Peter Hofmann - Vom Rockmusiker zum Tenor

  • Hallo,


    meist haben sich Fans und Medien derart viel mit Peter Hofmanns Ausflügen in die Rockmusik beschäftigt, daß über sein Opern-Repertoire Unklarheit besteht. Deshalb habe ich seine Autobiografie, Biografie, Presseberichte, TV-Interviews und Berichte von Plattenfirmen durchforstet und eine Liste seiner Partien aufgestellt. Ich habe hierbei nicht alphabetisiert, sondern nach Alter der Komponisten geordnet:


    Monteverdi: L´Incoronazione di Poppea: Nero.


    Gluck: Orfeo ed Euridice: Orfeo.


    Mozart: Idomeneo: Titelpartie; Die Zauberflöte: Tamino, 1 Geharnischter.


    Beethoven: Fidelio: Florestan.


    Weber: Der Freischütz: Max


    Wagner: Der Fliegende Holländer: Erik; Lohengrin: Titelpartie; Die Meistersinger von Nürnberg: Stolzing; Tristan und Isolde: Tristan; Das Rheingold: Loge; Die Walküre: Siegmund; Parsifal: Titelpartie.


    J. Strauß: Die Fledermaus: Alfred.


    Bizet: Carmen: Don Jose.


    R. Strauß: Ariadne auf Naxos: Bacchus.


    Berg: Wozzeck: Tambourmajor.


    Klebe: Ein wahrer Held: Christopher Mahone.


    Webber: Phantom of the Opera: Eric (Titelpartie).


    Zwar kein breites Repertoire, aber doch ein recht interessantes, jedenfalls kein Grund zur Häme !


    Kann mir irgendjemand hier einen Typ geben, wie ich die von Harald Kral aufgeführte Gesamtaufnahme der Zauberflöte mit Hofmann als Tamino bekommen kann ? Ich suche sie schon seit Jahren verzweifelt ! Vielen Dank !


    Antalwin

  • Kann mir irgendjemand hier einen Typ geben, wie ich die von Harald Kral aufgeführte Gesamtaufnahme der Zauberflöte mit Hofmann als Tamino bekommen kann ? Ich suche sie schon seit Jahren verzweifelt ! Vielen Dank !


    Hallo Antalwin,


    ich denke, momentan ist das schwierig. Ich besitze auch die von Harald erwähnte Gesamtaufnahme der Zauberflöte mit Hofmann als Tamino - als LP. Eine CD-Veröffentlichung gibt es davon meines Wissens nicht.


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Hallo,


    in diesem Forum hier wird immer wieder die schlechte Leistung von Peter Hofmann als Tristan unter Bernstein von 1981 kritisiert. Ich bin auch weit davon entfernt, seinen Tristan unter diesem Dirigenten als ausreichend zu betrachten, aber ich möchte mal auf eine Tatsache hinweisen: Peter Hofmann war für Bernstein auch damals nicht erste Wahl und hat sich nicht nach dieser Aufgabe gedrängt ! Der von mir geschätzte James King schreibt in seiner Autobiographie, daß Bernstein ihn 1 Jahr vorher gebeten habe, den Tristan bei der konzertanten Aufführung zu singen. King sagt dazu, daß er den Tristan zwar komplett gelernt habe, aber dann kurz vorher aus reiner Angst vor der Killerpartie abgesagt habe. Bernstein habe dann die konzertante Aufführung mit Peter Hofmann realisiert. Ganz allgemein muß zu diesem Sachverhalt auch bemerkt werden, daß Hofmann den Tristan bereits 1979 in München erstmalig sang und sich dabei höchst achtbar geschlagen haben soll.


    Gruß,


    Antalwin

  • Hallo, Antalwin!


    Nichts gegen James King. aber als Tristan kann ich ihn mir wirklich nicht vorstellen! Er verfügte nicht gerade über eine ausdrucksstarke Stimme. Da würde ich Peter Hofmann wirklich vorziehen.


    Gruß Wolfgang

    W.S.


  • Hallo,


    ich besitze noch eine deutschsprachige Gesamtaufnahme der Rusalka von Dvorak, da singt Hofmann den Prinzen, und das sehr abhtbar.


    Schöne Grüße


    wega

  • Vielen Dank den beiden Antwortern !


    Es ist die Frage, wie ein Tristan von James King geklungen hätte. James King wäre, wenn er auf die Offerte von Bernstein eingegangen wäre, auch schon 56 Jahre alt gewesen. Wichtig ist hier die Erkenntnis, daß King einfach vor dieser mörderischen Partie Angst hatte. Er hat immer betont, daß seine Stimme auch deshalb so lange gehalten habe, weil er sich nie am Tristan versucht habe.


