Vielen Dank,
habe beide Folgen zu sehr günstigen Preisen ausfindig machen können - JPC bietet nur noch Folge 1 an.
Johann Nepomuk HUMMEL (1778-1837) - "Den Bub müssen’s mir da lassen"
Alfred_Schmidt · 89 Beiträge · letzte Antwort von Andreas_aus_Berlin
89 Beiträge
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Folge 2 ist inzwischen eingetroffen, ausgesprochen angenehme, kurzweilige und trotzdem niveuavolle Musik. Das Trio # 1 erinnert mich u.a. wegen des Basses im Klavierpart im ersten Satz ziemlich an Schobert - dessen Musik könnte Hummel auf seinen Reisen durchaus kennengelernt haben.
Wirklich eine empfehlenswerte Interpretation! Mehr über das Ensemble unter http://www.vocesintimae.it/
Je mehr ich von Hummel höre, umso weniger verstehe ich, warum dieser ausgezeichnete Komponist neben seinen Zeitgenossen ins zweite Glied gestellt wurde ....
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Die von Ulli vorgestellte CD habe ich nun gehört.Staier, Sepec, Queyras
Die Zusammenstellung durch die Interpreten, kann ich mir nicht recht erklären.
Zunächst wird mit Op. 1/3 das Werk gespielt, daß den jungen Beethoven mit seinen Eigenarten schön erkennen läßt, originell, kein galanter Stil, keine Unterhaltungsmusik, ein bißchen sperrig, die Themen eher banal, die Verarbeitung aber schon meisterhaft.
Danach deas "Geistertrio", eigentlich für die Zeit, in der es geschrieben wurde,
sehr ungewohnt, eine Musik, die zum Mitdenken animiert, die man erst beim mehrmaligen Hören richtig würdigen kann. Ich finde dieses Trio interessanter als das Erzherzogtrio
.
Und dann das Trio von Hummel danach, nach der anspruchsvollen Kost!
Um beim Kulinarisch zu bleiben - wie Hausmannskost nach Sterne-Küche.Armer Hummel, sein unverbindliches, nicht mal mit schönen Melodien ausgestattetes Stück hätte vielleicht in anderer Umgebung gefallen - aber so- nein
Der von Ulli angesprochene Schluß war auch der einzige Moment, wo ich aufgehorcht habe.
Für mich wieder einmal der Beweis, daß Beethoven mit seiner Originalität einmalig ist und seine Zeitgenossen in den Schatten stellt. Eine Erfahrung, die ich eher scheue und mich deshalb mit der Musik von Ries z. B. gar nicht erst beschäftigen mag.Die Interpretation ist wirklich hörenswert, ich wünsche mir in der Zusammenstellung noch mehr!
Lieben Gruß aus Bonn

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Johann Nepomuk Hummel – die Klaviertrios
Liebe Stabia,
auf der einen Seite gebe ich dir völlig recht: „Beethoven ist mit seiner Originalität einmalig und stellt seine Zeitgenossen in den Schatten.“ Wen wollte man höher stellen? - frage ich als jemand, dem keine Musik näher steht als die des guten Ludwig van.
Aber wäre Beethoven in eine andere Zeit geboren worden, in welche auch immer, wäre es dann jenen Zeitgenossen anders gegangen? – jetzt könnte man die im Forum beliebten und bei mir persönlich so unbeliebten Rangfolgen der Größten unter den Großen aufstellen. (Und, nebenbei bemerkt, auch Franz Schubert war ein Zeitgenosse Beethovens, ich habe mir zufällig gestern Abend das Streichquintett in C-Dur, D. 956 angehört – das ist doch wohl nicht wirklich zweitrangige Musik?)
Dennoch: auch Beethoven komponierte in einem Umfeld von weniger guten und auch von sehr guten Musikern, auch Konkurrenten, wenn man will. Und Johann Nepomuk Hummel und Ferdinand Ries gehörten dazu, sicher eher zu den guten; ein vielleicht noch bedeutenderer war Luigi Cherubini, übrigens von Beethoven sehr bewundert. Sie haben ganz großartige Musik geschrieben, sehr hörenswert, und auch originell. Auf diese Musik verzichten? –warum willst du dir das antun? – sie zu erfahren und zu genießen nimmt doch Beethoven nichts von seiner Größe!? Und ich finde sogar, dass man, um Beethoven richtig schätzen und einschätzen zu können, die Musik seiner Zeit und die seiner Konkurrenten (- Hummel war einer davon -) kennen sollte – etwa so, wie man auch Beethovens Biographie und den geschichtlichen Hintergrund seiner Zeit kennen sollte.
Gruß
Pylades -
Zitat
Original von Stabia
Und dann das Trio von Hummel danach, nach der anspruchsvollen Kost!
Um beim Kulinarisch zu bleiben - wie Hausmannskost nach Sterne-Küche.Armer Hummel, sein unverbindliches, nicht mal mit schönen Melodien ausgestattetes Stück hätte vielleicht in anderer Umgebung gefallen - aber so- nein
Mensch, Stäbchen!
Nicht so mit Hummel umgehen...

