Guten Abend,
auf die Gefahr hin , noch ein paar Eulen nach Athen zu tragen,möchte ich auf Kubeliks Ausflüge an die Bayerische Staatsoper hinweisen.
Er hat dort Jenufa , Boris Godunow und die Zauberflöte dirigiert (bis auf die Zauberflöte konnte ich die Aufführungen live erleben).
Von der Jenufa gibt es bei Myto eine CD-Box -die Darsteller (allen voran Astrid Varnay , aber auch Hildgard Hillebrecht und der damals noch unbekannte William Cochran) sind einfach packend und Kubelik holt aus dem ihm ungewohnten Staatsorchester nie gekannte Farben heraus ( die anfänglichen Unstimmigkeiten mit der Xylophon-Einleitung machen die Aufnahme noch echter).
Den Godunow konnte ich wieder aus meinem alten Tonbandarchiv reaktivieren.Der denkwürdigen Aufführung u.a. mit Talvela,Crass,Cochran,Fassbaender und dem unvergleichlichen Gerhard Stolze folgte ein über 30-minütiger Schlußapplaus - das Nationaltheater war anschließend renovierungsbedürftig.
Viele Grüße
Santoliquido
Rafael Kubelik und seine Tondokumente
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Zitat
Original von santoliquido
Von der Jenufa gibt es bei Myto eine CD-Box -die Darsteller (allen voran Astrid Varnay , aber auch Hildgard Hillebrecht und der damals noch unbekannte William Cochran) sind einfach packend und Kubelik holt aus dem ihm ungewohnten Staatsorchester nie gekannte Farben heraus ( die anfänglichen Unstimmigkeiten mit der Xylophon-Einleitung machen die Aufnahme noch echter).Wenn man Gelegenheit hat, sollte man sich auch unbedingt die Fernsehaufzeichnung der Aufführung besorgen ; alleine schon die Varnay im zweiten Akt ist alle Mühen wert!
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Hallo pt_concours,
bei Amazon ist die Gesamteinspielung recht positiv besprochen worden.
Ich selbst spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, mir die Aufnahmen zuzulegen, deswegen wäre ich ebenfalls für Meinungen dankbar.
Im gleichen Jahr wie mit Serkin (1977) hat Kubelik mit Clifford Curzon das 4. und 5. Klavierkonzert aufgeführt:
Natürlich kann man wegen der unterschiedlichen Pianistenpersönlichkeiten die Aufnahmen schlecht miteinander vergleichen, aber Kubelik gelingt es sehr sensibel, auf das feinsinnige Spiel Curzons einzugehen. Kubelik beschränkt sich nicht nur aufs pure Begleiten, sondern gestaltet den Orchesterpart individuell und liebevoll.
Wenn sich Serkin und Kubelik auch auf einer gleichen Wellenlänge befunden haben, dann sollten die Aufnahmen empfehlenswert sein.
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Hi, wie in einem Thread bereits berichtet, war der junge Kubelik in den frühen 50igern in Chicago. (Und er muss fürchterlich gelitten haben!)
Daraus gibt es folgende Sammlung:
Mit einer Aufnahme aus der neuen Welt, die er qualitativ, so finde ich,- ich habe ihn sonst noch 2-mal, die mit dem Cover vor den Wolkenkratzern und eine mit den Wienern, nie wieder erreicht hat. Da kommen auch Friscay, den ich für überschätzt halte und Ancerl nicht mit.
Diese hier ist wild forsch und im Largo voller "Heimweh", wenn man das so schreiben darf.
Gruß S -
Ich will hier nur pauschal etwas sagen, weil alle wichtigen Aufnahmen schon genannt sind. Ob Dvorak, Janacek, Mahler: bei Kubelik ist immer alles erstklassig. Besonders liebe ich seine Referenzaufnahmen von "Palestrina" (mit Gedda und Fischer-Dieskau) und "Mathis der Maler" (mit Fischer-Dieskau und James King). Beide Opern habe ich auch in anderen Aufnahmen, bei denen mal der eine oder andere Sänger sehr gut ist (z.B. Wunderlich als Palestrina), aber in der Gesamtwirkung kommen sie an Kubelik nicht heran.