    Die Gesamtaufnahme von Rusalka mit Hofmann ist mir bekannt, ich habe sie aber noch nicht gehört. Es war ein Versehen, daß ich den Prinzen in Rusalka bei meiner Repertoire-Aufzählung vergaß. Ich hoffe aber, daß die Aufzählung hier positiv aufgenommen wurde.


    Vielen Dank !


    Antalwin

  • Heute vor 2 Jahren ist er gestorben:



    Peter Hofmann (* 22. August 1944 in Marienbad, Sudetenland; † 29. November 2010 in Selb, Fichtelgebirge) war ein deutscher Opernsänger (Tenor), der auch als Musical-Star und Rockmusiker bekannt wurde.


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo,


    jetzt haben wir die Vermutung, die von Mikko geäußert wurde, endlich schriftlich belegt ! In einem Kapitel des kürzlich von Hofmanns Bruder Fritz veröffentlichten Buch "Peter Hofmann-Geschichten aus einem bewegten Sängerleben", heißt es in einem Kapitel:


    "Ein kurzer Satz wird von meinem Bruder als Wolfram selbst gesungen, und er gibt diesem Sänger, der nicht existiert, das Pseudonym Victor Dornberger. Diesen Namen hat Peter aus einem Loriot-Sketch übernommen".


    Diese Information bezüglich des Wagner-Recitals von Hofmann fordert dazu auf, seine Karriere nochmals unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten, weil die Stimmen von zu Heldentenören hochtrainierten Baritonen als bedrohter gelten, wie die gewachsener Tenöre.


    Ein Frohes Weihnachtsfest,


    Antalwin

  • Vorhin erst eine sehr interessante LP mit Peter Hofmann und Deborah Sasson gehört. Der Titel: "Lieblingslieder". Darauf Lieder und Duette aus Musicals, Arien aus "Lohengrin", "Walküre", und Arien und Duette aus "La Boheme", "Madama Butterfly" und "La Traviata". Für mich war das ein Traumpaar der Musik.

    W.S.

  • Zugegeben mit ca. 15 Jahren fand ich diese LP und diese beiden auch ganz toll.
    Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt von klassischer Musik auch keinen blassen schimmer.
    Ich hatte bis dato Un bel di vedremo mit Maria Callas gehört, den Gefangenenchor aus Nabucco unter Toscanini, eine Hänsel und Gretel Aufführung in der Hamburgischen Staatsoper und entweder Maria Chiara oder Ghene Dimitrova in der Arena di Verona in Nabucco (leider habe ich an diesen Abend keine Erinnerung mehr, ich muß wohl so um die 12 oder 13 gewesen sein), nicht zu vergessen einen Carmen-Querschnitt mit Victoria de los Angeles und natürlich die Moldau.

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  • Hallo,


    hier muß ich Sven Godenrath leider zustimmen. Die beiden Duette aus La boheme und La traviata, die Peter Hofmann damals für die Benefiz-Platte mit seiner Frau Deborah Sasson aufnahm, sind ein Beweis dafür, daß seine Stimme, zumindest für dieses italienische Fach, ungeeignet war! Sie war zu herb, baritonal und unflexibel. Ich besitze die Platte auch. Die Duette sind so nur ein exotischer Farbtupfer in Hofmanns Discographie. Vor diesem Hintergrund ist umso interessanter, daß Hofmann in seiner Autobiographie von 1983: "Singen ist wie Fliegen", dezidiert den Wunsch äußerte, den Alfredo Germont auf der Bühne zu singen, was ihm verwehrt blieb.


    Gruß,


    Antalwin

  • Hallo, Antalwin!


    Ich hatte auch nicht behauptet, daß die Beiden hervorragende Interpreten für diese lyrischen Duette waren. Zumindest trifft das auf Peter Hofmann zu. Für mich war es einfach ein Traumpaar der klassischen Musik, von denen es in der Musikgeschichte nicht allzuviel gab. Und diese LP ist für mich eine schöne Erinnerung an die Beiden. Das seine Stimme "herb, baritonal und unflexibel" war, kann ich nicht bestätigen. In den Rollen, für die seine Stimme geeignet war, stand er anderen Tenören seines Fachs in nichts nach. Und den Vater Germont wollte ich auch nicht von ihm hören.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Sorry Wolfgang, aber Alfredo ist der Sohn!! Und Peter Hofmann ist nun mal der Wagner-Tenor mit dem vielleicht schönsten Thorax , aber der schlechtesten Technik, über welche je ein Sänger seines Faches verfügt hat! Seine Konkurrenten Kollo, und Jerusalem, ganz zu Schweigen von den älteren noch aktiven Sängern wie King, Thomas, Cox waren ihm doch meilenweit überlegen. Über die Musicalsängerin Sasson möchte ich lieber kein Wort verlieren...