Schöne Melodien hat das Trio allemal! Für die von Dir so bezeichnete Unverbindlichkeit kann ich Dich nicht mal verprügeln
denn da hast Du durchaus Recht. Dennoch hat mich der Hummel auf dieser CD am meisten überrascht [nachdem Beethovens Trios mir ja hinreichend bekannt waren...].ZitatDer von Ulli angesprochene Schluß war auch der einzige Moment, wo ich aufgehorcht habe.
Der stammt aber anscheinend nicht von Hummel, sondern ist eine nette - gelungene! - Zutat der Staiernesen.
ZitatFür mich wieder einmal der Beweis, daß Beethoven mit seiner Originalität einmalig ist und seine Zeitgenossen in den Schatten stellt. Eine Erfahrung, die ich eher scheue und mich deshalb mit der Musik von Ries z. B. gar nicht erst beschäftigen mag.
Ein Beweis ist das nicht - allenfalls ein Indiz: Ein einziger von Dir herausgepickter Fall ist da keinesfalls maßgebend. Hummel fand ich zunächst auch eher nichtssagend - aber seine Musik ist schön! Sie gefällt - sie hat nichts Tiefgründiges und ist daher unbedenklich.
Und ich finde, man sollte sich durchaus mit Zeitgenossen sogenannter großer Komponisten beschäftigen - und sei's [wie Du es tatest], um festzustellen, daß die großen tatsächlich groß sind. Ich fände es sehr schade, wenn Du alles andere links liegen lässt, weil es dem Vergleich mit Beethoven nicht gewachsen ist. Andererseits kann ich es gut verstehen, wenn man sich ausschließlich mit Luxus umgibt.
ZitatDie Interpretation ist wirklich hörenswert, ich wünsche mir in der Zusammenstellung noch mehr!
Du widersprichst Dir hier aber...

Nochmals: besonders der dritte Satz des Trios ist ein ganz besonders reizendes Stück, wenn nicht gar ein Geniestreich!
Mit Beethovens Genie hat das freilich nichts zu tun, man darf da schon ein wenig unterscheiden.
Ulli
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Das mit dem Luxus - ist schon wahr. Mir ist schon länger klar, daß der große Schatten des Hausgottes ziemlich viel verdeckt, was ebenso wahrgenommen werden sollte.
Dennoch, schon bei Schubert ist es hin und wieder so, daß ich Vergleiche ziehe.
Wenn man sich bei Beethoven eingehört hat, ist es eben doch nicht so leicht, Spaß z. B. an Hummels Trio zu haben .Eben doch scharf auf Luxus. Werde gleich Immerseels (und Partnerin) Op.12 hören und im Luxux baden. (Heute erst gekauft - und das bei Bouvier)Lieben Gru0 aus Bonn

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Zitat
Original von Stabia
Dennoch, schon bei Schubert ist es hin und wieder so, daß ich Vergleiche ziehe.Das Vergleicheziehen ist dann sinnvoll, wenn man dadurch die Individualität von Komponisten entdeckt. Und damit ist Schubert bei aller selbsternannten Affinität zu Beethoven doch glücklicherweise reichlich gesegnet.
ZitatWenn man sich bei Beethoven eingehört hat, ist es eben doch nicht so leicht, Spaß z. B. an Hummels Trio zu haben. Eben doch scharf auf Luxus.
Genau das ist sehr schade! Ich habe beispielsweise jahrelang ausschließlich Zeitgenossen von Mozart gehört und den Meister selbst absolut in die Ecke gestellt - nun höre ich wieder Mozart. Und das mit ganz anderen Ohren.
Zitatund das bei Bouvier
Bouvier war mal mein Lieblingsbuchladen und -verlag. Leider nun etwas ab vom Schuß...

