• Anja Silja gerade hab ich in der "PRESSE"
    Wien online ein Interview mit Anja Silja gelesen.
    Sie singt am 28.Oktober an der Staatsoper Wien
    die Gräfin in Pique Dame.
    Christa Ludwig war die
    Gräfin in der letzten Inszenierung von Prof.Kurt
    Horres damals mit Catarina Ligendza und Rene Kollo.
    22.11.1985.
    Nun bin ich in echter Bewunderung für DIE SILJA
    Eine Karriere vor der ich meinen
    nicht vorhandenen Hut ziehe...... :)
    Mit 18 hat sie Königin der Nacht an der Staatsoper
    Wien gesungen.
    Ich hatte Glück hab sie als Senta in Bayreuth hören
    dürfen und in Berlin als Salome und Elsa.
    Das ist sehr lange her und nun singt sie wieder
    an der Wiener Oper.
    Ich finde das TOLL!!! =) =) =)


    :hello:

    mucaxel

  • Anstelle hier jetzt jede Menge CDs und DVDs aufzuzählen, möchte ich auf ein Buch hinweisen, das interessante Einblicke in das Leben der Anja Silja gibt:



    Sie war gerade zwanzig, als sie bei den Bayreuther Festspielen 1960 als Senta in Wieland Wagners Inszenierung des "Fliegenden Holländer" debütierte. Anja Silja, als Wunderkind schon mit zehn Jahren in Konzertsälen gefeiert, als Sechzehnjährige in Koloraturpartien auf der Opernbühne, sang die hochdramatischen Wagner-Partien in dem Alter, das eigentlich dem der Rollen entsprach, szenisch von Wieland Wagner betreut. Dreißig Jahre nach seinem frühen Tod erzählt die Sängerin, die noch immer in großen dramatischen Charakterrollen des Opernpublikum zu Beifallsstürmen hinreißt, über ihr Leben, in dem Künstlerisches und Privates von Kindheit an nicht zu trennen waren.


    (Parthas Verlag, 311 Seiten, Ghostwriter: Hubert Ortkemper)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Vielen DANK für den Buchtipp.
    Ich habe das Buch gerade bei JPC bestellt,
    kannte es nämlich nicht!!!!!



    Gruss aus muc


    :hello:

    mucaxel

  • Hallo Axel,
    da wärst du heute wohl gerne an meiner Stelle gewesen: GP von "Pique Dame" mit Anja Silja :] Übrigens hat sie vor zwei Jahren die Mutter in Janaceks "Osud" gesungen, auch an der WSO.


    Falls du Ö1 empfangen kannst: Am 28. Oktober wird die PR live übertragen (19 Uhr) - ich bin nur neugierig, mit wem, denn Shicoff war heute krank (Marian Talaba sang statt ihm die GP), sein Einsatz am Sonntag unsicher, Boaz Daniel (Jeletzki) musste nach der Pause w.o geben (Allergie) und fällt für die PR sicher aus...... :(
    lg Severina :hello:

  • Bißchen neidisch bin ich schon.....
    Ja werd das mal im Radio hören.
    Werd ja hier heute mit Tipps verwöhnt...
    DANK :] :] :]
    Ist ja spannend, ob der "fast" Direktor
    Shicoff gesundet bis zur Premiere.


    :hello:

    mucaxel

  • hier eine sehr überzeugende Aufnahme der "älteren" Sängerin - Anja Silja als Küsterin.



    Leos Janacek (1854-1928 )
    Jenufa


    Mattila, Silja, Hadley, Randova, Pearson,
    Covent Garden Orchestra, Haitink
    Label: Erato , DDD, 01





    LG, Elisabeth

  • Im Dezember 2000 konnte ich (an der Rheinoper D`dorf / Duisburg) ihr Debut als Gräfin Geschwitz miterleben...
    Ich wüsste keine andere von mir besuchte Opernvorstellung, von der mir 2 Minütchen derart stark in Erinnerung sind - und von der ich andrerseits den ganzen Rest nahezu vergessen habe......
    Ihr Schlussgesang: EIN EREIGNIS


    micha

  • Ich habe Anja Silja noch als Lulu in der Wiener Staatsoper erlebt - und für mich damals Halbwüchsigen (ich muß so etwa 16 Jahre jung gewesen sein) war das ein nachhaltiges Erlebnis. 2003 habe ich dann in Paris ihre Gräfin Geschwitz gehört - und auch das war grandios. Für mich hat sich damit gleichsam ein Kreis geschlossen.


    Michael 2

  • War gestern in der "Pique Dame" - und insgesamt sehr angetan. Silja hört man das fortgeschrittene Alter zwar schon ein wenig an, das ist in dieser Rolle aber kein wirkliches Problem und ihre Bühnenpräsenz ist beeindruckend.
    (Shicoff ist übrigens ausgezeichnet und insbesondere auch stimmlich gut disponiert)


    Neben dem "Osud" hatte sie vor einigen Jahren auch einen tollen Auftritt mit Schönbergs "Pierrot Lunaire" (unter Boulez).