  • Frau Deborah Sasson studierte am Oberlin-Konservatorium in New York klassischen Gesang, das sie mit dem „Master of Music” erfolgreich abschloss. Ihr erstes Engagement hatte sie an der Metropolitan Opera New York. Ihr Debüt am Broadway gab sie in Show Boat, woraufhin sie 1982 von Leonard Bernstein an die Hamburger Inszenierung der West Side Story in die Rolle der Maria vermittelt wurde.

    (Quelle: wiki)


    Sie ist die Enkelin der Opernsängerin Clara O'Brian.
    Von ihren Bühnenrollen sind zu erwähnen: die Norina im »Don Pasquale«, die Adina in »Elisir d'amore«, die Gilda im »Rigoletto«, die Rosina im »Barbier von Sevilla«, die Despina in »Così fan tutte« und die Zerline im »Don Giovanni«.


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat m.joho:

    Zitat

    Sorry Wolfgang, aber Alfredo ist der Sohn!!


    Auweia! Das war leider ein Flüchtigkeitsfehler von mir! "Mit Brille wär´das nicht passiert"! :pfeif:

    W.S.

  • Zitat m.joho:

    Zitat

    Und Peter Hofmann ist nun mal der Wagner-Tenor mit dem vielleicht schönsten Thorax , aber der schlechtesten Technik, über welche je ein Sänger seines Faches verfügt hat! Seine Konkurrenten Kollo, und Jerusalem, ganz zu Schweigen von den älteren noch aktiven Sängern wie King, Thomas, Cox waren ihm doch meilenweit überlegen. Über die Muscalsängerin Sasson möchte ich lieber kein Wort verlieren...


    Hier muß ich Dir widersprechen. Natürlich ist alles eine Geschmacks- und Ansichtssache, was Stimmen betrifft. Aber Hofmann war mir als Lohengrin oder Siegmund allemal lieber als Kollo und Jerusalem. Auch sehe ich Deborah Sasson keineswegs nur als Musicalstar!



    Übrigens: Ich wußte nicht, das Jean Cox noch aktiv ist? :?:

    W.S.

    Einmal editiert, zuletzt von 9079wolfgang ()

  • Richtig, Wolfgang!
    Ich erlebte Peter Hofmann in diesen Rollen live und behaupte:
    Zu seiner Zeit konnte ihm keiner das Wasser reichen.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Tut mir leid, aber auch ich erlebte ihn live in der Ponelle-Inszenierung, aber weder konnte er seinem Vorgänger Windgassen (in der Wieland-Inszenierung), noch seinem Nachfolger Jerusalem in der Wilson-Iszenierung , geschweige denn den Zeitgenossen Cox, King, Thomas, Kozub u.a. u.a. auch nur annähernd stimmlich das Wasser reichen. Die gutturale, verschluckte Tonproduktion hatte mit Gesang wenig zu tun... (Übrigens belegt auch Kestings Urteil, dass ich mit meiner Ansicht ganz daneben liege; mit Melchior, Suthaus, usw. will ich gar nicht erst anfangen.)

  • Zitat von m.joho

    (Übrigens belegt auch Kestings Urteil, dass ich mit meiner Ansicht ganz daneben liege; mit Melchior, Suthaus, usw. will ich gar nicht erst anfangen.)


    Mein lieber m.joho!


    Ich akzeptiere Deine Meinung. Aber Kesting ist für mich nicht das "Gelbe vom Ei". Da liege ich mit meiner Meinung oft auf einer anderen Wellenlänge! Jedem das Seine! :D

    W.S.

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  • Ich bedanke mich für die zahlreichen Antworten !


    Es war nicht von mir beabsichtigt, eine neue Diskussion über die grundsätzliche Qualität von Hofmanns Gesang anzustoßen, wer diesen Threat verfolgt, wird sehen, daß ich Hofmann selbst heftig kritisiert habe. Ich wollte am Beispiel der genannten LP nur folgendes deutlich machen:


    1.) Hofmanns Stimme war für die Partien des Alfredo Germont, hier wird ein Tenore di Grazia gebraucht und für den Rodolfo, dort ein beweglicher Lirico Spinto-Tenor, ungeeignet. Das Hofmann selbst plante, den Alfredo Germont auf der Bühne zu singen, wundert mich sehr!
    2.) Es gibt in der Discographie berühmter OpersängerInnen Arien und Duette, die besser nie aufgenommen worden wären. Diese beiden Duette von Peter Hofmann und Deborah Sasson zähle ich zu dieser Kategorie!