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Janacek und Hindemith sind nun gerade nicht meine favorisierten Komponisten, aber ich bin gerade dabei, eine Gesamtaufnahme der Live-Konzerte von Gustav Mahler zusammenzusammeln, das Lied der Erde und die Nr. 1, 2, 6 und 9 habe ich schon beisammen, und sie laufen zumindest auf eine neue Ce-Referenz hinaus. Ebenso ist die Gesamtaufnahme der Dvorak-Sinfonien bei mir Referenz, zusammen mit der GA von Kertesz.
Liebe Grüße
Willi

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Ja, William, die Dvorak - Gesamtaufnahme habe ich auch, von Mahler nur die 1. und 2. Mit dem Sammeln der anderen werde ich dir nachfolgen, danke für den Tipp!
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Heute vor 100 Jahren geboren:
Rafael Kubelík (* 29. Juni 1914 auf Schloss Horskyfeld in Býchory in Böhmen; † 11. August 1996 in Kastanienbaum, Kanton Luzern) war ein Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft.
Der Deutschlandfunk widmet sei heutiges Kalenderblatt dem Dirigenten und Komponisten. >Hier ist der link zum Nachlesen und -hören: http://www.deutschlandfunk.de/…ml?dram:article_id=290373
LG
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Alles was in dieser Box versammelt ist, steht als Vinyl schon seit vielen Jahren im Regal, insofern ist diese Box für mich nicht interessant, aber ich kann die Aufnahmen natürlich empfehlen.
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In ein, zwei Beiträgen wurde bereits auf den Operndirigent Rafael Kubelik verweisen. Ich möchte das bekräftigen. Seine Aufnahmen sind von einer bezwingenden Klarheit und Musikalität, in ihrer Genauigkeit aber gar nicht kapellmeisterlich. Auf diesem Gebiet kannte er keine Grenzen, er hat natürlich Janacek gemacht - auch "Totenhaus" 1964 von München, wovon sich ein hochkarätiger Mitschnitt mit Traxel, Engen, Hoppe, Fehenberger und Cordes erhalten hat. Die "Jenufa" ist schon genannt. In London hat er 1954 mit der "Kabanova" erfolgreich für seinen Landsmann geworben - in englischer Übersetzung, damit die Menschen das Stück auch verstehen konnten. An der Met in New York ist er bei prachtvollen Wagner-Aufführungen gefeiert worden. Seine deutschen Studioproduktionen von "Lohengrin", "Parsifal" und "Meistersinger" - allesamt auf CD erschienen - gehören in die erste Reihe der Diskographien dieser Werke. Verdi lag ihm auch. Er dirigierte ihn beispielsweise an der Wiener Staatsoper und nahm "Rigoletto" auf. Kubeliks Verdienste um Berlioz sind genau so wichtig wie die entsprechenden Pioniertaten von Davis, wenngleich nicht ganz so komplex. Auch um die deutsche Spieloper machte er keinen Bogen. Seine "Lustigen Weiber" vom Bayerischen Rundfunk sind eine der gelungensten und liebenswertesten Einspielungen dieser Nicolai-Oper. Gleiches gilt für den "Freischütz" und den "Oberon". Auch sein bedeutender "Palestrina" bei der Deutschen Grammophon und sein "Mathis der Maler" bei der EMI dürfen nicht unerwähnt bleiben. Sie sind außer Konkurrenz geblieben. Aus Kopenhagen ist sogar ein Mitschnitt des "Weihnachtsoratoriums" in ungemein rasantem, wenn nicht gar rasendem Tempo von 1959 über uns gekommen. Er wirkte an allen bedeutenden Opernhäusern dieser Welt. Kubelik als Operndirigent - darin besteht für mich kein Zweifel - das ist eines der erfolgreichsten Kapitel internationaler Musikgeschichte.