  • In den 80er Jahren, als Anja Silja noch mit Christoph von Dohnányi verheiratet war und sich mehr um die Erziehung ihrer Kinder gekümmert hat, ist sie verschiedentlich als Hobby-Sängerin bezeichnet worden, die nur noch gelegentlich auftrat. Dies hat sich allerdings erheblich geändert, und ich kenne keine Sängerin, die noch im Alter von nunmehr 67 Jahren derart viele Rollen-Debuts feiert, alles Partien, in denen es nicht mehr (das war noch nie ihre Stärke) auf die Schönheit der Stimme ankommt, sondern auf Persönlichkeit. Nach der Pique Dame-Gräfin folgt als nächstes die Hexe in Hänsel und Gretel!


    Auch ich gehörte zu denjenigen, die Anja Silja, als sie mit 20 Jahren 1960 in Bayreuth als Senta debütierte, keine lange Karriere prophezeit hatten, zumal angesichts solcher eigentlich außerhalb ihrer Reichweite liegenden Partien wie Brünnhilde, Isolde und Elektra. Heute gestehe ich : Ich habe mich geirrt. Sie hatte nie eine schöne Stimme, und mein Klangideal einer Wagner- oder Strauss-Hochdramatischen ist ein anderes. Hier würde ich dunkler getönte Stimmen als die ihrer "Kindertrompete" (Wieland Wagner) vorziehen. Aber Anja Silja hat alles schadlos überstanden, d.h. hauptsächlich ihre Stimmbänder.


    Vor ihrer nunmehr über 50jährigen Karriere ziehe ich voller Hochachtung den Hut! Kompliment!


    Mikko

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  • Zitat

    Original von Mikko
    ... Dies hat sich allerdings erheblich geändert, und ich kenne keine Sängerin, die noch im Alter von nunmehr 67 Jahren derart viele Rollen-Debuts feiert, alles Partien, in denen es nicht mehr (das war noch nie ihre Stärke) auf die Schönheit der Stimme ankommt, sondern auf Persönlichkeit. Nach der Pique Dame-Gräfin folgt als nächstes die Hexe in Hänsel und Gretel!
    ...


    Du kennst Martha Mödl nicht?


    ;)

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Am 23. Januar 1971 erlebte ich im Frankfurter Opernhaus eine Wiederaufnahme der Wieland Wagner-Inszenierung des WOZZEK, in der Christoph von Dohnanyi Alban Bergs Partitur zum Glühen brachte: Eine großartige Synthese von feinsten kammermusikalischen Effekten und lyrischen instrumentalen Details mit berstender Expressivität. Bei dem zweimaligen, ungeheuerlichen Orchester-Unisono nach dem Mord an Marie stockte einem schier der Atem!
    Anja Silja als Marie: welch einmalige Sängerdarstellerin! Eine Stimme voller Schönheit und Größe, geschmeidig federnd, das sparsame Vibrato wie das einer kultiviert geblasenen Oboe und auch gleichermaßen intonationsrein. Kein vollbusiger bäuerlicher Weibsteufel, aber ein Urbild an animalischer Pracht, wild und zärtlich, naiv und rührend, glaubhaft in der Bibel-Szene und im Umgang mit ihrem kleinen Buben.


    Für mich eine Aufführung mit bleibendem Erlebniswert!


    Klaus

  • Es ist schon lange her, das zuerst einmal,


    da sang Anja Silja, alle 4 Damen - Rollen in Hoffmanns Erzählungen,


    als Olympia, war sie wirklich wie ein Automat, aber die Koloraturen kamen makellos,


    als Giuletta, passend und als


    Antonia, da hat sie mir eigentlich weniger gefallen,


    und als


    Stella, da singt sie ja fast nichts.


    aber ich weiß nicht wer der Hoffman, damals war (Waldemar Kmentt?)


    Die Inszenierung, glaube ich, war von Otto Schenk.


    Aber es war schon eine großartige Leistung,


    nach ihr habe ich nur mehr Ilonka Szep, an der Volksoper mit Nicolai Gedda, alle 4 Rollen gesungen, gehört und gesehen.


    Natürlich beide Aufführungen in Französischer Sprache.


    Aber auch das ist schon einige Jahre her.