Ulli
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Genau das ist sehr schade! Ich habe beispielsweise jahrelang ausschließlich Zeitgenossen von Mozart gehört und den Meister selbst absolut in die Ecke gestellt - nun höre ich wieder Mozart. Und das mit ganz anderen Ohren.
Sollte ich vielleicht auch machen, wird aber teuer, ist schon wirklich Luxus - der Hausgott ist schon teuer, wenn man die CD's kauft (und selten im erwähnten Laden, wo ich übrigens Reklame für Schoonderwoerd gemacht habe, der da unbekannt war!!!)
Aber zumindest Ferdinand Ries, den gibts doch bei Naxos, den sollte ich wirklich kennenlernen.
Immerseel mit Midori Seiler - seeeehr schön. Der Klang der Instrumente (hier ein Nachbau) wunderbar.
Lieben Gruß aus Bonn

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Nun noch ein Tipp aus Weimar:
J. N. Hummel "Der Durchzug durchs Rote Meer"
Besondere Aufmerksamkeit genossen zu seiner Zeit seine vielen Klavierkompositionen und Kammermusikwerke. So blieb das Oratorium "Der Durchzug durchs Rote Meer" zunächst unbeachtet und wurde lange als "nicht erhalten" bezeichnet, dabei liegt das Autograph schon seit über hundert Jahren in der British Library in London. Das Werk - wenn auch nicht vom Umfang her - lehnt sich an Haydns Schöpfung, an Oratorien Händels und CPE Bachs an, doch es erweist sich in der melodischen Erfindung und formalen Ausgestaltung als ganz eigenständige Arbeit.
Sollte sich jemand für eine Aufführung interessieren: am 24.05.2008 findet eine Aufführung in Weimar statt.
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ohne diesen Thread hätte ich wohl diesen Komponsiten wohl niemals wieder meine Aufmerksamkeit geschenkt.
Damals als ich anfing mich für Barockmusik zu interessieren, da kaufte ich diese CD:
Trompetenkonzerte von Hummel / Telemann / Händel / Torelli / Stradella
Maurice André / Pierre Thibaud / Adolf Scherbaumdas Hummelkonzert mochte ich damals gar nicht, weil es mir zu modern war.
Jetzt im Moment höre ich es gerade nach gut 10 Jahren zum ersten Mal wieder.
Und es ist auch das einzige Stück was ich von ihm in meiner Sammlung habe.Kein übles Stück, aber die Interpretationen auf dieser CD sind eine Katatsrophe nach der anderen, kein Wunder dass ich die Scheibe seit 10 Jahren hab verstauben lassen.
Da muss eine HIP Einspielung her - oder andere Werke von Hummel.Jedenfalls ist diese CD ein parade Beispiel für "Klischee Barock Musik"
Die "Kammerorchester" werden von Richter, Mackerras und Constant geleitet.
weder die Konzerte von Telemann noch das von Händel sind übrigens originale Trompetenkonzerte, dafür aber ultra-furchtbar gespielt.
Die Aufnahmen stammen aus dem Zeitraum 1965 - 1977 -
Zitat
Original von Pylades
Zufällig ist vor gar nicht langer Zeit eine Aufnahme der gesamten Klaviertrios erschienen mit dem italienischen Ensemble Voces Intimae (auf 2 CDs bei Warner Classics, erschienen 2005), interpretiert auf historischem Instrumentarium:Es handelt sich um eine wunderbare Einspielung, virtuos, spritzig und voller Witz (die auch aufnahmetechnisch vorbildlich gelungen ist). Aber virtuos, spritzig und voller Witz ist ja auch diese Musik.
Ja, ganz recht!