Eine Nachtrag ist dringend fällig, nachdem ich in die von lutgra im folgenden Beitrag empfohlene Diskographie zunächst nur kurz hineingeschaut habe:
Dabei handelt es sich um das jüngste auf den Markt gelangte Operndokument unter Kubelik. Es ist Bela Bartóks "Blaubarts Burg" - "A kékszakállú herceg vára" von 1962 aus Luzern. Kubelik sprang damals für seinen bereits schwer erkrankten Kollegen Ferenc Fricsay ein. Die Solisten sind Irmgard Seefried (Judith) und Dietrich Fischer-Dieskau (Blaubart). Dieskau hat große Erfahrungen mit der Rolle, die Seefried hat sich ja vor allem als bedeutende Mozart-Sängerin einen Namen gemacht. Nun also in dieser dramatischen, fast hochdramatischen Partie. Mit ihrer fast nüchternen, etwas naiven Interpretation, die den stimmlichen Möglichkeiten angepasst ist, erweitert sie das Spektrum der Figur ganz beträchtlich. Wie im Booklet zu lesen ist, hat die Seefried die Judith 1966 auch auf der Bühne der Wiener Volksoper gesungen. In dem Mitschnitt, der auch noch prächtig klingt, wird in deutscher Sprache gesungen. Die Orgel beim Öffnen der fünften Tür und der Prolog sind in dieser verbreiteten Konzertfassung weggelassen. Die Orgel kann ich verschmerzen, den von Bartók selbst verfassten Prolog nicht.
Er ist wie der Einstieg, wenn man so will, eine gesprochene Ouvertüre. Dennoch ist die CD unbedingt zu empfehlen. Ich halte sie für eine der besten Einspielungen, an denen bekanntlich keinen Mangel ist. Es dürften inzwischen an die dreißig sein.Gruß Rheingold
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Beim Überfliegen eurer Kubelik Beiträge habe ich die für mich bedeutendste Kubelik-Aufnahme entweder übersehen oder sie wurde noch nicht gelistet.
Neben der unvergessenen Palestrina-Aufnahme hat es mir vor allem die vom BR produzierte Meistersinger-Studioaufnahme von 1967 angetan. Obwohl die Meistersinger-Aufnahmen mit den anderen Wagner-Opern eine ganze Etage meines Plattenregals ausfüllen, schätze ich diese (vom BR ursprünglich nur in Kleinstauflage als LP-Box veröffentlichte) Aufnahme des Werks besonders. Kubelik findet einen überzeugenden Zugang zu Wagners Musiksprache und der strukturellen Gestaltung mit sehr gutem Ensemble. Konya (Stolzing), Thomas Stewart (Sachs) und Gundula Janowitz als Eva erweisen sich nicht nur als sehr gute Einzelbesetzungen sondern harmonieren mit den durchgehend gut besetzten anderen Darstellern.
Ansonsten habe ich früher gerne Mahlers Erste in der DGG-Studio-Aufnahme (ebenfalls BRSO) von 1967 (??) gerne gehört (heute von Solti und jüngeren Aufnahmen verdrängt).