    Liebe Grüße Peter, aus Wien

  • Montag, 29. Juni 2009 - 22:20 Uhr - arte d


    Anja Silja
    Ein Leben wie in der Oper


    Zitat

    Sie führt ein Leben wie in der Oper. Mit knapp 20 Jahren hatte Anja Silja ihren ersten Auftritt bei den Bayreuther Festspielen, und als sie sich entschied, dort nicht mehr zu singen, war sie 27. Ihre Laufbahn ist gezeichnet von großen Gefühlen und schmerzenden Verlusten. Der berufliche "Ausnahmezustand", in dem die mittlerweile 67-Jährige sich noch immer befindet, beschreibt gleichermaßen einen privaten "Ausnahmezustand". ARTE zeigt erstmals das Porträt dieser außergewöhnlichen Frau mit einer außergewöhnlichen Stimme.


    Sendung am Montag, 29. Juni 2009 um 22.20 Uhr
    Wiederholungen: 05.07.2009 um 06:00
    Anja Silja
    (Deutschland, 2008, 52mn)
    NDR
    Regie: Holger Preuße


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Anja Silja ist eine der Persönlichkeiten auf der Bühne und im Leben, die durch ihre suggestive Ausstrahlung und de enorme Bühnenpräsenz immer faszinieren und die Zuhörer in ihren Bann ziehen .
    Hier sind die stimmlichen Möglichkeiten und die Tagesform nahezu unerheblich. Sängerprersönlichkeiten a la Anna Silja sind m. E. bereits über Urteile erhaben und wirken immer. Ein derartiges Phänomen erlebte ich nur noch bei Martha Mödl, Inge Borkh und in der Alterkarriere bei Leonie Rysanek. Warum fallen mir eigentlich spontan kaum Männer mit ähnlicher Faszination ein? Gehören der alte Hotter und Franz Mazura in diese Kategorie oder Fischer-Dieskau in Reimanns "Lear"?
    Ich erinnere mich mit höchster Bewunderung an die junge Anja Silja
    als Senta in Bayreuth. Es erfüllt mich schon mit Genugtuung, dass ich damals in einer Rezension bereits einen kommenden Weltstar prognostizierte.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Anja Silja hat sich in einem hier im TF erwähnten Intervier im "Westdeutschen Rundfunk" , Köln , ausführlicher zu dieser Komposition , ihrer Haltung und Wertschätzung für Janacek ausführlicher 2002 geäussert .


    Eine absolute Kaufempfelung übrigens !


    Viele grüsse ,



    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Sie war ja mal eine zeitlang weg vom Fenster, man sagte damals, sie habe sich übernommen und ihre Stimme sei kaputt.


    Wenn eine Sängerin in blutjungen Jahren Wagner singt, ist das kein Wunder. Die Stimme ist mit 20 Jahren noch lange nicht ausgereift und gerade dramatische Stimmen brauchen sehr lange, bis sie gefestigt sind.


    Doch sie ist ja wiedergekommen, mit reifer und schöner Stimme.


    :jubel:

  • Hallo musika,
    das hat sie in dieser Doku auf arte tv gekonnt beschönigt: nach dem Tod von Wieland Wagner, der sie geformt habe, sei ein Weitersingen in Bayreuth nicht mehr denkbar gewesen, sie habe denn auch die längst überfällige Heirat mit einem Franzosen vorgenommen. Sie habe immer gerne gesungen und auf der Bühne gestanden, etwas anderes habe sie nicht gelernt, und Singen sei ihr nie schwer gefallen. Ich fand dies alles eigenartig, aber die Regie und der Autor dieser Doku hatten wohl den Film so angelegt: das Bild einer unverwüstlichen preussischen Sängerin, die gesund und kräftig ist, auch heute noch.
    Mir leuchtet eher deine Version ein, zumal die Doku ein wenig in Richtung PR ging, auch wenn sie dies wohl nicht nötig hat.


    Liebe Grüße
    Michael

  • Anlässlich des 50-jährigen Bühnenjubiläums von Anja Silja am Haus am Ring widmet die Wiener Staatsoper der Sopranistin die "Pique Dame"-Vorstellung am 29. September 2009. Am Ende der Vorstellung wird Staatsoperndirektor Ioan Holender auf offener Bühne eine Ansprache halten.


    Anja Silja debütierte an der Wiener Staatsoper am 2. Mai 1959 als Königin der Nacht ("Die Zauberflöte") und sang in der Folge 13 verschiedene Partien in 104 Vorstellungen, darunter sechs Premieren: Salome (1965), Olympia / Antonia / Giulietta in "Les Contes d’Hoffmann" (1966), Lulu (Erstaufführung an der Wiener Staatsoper 1968 ), Luise in der Uraufführung von Einems "Kabale und Liebe" (1976), Osud (Österreichische szenische Erstaufführung 2005) sowie zuletzt die Gräfin in "Pique Dame" (2007). In dieser Partie ist sie bis 2. Oktober 2009 an der Wiener Staatsoper zu erleben.
    (Quelle: ZDF)


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

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  • Wie an anderer Stelle bereits berichtet wurde, weilt die Diva zur Zeit hier in Düsseldorf, wo sie an der Rheinoper die alte Priorin in Poulencs Oper "Die Gespräche der Karmeliterinnen" singt. Hier erntet sie Abend für Abend Ovationen.