Diese Gesamteinspielung mit voces intimae gibt es offenbar auch einzeln in zwei Volumina zu erwerben, wovon ich zufälliger Weise gestern das erste in der Olle-Kammellen-Ecke beim Schlaile erwischte:
Johann Nepomuk Hummel [1778-1837]
Klaviertrios Vol. 1
Trio F-Dur op. 22 mit dem "Rondo alla turca"
Trio E-Dur op. 83
Trio Es-Dur op. 93Voces Intimae auf hist. Instrumenten:
Riccardo Cecchetti, Fortepiano Salvatore Lagrassa 1815
Luigi de Filippi, Violine Antonio Marinari 1648
Sandro Meo, Violoncello Mattia Albani 1703Ganz nach meinem Geschmack ist das erste Trio op. 22 in F-Dur mit dem "Rondo alla turca". Ich benötigte ein wenig des Einhörens, um darin tatsächlich ein "alla turca" zu hören - doch der Rhythmus Lang-kurz-kurz [2/4] sowie die ausgeschriebenen Triller [Kleinesekundbewegungen] sprechen dafür. Verstärkt wurde dies durch den kuzen aber originellen Einsatz des Fagottzugs.
Erstaunt hat mich, welch lange Zeitspanne bis zur Komposition der weiteren Trios liegt: Stilistisch wandert Hummel [was ich sehr bedauere] immer weiter Richtung Mendelssohn, Chopin und Amboss-Polka ab - aber bei Hummel bleibt alles noch im niveauvollen Rahmen der Kunstmusik.
Die Instrumente klingen alle ganz hervorragend!

Ulli
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Ich konnte beide CDs des Trios Voces Intimae über den Marktplatz günstig erwerben und bin sehr zufrieden damit. Heute fiel mir aber diese auf, kennt die zufällig jemand?

Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 1 Nr. 1
Ludwig van BeethovenTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 12
Johann Nepomuk HummelTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 7 Es-dur op. 96
Johann Nepomuk HummelBart Van Oort, Ryo Terakado, Hidemi Suzuki
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Nein, kenne ich nicht. aber Ryo Terakado kann ich mehr als nur empfehlen. Diese Einspielung würde ich blind erwerben.

Ulli
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Das habe ich mir gedacht - habe mir Terakados Beethoven-Violinsonaten gekauft und bin begeistert!
Habe sie schon bestellt, spottbillig, 4 Euronen incl. Porto!
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Ja, eben drum.
ZitatTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 12
Johann Nepomuk HummelIst dieses Trio dann auf Vol. II der voces intimae enthalten???
Und wenn ja, was ist neben op. 96 noch drauf? -
Beide Trios sind auf Vol. 2 von Voces Intimae enthalten, habe gerade nachgesehen.
Vol. 1:
nr. 2 F-dur op. 22
nr. 5 E-dur op. 83
nr. 8 Es-dur op. 93Vol. 2:
nr. 1 Es-dur op. 12
nr. 3 G-dur op. 35
nr. 4 G-dur op. 65
nr. 7 Es-dur op. 96 -
Alla guuuhd, dann muß die wegen der beiden frühen op. 12 ud op .35 wohl noch her. Mit op. 85 meist Du wohl op. 65 [?].
Es gibt dann offenbar lt. Klassika noch ein Klaviertrio op. 3a sowie nicht näher bezeichnete "Drei Stücke für Klavier, Violine und Violoncello" op. 111a - die wurden wohl nicht eingespielt bisher?

Ulli
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Zitat
Original von Ulli
Mit op. 85 meist Du wohl op. 65 [?].Ja! Die haben so eine besch.... Schrifttype gewählt, daß ich mich verlesen habe. Habe es oben auch korrigiert.
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Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 1 Nr. 1
Ludwig van BeethovenTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 12
Johann Nepomuk HummelTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 7 Es-dur op. 96
Johann Nepomuk HummelBart Van Oort, Ryo Terakado, Hidemi Suzuki
Kam heute morgen mit der Post - ein Volltreffer! Die drei Herren spielen noch besser, weil frischer als Voces Intimae. Columns Classics heißt das Label - noch nie gehört. Die Aufnahme ist von 1996 - ich habe auf dem Marktplatz 1 € plus Versand bezahlt, inzwischen kostet das billigste Exemplar € 3,62 - bei JPC kann ich sie nicht finden. Zugreifen, bei dem Preis!
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Von Bart von Oort liegt eine sehr gute Einspielung von Chopins Nocturnes vor, auf verschiedenen Erard und Pleyel Fortepianos, auch sehr zu empfehlen.
Er ist ein Künstler, bei dem ich blind zugreife...

