ZitatOriginal von miguel54
Den Vergleich mit Schwebungen verstehe ich an dieser Stelle nicht - die entstehen doch durch Verstimmungen jenseits reiner Intervalle bei gleichzeitigem Erklingen zweier Töne - ein Sänger allein hat da außerhalb der Mongolei eher Probleme ...
Das Schwingen einer Saite ist ein anderes Phänomen als das Vibrato oder Tremolo einer Stimme - wenn da jemand einen bildlichen Vergleich anstellen wollte, liegt er doch völlig daneben?
Nein, genauso wird es dargestellt. Das entsprechende Zitat suche ich später heraus.
Und es stimmt auch. Wenn man eine einzelne Cembalosaite anzupft und dann genau hinhört, wird man feststellen, dass der Ton ganz langsam schwebt, wobei es weniger, aber auch eine Höhenschwankung als eine Formantänderung im Verlauf des Klanges ist. Bei der Glocke ist es genauso. Man muss es nur erst wissen und dann darauf achten.
Die physikalische Begründung möge bitte jemand anderes liefern, ich vermute nur, dass es mit den unharmonischen Obertönen zu tun hat.
