive in einem Zusammenklang konfrontiert werden und nicht nur einen von Individuen bestrittenen Chorgesang mit verschiedenen Texten anstimmen.


    Wenn ich die Zeit finde, will ich alles überprüfen und zusammenstellen, denn das hat musikgeschichtliches Potenzial, das noch nicht sehr intensiv erforscht wurde. Jetzt aber werde auch ich erst einmal zu Morpheus in die Unterwelt gehen, denn im Moment komme ich mir wirklich wie ein Zauberlehrling vor.


    Ich bin aber auch bezaubert, also danke an alle für die rege Mitarbeit.


    Rideamus :D


    PS zu Frank u.a.: es muss gar nicht so auf die Schnelle gehen. Der Thread scheint ja recht lebensfähig zu sein.

  • PPS:


    habe eben noch mal den Thread überflogen und stelle fest, dass noch eine Klarstellung fehlt:


    Musiktheater umfasst natürlich alles von Monteverdi bis zum neuesten Musical, solange die Anforderungen erfüllt werden.


    Bislang scheinen Händel und Bernstein die Außenstationen zu bilden, aber was dazwischen steckt, lohnt ungeheuer.


    :hello:


    Rideamus (bei den Smilies fehlt eindeutig ein "Gähn")

  • Salü,


    da fällt mir spontan das Sextett aus Mozarts Don Giovanni ein - auf geniale Weise werden die sechs unterschiedlichen Charaktere von zwei [!] Personen dargestellt: Michael Quast und Sabine Fischmann in



    - unbedingt mal anschauen! Aber auch das Original ist nicht übel...


    :rolleyes:


    Ulli

  • Lieber Rideamus, noch zwei Einfälle(die kleckern bei mir sicher auch nach und nach hier ein)


    In der Manon von Jules Massenet gibt es die Kartenspielszene im vorletzten Akt, da sind mindestens fünf Personen(und mehr) beteiligt.


    In Gilbert/Sullivan "The Rose of Persia" gibt es ein Terzett einer Sultanin(Rose in Bloom) und zweier Haremsdamen(Heart's delight und Scent of Lillies) in dem drei Damen mit sehr unterschiedlichem Wesen musikalisch charakterisiert werden.
    Von beiden genannten Sachen habe ich Noten, wenn Du das für deine Studien brauchen kannst.


    Salut
    F.Q.

  • Hallo,


    mir fällt spontan das Quintett "È scherzo od è follia" aus Verdis
    Ballo in Maschera ein - ein Stück, auf das ich immer "warte", wenn ich die Oper höre. Besonders gern höre ich es, wenn der Tenor es nicht nur "lachend" singt, sondern einen etwas elegischen, zweifelnden Ton hineinbringt, nach dem Motto:
    Eigentlich ist ja alles Unsinn, was die Wahrsagerin mir erzählt, aber vielleicht könnte ja doch etwas Wahres dran sein?


    Viele Grüße
    Petra