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ZitatAlles anzeigen
Original von miguel54

Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 1 Nr. 1
Ludwig van BeethovenTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 Es-dur op. 12
Johann Nepomuk HummelTrio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 7 Es-dur op. 96
Johann Nepomuk HummelBart Van Oort, Ryo Terakado, Hidemi Suzuki
Kam heute morgen mit der Post - ein Volltreffer! Die drei Herren spielen noch besser, weil frischer als Voces Intimae. Columns Classics heißt das Label - noch nie gehört. Die Aufnahme ist von 1996 - ich habe auf dem Marktplatz 1 € plus Versand bezahlt, inzwischen kostet das billigste Exemplar € 3,62 - bei JPC kann ich sie nicht finden. Zugreifen, bei dem Preis!
Das gehört mMn zum selben Betrieb wie Brilliant Classics (Joan Records). Ebenfalls mit Van Oort, aber anderen Streichern gibt es Mozarts Klavierquartette bei Columns. Es kann sein, daß es dieses Sublabel nicht mehr gibt und die Sachen jetzt alle unter Brilliant erscheinen. Und diese etwas älteren CDs vergriffen sind. (Ich habe diese beiden glaube ich auch vom Marketplace oder Ebay)
Van Oort ist jedenfalls sehr gut, die Haydn-Trios bei Brilliant sind ebenfalls äußerst empfehlenswert.
JR
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Zitat
Original von Johannes Roehl
Das gehört mMn zum selben Betrieb wie Brilliant Classics (Joan Records). Ebenfalls mit Van Oort, aber anderen Streichern gibt es Mozarts Klavierquartette bei Columns. Es kann sein, daß es dieses Sublabel nicht mehr gibt und die Sachen jetzt alle unter Brilliant erscheinen.
Das habe ich nach einigem Rumsuchen auch so gefunden. Bei JPC sind nur noch zwei CDs von Columns Classics zu finden.
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Zitat
Original von Robert Stuhr
Von Bart von Oort liegt eine sehr gute Einspielung von Chopins Nocturnes vor, auf verschiedenen Erard und Pleyel Fortepianos, auch sehr zu empfehlen.Er ist ein Künstler, bei dem ich blind zugreife...