Aus irgendwelchen Gründen übt die Kubelik-Aufnahme der "Lieder eines fahrenden Gesellen" mit Dietrich Fischer-Dieskau aus den 1970ern auf mich eine unveränderte Faszination aus. Ich stehe dem mittel-späten Fischer-Dieskau sehr ambivalent gegenüber. Gerade bei den Mahler-Liedern kennen die meisten von uns seine früheren EMI-Aufnahmen mit Furtwängler, Kempe etc, bei denen seine betörend schöne Stimme der 50er Jahre auf eine doch schon beträchtliche, geradezu erstaunliche gestalterische Intelligenz und inspirierte Begleitung trifft. Dennoch hat die bisweilen deklamatorische Schärfe der 70er-Jahre-Aufnahme mit Kubelik aus meiner Sicht ihre unbedingte Berechtigung und lässt der melodischen Schönheit des Zyklus (noch) Raum. Tadellose Beggleitung durch Kubelik mit dem Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, das zum Zeitpunkt dieser Aufnahme das Ideom von Mahlers Orchestermusik nach jahrelanger Vermittlung durch Kubelik durchaus beherrscht. Die Aufnahme ist aktuell in der Originals-Serie mit anderen DiFiDi-Aufnahmen der Mahler-Orchesterlieder (Böhm) und Klavierlieder (Engel) gekoppelt wurde.
Ansonsten sind natürlich seine Aufnahmen von "Má Vlast", von denen ich seine Live-Aufnahme vom Prager Frühlingsfestival 1990 bevorzugen würde, Dokumente von bleibendem Wert, die in seiner Diskografie herausragen.
Ich kann dem letzten Beitrag durchaus zustimmen, dass auch einige der EMI-Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra (Borodin, Dvorák, Brahms, Schubert) z. T. sehr überzeugen, die in der jüngsten Warner-Box enthalten sind.



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In Beitrag 43 sind die Wagner Einspielungen lobend erwähnt, ich kenne nur den Parsifal.
Aber die schönen Cover, die Du eingestellt hast, machen mich ganz neidisch, alles Originale? -
In Beitrag 43 sind die Wagner Einspielungen lobend erwähnt, ich kenne nur den Parsifal.
Aber die schönen Cover, die Du eingestellt hast, machen mich ganz neidisch, alles Originale?Den BR-Parsifal kenne ich noch nicht; das ist bei Kubeliks Händchen für Wagner sicherlich eine lohnendes Dokument.
Ja, die Ausgaben sind schon verlockend
, leider (noch) nicht alle in meinem Besitz - zumindest nicht als englische Stereo-Ausgaben. -
Den BR-Parsifal kenne ich noch nicht; das ist bei Kubeliks Händchen für Wagner sicherlich eine lohnendes Dokument.
Das ist er in der Tat, mir gefällt die Aufnahme sehr. Im Forum ist die Meinung geteilt, aber das ist bei Wagners Opern fast immer so. Ich würde ihn jetzt auch nicht über Knappertsbusch stellen, aber als dritte Einspielung neben dieser und Karajan ist sie fester Bestandteil meiner Sammlung. Ich habe auch noch Boulez, Solti und Goodall, die ich aber noch nicht wirklich gut kenne. Wenn solche LP-Boxen bei meinem Plattenhändler für 5-10 € stehen, nehme ich sie halt mit.
Einen Review von classicstoday über Kubelik findest Du hier . -
Ja, die Ausgaben sind schon verlockend , leider (noch) nicht alle in meinem Besitz - zumindest nicht als englische Stereo-Ausgaben.
Ja, die kosten leider z.T. richtig Geld.
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Gerade mit dem "Sommernachtstraum" stand ich jahrelang auf "Kriegsfuß". In der Ouvertüre schlug Kubelik mir ein zu schnelles Tempo an, und die deutsche Version gefiel mir von Beginn an nicht so gut wie die englische.
Als ich aber nach jahrelanger Abstinenz das Werk wieder einmal anhörte, veränderte sich meine Sichtweise schlagartig.
Kubelik liefert ein Musterbeispiel an "federnder Leichtigkeit", er zeigt exemplarisch auf, daß die Ouvertüre das Werk eines 17-jährigen ist und somit weitestgehend frei von jeglicher "Erdenschwere" und düsteren Töne. Kaum eine andere Aufnahme trifft die (nicht negativ gemeinte) Naivität des "Sommernachtstraums" so sehr wie diese. -
Lieber Norbert,
da sind wir uns einig

Ich möchte noch gerne darauf hinweisen, dass man die Schumann-Symphonien mit Kubelik und dem BPO auch einzeln bekommen kann. Beim Hineinhören ist mir der vertraute "Ton" aus dem Sommernachtstraum aufgefallen, womit ich auf das Konzept und die Persönlichkeit Kubeliks anspiele, nicht auf die Musik.