    Was immer man auch von Peter Hofmann halten mag: Er war ein sehr beeindruckender Siegmund und Parsifal! Außerdem ist mir in der Operngeschichte bis jetzt keiner bekannt, der die Tenorpartien Wagners sang und mit dieser Stimme gleichzeitig Glucks Kastratenpartie des Orfeo, war sie nämlich ursprünglich, auf Platte bannte.


    Ganz grundsätzlich: Als Feind von Jürgen Kesting und seinem modus operandi, finde ich, daß dessen mittlerweile 28 Jahre alter Spruch über Hofmanns trainierte obere Brustmuskulatur nur noch abgeschmackt und billig ist! De mortuis nihil nisi bene!


    Allen ein glückliches Neujahr 2013 !


    Antalwin

  • Ich mag Peter Hofmann ausgesprochen gerne. Ich habe diese CD als LP:



    Diese Aufnahme berechtigt meiner Meinung in der Tat zu großen Hoffnungen, er bietet sehr hörenswerte Interpretationen. Der Tristan unter Bernstein gerät zwar zum Disaster, und der nachfolgende Abstieg war wohl leider unaufhaltsam, aber in seiner Glanzzeit (so kurz diese auch gewesen sein mag) präsentiert er sich meinem Ohr als ein ernstzunehmender Sänger von Format. Ich denke auch, dass es v.a. die vokale Technik gewesen ist und der zu schnelle Marsch durch die Wagnerpartien.
    Die Rockmusik dürfte ihm wohl kaum geschadet haben, zumal er, wie bereits zurecht erwähnt, das Ganze mehr als Musical denn als Rock gesungen hat.

    viele Grüße von Boris alias Don_Gaiferos

  • Peter Hofmann begeisterte mich für die Musik Wagners und die Oper allgemein, als ich Teenager war. Dafür werde ich ihm ewig dankbar sein !


    Antalwin

  • Auch ich erinnere mich gern an seine "Stuttgarter Zeit", als ich ihn live auf der Bühne erleben konnte.


    Und fernab jeglicher Zivilisation hatte ihn bei mir: Im afrikanischen Busch begleitete er mich auf MC als Siegmund im Bayreuther Jahrhundertring, während ich dort eine Baustelle einrichtete. :hail:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Heute ist wieder Peter Hofmanns Geburtstag. Dazu habe ich aus meiner Sammlung meine Lieblingsaufnahme mit ihm ausgesucht:



    Peter Hofmann wäre heute 71 Jahre alt geowrden.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Hallo,


    heute wäre Peter Hofmanns 72. Geburtstag! Obwohl viel kritisiert, machten seine Platten mich zum Wagnerianer und Opernfam!


    R.I.P.; Held!


    Antalwin

  • Schön, dass du auch an ihn gedacht hast, lieber Antalwin. Seit ich den neuen Erinnerungsthread zum 1. Oktober 2015 gegürndet habe, stelle ich dort immer meine Erinnerungen ein. Es sind so viel, dass ich darauf verzichtete habe, einen Link zu einem etwa noch existierenden weiteren Thread zu setzen.


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Erinnerungen an verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ein Tenor, der äußerlich wie kaum ein anderer dem Ideal der Wagnerhelden entsprach. Stimme und Darstellung hätten ihm allein seinen Ruhm kaum eingebracht. Im Rausch auch des medialen Höhenflugs, sang er in einem anderen Genre des Gesangs und das rächte sich durch eine leider nur kurze Zeit Operngesang auf Spitzenniveau. Peter Hofmann belibt mir als Sänger in Erinnerung, der die Bedeutung des Erscheinungsbildes in Übereinstimmung mit der Rolle sehr deutlich machte. Er ist auch eine Warnung für alle Sängerinnen und Sänger, die glauben, durch ihre Popularität alles singen zu können. Ich durfte mit ihm in Bayreuth ein Interview machen. Als Gesprächspartner war er ungemein aufgeschlossen und menschlich sehr nett und gewinnend. Meine Frau und ich denken also gerne an Peter Hofmann zurück.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Für seinen, wie ich annehme, idiopathischen Parkinson allerdings, lieber Hans, der ohne äußere und genetische Einflüsse entsteht, konnte er nichts. Er wird die Zeit seiner künstlerischen Tätigkeit drastisch verringert haben. Ich weiß, wovon ich bei dieser Krankheit rede, weil meine Frau auch seit über 25 Jahren darunter leidet.
    Was allerdings den Umgang Peter Hofmanns mit seiner Stimme angeht, muss ich dir Recht geben. Der sieben Jahre ältere René Kollo hat ja auch ziemlichen Raubbau mit seiner Stimme getirieben, allerdings wie ich meine, hauptschächlich mit Wagner.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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