    Gestern gab sie der Lokalzeitung "Rheinische Post" (Regine Müller) ein Interview, das auch bei RP online und im facebook nachzulesen ist.


    Hier ist der link:


    http://nachrichten.rp-online.d…gerin-ohne-muehe-1.105082


    LG


    :hello:



    Letzte Vorstellungen in dieser Spielzeit:
    Diesen Sonntag 07.11. (18.30 Uhr), Donnerstag 11.11. (19.30 Uhr) und Sonntag 14.11. (15.00 Uhr)
    in der Düsseldorfer Rheinoper

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Die von Harald erwähnten noch kommenden Aufführungen mit Anja Silja in Poulencs, Dialogues des Carmèlites kann ich nur empfehlen, ich habe selber eine Vorstellung gesehen. Eine durch und durch überzeugende und beeidruckende Inszenierung. Anja Silja ist großartig als alte Priorin.

    Viele Grüße,


    Marnie

  • Heute morgen lief auf arte eine Doku über die Silja...ich bin extra früher aufgestanden um sie mir anzusehen. Sehr interessante Sängerin.
    Ich kenne sie vor allem als Senta im Sawallisch-Holländer und als Emilia Marty im "Fall Makropulos" vom 95er Glyndebourne Festival, und beide mal finde ich sie mehr als wunderbar.
    In der Doku klang ja auch ihre entdeckte Liebe für Janaceks Opern an (macht sie mir ja automatisch sympathischer); "Ich kenne keinen Komponisten, der ehrlicher und genauer ist", meinte sie.
    Und bemerkenswert, dass sie sagte, dass sie minimalistische Inszenierungen samt Bühnebild vorzieht.
    Eine beeindruckende Karriere überhaupt.
    Das sie nach Wieland Wagners Tod keine Wagner-Musik mehr hören kann, ohne emotional zu sehr angegriffen zu werden durchaus nachvollziehbar, aber ich wundere mich dann gleichzeitig, dass die gerade französische Musik als ihre einzige Verbindung zum toten Andre Cluytens sieht.

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

  • Sie hatte auch eine Beziehung mit Wieland Wagner bis zu dessen Tod, das erklärt also gar nichts.

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

  • Liebe SchallundWahn, du hast es vorweggenommen: nicht stimmlich, aber darstellerisch ist sie beste Emilia Marty in der "Sache "Makropulos"; zum Glück besitze ich die DVD aus Glyndebourne.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Sie hatte gleichzeitig eine Beziehung zu André Cluytens und Wieland Wagner? ?(
    Ich wusste bisher auch nur von ersterer.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Sie hatte gleichzeitig eine Beziehung zu André Cluytens und Wieland Wagner?
    Ich wusste bisher auch nur von ersterer.

    Lieber Joseph,


    das stimmt so nicht. Ich zitiere aus Siljas Biografie "Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren" Seite 198:


    Oktober 1966 Salome an der Wiener Staatsoper


    "Am Ende des Abends, nach allem Applaus, hörte ich Andres und Hilberts Stimme vor meiner Garderobentür. Hilbert klopfte und verabschiedete sich gleich wieder. Da stand er nun. Ich war nur notdürftig mit meinem Salomeschleier bekleidet, den ich mir übergeworfen hatte, die halb offene Tür zwischen uns. Ich fragte, ohne ihn zu Wort kommen zu lassen, direkt, was sein mehr als sonderbares Verhalten in den vergangenen zwölf Monaten zu bedeuten hatte (Absagen an Wieland). Er sagte nur ganz leise: Haben Sie denn nicht bemerkt, dass ich mich in Sie verliebt habe?. Mit allem hatte ich gercehnet, aber darauf wäre ich niemals gekommen. Plötzlich war alles klar. Er konnte mit diesen Gefühlen für mich nicht weiter in Bayreuth dirigieren, nicht in meiner und Wielands Nähe sein."


    Soweit Originaltext aus Siljas Biografie. Am 17. Oktober 1966 starb Wieland Wagner. Daraus würde ich schließen, dass die Beziehung nacheinander und
    nicht gleichzeitig war.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Mit Cluytens war sie liiert nachdem Wieland Wagner starb (obwohl Cluytens schon vorher in sie verliebt gewesen ist).

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

  • Glückwunsch zum Geburtstag



    Anja Silja Regina Langwagen (* 17. April 1940 in Berlin) ist eine deutsche Sopranistin.
    1990 gab sie am Opernhaus in Brüssel auch ihr Regiedebüt mit der Inszenierung des "Lohengrin".


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

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