Die Hörbeispiele klingen nach einem klaren Konzept. Kubelik bevorzugt auch hier eine federnde und klassizistische Klarheit, eine gute Nachvollziehbarkeit der Partitur und enthält sich dem allzu Erdenschweren und dem stark ausgekosteten Gefühlsüberschwang (wie es etwa Bernstein macht, aber eben auch sehr mitreissend).
Man kann Kubeliks Musizierhaltung sehr schätzen und auch erkennen, dass es schon in den 60er-Jahren sehr unterschiedliche und durchdachte Ansätze gab, die so Einiges vorwegnehmen, was heute bei vielen als neuer Standard gilt.Ob ich nun am Ende die neueren Aufnahmen mit Bernstein/Wand auf der einen Seite und Harnoncourt/Järvi (Rattle muss ich noch kennenlernen) auf der anderen Seite möglicherweise doch noch lieber höre, weiss ich gar nicht einmal. Angesichts des Aufnahmedatums gehe ich jedoch von einer breitbandigeren und rauschfreieren Aufnahmetechnik bei den neueren Aufnahmen aus (wäre die Aufnahmetechnik bei Kubelik auf heutigem Niveau, würde ich wohl sofort bestellen....)
Es kann aber nur vorteilhaft sein, diese musikalisch hochwertigen Aufnahmen zu besitzen.
Gruß
Glockenton -
Es kann aber nur vorteilhaft sein, diese musikalisch hochwertigen Aufnahmen zu besitzen.
Lieber Glockenton,diese Aufnahmen kenne ich leider nicht und bin natürlich dankbar für den Tip. Zuletzt kaufte ich von Kubelik:
Das ist überragend: äußerst präzise und in der Dichte kommt die Tragik des Fortlaufenmüssens voll heraus!
Herzlich grüßend
Holger -
Alles anzeigen
In anderen Threads wurde die Box bereits erwähnt, aber auch hier gehört sie her:
Antonin Dvorak
Sinfonien 1-9 (Ga)von Rafael Kubelik, Berliner Philharmoniker
Allerdings! Gerade die frühen Sinfonien gefallen mir bei ihm besser als beim von mir ansonsten sehr geschätzten Vaclav Neumann. -
Es kann aber nur vorteilhaft sein, diese musikalisch hochwertigen Aufnahmen zu besitzen.
Das finde ich allerdings auch. Deshalb stehen praktisch alle Aufnahmen, die Kubelik für DGG gemacht hat, als Schallplatten im Regal.
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Kubelik hat die Sinfonien von Robert Schumann übrigens zweimal aufgenommen. Neben dem von Glockenton geposteten Zyklus aus 1963/64 entstand in 1979 noch ein zweiter mit "seinem" SO des Bayer Rdfs.:
Ich besitze zwar beide Zyklen, kann aber beim besten Willen nicht mehr aus dem Gedächtnis schreiben, ob sie sich interpretatorisch deutlich voneinander unterscheiden. Ich finde es bemerkenswert, daß Kubelik die Sinfonien zweimal eingespielt hat, denn was bei Karajan, Bernstein, Abbado u.a. eher an der Tagesordnung war, nämlich Sinfonien(-Zyklen) öfter als einmal aufzunehmen, trifft bei Kubelik sehr selten zu.
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Stimmt, davon kenne ich allerdings nur den "späten (Orfeo-) Brahms".
Das sind sehr schöne, individuelle, fast "grüblerische"Aufnahmen aus 1983.Smetanas "Mein Vaterland" hat Kubelik fünfmal eingespielt, aber sonst fallen mir keine "Dubletten" ein.