Das wird bei mir in Zukunft auch so sein!
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Hallo,
es muß ja nicht immer die Trompte sein (oder das Klavier). Das Fagottkonzert F-Dur op. wurde zwar schon mehrfach erwähnt, leider aber ohne CD-Hinweis. Ich vermute, dass wohl die meisten folgende Einspielung kennen:
K.Thunemann, Academy of St. Martin/ Marriner
Auf diesen beiden CDs erhältlich:beide CDs sind auch durch die weiteren Stücke sehr lohnend.
Darüber hinaus lassen sich noch einige weitere Aufnahmen des Fagottkonzertes finden:
Kennt jemand hier diese Aufnahmen und kann sie evtl. sogar vergleichen?
Bei den Klaviertrios möchte ich noch die (erste?) GA mit dem Trio Parnassus erwähnen. Auch wenn hier mittlerweile einige hochkarätige HIP-Einspielungen Konkurenz machen, finde ich diese Interpretationen, besonders in musikalischer Hinsicht, immer noch sehr überzeugend!
(rec. 1988 )
Gruß pt_concours
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Hallo zusammen,
jpc listet unter den heutigen "Neuheiten" ein ganze Reihe von (wiederveröffentlichten?) CDs. Kennt jemand diese Aufnahmen?
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Klavierkonzerte op. 85 & op. 89
Chang, Budapest Chamber Orchestra, Pal
Label: Naxos , DDD, 87Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Klavierquintett op. 87
+Schubert: Klavierquintett D. 667 "Forellenquintett" Künstler: Trio Wanderer (mit Christophe Gaugue & Stephane Logerot)
Label: HMF , DDD, 2001Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Klavierquintett op. 87
+Schubert: Notturno D. 897
+Mendelssohn: Sextett op. 110 Künstler: Music Group of Manchester
Label: Mer , DDD, 93Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Klaviersonaten Nr. 1 & 6 (opp. 2, 3 & 106)
Ian Hobson
Label: Arabesque , DDD, 85
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Mandolinenkonzert
+Vivaldi: Konzert f. 2 Mandolinen RV 532;
Mandolinenkonz. RV 425;Concerto da Camera
RV 93;Triosonate f. Violine, Laute, Bc RV 82
Kruglov, Northern Crown Soloists Ens., Nikolayevsky
Label: Olympia , DDD, 92
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Sonaten für Flöte & Klavier op. 50 & 64
+La Bella Capricciosa op. 55;Sonate f. Viola &
Klavier op. 5 Nr. 3;Rondo-Fantaisie op. 19 Künstler: Conway, Blume, Croshaw
Label: Mer , DDD, 92(fehlende Bilder dürfte jpc im Laufe des Tages ergänzen)
LG, Elisabeth
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Zitat
Diese habe ich mir soeben unter den Nagel gerissen und meine Begeisterung ist eine sehr große!

Das in der selten zu hörenden Tonart es-moll stehende Klavierquintett op. 87 war mir bisher leider unbekannt - eine Tatsache, die mich zu behaupten veranlasst: Wer das Trio in dieser Einspielung nicht kennt, ist eine arme Socke!

Ex-arme-Socke
Ulli -
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ZitatAlles anzeigen
:O
Dann klingt es hier eben auch völlig anders. So wie hier beschrieben.

Die Interpretation des NFQ hat mich nicht so sehr begeistert, daß von dem Werk etwas hängengeblieben ist - die CD steht bei mir daher unter "Onslow" !

Ulli
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Salü,
Hummels op. 87 gefällt mir immer besser - besonders schätze ich mittlerweile den 2. Satz, das Menuetto - Allegro con fuoco sowie den Finalsatz: Allegro agitato. Am Menuett fasziniert mich das Sicilianohafte [wohlwissend, daß ein Siciliano üblicher Weise im 6/8tel-Takt steht...], am Finalsatz das "Zitat" [?] aus Mozarts Don Giovanni "...viver lasciatemi per carità..." des Leporello aus dem großen Sextett des 2. Aktes [Nr. 19]. Deswegen heißt das Werk jetzt bei mir "Leporellen-Quintett".
:]
Das Leporellen-Quintett mit der Besetzung Klavier, Streichtrio plus Kontrabaß wurde übrigens bereits 1802 komponiert und erst wesentlich später als op. 87 veröffentlicht - eine Gemeinsamkeit mit einigen Werken Beethovens...

Das "Leporello-Zitat" taucht in der Trio-Wanderer-Einspielung bei ~ 1.12 auf, während der etwas gemächlicheren NFQ-Interpretation bei ~ 1.25.

Ulli
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Hallo zusammen,
ich möchte Euch eine Einspielung mit dem Consortium Classicum ans Herz legen. Und zwar eine CD mit Bläser-Serenaden.
Folgende Werke sind drauf:1. Serenade für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und Kontrabass Es-Dur
2. Concertino für Oboe und Flöte, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und Kontrabass F-Dur (auch als op. 102 bekannt, hier mit Oboe und Orchester mit dem Titel "Introduktion, Thema und Variationen")
3. Sextett für 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und Kontrabass F-Dur
4. Okett-Parthia für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und Kontrabass in Es-Dur
Das Ensemble ist brillant, Meisterhaft und harmonisch zusammengespielt!
Diese sehr empfehlenswerte CD für Freunde der Harmonimusiken ist bei Daringhaus und Grimm erschienen. Kostet (z.B. bei JPC) 18,99 € die sich lohnen!Beste Grüße aus dem hohen Norden
Stefan.M
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